Wissen aufbauen – Binäre Optionen 2020

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Contents

Binäre Optionen Konto eröffnen: Was muss man 2020 beachten?

Seit 2009 können Trader ein Binäre Optionen Konto eröffnen, um das neuartige Handelsmodell zu testen und um damit selbstverständlich möglichst hohe Gewinne einzufahren. Allerdings stehen einige Trader dem Binäroptionshandel nach wie vor skeptisch gegenüber und haben Angst davor, negative Erfahrungen damit zu sammeln und schließlich ihre komplette Einzahlung zu verlieren. Leider können auch wir dies nicht automatisch verhindern – aber wir können Ihnen stattdessen die wichtigsten Tipps und Leitfäden mit auf den Weg geben, die Ihnen dabei helfen sollen, schnell und einfach ein Handelskonto bei einem seriösen Broker zu eröffnen.

Wichtige Fakten zum Binäre Optionen Konto:

  • Trader können Binäre Optionen im Live- oder im Demokonto handeln
  • Die Registrierung für Ein Live-Konto ist dabei selbstverständlich aufwendiger
  • Allerdings ist ein Live-Konto auch eine Voraussetzung für die meisten Demokonten
  • Trader müssen hierfür zunächst ein Online-Formular ausfüllen und eine Einzahlung tätigen
  • Auch eine Verifizierung muss durchlaufen werden, um das Konto zu schützen
  • Im Vorfeld dürfen Trader auch die Brokersuche nicht unbeachtet lassen
  • Nur so handeln sie schließlich über einen seriösen Binäre Optionen Broker

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Brokersuche: Wie finden Sie einen seriösen Broker?

Insbesondere unerfahrene Einsteiger, die gerade vom Binäroptionshandel erfahren haben und das neuartige Handelsmodell selbst testen möchten, stehen nicht selten ratlos vor den Aufgaben, die damit auf sie zukommen. Im Grunde ist der Weg zum ersten Binäre Optionen Konto jedoch gar nicht so schwer. Zunächst muss der Trader sich ein möglichst umfangreiches Hintergrundwissen zum Binäroptionshandel aufbauen. Hierfür stehen ihm teilweise die Bildungsangebote der Binäre Optionen Broker zur Verfügung, doch auch YouTube-Videos und Online-Ratgeber können dabei von Nutzen sein. Auch Fachlektüre zum Thema kann einem angehenden Trader dabei helfen, sich näher mit dem Binäroptionshandel auseinanderzusetzen.

Hat man sich nun ein umfassendes Hintergrundwissen zum Binäroptionshandel angeeignet und dieses Wissen vielleicht sogar schon praktisch im Demokonto umgesetzt, kann man schließlich die Merkmale festlegen, die der perfekte Broker mitbringen soll. Dazu gehören beispielsweise die Höhe der Mindesteinlage oder des Mindesteinsatzes sowie der Umfang des Bildungs- oder Serviceangebots. Machen Sie sich hierfür bei Bedarf auch eine Checkliste mit allen Kriterien, die Ihnen bei der Brokersuche wichtig sind, und haken Sie die Punkte daraufhin auf der Suche nach dem besten Broker ab.

Für die Brokersuche können dabei beispielsweise Binäre Optionen Broker Vergleiche von Nutzen sein, die Sie auch hier vorfinden können. Zieht man die „altmodischere“ Art der Brokersuche vor, kann man sich selbstverständlich auch im Bekanntenkreis über vorhandene Informationen zum Angebot verschiedener Broker erkundigen. Auch in Online-Foren kann man schließlich von den Erfahrungen anderer Trader mit dem Angebot eines bestimmten Brokers erkundigen und dabei hilfreiche Tipps und Ratschläge einholen.

Auch in unserem Binäre Optionen Broker Vergleich konnten wir bereits einige Broker unter die Lupe nehmen, wie unsere Aufstellung beweist:

Broker Max. Rendite Mindesteinsatz Mindesteinzahlung Demokonto
BDSwiss 85 Prozent 1 Euro 100 Euro Nein
365trading 90 Prozent 5 Euro 200 Euro Ja
OptionWeb 85 Prozent 5 Euro 200 Euro Nein
IQ Option 92 Prozent 1 EUR/USD/GBP 10 EUR/USD/GBP Ja
Binary.com 100 Prozent 1 Euro 0 Euro Ja
ETX Capital 85 Prozent 10 Euro 0 Euro Ja

Bevor Sie ein Handelskonto bei einem Binäre Optionen Broker eröffnen, sollten Sie sich ein umfassendes Hintergrundwissen zum Binäroptionshandel aneignen und dieses nach Möglichkeit auch schon im Demokonto umsetzen. Legen Sie daraufhin die Kriterien fest, die für Sie auf der Suche nach dem besten Broker von Bedeutung sind und nutzen Sie daraufhin Online-Vergleiche oder die Erfahrungen anderer Trader, um ein Binäre Optionen Konto beim besten Broker eröffnen zu können.

IQ Option bietet mehr als nur ein binäre Optionen Konto.

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Binäre Optionen Konto eröffnen: Die 5 wichtigsten Faktoren

Haben Sie sich nun bereits ein umfassendes Hintergrundwissen zum Binäroptionshandel angeeignet und die Kriterien festgelegt, die für Sie bei der Brokersuche von größter Bedeutung sind, dann können Sie theoretisch schon mit Ihrem eigenen Binäre Optionen Broker Vergleich beginnen. Damit Sie sich dabei auch für einen gleichermaßen seriösen wie kundenfreundlichen Broker entscheiden, finden Sie hier die fünf wichtigsten Kriterien vor, die ein seriöser Anbieter erfüllen sollte.

