Was sind CFDs Trading ohne Börse « Differenzkontrakte

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Contents

Was sind CFDs? – Mit Differenzkontrakten außerhalb der Börse handeln

Was sind CFDs? CFDs (Contracts for Difference oder Differenzkontrakte) sind bei Tradern äußerst beliebt. Sie bieten eine flexible und einfache Möglichkeit, abseits der Börse auf außerbörslichen Handelsplattformen, bei sogenannten CFD Brokern, auf Kursveränderungen zu spekulieren – ganz egal, ob auf steigende oder fallende Kurse. CFDs gibt es auf Aktien, Indizes, Zinsen, Währungen, Rohstoffe und mehr. Händler können bereits mit minimalen Beträgen ein Depot eröffnen und handeln, in der Regel schon ab 100 Euro. Aufgrund einer Hebelwirkung sind die Gewinne – und damit auch die Verluste – im Verhältnis zum eingesetzten Kapital wesentlich höher als mit Fonds, ETFs oder Aktien.

CFDs sind derivative Finanzinstrumente

Im Gegensatz zu einer Aktie oder im Forex-Handel, kauft ein Händler nicht den eigentlichen Basiswert. Der Gewinn beziehungsweise der Verlust, ergibt sich aus der Differenz des gehandelten Basiswertes. Die Helebwirkung (Leverage) wird dadurch erzeugt, dass der Trader lediglich einen Teil der investierten Summe beim CFD-Broker hinterlegt – die so genannte „Margin“. Die restliche Summe wird vom CFD Broker finanziert. Gehandelt wird also der volle Betrag. Das heißt, dass Gewinne und Verluste dem Händler 1:1 weitergegeben werden.

Was sind CFDs? – 5 Fakten

  • CFDs steht für „Contracts for Difference“ (zu deutsch Differenzkontrakte) – in der Regel außerbörslich gehandelt
  • CFDs können für steigende oder fallende Kurse genutzt werden
  • CFDs werden mit einem Hebel (Leverage) gehandelt, der große Gewinne und Verluste ermöglicht
  • CFDs gibt es auf Aktien, Forex, Indizes, Rohstoffe, Zinsen und Anleihen
  • CFDs haben kein Fälligkeitsdatum

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Wie funktionieren CFDs? – Ein Beispiel

Beispiele machen die Funktionsweise von CFDs am besten deutlich:

Ein Trader spekuliert auf eine Aufwärtsbewegung beim DAX. Der Händler entscheidet sich für einen Hebel von 100:1. Er investiert 1.000 Euro auf steigende Kurse.

Aufgrund der Hebelwirkung bewegt er jedoch Kapital am Markt in Höhe von 100.000 Euro (100 x 1.000 Euro).

Steigt der DAX um 1 Prozent entspricht das einem Gewinn von 1.000 Euro (100.000 Euro x 1 Prozent) – oder 100 Prozent bezogen auf den Einsatz.

Würde der DAX jedoch um 1 Prozent verlieren, wäre der Einsatz des Traders verloren.

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Hier werden schnell die wesentlichen Vor- und Nachteile deutlich. Die Funktionsweise ist sehr simpel, was gerade für Einsteiger wichtig ist. Außerdem sind hohe Gewinne möglich, die mit dem direkten Kauf des Basiswertes nicht möglich sind oder auch das notwendige Kapital fehlt. Grundsätzlich sollte jedoch niemals ohne eine funktionierende CFD Strategie gehandelt werden.
Auf der anderen Seite sind die Verlustrisiken ebenso groß, wie die Gewinnchancen. Händler müssen sich dessen stets bewusst sein!

Im CFD Handel kann problemlos auf steigende oder fallende Märkte gesetzt werden.

Vor- und Nachteile von CFDs

Die Vor- und Nachteile wurden bereits im Text teilweise angesprochen. Hier eine etwas ausführlichere Übersicht:

Vorteile von CFDs

  • Hohe Gewinne durch Hebelwirkung möglich.
  • Es muss nur ein Bruchteil des gehandelten Wertes beim Broker hinterlegt werden (Margin).
  • Es kann problemlos auf fallende und steigende Kurse gesetzt werden.
  • CFDs unterliegen keinem Emittentenrisiko, sondern werden wie „normale“ Einlagen bei einer Bank betrachtet. Das heißt, dass im Ernstfall die Einlagensicherungsvorkehrung greift.

Nachteile von CFDs

  • Hohes Verlustrisiko – theoretisch unbegrenzt aufgrund Nachschusspflicht.
  • Finanzierungsgebühren beim Halten über Nacht
  • Teilweise höhere Spreads als im Börsenhandel
  • Geringere Regulierung und Überwachung als im Börsenhandel

Als langfristige Anlagen sind CFDs nur begrenzt geeignet. Da nur ein Bruchteil des gehandelten Wertes hinterlegt wird, handelt ein Trader quasi auf „Kredit“. Wird eine Position mehr als einen Tag gehalten, fallen Finanzierungskosten an. Je nach Basiswert und aktueller Zinslage, fallen diese mehr oder weniger ins Gewicht. Bei Spekulationen auf fallende Kurse, könnte sich sogar auch ein Zinsgewinn ergegen.

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Was ist CFD Nachschusspflicht und kann diese verhindert werden?

Eine Nachschusspflicht oder auch „Margin Call“ genannt, kommt dann zum Tragen, wenn der hinterlegte Betrag (Margin) durch Kursverluste „aufgebraucht“ ist (siehe Beispiel oben). Würde der Kurs dann noch weiter entgegen der Meinugn des Traders laufen, muss dieser neues Geld hinterlegen oder „nachschießen“. Das wiederum birgt die Gefahr von theoretisch unbegrenzten Verlusten. Sollte sogar das gesamte Kapital auf dem Konto aufgebraucht sein, haftet der Trader mit seinem Privatvermögen!