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  1. Regulierung: Von größter Bedeutung ist auf der Suche nach einem seriösen Broker für Binäre Optionen dessen Regulierung, denn sie stellt sicher, dass der Kunde fair behandelt wird und dass ein vertrauenswürdiger Umgang mit Kundengeldern und –Daten gewährleistet wird. In der Regel werden die meisten Binäre Optionen Broker dabei durch die zypriotische CySEC reguliert, die den Regelungen der MiFID untersteht.
  2. Einlagensicherung: Neben der Regulierung ist auch die Einlagensicherung für potenzielle Trader von großer Bedeutung. Innerhalb der EU ist diesbezüglich eine gesetzliche Einlagensicherung vorgeschrieben, die das Kapital der Kunden bis zu einer Höhe von 100.000 Euro vor unverschuldeten Verlusten absichert. Besonders kundenfreundliche Broker bringen darüber hinaus auch eine freiwillige Einlagensicherung mit, bei der sie mit einem Teil ihres Eigenkapitals im Falle einer Insolvenz für die Verluste der Kunden haften.
  3. Transparenz: Ein seriöser Broker muss seinen Kunden nichts verheimlichen – deshalb finden bereits Interessenten auf der Website des Unternehmens alle wichtigen Informationen zu dessen Hintergrund und zu den Konditionen vor.
  4. Kundensupport: Kundenfreundlichen und seriösen Brokern ist am Erfolg ihrer Kunden gelegen. Sollten deshalb Fragen auftauchen, ist ein kompetenter und gut erreichbarer Kundensupport vorhanden, an den sich die Trader wenden können. Neben deutschsprachigen Mitarbeitern, die dem Kunden Rede und Antwort stehen, sollte darüber hinaus auch ein umfangreiches Bildungs- und Serviceangebot vorhanden sein, das der Trader zur Weiterbildung nutzen kann.
  5. Auszeichnungen: Bringt ein Broker ein kundenfreundliches Angebot mit, wird dies in der Regel durch eine bekannte Institution ausgezeichnet. Achten Sie dabei darauf, wer die Auszeichnungen verliehen hat und welche Bereiche dabei ausgezeichnet wurden, um näheres über die Schwerpunkte und den Bekanntheitsgrad des Brokers zu erfahren. Auch die Erfahrungen anderer Trader aus Online-Foren oder dem Bekanntenkreis können für den potenziellen Neukunden von Nutzen sein.

Damit Sie sich auf der Suche nach dem besten Broker nicht nur für einen kundenfreundlichen, sondern auch für einen seriösen Broker entscheiden können, haben wir hier die fünf wichtigsten Merkmale eines vertrauenswürdigen Brokers zusammengefasst. Dazu gehören in erster Linie eine zuverlässige Regulierung und eine umfangreiche Einlagensicherung, ebenso wie ein hohes Maß an Transparenz und ein gut erreichbarer und kompetenter Kundensupport. Prüfen Sie darüber hinaus auch, ob ihr Favorit bereits die eine oder andere Auszeichnung von bekannten Institutionen entgegennehmen konnte und wie es um die Erfahrungen anderer Trader bestellt ist.

IQ Option hat neben einem gebührenfreien Demokonto eine ganze Menge zu bieten.

Die Kontoeröffnung in 3 Schritten erklärt

Haben Sie sich schließlich ein umfangreiches Hintergrundwissen zum Binäroptionshandel angeeignet und den besten Broker für Ihre persönlichen Bedürfnisse gefunden, können Sie den Kontoeröffnungsprozess in Angriff nehmen. Damit dabei auch nichts schief geht, haben wir hier für Sie einen kurzen Leitfaden zusammengestellt, der die Kontoeröffnung in drei Schritten erläutert.

Schritt 1: Online-Formular ausfüllen

Im ersten Schritt müssen Sie ein Online-Formular ausfüllen, um das Binäre Optionen Konto eröffnen zu können. Dieses Formular wird meist mit einem Klick auf „Registrieren“ oder „Konto eröffnen“ geöffnet und setzt die Angabe einiger weniger Informationen voraus. Wurde das Formular ausgefüllt und abgeschickt, muss der Trader nur noch seine E-Mail-Adresse bestätigen, indem er den Bestätigungs-Link aktiviert, der ihm per E-Mail zugeschickt wird.

Schritt 2: Einzahlung vornehmen

Um letztendlich auch tatsächlich handeln zu können, muss der Trader nun seine Einzahlung vornehmen. Welche Transaktionsmethoden er hierfür nutzen kann und wie hoch die Mindesteinzahlung ist, die hinterlegt werden muss, erfährt der Trader in der Regel auf der Website des Unternehmens.

Schritt 3: Verifizierung durchlaufen

Zu guter Letzt muss der Trader schließlich auch die Verifizierung durchlaufen, die zum Gewähren von Auszahlungen nötig ist. Indem der Kunde dem Broker die Kopien eines Identitätsnachweises, eines Wohnsitznachweises und gegebenenfalls seiner Kreditkarte zukommen lässt, schützt er sein Handelskonto vor einem Zugriff durch Dritte. Beim Identitätsnachweis kann es sich dabei beispielsweise um einen Personalausweis oder einen Reisepass handeln, während der Wohnsitznachweis durch eine Anmeldebestätigung oder eine aktuelle Verbraucherrechnung geliefert werden kann.

Möchte man ein Binär Optionen Konto eröffnen, muss man zunächst ein Online-Formular ausfüllen und die E-Mail-Adresse bestätigen. Daraufhin kann man seine Einzahlung vornehmen und schließlich auch die Verifizierung durchlaufen, um auch Auszahlungen zu ermöglichen. All diese Schritte gehen grundsätzlich recht schnell und einfach vonstatten, sodass die gesamte Kontoeröffnung maximal 3 – 5 Tage in Anspruch nehmen kann.

Den Handel zuvor oder parallel auf dem Demokonto testen.

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Handeln Sie zunächst im Demokonto!

Nicht nur Einsteiger, sondern auch fortgeschrittene Trader und sogar Profis können von den Vorzügen eines Demokontos profitieren: Anfänger können damit risikofrei erste Schritte im Binäroptionshandel machen, während Fortgeschrittene damit Handelsstrategien entwickeln und bewährte Strategien auf die Probe stellen können, ohne dafür reales Geld aufs Spiel zu setzen. Auch Profis nutzen Demokonten häufig, um an ihren Handelsstrategien zu feilen und um die Funktionen der Trading-Plattformen der Broker kennenzulernen.

Leider werden solche Demokonten bislang noch nicht von jedem Broker angeboten. Zu den Unternehmen, die ihren Kunden ein solches Demokonto zur Verfügung stellen, gehören unter anderem ETX Capital, 365trading und IQ Option. Potenzielle Kunden dieser Broker müssen dabei allerdings beachten, dass IQ Option der einzige Broker ist, der ein zeitlich unlimitiertes Demokonto zur Verfügung stellt. Bei den anderen Anbietern ist die Testphase auf 14 Tage beschränkt.

Ein Binäre Optionen Demokonto ist für Trader jeder Erfahrungsstufe von Vorteil. Leider werden Demokonten bislang nicht von jedem Broker angeboten, sodass Trader sich auf ETX Capital, 365trading oder IQ Option als Partnerbroker beschränken müssen. IQ Option ist dabei ein Broker, der kein Live-Konto und keine Einzahlung für die Eröffnung eines Demokontos voraussetzt.

Fragen und Antworten zum Thema in unserer FAQ

Binäre Optionen: Welcher Broker ist der beste?

In unserem Binäre Optionen Broker Vergleich konnte sich IQ Option als Testsieger etablieren. Mit rund 100 handelbaren Basiswerten, zwei verfügbaren Handelsarten und einer großen Auswahl an Bildungs- und Analysetools konnte das Unternehmen im Vergleich durchaus überzeugen.

Worauf muss man auf der Brokersuche unbedingt achten?

Legen Sie im Vorfeld fest, welche Kriterien für Sie auf der Brokersuche von besonders großer Bedeutung sind, und testen Sie die Angebote der Broker daraufhin anhand dieser Kriterien. Vergessen Sie dabei nicht, auch die Sicherheitsvorkehrungen des Brokers zu testen, indem Sie Faktoren wie die Regulierung, die Einlagensicherung, die Transparenz, den Kundensupport und eventuell vorhandene Auszeichnungen testen.

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Wie wichtig ist ein Demokonto?

Ein Demokonto ist für Trader jeder Erfahrungsstufe von großer Bedeutung: Einsteiger können damit erste Schritte im Binäroptionshandel machen, Fortgeschrittene können damit Handelsstrategien entwickeln und Profis können das Demokonto nutzen, um die Funktionen der Trading-Plattform kennenzulernen – ohne reales Geld zu investieren und Verluste zu riskieren.

Wie läuft die Kontoeröffnung ab?

Um die Kontoeröffnung zu beginnen, muss der Trader zunächst ein Online-Formular ausfüllen und daraufhin seine E-Mail-Adresse bestätigen. Ist schließlich auch die Einzahlung getätigt, schützt der Trader sein Handelskonto vor einem Zugriff durch Dritte, indem er die Verifizierung durchläuft.

Welche Dokumente benötigt der Broker von mir?

Der Trader kann die Verifizierung durchlaufen, indem er dem Broker die Kopien eines Identitäts- und eines Wohnsitznachweises sowie gegebenenfalls seiner Kreditkarte zukommen lässt. Dabei kann es sich um einen Personalausweis oder einen Reisepass beziehungsweise um eine Anmeldebestätigung oder eine aktuelle Verbraucherrechnung handeln. Eine Kopie der Kreditkarte ist indes nur nötig, sofern der Trader seine Einzahlung per Kreditkarte vorgenommen hat.

Noch nicht genug? Weitere Infos auf Binaereoptionen.com

Auf Binaereoptionen.com finden Sie zudem auch einen Binäre Optionen Anbieter Vergleich mit umfangreichen Testberichten zum Angebot der Broker vor, ebenso wie umfassende Informationen zu den Demokonten und den Boni der Anbieter. Auch hilfreiche Ratgeber zum Thema “Was sind Binäre Optionen” oder für die Entwicklung von Forex Strategien oder CFD Tipps finden Sie hier vor.

Fazit: Die Kontoeröffnung ist kein Kinderspiel

Obwohl der Kontoeröffnungsprozess selbst sehr schnell und einfach vonstattengeht, sollten potenzielle Trader den kompletten Aufwand nicht unterschätzen. Muss man nämlich zuvor erst ein umfangreiches Hintergrundwissen zum Binäroptionshandel aufbauen, Kriterien für den Brokervergleich festlegen und die Angebote der Broker testen, kann das Platzieren eines ersten Trades in weite Entfernung rücken. Bei Bedarf kann ein Demokonto dabei helfen, sich mit dem Angebot der Broker auseinanderzusetzen – allerdings wird ein solches Demokonto nicht von jedem Broker angeboten.

Binäre Optionen Wissen – Alles was Anleger über Binäre Optionen wissen müssen in einem Ratgeber!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 19.02.2020

  • Minikontrakte: nein
  • Krypto handelbar: ja
  • Handelskosten: A-
  • Konto ab: $20

Über binäre Optionen kursieren im Netz unterschiedliche Meinungen. Zum Einen werden diese als hochspekulatives Finanzinstrument mit der Chance auf enorme Renditen angepriesen. Andere sehen in binären Optionen ein gefährliches Börsenspiel. Die Wahrheit liegt, wie so oft, irgendwo dazwischen. Richtig ist, dass die Gewinnmöglichkeiten sehr hoch sind. Wie bei allen Anlagen die eine hohe Rendite ermöglichen darf dabei natürlich auch das Risiko nicht vernachlässigt werden. Deshalb ist es wichtig, dass Trader sich im Vorfeld genau mit binären Optionen beschäftigen, um die Chancen und Risiken richtig einschätzen zu können.