Um eine Nachschusspflicht zu verhindern, sollten Trader im Vorfeld zu verschiedenen Mitteln greifen:

  • Funktionsweise verstehen und sich des Risikos bewusst sein
  • Nur Kapital einsetzen, auf das im Ernstfall verzichtet werden kann
  • Keine extrem großen Hebel nutzen
  • Einsatz von Order-Zusätzen wie Stopp-Loss oder garantiertem Stopp-Loss
  • CFD-Konto bei Broker ohne Nachschusspflicht eröffnen

Bei Plus500 können durch Risikomanagement-Tools die Nachschusspflicht verhindert werden.

Alle diese genannten Punkte sind wichtig, wenn ein Händler erfolgreich mit CFDs gehandelt will. Der letztgenannte Aspekt – CFD Broker ohne Nachschusspflicht – ist natürlich die beste Variante, um einen Margin Call zu verhindern. Der Nachteil bei diesen Konten wiederum ist, dass in den allermeisten Fällen die Margin-Anforderungen deutlich höher sind und damit der maximale Hebel deutlich begrenzt wird. Beispielsweise auf „nur“ 50:1 oder sogar 5:1. Für Anfänger überwiegen jedoch die Vorteile.

Unser CFD Broker Vergleich listet CFD Broker mit und ohne Nachschusspflicht auf. Dort werden im FAQ-Bereich auch weitere Fragen beantwortet, wie „Fällt auf CFDs Abgeltungssteuer an?“ oder „Warum werden manche CFDs gerollt?“

CFD Demokonto: Übung macht den Meister

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Einsteiger, die gerade erst die Frage „Was sind CFDs?“ beantwortet bekommen haben, sollten sich zunächst mit einem CFD Demokontos vertraut machen. Bei einem CFD Demokonto kann zunächst mit Spielgeld der Handel getestet werden. Es besteht also gar kein Risiko. Auch die Handelsplattform kann in Ruhe getestet werden. Und für Fortgeschrittene? Selbst dann lohnt sich ein Demokonto, da völlig risikolos eigene Strategien getestet werden können.

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Noch mehr Tipps für den CFD-Handel gibt es auch hier: Die 10 besten CFD Tipps & Tricks.

Was sind CFDs? Trading ohne Börse « Differenzkontrakte

CFDs (Contracts for Difference oder Differenzkontrakte) sind hochspekulative Derivate und eignen sich lediglich für sehr gut informierte Anleger, denen bewusst ist, dass mit den erhöhten Chancen auch erhöhte Risiken verbunden sind.

Auch bei entsprechendem Kenntnisstand stellt die Investition in CFD-Produkte immer eine sehr spekulative Anlage dar, da Sie mit wenig Kapitaleinsatz große Handelspositionen am Markt eröffnen können. Die erheblichen Risiken dieser Anlage lassen sich nicht vollständig vermeiden.

In der Tabelle ist zu erkennen, dass CFDs nicht nur zur Kategorie der Hebelprodukte zählen, sondern zu erheblichen Kursverlusten führen können. Allerdings sind die Verluste auf das verfügbare Guthaben auf dem CFD-Konto begrenzt.

Wir raten Ihnen deshalb, sich ausführlich mit den allgemeinen Funktionsweisen, Mechanismen, Produkten und Märkten im Wertpapiergeschäft auseinanderzusetzen, da der CFD-Handel im Wesentlichen auf diesen aufsetzt.

Zudem ist es bedeutsam, dass Sie auch künftig die veränderlichen Einflüsse auf Ihre Vermögensanlage im Blick haben und sich über aktuelle Entwicklungen informiert halten.

Der Unterschied zwischen Aktien- und CFD-Handel

Aktien sind wahrscheinlich die bekanntesten Wertpapiere und verbriefen den Anteil des Aktionärs am Eigenkapital der Gesellschaft. Die Rechte und Pflichten des Aktionärs sind insbesondere im deutschen Aktiengesetz (AktG) geregelt.

Dagegen ist der Erwerber bei CFDs (Contracts for Difference) Info nicht an einem Unternehmen beteiligt, sondern lediglich Inhaber einer Forderung. Als sogenanntes Derivat leitet sich der Kurs von CFDs von einem Basiswert (Underlying) ab, bei dem es sich häufig um Aktien, aber auch um andere Werte (beispielsweise Indizes oder Rohstoffe) handelt. Anders als der Aktienanleger wird der CFD-Anleger ausschließlich an der Kursentwicklung des Finanzinstrumentes beteiligt. CFDs gehören somit zur Gruppe der finanziellen Differenzgeschäfte.

CFDs sind OTC-Produkte

CFDs werden in der Regel außerbörslich gehandelt. Das bedeutet, sie werden „Over the Counter“ (OTC) gehandelt. Das heißt für den CFD-Handel bei comdirect, dass Ihre Order nicht an einer Börse, sondern direkt mit dem Handelspartner Commerzbank abgewickelt wird. Die Commerzbank selbst sichert den gesamten Positionsüberhang (Exposure) am Markt ab (er betreibt „Hedging“).

Funktionsweise von CFDs

Mit CFDs haben Sie die Möglichkeit, bei gleichem Kapitaleinsatz mehr Kapital an den Märkten zu bewegen als mit einem Direktinvestment in einen Basiswert. Darüber hinaus können Sie mit CFDs sowohl an steigenden als auch an fallenden Kursen unterschiedlicher Basiswerte partizipieren. Das Handelsergebnis (Gewinn oder Verlust) errechnet sich aus der Differenz von Einstands- und Ausstiegskurs des CFD.

Die Admiral Markets Group besteht (unter anderem) aus den folgenden Unternehmen:

Admiral Markets UK Ltd

Admiral Markets UK Ltd

Was ist ein CFD? Alles Wichtige zum CFD Handel

Lesezeit: 39 Minuten

Wollen Sie an den Finanzmärkten handeln, wissen aber nicht, wie Sie anfangen sollen? Dann könnte sich das CFD Trading für Sie eignen. CFDs bieten niedrige Eintrittshürden, da sie wenig kosten und von überall getradet werden können. Allerdings handelt sich es ich dabei um technische und nicht allzu leicht verständliche Finanzinstrumente, weshalb viele angehende Trader nicht genau wissen, worum es sich bei einem CFD genau handelt.

Deshalb wollen wir in diesem Artikel die folgenden Fragen klären:

Neben diesen zentralen Fragen werden wir in diesem Artikel viele weitere beantworten.

Was ist ein CFD?

Die Abkürzung CFD steht für den englischen Begriff Contract for Difference, zu deutsch Differenzkontrakt. Es handelt sich dabei um sogenannte Hebelprodukte, die zu den Derivaten zählen. Um Sie an dieser Stelle nicht mit einer Flut an Fremdwörtern zu überfordern, sollte zunächst geklärt werden, was Derivate und Hebelprodukte eigentlich sind.

CFD Handel: Der Unterschied zwischen Derivaten und Hebelprodukten

Der Oberbegriff „Derivate“ bedeutet im Wertpapierbereich, dass von einem Underlying (Basiswert) abgeleitete Handelswerte geschaffen wurden oder dass sich Handelswerte auf den Basiswert eines Instruments beziehen. So ein Basiswert kann eine Aktie, ein Währungspaar oder ein Index wie der deutsche Aktienindex DAX sein.

Wichtig zu wissen ist, dass es sich bei diesen Derivaten oft, aber nicht immer, um Hebelprodukte handelt. Sie sind eine bestimmte Sorte der Derivate. Zu diesen Hebelprodukten gehören CFDs, Optionsscheine und Zertifikate. Anders als ein Direktinvestment in einen solchen Basiswert erlaubt es diese Sorte der Derivate, sowohl auf steigende als auch sinkende Kurse zu setzen (Long & Short Trading) und über den eingebauten Hebeleffekt an der Bewegung des Basiswerts teilzuhaben, sowohl was die Gewinne als auch die Verluste betrifft.

Einen tieferen Einblick in die Funktionsweise des Hebeleffekts erhalten Sie im Abschnitt Der Hebeleffekt bei CFDs: Kleiner Einsatz, Große Wirkung.

Zu den bekanntesten Hebelprodukten in Deutschland gehören neben den Optionsscheinen seit einigen Jahren auch die Hebelzertifikate (zum Beispiel Knock Outs). Diese Art der Hebelprodukte wird in der Regel von großen Banken und Finanzdienstleistern herausgegeben (emittiert) und ist sowohl an der Börse als auch außerbörslich bei Online-Brokern handelbar. Trader, die gehebelt, also mit einem Multiplikator für die möglichen Gewinne und Verluste, handeln möchten, haben also eine große Anzahl verschiedener Produkte zur Auswahl.

Jedoch sind insbesondere die klassischen Optionsscheine mit diversen Nachteilen für private Trader behaftet. So müssen für Sie zum Beispiel Ordergebühren entrichtet werden und der Trader hat nicht die Möglichkeit, einen Hebel zu wählen. Zudem ist die Preisgestaltung verhältnismäßig intransparent und die Produktsuche mit einem hohen Aufwand verbunden. Daher gibt es in Deutschland seit nunmehr circa 20 Jahren eine Alternative zu diesen Optionsscheinen: Der CFD aka Differenzkontrakt aka Contract for Difference.

Bei CFDs handelt es sich, wie eingangs erwähnt, um Differenzkontrakte – also um Derivate, deren Kursentwicklung von der Wertentwicklung ihres zugrundeliegenden Basiswerts abhängt. Ein solcher Basiswert kann eine Aktie, ein Rohstoff, eine Währung, eine Anleihe oder eine Kryptowährung sein. Im Gegensatz zu diesen Basiswerten können CFDs nicht im eigentlichen Sinne erworben oder verkauft werden. Mit einem CFD erwerben Sie lediglich eine Forderung, die Sie an der Kursentwicklung der zugrunde liegenden Finanzinstrumentes beteiligt. Je nachdem, ob sie bei der Eröffnung einer CFD Position auf steigende (Long) oder fallende Kurse (Short) dieses Instrumentes spekuliert haben, erwirtschaften Sie Gewinn, wenn Sie mit Ihrer Annahme richtig gelegen haben, und verlieren Kapital, wenn Sie sich falsch entschieden haben.

Unabhängig davon, welche Hebelprodukte gehandelt werden, ist es jedoch wichtig, sich einer Tatsache bewusst zu sein: Ein CFD ist stets ein hochspekulatives Derivat, das nicht für jeden Anleger geeignet sind. Die Chancen sollten in jedem Fall mit den Risiken abgewogen werden. In der Regel werden Hebelprodukte von erfahrenen Tradern gehandelt, die keine Anlageberatung wünschen und aktiv und schnell online auf steigende sowie fallende Kurse setzen möchten.

Der Hebeleffekt im CFD Handel: Kleiner Einsatz, große Wirkung

Mit dem Hebeleffekt kann man sprichwörtlich „die Welt aus den Angeln heben“. Und es stimmt: Der CFD Hebel ist ein mächtiges Instrument im Trading. Unser Schaubild verdeutlicht es: Mit beispielhaftem Einsatz von 1 Euro können 200 Euro bewegt werden, wenn der gewählte Hebel 1:200 entspricht.

Im CFD Trading stehen je nach Broker und CFD Konto verschiedene Hebel zur Wahl. Bei einigen Brokern entscheidet der Trader selbst, mit welchem Hebeleffekt er handeln möchte. So stehen für Kunden von Admiral Markets zum Beispiel verschiedene Möglichkeiten zwischen 1:10 und 1:500 zu Auswahl.

Dabei bedeutet ein CFD Hebel von 1:10, dass die möglichen Gewinne und die möglichen Verluste um den Faktor 10 multipliziert werden und ein Hebel von 200 bedeutet die Verfielfachung um den Faktor 200. Je höher der Hebel, desto mehr ist möglich. Deshalb ist die Wahl des persönlich passenden Hebels im CFD Handel ein sehr wichtiger Faktor. Der Hebel sollte zur individuellen Risikobereitschaft des Traders, der Größe des Kontos und der Markteinschätzung passen.