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Wichtige Fakten zu binären Optionen im Überblick:

  • Bis zu 89 Prozent Rendite beim klassischen Handel
  • Totalverlust ist möglich
  • Trader können auf steigende und sinkende Kurse setzen
  • Laufzeiten von 30 Sekunden bis zu mehreren Monaten
  • Trading erfolgt über Online Broker
  • Handeln per PC, Smartphone oder Tablet

Funktionsweise von binären Optionen

Binäre Optionen zählten lange zu den exotischen Derivaten, die ausschließlich von professionellen Anlegern gehandelt werden konnten. Ab 2008 war es institutionellen Anlegern möglich, die Optionen über die Börse zu handeln. Ihren großen Boom erlebten binäre Optionen dann 2020, als es Brokern erlaubt wurde, binäre Optionen außerbörslich anzubinden.
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Trader können bei binären Optionen auf zwei Ausgänge wetten. So kann darauf gesetzt werden dass der Kurs eines Basiswerts zum Ablaufzeitpunkt über oder unter dem aktuellen Basiskurs liegt. Liegt der Trader mit seiner Einschätzung richtig, erhält er seinen Einsatz plus einer zuvor festgelegte Rendite ausgezahlt.

Der Ablauf einer binären Option ist relativ simpel und erfolgt in vier Schritten:

  1. Basiswert auswählen
  2. Richtung festlegen (Call für steigende und Put für fallende Kurse)
  3. Anlagebetrag eingeben
  4. Ablauffrist festlegen

Anschließend muss nur noch abgewartet werden wie sich der Kurs entwickelt.
Ein wichtiges Kriterium bei binären Optionen ist der Basiswert. Je nach Angebot des Optionen Brokers können Trader zwischen Aktien, Indizes, Rohstoffen und Währungspaaren wählen. Bei Optionen auf den DAX bieten die Broker Renditen zwischen 60 und 90 Prozent an. Entscheidend ist dabei immer der Kurs bei Eröffnung der Option und zum Ende der gewählten Laufzeit. Deren Differenz wird auf bis zu fünf Stellen nach dem Komma ermittelt. Da die Laufzeiten zwischen 30 Sekunden und mehreren Wochen gewählt werden können ergeben sich unterschiedliche Gewinnchancen und Risikograde.

Risiken bei binären Optionen

Um zu entscheiden, ob eine Option gewonnen oder verloren wurde, muss immer der Anfangs- mit dem Schlusskurs verglichen werden. Bei falscher Vorhersage verfällt die Optionen, was den kompletten Verlust des Einsatzes bedeutet. Im Gegensatz zu anderen Derivaten wie einem short Call oder einem Future Kontrakt ist der maximale Verlust jedoch auf 100 Prozent begrenzt.
Trader sollten sich immer darüber im Klaren sein, dass die Rendite bei einem Gewinn geringer ist als der Verlust. Wer also auf Dauer im Plus liegen möchte, muss öfter richtig liegen als verlieren.

Binäre Optionen – Was Trader unbedingt beachten müssen

Wie bereits erwähnt verbinden binäre Optionen gute Gewinnchancen mit einem hohen Risiko. Binäre Optionen sind sehr simpel gestaltet und die Plattformen der Broker ermöglichen einen schnelle und unkomplizierten Handel. Ohne eine ausreichende Vorbereitung sollte jedoch nicht in den Handel gestartet werden. Bevor echtes Geld investiert wird, sollten Trader sich zumindest bei den möglichen Handelsarten und Optionen sowie den Funktionen der Plattformen bestens auskennen. Trainieren lässt sich beispielsweise mit einem kostenlosen Demokonto.

Finanzwissen ist zwingend erforderlich

Wer sich für binäre Optionen interessiert, sollte sich zunächst eingehend mit Börsen, Märkten und Basiswerten befassen. Zur weiteren Vorbereitung gehört der sichere Umgang mit Charts sowie den verfügbaren Hilfsmitteln. Wer einfach aus dem Bauch heraus handelt, wird auf Dauer keinen Erfolg mit binären Optionen haben.

Verluste einkalkulieren

Aufgrund der hohen Risiken sollte nur mit Geld spekuliert werden, welches anderweitig nicht benötigt wird. Unter Druck zu handeln ist nicht empfehlenswert, da in einem solchen Fall häufig Fehler gemacht werden.

Nicht blenden lassen

Im Internet ist zumeist nur von hohen Gewinnen zu lesen. Die Praxis sieht jedoch so aus, dass mehr Trader Geld verlieren als gewinnen. Für die Vermittlung von neuen Tradern zahlen Broker mitunter hohe Provisionen. Deshalb werden in sozialen Netzwerken oftmals nur die hohen Gewinnmöglichkeiten angesprochen. Die Risiken bleiben dagegen zumeist außen vor.

Emotionen ausschalten

Trader sollten sich bei binären Optionen nicht von Gefühlen und Emotionen leiten lassen. Diese haben beim Trading nichts verloren. Zudem sollte man nach ersten Gewinnen nicht zu gierig werden. Wer anschließend zu viel riskiert landet schnell wieder im Minus. Entscheidend ist immer der richtige Umgang mit Gewinnen und Verlusten.
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Die Wahl des richtigen Brokers

Binäre Optionen können von Privatpersonen nicht direkt über eine Börse gehandelt werden. Das Trading funktioniert mittels einer vom Broker zur Verfügung gestellten Handelsplattform. Seitdem der Markt auch für private Anleger geöffnet wurde, hat sich die Zahl der Online Broker ständig erhöht. Dabei gibt es zwischen den Anbietern teilweise deutliche Unterschiede. Es ist deshalb wichtig, sich vorab genau über einen Binäre Optionen Broker zu informieren.