Unterschätzen Sie niemals die Macht des Hebels!

Bei einem Aktieninvestment, ausgehend von häufig auftretenden Szenarien, können Sie an einem einzigen Tag vielleicht 1 oder 2% Gewinn oder Verlust erzielen. Aktien Trading geschieht 1 zu 1, ohne Hebel. Wenn Sie sich nun diese ein oder zwei Prozent mit dem Hebeleffekt von 200 vorstellen, werden aus einem Prozent Gewinn oder Verlust ganze 200 Prozent.

Kein Händler wird sich über 200 Prozent Gewinn beschweren. Wenn aber der Trade zu einem Verlustgeschäft geworden ist, weil die Handelsstrategie nicht aufgegangen ist, sind 200 Prozent Verlust für die allermeisten sehr schmerzhaft. Deshalb ist Ihr Risikomanagement unabdingbar, wenn Sie mit einem CFD gehebeltes Trading betreiben wollen. Ein Stop Loss als Verlustbegrenzung sollte bei jeder Positionseröffnung eine Selbstverständlichkeit sein.

Wie funktioniert der CFD Handel?

Ein CFD ist kein an den Börsen notierter Wert. Daher ist CFD-Trading nur mit einem CFD Broker möglich. Dieser außerbörsliche Handel wird auch OTC Trading genannt, wobei OTC für over the counter (zu Deutsch über den Tresen) steht.

Steigende und fallende Kurse – mit einem CFD können Sie von beidem profitieren!

Anders als beim Aktien Trading, bei dem der Händler in aller Regel nur bei steigenden Kursen Gewinne erzielen kann, kann beim CFD-Trading auf Kurssteigerungen wie auch auf sinkende Kurse gesetzt werden. Geht der Händler von höheren Kursen aus, so platziert er eine Buy Order (man nennt dies auch Long Trading), und geht der Trader von zukünftig niedrigeren Kursen aus, so platziert er eine Sell Order (Short Trading). Dies geschieht über einen CFD – die Suche nach einem passenden Optionsschein oder Zertifikat entfällt. Anders als bei Optionsscheinen und Hebelzertifikaten muss nicht aus einer Vielzahl von verfügbaren Handelswerten ein passendes Handelsinstrument gesucht werden, was sehr mühsam sein kann.

Üblicherweise ergänzt der CFD Handel andere Anlageformen wie Sparbücher, Tagesgeldkonten oder Aktien- und Fondsinvestments. Nur ein kleiner Teil des verfügbaren Kapitals sollte für das hochspekulative CFD Trading eingesetzt werden. Mit diesem Risikokapital kann der geneigte Trader dann viele weitere Handelsstrategien nutzen, die mit klassischen Investments nicht möglich sind.

Was sind die Vorteile von CFD Trading?

Es gibt viele Broker, die Ihnen bereitwillig eine lange Liste an Vorteilen des Handels mit einem CFD vorlegen. Da kann es manchmal schwerfallen, was man glauben soll. Stimmt alles, was diese Broker erzählen oder handelt es sich lediglich um einen Kaufanreiz? Wir wollen Ihnen stattdessen die Vorteile des CFD Handels vorstellen, sie aber auch über dessen Nachteile aufklären.

Kommen wir also zunächst zu den CFD Vorteilen:

CFD Hebel

Einer der größten Vorteile im CFD Trading ist der Einsatz eines Hebels. Damit kann man höhere Geldbeträge einsetzen, als man in seinem Konto zur Verfügung hat. Den Betrag, den man dafür mindestens vorhalten muss, bezeichnet man als Margin.

Je nachdem, welches Finanzinstrument Sie traden und wie Ihr Broker reguliert ist, können Sie als Professional Client mit einem Hebel von bis zu 1:500 handeln. Für Retail Clients gilt ein maximaler Hebel für bestimmte Finanzinstrumente von 1:30. Dazu ein Rechenbeispiel: Wenn Ihr Kontostand 1.000€ beträgt und Sie über einen Hebel von 1:30 verfügen, können Sie CFDs mit einem Gesamtwert von 30.000€ traden.

Wollen Sie also als Retail Client mittels CFDs Gold traden, bei dem Ihnen ein Hebel von 1:20 erlaubt ist, würden Sie lediglich 300€ in Ihrem Konto haben müssen, um 1.500€ für eine Unze Gold zu investieren. Mit einer vergleichsweise geringen Einzahlung können Sie somit die gleichen Gewinne (und Verluste) machen wie mit einem klassischen Investment, bei dem Sie aber viel höhere Geldbeträge einbringen müssen. Die Rendite im CFD Handel kann also potenziell viel höher ausfallen. Das Risiko besteht darin, dass durch den CFD Hebel nicht nur die Gewinne, sondern auch die Verluste potenziert werden können.

Nachfolgend eine tabellarische Gegenüberstellung der Unterschiede zwischen traditionellem Investieren in Gold und Gold Trading per CFD:

LONG Trade Eröffnung bei 1.500€, Schluss bei 1.525€

25€ Gewinn (8,33% Rendite)

25€ Gewinn (1,67% Rendite)

LONG Trade Eröffnung bei 1.500€, Schluss bei 1.450€

50€ Verlust (16,67%)

An diesem Beispiel lässt sich einfach erkennen, welche Auswirkungen der Einsatz eines Hebels auf potenzielle Gewinne und Verluste im CFD-Trading haben kann.

CFD Trading LONG und SHORT

Einer der Nachteile traditioneller Investments ist, dass man nur von steigenden Kursen profitieren kann. Falls es jedoch zu einem Börsencrash kommt oder eines Ihrer Finanzinstrumente im Wert sinkt, kann das Ihre Investments negativ beeinflussen.

CFD Trading erlaubt es Ihnen dahingegen, auf steigende und fallende Kurse zu setzen, was bedeutet, dass Sie von beiden Entwicklungen profitieren können. Entscheidet sich ein Trader dafür, LONG zu handeln, geht er davon aus, dass sich das gehandelte Instrument nach oben entwickelt.

Er eröffnet als einen BUY Trade zu einem niedrigen Kurs und zielt darauf ab, bei einem höheren Kurs auszusteigen, um damit einen Profit zu machen. Entwickelt sich der Kurs entgegen seiner Erwartung und sinkt, muss er einen Verlust hinnehmen.

Quelle: MetaTrader 5 GOLD H1 Chart, Datenspanne: 26. November 2020 bis 6. Dezember 2020, abgerufen am 6. Januar 2020 um 11.22 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Geht der Trader davon aus, dass ein Finanzinstrument zukünftig im Wert sinkt, eröffnet er einen SHORT Trade. Er eröffnet also einen SELL Trade bei einem höheren Kurs und hofft darauf, dass der Kurs sinkt. Die Differenz daraus ist sein Profit. Entwickelt sich der Kurs jedoch positiv, macht er einen Verlust.

Quelle: MetaTrader 5 EURUSD H1 Chart, Datenspanne: 12. Dezember 2020 bis 24. Dezember 2020, abgerufen am 6. Januar 2020 um 11.24 Uhr. Bitte beachten Sie: Vergangene Performances sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.

Mit der Möglichkeit, sowohl LONG als auch SHORT zu traden, bieten sich mit einem CFD viele unterschiedliche Tradinggelegenheiten an den diversen Finanzmärkten.

Große Auswahl an CFD Märkten

Weil Contracts for Difference Derivate anderer Basiswerte sind, können sie an praktisch allen Märkten gehandelt werden. Viele Broker wie Admiral Markets ermöglichen ihren Kunden über eine einzige Trading Plattform den Zugang zu tausenden Finanzmärkten. Zu diesen Märkten gehören unter anderem:

Dies beinhaltet auch Märkte wie Aktienindizes, die anderweitig nicht gehandelt werden können.

Forex CFD Trading

Mittels Forex CFDs können Sie unterschiedliche Währungspaare traden. Dazu gehören Forex Majors wie EURUSD, GBPUSD, USDJPY oder AUDUSD, Forex Minors wie EURGBP oder AUDNZD und exotische Währungspaare wie USDCZK.

Der Devisenmarkt ist hochspekulativ und stark volatil, was findigen Tradern viele Gelegenheiten eröffnet. Überdies ist der Forex Markt an 5 Tagen die Woche rund um die Uhr geöffnet. Sie können Ihre Tradingaktivitäten also genau so planen, wie es für Sie am besten passt. Falls Sie mehr über das Forex Trading erfahren wollen, lesen Sie sich gerne unseren ausführlichen Forex Guide für Anfänger durch.

Zu den beliebtesten Forex Paaren gehören:

Index CFD Trading

CFDs auf Aktienindizes bieten exzellente Gelegenheiten für Trader, die auf die Wertentwicklung ganzer Märkte spekulieren wollen, sich aber nicht sicher sind, welche einzelnen Aktien oder spezifischen Instrumente sie wählen sollen.

Da Aktienindizes eine Auswahl an Aktien repräsentieren (im DAX 30 sind die 30 größten deutschen Unternehmen gelistet, im S&P 500 die 500 größten US-amerikanischen), können sie als Gradmesser der Performance eines ganzen Marktes genutzt werden. Und da es keinen traditionellen Weg gibt, einen Index zu kaufen oder verkaufen, können Sie von seiner Entwicklung mittels CFD profitieren.

Zu den beliebtesten Index CFDs gehören:

Rohstoff CFD Trading

Auch Rohstoffe wie Gold, Silber, Öl, Erdgas, Kaffee, Baumwolle oder Orangensaft können per CFD getradet werden. Wo ein traditionelles Rohstoffinvestment viel höhere Kosten und eine Lagerung benötigen würde, erlauben es Rohstoff CFDs dem Trader, an der Wertentwicklung des Finanzinstruments teilzuhaben, ohne dieses zu besitzen.

Zu den beliebtesten Rohstoff CFDs gehören:

  • Gold CFD
  • Silber CFD
  • Brent Rohöl CFD
  • WTI Rohöl CFD

Aktien CFD Trading

Das klassischste aller Finanzinstrumente, die Aktie, kann ebenfalls via CFD gehandelt werden und bietet dabei eine Reihe einzigartiger Vorteile. Geht man einen LONG Trade ein, kann man von Dividendenausschüttungen der getradeten Aktie profitieren, wodurch man ein potenzielles passives Einkommen generieren kann. Wie andere CFD Instrumente können auch Aktien mittels Hebel gehandelt werden, wodurch Sie mehr Aktien traden können als beim traditionellen Investment. Außerdem kann man per CFD darauf spekulieren, dass eine Aktie an Wert verliert, indem man einen SHORT Trade eröffnet.

Zu den beliebtesten Aktien CFDs gehören:

Krypto CFD Trading

Seit 2020 haben Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) für viel Furore an den Finanzmärkten gesorgt. Viele Broker bieten Krypto CFDs als Kreuzung mit herkömmlichen Währungen wie EUR oder USD an oder als Kreuzungen mit anderen Kryptowährungen wie Litecoin (LTC), Ripple (XRP) oder Ethereum (ETH).