Gibt es eine staatliche Regulierung?

Ein großer Teil der Broker ist auf Zypern oder Malta ansässig. Dies liegt zum einen an steuerlichen Vorteilen und zum anderen sind die regulatorischen Bedingungen dort nicht so streng. Ein Firmensitz außerhalb von Deutschland muss nicht zwingend etwas Negatives sein. Wichtig ist jedoch, dass der Broker bei einer Finanzaufsicht lizenziert ist und entsprechend reguliert wird. Auf Zypern wird diese Aufgabe beispielsweise von der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySec) übernommen. Diese sorgt unter anderem dafür, dass der Broker ausreichend Kapital verfügt und die Kundengelder getrennt vom restlichen Firmenvermögen verwaltet werden.

Mögliche Renditen

Als Anhaltspunkt für einen Vergleich dienen die Renditen für klassische Call/Put Optionen. Diese bewegen sich je nach Broker zwischen 60 und 90 Prozent des getätigten Einsatzes. Je höher die mögliche Rendite, desto besser für den Trader. Einige Broker bieten eine Verlustabsicherung an. Verfällt die Option, werden dann beispielsweise 15 Prozent des Einsatzes zurückgezahlt. Allerdings geht dies immer zulasten der Rendite.

Zahl der handelbaren Basiswerte

Je mehr Basiswerte für das Trading angeboten werden, desto umfangreicher sind die Handelsmöglichkeiten. Neben Aktien und den bekannten Indizes können bei den Meisten Brokern auch binäre Optionen auf Rohstoffe wie Gold oder Öl gehandelt werden. Dazu können Trader auf die Entwicklung von Devisenkursen spekulieren. Die Basiswerte werden bei binären Optionen nicht direkt gehandelt, jedoch ist der Erfolg auch hier von der jeweiligen Kursentwicklung abhängig.

Auswahl an Handelsarten

Der Klassiker sind Call/Put Optionen bei denen einfach auf steigende oder fallende Kurse gesetzt wird. Diese Variante wird auch als 60-Sekunden-Optionen mit sehr kurzen Laufzeiten angeboten. Je nach Broker gibt es noch weitere Varianten wie Touch- oder Range-Optionen, Pair Trading oder Ladder Optionen – auf die wir noch genauer eingehen.
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Mindesteinzahlung bei Kontoeröffnung

Für die Eröffnung eines Handelskontos ist bei den meisten Brokern eine gewisse Mindesteinzahlung erforderlich. Die Summe liegt, je nach Anbieter, zwischen 10 und 250 Euro. Dieses Kriterium ist insbesondere für Einsteiger wichtig, die zunächst eher kleinere Beträge investieren möchten.
Gleiches gilt auch für den Mindesteinsatz pro Trade. Bei einigen Brokern können binäre Optionen schon für eine Investition ab 1 Euro gehandelt werden. Andere ermöglichen den Handel erst ab einem Einsatz von 25 Euro.

Gibt es einen Bonus für Neukunden?

Aufgrund der großen Konkurrenz bieten viele Broker bei erstmaliger Registrierung einen Bonus an. Dieser kann bei einem Vergleich berücksichtigt werden, sollte jedoch lediglich als zusätzliches Schmankerl betrachtet werden. Die Höhe des Bonus hängt in der Regel immer von der getätigten Einzahlung ab.
Natürlich haben die Broker kein Geld zu verschenken. Deshalb ist ein solcher Bonus immer an gewisse Bedingungen geknüpft. So muss vor einer Auszahlung zunächst ein gewisses Handelsvolumen erreicht werden. Deshalb ist es wichtig, bei Bonusangeboten immer einen Blick auf das Kleingedruckte zu werfen.

Informationsangebote und Kundenservice

Die besten Broker stellen für Einsteiger und Profis umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung. Hierzu gehören beispielsweise Video-Tutorials oder kostenlose Webinare. Dazu werden die Kunden umfassend betreut. Bei Fragen und Problemen sollte der Kundenservice rund um die Uhr erreichbar sein. Idealerweise gibt es einen deutschsprachigen Support, der per Live Chat oder kostenloser Hotline kontaktiert werden kann. Wichtig ist zudem, dass der Trader immer mit aktuellen Börsennachrichten und Handelssignalen versorgt wird. Kurse und Charts sollten auf jeden Fall in Echtzeit dargestellt werden.

Möglichkeiten für Ein- und Auszahlungen

Je nach Online Broker können für Ein- und Auszahlungen unterschiedliche Transfermethoden genutzt werden. Zum Standard gehören Kreditkarte und Banküberweisung. Zudem werden zumeist auch e-Wallets wie Skrill oder Neteller akzeptiert. Dies hat den Vorteil, dass die Einzahlung innerhalb von wenigen Augenblicken auf dem Handelskonto verbucht werden.

Kostenloses Demokonto

Im Gegensatz zum Forex Trading gehört ein kostenloses Demokonto bei binären Optionen noch nicht zum Standard. Mit einem solchen Testaccount kann der Handel unter realen Bedingungen simuliert werden. Hierzu stellt der Broker ein virtuelles Guthaben zur Verfügung. Für Einsteiger bietet ein Broker mit kostenlosem Demokonto echte Vorteile.