Zu den beliebtesten Krypto CFDs gehören:

  • BTCUSD CFD
  • BCHUSD CFD (Bitcoin Cash)
  • ETHUSD CFD
  • XRPUSD CFD
  • LTCUSD CFD

CFD Tradingzeiten

Wie wir bereits besprochen haben, spiegeln CFDs die Kurse ihrer Basiswerte wider. Sie reflektieren aber auch die Tradingzeiten dieser Basiswerte, was bedeutet, dass es rund um die Uhr ein Finanzinstrument gibt, das Sie traden können. Nachfolgend die Tradingzeiten für einige der beliebtesten CFD Typen:

  • Forex CFDs: Verfügbar rund um die Uhr an 5 Tagen die Woche (Mo-Fr)
  • Index CFDs: Verfügbar rund um die Uhr an 5 Tagen die Woche (Mo-Fr)
  • Aktien CFDs: Verfügbar während der Öffnungszeiten der entsprechenden Börsen
  • Rohstoff CFDs: Verfügbar rund um die Uhr an 5 Tagen die Woche (Mo-Fr)
  • Krypto CFDs: Rund um die Uhr verfügbar (24/7)

Forex, Rohstoff und Index CFDs sind ab 0 Uhr am Montagmorgen bis 23 Uhr am Freitagabend (GMT) verfügbar. Die größte Volatilität im CFD Trading ist zu verzeichnen, wenn sich die unterschiedlichen Öffnungszeiten überschneiden.

Die wichtigsten Tradingfenster sind:

  • London: 8 – 17 Uhr GMT
  • New York: 13 – 22 Uhr GMT
  • Singapur: 20 – 5 Uhr GMT
  • Tokio: 0 – 9 Uhr GMT

Die asiatischen Sessions gelten generell als die ruhigsten für die meisten Finanzinstrumente.

Kurzfristiges CFD Trading

CFDs sind ein nützliches Tool für kurzfristige Trading Strategien, wodurch Sie von kurzfristigen Kursbewegungen an diversen Finanzmärkten profitieren können, ohne ein großes Investment tätigen zu müssen. Falls Sie darüber nachdenken, eine kurzfristige Trading Strategie wie das Scalping einzusetzen, ist es wichtig, einen Broker auszuwählen, der eine schnelle Orderausführung anbietet. Diese sollte unter 1 Sekunde liegen, was besonders auf volatilen Märkten essentiell ist.

CFD Ablaufdaten

Ein weiterer Vorteil des CFD Handels ist, dass CFD Trades kein Ablaufdatum haben, wie es zum Beispiel bei Optionen oder Futures der Fall ist. Stattdessen können Sie Ihre CFD Positionen zu jedem beliebigen Zeitpunkt schließen. So können Sie langfristige Trades eröffnen, ohne sich darum zu sorgen, dass ein Trade geschlossen wird, bevor Sie dies wollen.

Trotzdem kann es vorkommen, dass auch ein CFD Trade geschlossen wird, zum Beispiel, wenn Ihr Kontostand zu niedrig ist. Eine weitere Ausnahme bilden Rohstoff Future CFDs, die über ein Ablaufdatum verfügen. In diesem Fall müssen Sie aber nicht warten, bis dieses Ablaufdatum erreicht ist – Sie können den entsprechenden Trade auch vorher schließen.

CFD Kosten

Die folgenden Kosten fallen beim CFD-Trading an:

Margin: CFD Handel ist ein Handel auf Margin. Der Marginbetrag ist notwendig, um eine Handelsposition zu eröffnen und zu halten. Margin und Hebel bilden eine Einheit: Bei einem CFD Hebel von 200 ist ein Marginbetrag von 1:200 (oder 0,5 Prozent) notwendig.

Spread: Alle Kosten, die beim Handel anfallen, müssen vom Trader erst am Markt erwirtschaftet werden, bevor er in die Gewinnzone kommt. Deshalb sind die Spreads und andere Konditionen für jeden Händler wichtig! Der Begriff Spread bezeichnet den Unterschied zwischen Ankauf- und Verkaufskurs eines Handelswerts. Als Faustformel gilt: Je geringer die Spreads beim CFD Handel, desto eher können Gewinne erzielt werden. Alle weiteren Konditionen sollten ebenfalls Berücksichtigung finden.

Swap: Bei Intraday-Geschäften fällt beim Index CFD Trading nur der Spread an. Sollten Sie eine offene Position über Nacht halten, fallen dabei die Swap-Kosten, also die Finanzierungskosten, an. Beim Halten einer Position über das Wochenende fällt ein 3-facher Swap an.

Kommissionen: Bei den meistgehandelten CFDs fallen bei Admiral Markets keine Kommissionen an: Indizes, Forex & Rohstoffe handeln Sie gebührenfrei. Bei Aktien CFDs und anderen Nebenwerten können geringe Handelskommissionen anfallen. Informationen dazu finden Sie stets in den Kontraktdetails. Zu den Kommissionen bei anderen Broker kann an dieser Stelle keine Aussage getroffen werden. Informieren Sie sich gerne und vergleichen Sie.

Welche Risiken bestehen im CFD Handel?

Wie jedes andere Investment auch beinhaltet das CFD Trading Risiken. Differenzkontrakte sind komplexe Finanzinstrumente, die mit einem hohen Risiko einhergehen, weshalb es wichtig ist, gut vorbereitet zu sein und eine ausreichende Recherche betrieben zu haben, bevor Sie mit dem Online Trading loslegen.

Das erste mit CFD Trading verbundene Risiko ist das Marktrisiko. Bewegt sich der Markt in die von Ihnen getradete Richtung, verdienen Sie Geld. Ist das Gegenteil der Fall, verlieren Sie Geld. So einfach ist es. Das gilt für alle anderen Formen des Tradings und Investierens auch.

Da CFDs üblicherweise mit Hebel getradet werden, können Verluste viel höher ausfallen als Ihr ursprüngliches Investment. Allerdings können dadurch auch Ihre Gewinne viel größer sein. Auf volatilen Märkten kann ein mit Hebel multiplizierter Verlust dazu führen, dass Sie mehr verlieren, als in Ihrem Konto vorhanden ist. Deshalb ist es unerlässlich, einen Broker auszuwählen, der einen Schutz vor negativen Kontosalden, eine sogenannte Negative Balance Protection Policy, anbietet. Damit können Sie nie mehr verlieren, als sich in Ihrem Konto befindet.