Möglichkeiten zur Risikominimierung

Um mit binären Optionen erfolgreich zu sein ist ein gutes Risikomanagement unerlässlich. Hierfür bieten die Broker verschiedene Instrumente an. So bietet beispielsweise das Feature „Roll-Over“ die Möglichkeit einer Laufzeitverlängerung, falls sich der Kurs nicht wie gewünscht entwickelt. Über „Early Close“ können Trades die sich im Geld befinden vorzeitig geschlossen werden. Zu beachten ist, dass solche Absicherungen nicht kostenlos zu haben sind. Diese gehen immer zu Lasten der Rendite.
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Handelsarten bei binären Optionen

Call und Put Optionen

Bei einer Call Option gewinnt der Trader, wenn der Kurs zum Ablaufzeitpunkt höher ist. Umgekehrt muss der Kurs bei einer Put Option sinken, damit ein Gewinn erzielt wird. Der Trader kann dabei zwischen unterschiedlichen Laufzeiten wählen.

60-Sekunden-Optionen

Im 60-Sekunden-Handel werden Call/Put Optionen mit sehr kurzen Laufzeiten gehandelt. Vorteil dabei ist, dass Trader innerhalb kürzester Zeit wissen ob sie gewonnen oder verloren haben. Je nach Broker stehen auch Optionen mit einer Laufzeit von 30 Sekunden zur Verfügung. Problematisch dabei ist, dass aufgrund der kurzen Laufzeit keine Analysen durchgeführt werden können. Deshalb gilt hier eine besondere Vorsicht.

Touch Optionen

Bei dieser Variante gibt der Broker für den Basiswert einen bestimmten Kurs vor. Die Option ist erfolgreich, wenn dieser Kurs während der Laufzeit erreicht wird. Umgekehrt darf der Kurs bei No-Touch Optionen nicht erreicht werden. Touch Optionen werden oftmals als sogenannte High Yield Variante angeboten. In diesem Fall ist der festgelegte Zielkurs besonders weit vom aktuellen Kurs entfernt. Daraus ergibt sich ein höheres Risiko, was im Gegenzug mit einer größeren Rendite belohnt wird. Touch Optionen bieten sich immer dann an, wenn volatile Märkte erwartet werden. Not-Touch Optionen bieten Vorteile, wenn von keinen größeren Marktbewegungen ausgegangen wird.

Range Optionen

Bei Range Optionen setzt der Broker zwei Kursmarken, welche die sogenannte Range darstellen. Bei einer Inside-Option gewinnt der Trader, wenn der Kurs während der Laufzeit innerhalb der Grenzen bleibt. Outside Optionen müssen die Range mindestens einmal berühren, um einen Gewinn zu erhalten. Risikofreude Händler finden auch hier bei vielen Brokern High Yield Varianten, die mit höheren Risiken und Gewinnchancen aufwarten.

Pair Trading

Beim Pair Trading werden zwei Basiswerte derselben Assetklasse einander gegenübergestellt. Trader können sich nun festlegen, welcher Wert sich bis zum Ende der Laufzeit am besten entwickelt. Bisher wird diese Handelsart nur von wenigen Brokern angeboten.

Ladder Optionen

Bei Ladder Optionen handelt es sich um eine Variante, die sich in erster Linie an fortgeschrittene Trader richtet. Optionen fallen in der Bereich von Optionsstrategien, bei welchen mehrere Optionen gekauft und verkauft werden. Zu Beginn oder während der Laufzeit der Option werden weitere Optionen mit unterschiedlichen Ausübungspreisen mit einbezogen. Im Prinzip wird eine Leiter gebaut. Diese relativ neue Art der binären Optionen wird bislang nur wenig angeboten.

Option Builder

Der Option Builder bietet die Möglichkeit, binäre Optionen nach eigenen Wünschen zusammenzustellen. Auf diese Weise können Trader Chancen und Risiken individuell festlegen. Fortgeschrittene Trader haben so die Möglichkeit auf bestimmte Marktsituationen zu reagieren. Der Aufwand hierfür ist allerdings auch um einiges höher.
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Fazit zum Handel von binären Optionen

Binäre Optionen sind sehr vielfältig und lassen sich flexibel einsetzen. Gleichzeitig handelt es sich hierbei um ein hochspekulatives Finanzinstrument. Innerhalb kurzer Zeit können hohe Gewinne realisiert werden, im Gegenzug droht immer auch der Totalverlust. Wer sich für diese Handelsmöglichkeit interessiert, sollte sich zunächst eingehend damit befassen. Ohne Vorkenntnisse lässt sich damit sicher kein Geld verdienen.

Experten-Tipp:

Die meisten Broker bieten inzwischen ein Demokonto an. Dies ist auch für erfahrene Anleger interessant, da sich hier die einzelnen Strategien austesten lassen.

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Was Anleger über binäre Optionen wissen sollten

Seit Jahren erfreuen sich Finanzderivate wie binäre Optionen auch bei Kleinanlegern großer Beliebtheit. Hohe Renditeaussichten und die Transparenz des Wertpapiers sind zwei der wesentlichen Vorteile von binären Optionen. Das Finanzprodukt birgt aber auch ein hohes Risiko: prognostizieren Anleger die Entwicklung eines Kurses nicht korrekt, so ist das eingesetzte Kapital meist komplett verloren. Experten bezeichnen den Handel mit binären Optionen daher auch als Finanzwette. Ob und wie Anleger mit binären Optionen handeln sollten, zeigt der folgende Ratgeber.

Was sind binäre Optionen?

Binäre Optionen sind also Finanzderivate. Das bedeutet, dass sie keinen eigenen Wert besitzen, sondern sich an einem sogenannten Basiswert orientieren. Als Basiswert können dabei eine ganze Reihe anderer Finanzprodukte fungieren. Dazu zählen vor allem:

Anleger können dabei sowohl von fallenden als auch von steigenden Kursen des Basiswerts profitieren. So ist es beispielsweise möglich, eine Call-Option zu erstellen, bei der auf steigende Kurse gesetzt wird. Put-Optionen landen hingegen im Geld, wenn der Kurs des Basiswerts fällt. Die Rendite, die mit einer binären Option erzielt werden kann, ist bereits im Vorhinein festgelegt. Sie liegt zwischen 80 und 90 Prozent – je nach gewähltem Broker. Es ist daher irrelevant, ob sich der Kurs des Basiswerts bis zum fixen Fälligkeitszeitpunkt der binären Option um 0,01 oder 100 Prozent in die gewünschte Richtung entwickelt. Der Gewinn für den Trader bleibt gleich.

Binäre Optionen besitzen eine fixe Laufzeit. Bei herkömmlichen Optionen wird genau zum Fälligkeitszeitpunkt evaluiert, ob sich der Kurs des Basiswerts in die vom Trader prognostizierte Richtung entwickelt hat.

Der Handel mit binären Optionen – ein Beispiel

Um zu veranschauliche, wie binäre Optionen funktionieren, sei ein kurzes Beispiel erläutert. Ein Trader entschließt sich dafür, eine binäre Option auf den deutschen Leitindex Dax abzuschließen. Der Trader geht davon aus, dass sich die Kurse innerhalb der nächsten zwei Stunden positiv entwickeln werden. Entsprechend kauf er eine Call-Option. Anders als beispielsweise bei ETFs bedarf es beim Handel mit binären Optionen nur geringer Mindesthandelssummen. Je nach Broker beginnen diese bereits ab 1 Euro. Der betrachtete Anleger entscheidet sich dazu, 200 Euro in seine Position zu investieren. Es bestehen jetzt zwei Möglichkeiten:

  1. Positive Entwicklung des Dax
    Die kommenden zwei Stunden verlaufen genau so, wie der Trader es vorhergesagt hat. Aufgrund positiver Meldungen aus der Automobilbranche steigt der Dax um zwei Prozent an. Folglich landet die binäre Option im Geld. Weil der Trader einen guten Broker gewählt hat, erhält er eine Rendite von 89 Prozent, also 178 Euro. Hätte er einen ETF gekauft, der den Dax nachbildet, wären es lediglich 4 Euro gewesen.
  2. Negative Entwicklung des Dax
    Natürlich kann es ebenso gut vorkommen, dass sich der Dax anders entwickelt als erwartet. Fällt der Dax in den kommenden Stunden um zwei Prozent, verliert der Trader sein komplettes Kapital, das er investiert hat. Ein Totalverlust von 100 Prozent steht somit zu Buche. Hätte der Anleger einen ETF gekauft, wären es lediglich 2 Prozent gewesen.

Aus dem obigen Beispiel werden Chancen und Risiken des Handels mit binären Optionen deutlich. Bei korrekter Prognose sind binnen kürzester Zeit hohe Rendite möglich, gleichzeitig kann aber auch das komplette Kapital verloren sein, das eingesetzt wurde.

5 Tipps für den Handel mit binären Optionen

Der Handel mit binären Optionen bedarf einiger Übung, bevor Anleger viel Rendite erzielen. Die folgenden Tipps helfen dabei, den Einstieg in das Trading zu schaffen.

  1. Risiko absichern
    Bei einigen Brokern ist es möglich, eine Verlustbegrenzung einzuführen. Dann erhalten Trader zwischen 10 und 60 Prozent des eingesetzten Kapitals zurück, wenn ihre Prognose falsch ist. Gleichzeitig wird die maximal zu erzielende Rendite begrenzt. Besonders Anfängern ermöglicht das, zu Beginn mit deutlich geringerem Risiko zu traden.
  2. Geringe Investitionen pro Position
    Es ist wichtig, beim Handel mit binären Optionen auf ein klares Risikomanagement zu setzen. Dazu zählt es auch, nicht das komplette Kapital in eine Position zu investieren – erscheine sie auch noch so sicher. Zwischen 1 und 3 Prozent des Handelsvolumens sollten maximal pro Order gesetzt werden. So lassen sich auch kleinere Negativläufe leicht überstehen.
  3. Fokussierung auf fünf Basiswerte
    Trader können nicht zu jedem Handelswert alle Informationen analysieren und auswerten. Zu groß ist die Flut an Daten, die täglich auf Anleger zuströmt. Daher ist es äußerst sinnvoll, sich Expertenwissen für maximal fünf Basiswerte anzueignen – zumindest zu Beginn der Handelstätigkeit. Insbesondere empfehlen sich dabei bekannte Assets wie etwa der Dax oder der Dow Jones. Auch über viel gehandelte Rohstoffe wie Öl lassen sich im Internet zahlreiche Ratgeber und Anleitungen für den Handel finden.
  4. Rendite maximieren
    Die Rendite, die Anleger beim Handel mit binären Optionen erzielen, hängt maßgeblich vom gewählten Broker ab. Dieser entscheidet darüber, wie viel Kapital bei korrekter Kursvorhersage an Trader ausgeschüttet wird. Zwischen 80 und 90 Prozent sind auf dem Markt üblich. Anleger sollten dabei selbstverständlich möglichst einen Broker wählen, der hohe Renditen ermöglicht.
  5. Demokonto nutzen
    Fast alle Broker bieten ihren Kunden mittlerweile kostenlose Testkonten an. Diese stehen über einen unbegrenzten Zeitraum zur Verfügung und sind mit virtueller Währung ausgestattet. Anfänger können so ohne Risiko mit dem Trading beginnen. Professionelle Trader nutzen die Konten, um neue Strategien zu testen und ihr Fachwissen zu erhöhen.
  6. Vom Social Trading profitieren
    Der Trend des Social Trading oder auch Copytrading ist noch vergleichsweise neu. Trader folgen dabei anderen Tradern und können deren Handelspositionen automatisch kopieren. Dadurch sollen vor allem Anfänger vom Know-how erfahrener Anleger profitieren können. Neben finanziellen Profiten ergeben sich für unerfahrene Trader auch Lerneffekte. Sie können genau nachvollziehen, warum der erfahrene Profi welche Positionen eröffnet hat. Zudem ermöglichen es viele Anbieter, innerhalb der Community über aktuelle News oder Handelsstrategien zu diskutieren.
  7. Fundierte Strategien nutzen
    Damit der Handel mit binären Optionen nicht zur Finanzwette verkommt, sollten Anleger ausgereifte Strategien entwickeln. Diese sollten auf wichtigen Handelssignalen und Indikatoren beruhen. Anleitungen sowie Tipps und Tricks hierzu finden Anleger entweder im Internet oder bei ihrem Broker.