Wer kann CFD Handel betreiben?

CFD Trading kann von jedem betrieben werden, der mindestens 18 Jahre alt ist. Üblicherweise interessieren sich Trader dafür, die folgende Ziele verfolgen:

  • Portfolio Diversifikation der Basiswerte
  • Diversifikation der Zeitrahmen im Portfolio (sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investitionen)
  • Austesten unterschiedlicher Tradingstile wie Intraday Handel, Swing Trading und Scalping
  • Ausnutzen steigender und fallender Kurse

Um CFDs zu traden, brauchen Sie keinen Abschluss in Finanzwissenschaften. Trotzdem ist es wichtig, dass Sie sich auf den Märkten auskennen, die besten Trading Strategien kennen und ein ausreichendes Risikomanagement und Money Management betreiben.

Wenn Sie mehr über all diese Aspekte erfahren wollen, könnte es sich für Sie lohnen, sich zu einem kostenlosen Webinar anzumelden. Davon bietet Admiral Markets jede Woche rund 15 verschiedene an. Klicken Sie einfach auf den folgenden Banner, um sich weitere Informationen zu holen:

So starten Sie mit dem CFD Trading

Nun, da wir erklärt haben, worum es sich bei einem CFD handelt und welche Vorteile und Risiken mit dem CFD Handel einhergehen, fragen Sie sich bestimmt, wie Sie mit dem CFD Trading loslegen können. Am besten befolgen Sie dafür die nun folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Schritt 1: Eröffnen Sie ein Handelskonto

Um Differenzkontrakte traden zu können, müssen Sie bei einem CFD Broker ein Tradingkonto eröffnen. Dies kann ein Livekonto sein, auf dem Sie Geld einzahlen und gleich mit dem Trading loslegen können. Oder es ist ein kostenloses Demokonto, das es Ihnen ermöglicht, die Software kennenzulernen, Ihre Trading Strategien auszuprobieren und Ihre Fähigkeiten zu verbessern.

Um ein Demokonto zu eröffnen, folgen Sie bitte diesen Schritten:

  1. Füllen Sie das Formular auf unserer Anmeldungsseite zum Demokonto aus.
  2. Ihre Demokontodetails werden auf der nächsten Seite erscheinen und Ihnen als Email zugesendet.
  3. Um mit dem Online Trading zu beginnen, klicken Sie auf der Admiral Markets Homepage auf Start Trading.
  4. Um von Ihrem Computer aus zu traden, können Sie direkt zu Schritt 2 übergehen (da Sie sich ja schon registriert haben), wo wir Ihnen erklären, wie Sie die dafür nötige Trading Plattform herunterladen.

Sie können sich den ganzen Prozess auch noch einmal genau in unserem dazugehörigen Video ansehen:

Um ein Livekonto zu eröffnen, folgen Sie bitte diesen Schritten:

  1. Eröffnen Sie ein Konto in unserem Kundenportal Trader Room. Darin können Sie alle Ihre Live- und Demokonten organisieren, Ein- und Auszahlungen vornehmen und die Trading Software herunterladen.
  2. Sie bekommen daraufhin eine Email mit Ihren Kontodetails. Darin müssen Sie auf den Aktivierungslink klicken, um Ihr Konto zu aktivieren.
  3. Sobald Ihr Konto aktiviert ist, loggen Sie sich hier ein.
  4. Klicken Sie auf den grünen Button „Livekonto eröffnen“, um sich um die Eröffnung eines Livekontos zu bewerben.
  5. Tragen Sie Ihre Details ein und behalten Sie stets im Hinterkopf, dass Sie diese alle mit offiziellen Dokumenten wie einem Personalausweis verifizieren müssen.
  6. Sobald Ihre Bewerbung von uns bearbeitet wurde, erhalten Sie per Email einen Bescheid.

Wie Sie ein Livekonto eröffnen, können Sie sich auch in Ruhe noch einmal in unserem dazugehörigen Video ansehen:

Schritt 2: Laden Sie die CFD Trading Plattform herunter

Die Auswahl der richtigen CFD Trading Plattform ist essentiell für Ihren Tradingerfolg, weshalb Sie schon bei der Suche nach einem Broker darauf achten sollten. Die beliebtesten Handelsplattformen sind MetaTrader 4 und MetaTrader 5. Sie verfügen über fortgeschrittene Chartfeatures, Trading Indikatoren und eine große Community. Außerdem sind sie stabil, nutzerfreundlich und leicht zugänglich.

Bei Admiral Markets können Sie zwischen den folgenden MetaTrader-Versionen auswählen:

  1. MetaTrader 4 und 5 für Windows und Mac
  2. MetaTrader 4 und 5 für iPhone und iPad
  3. MetaTrader 4 und 5 für Android und Tablets
  4. MetaTrader WebTrader für Trading im Browser

Wenn Sie sich bereit für das CFD-Trading fühlen, können Sie auf den folgenden Banner klicken, um sich den MetaTrader 4 oder 5 herunterzuladen:

Schritt 3: Wählen Sie Ihre Tradingmethode

Nun, da Sie das Fundament gelegt haben, geht es an die Auswahl der passenden CFD Tradingmethode. Da es unendlich viele Möglichkeiten gibt, an den Finanzmärkten zu handeln, brauchen Sie einen möglichst genauen Angriffsplan.

Die folgenden Elemente sollten Sie bei der Ausarbeitung Ihrer Tradingmethode beachten:

  • Routine: Wann wollen Sie sich täglich die Märkte ansehen? Werden Sie sie ständig im Auge behalten oder wollen Sie, dass sich Ihre Trades automatisch eröffnen und schließen, wenn Sie gerade nicht am Schreibtisch sind?
  • Stil: Welchen Tradingstil verfolgen Sie – Daytrading, Scalping, Swing Trading oder langfristiges Trading?
  • Märkte: Auf welche Märkte wollen Sie sich konzentrieren? Aktien, Devisen, Rohstoffe, Indizes oder Kryptowährungen?
  • Strategie: Wie werden Sie Ihre Tradingentscheidungen bezüglich Kauf, Verkauf oder Positionsschließung bei Gewinn und Verlust treffen?
  • Risikomanagement: Wie hoch ist Ihre Positionsgröße, wo platzieren Sie Stop Loss und Take Profit, um Ihr Risiko zu minimieren?
  • Support: Wie oft können Sie sich fortbilden mit kostenlosem Weiterbildungsmaterial in Form von Artikeln oder Webinaren?