Erweiterungen des klassischen Handels

Aufgrund ihrer großen Beliebtheit sind mittlerweile nicht mehr nur klassische Put- und Call-Optionen verfügbar. Das Portfolio im Bereich der binären Optionen wurde um einige Handelsarten erweitert, die Anleger kennen sollten:

  • One-Touch-Handel
    Fast alle Anbieter für binäre Optionen haben den sogenannten One-Touch-Handel im Programm. Das Prinzip beim Ein-Treffer-Handel, wie die Handelsart auf Deutsch heißt, ist simpel: während der Laufzeit der Option muss ein bestimmter Zielkurs zumindest kurzfristig erreicht werden. Das senkt für Trader das Risiko, mit ihrer Position nicht im Geld zu landen. Schließlich ist nicht mehr der Fälligkeitszeitpunkt von Bedeutung, sondern die komplette Laufzeit. Der One-Touch-Handel ist ebenfalls sowohl für fallende als auch für steigende Kurs verfügbar. Die maximal zu erzielenden Renditen liegen zwischen 65 und 85 Prozent.
  • High-Yield-Optionen
    Bei klassischen binären Optionen sind Renditen von maximal 90 Prozent zu erzielen. Einige Anbieter ermöglichen im One-Touch-Modus deutlich höhere Gewinne von bis zu 400 Prozent. Allerdings gilt auch hier wieder die klassische Börsenweisheit: „Mehr Rendite bedeutet mehr Risiko!“ Bei High-Yield-Optionen liegt der zu erreichende Kurs deutlich stärker über bzw. über dem aktuellen Kurs als bei klassischen One-Touch-Optionen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die binäre Option im Geld landet ist damit vergleichsweise gering. High-Yield-Optionen eignen sich aber besonders in volatilen Marktphasen, um hohe Renditen mitzunehmen. Das Verlustrisiko des Anlegers wird ausdrücklich nicht höher. Er kann immer noch maximal so viel Kapital verlieren, wie er ursprünglich eingesetzt hat.
  • Range-Handel
    Über viele Handelsplattformen ist es außerdem möglich, den sogenannten Range-Handel zu betreiben. Der Trader bestimmt dabei einen Korridor für den Kurs des Basiswerts. Anschließend entscheidet der Anleger, ob sich der Kurs zum Fälligkeitszeitpunkt der Option außerhalb oder innerhalb dieses Korridors befindet. Bei korrekter Prognose können Renditen zwischen 65 und 85 Prozent erwirtschaftet werden. Es ist zudem möglich, den Range-Handel als High-Yield-Option abzuschließen. Dann sind wiederum Gewinne von mehreren hundert Prozent möglich.
  • Turbooptionen
    Eigentlich funktionieren Turbooptionen genau wie herkömmliche binäre Optionen. Der einzige Unterschied besteht in der Laufzeit: Turbooptionen werden bereits nach einer Laufzeit von 60 Sekunden bis 5 Minuten wieder geschlossen. Das soll Tradern besonders in volatilen Marktphasen ermöglichen, hohe Gewinne mitzunehmen.
  • Frühzeitige Beendigung
    Der Orderzusatz der frühzeitigen Beendigung einer binären Option dient dazu, erzielte Gewinne mitzunehmen. Angenommen, eine Position befindet sich aktuell im Geld. Der Trader geht allerdings stark davon aus, dass das zum Fälligkeitszeitpunkt nicht mehr der Fall sein wird. Durch die Early-Closure-Funktion kann er dann zum jetzigen Zeitpunkt für einen Verkauf der binären Option sorgen. Dadurch erhält der Anleger zwar nicht die maximale Rendite aber immerhin einen Teil.
  • Verlängerung
    Auf der anderen Seite ist es auch möglich, die Laufzeit von binären Optionen zu verlängern. Das ergibt immer dann Sinn, wenn die Positionen aktuell nicht im Geld ist und der Trader davon ausgeht, dass das kurz nach Ende der Laufzeit der Fall wäre. Die Verlängerung senkt allerdings ebenfalls die maximal zu erzielende Rendite. Dafür bewahrt die Funktion Trader in vielen Fällen vor dem Verlust ihres Kapitals.

Fazit: Transparentes Finanzprodukt mit Chance und Risiko zugleich

Binäre Optionen sind Finanzderivate, die auf steigende oder fallende Kurse eines Basiswerts setzen. Anleger profitieren dabei von hohen Renditen und dem leicht zu verstehenden Finanzprodukt. Gleichzeitig ist das Risiko beim Handel mit binären Optionen sehr hoch: bei fehlerhafter Vorhersage der Kursentwicklung droht fast immer der Totalverlust. Anleger sollten daher zunächst mit kleineren Beträgen handeln, sich auf einzelne Basiswerte fokussieren und zum Einstieg am besten virtuelle Demokonten nutzen.

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Binäre Optionen von A bis Z
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