Auf eine oder mehrere dieser Fragen wissen Sie vielleicht die Antwort noch nicht. Machen Sie sich darüber keine Sorgen, wir werden in Kürze detaillierter auf Tradingstile, manuelles versus automatisiertes Trading und Analysemethoden eingehen. In jedem Fall lohnt es sich, im Hinterkopf zu behalten, dass es sich beim Trading um ein praktisches Unterfangen handelt, das mit konstanter Übung und Weiterbildung verbessert werden kann.

Schritt 4: Machen Sie Ihren ersten CFD Trade

Um in einem Live- oder Demokonto Ihren ersten CFD Trade zu eröffnen, folgen Sie diesen Schritten:

  1. Öffnen Sie den MetaTrader und loggen Sie sich ein.
  2. Gehen Sie zum Fenster „Marktübersicht“. Falls dieses noch nicht geöffnet ist, klicken Sie auf „Ansicht“ und dann auf „Marktübersicht“ oder nutzen Sie den MetaTrader Shortcut Strg+M.
  3. Doppelklicken Sie auf den von Ihnen gewünschten CFD oder drücken Sie F9.
  4. Im nun geöffneten Fenster „Auftrag“ können Sie unter „Volumen“ Ihre Positionsgröße in Form von Lots eingeben.
  5. Klicken Sie auf BUY, wenn Sie glauben, dass der Kurs steigt, und auf SELL, wenn Sie glauben, dass er sinkt.
  6. Ihr Trade ist nun eröffnet und erscheint im Fenster „Werkzeuge“ am unteren Rand des Fensters.
  7. Um Ihren Trade zu schließen, doppelklicken Sie im Fenster „Werkzeuge“ auf den Trade und wählen Sie „Schließen. „

Sobald Sie den Trade geschlossen haben, taucht er im Reiter „Kontohistorie“ im Fenster „Werkzeuge“ auf.

Finden Sie Ihren CFD Tradingstil

Bei der Suche nach dem für Sie passenden Tradingansatz sollten Sie immer auch über Ihren Tradingstil nachdenken. Viele Tradingstile basieren auf dem Zeitrahmen, den Sie im CFD Trading einsetzen wollen. Diese rangieren von Scalping, das in wenigen Minuten oder gar Sekunden stattfindet, bis hin zu Swing Trading oder Positionstrading, wo Positionen über Tage oder Monate offengehalten werden.

CFD Scalping

Beim Scalping werden Trades innerhalb von Minuten eröffnet und wieder geschlossen. Ziel dabei ist es, von den kleinsten Kursbewegungen zu profitieren, manchmal nur in Form von wenigen Pips. Weil die Bewegungen so klein sind, setzen Scalper oftmals ein hohes Volumen ein und nutzen einen großen Hebel, um einen signifikanten Profit zu machen.

Auf volatilen Märkten kann das Scalping eine aufregende Tätigkeit sein. Es ist aber auch sehr riskant, da man sein Geld genauso schnell verlieren kann, wie man es gewonnen hat. Anfängern empfehlen wir daher, es zuerst einmal mit langfristigeren Trades zu versuchen.

CFD Daytrading

Beim Daytrading wird ein Trade innerhalb eines Tages eröffnet und wieder geschlossen, also maximal über mehrere Stunden gehalten. Daytrader handeln oftmals die Richtungswechsel des Kurses, wodurch der Ansatz dem Scalping ähnelt, da hier lediglich auf einem größeren Zeitrahmen auf Kursschwankungen reagiert wird.

CFD Swing Trading

Swing Trader halten ihre Trades üblicherweise zwischen einem Tag und einer Woche offen. Das Ziel ist es dabei, vom Momentum des Marktes zu profitieren, egal, ob dieses bullisch oder bärisch ist.

Langfristiges CFD Trading

Jeder Trade, der länger als eine Woche gehalten wird, gilt im CFD Handel als langfristig. Obwohl langfristiges Trading auf der technischen Analyse beruhen kann, setzen die meisten Trader, die diesen Stil verfolgen, auf die Erkenntnisse der Fundamentalanalyse.

Manuelles versus automatisiertes CFD Trading

Jenseits des Tradingstils gibt es sich die Möglichkeit, sich zwischen manuellem und automatisiertem CFD Handel zu entscheiden. Beide Varianten wollen wir Ihnen im Folgenden kurz vorstellen.

Manueller CFD Handel

Beim manuellen CFD Trading trifft der Trader alle seine Entscheidungen selbst und tätigt diese auch an seinem Computer. Um die richtigen Entscheidungen zu treffen, kann er sich auf unterschiedliche Methoden wie technische, fundamentale und Wave Analyse berufen. Manche Experten raten Anfängern dazu, mit einer manuellen Trading Strategie zu beginnen, da man dadurch die Märkte und ihre Funktionsweisen kennenlernt. Für ebenjene Anfänger kann diese Art des CFD Handels aber auch kompliziert sein, da sie noch keine genaue Strategie haben. Dies bedeutet wiederum, dass es ihnen schwerfallen dürfte, die Profitabilität ihrer Marktein- und -austritte zu maximieren.

Automatisierter CFD Handel

CFD Trading kann teilweise oder voll automatisiert durchgeführt werden. Dazu gibt es Programme, die stellvertretend für den Trader günstige Gelegenheiten suchen, und andere, die dann auch gleich das Eröffnen und Schließen von Positionen übernehmen.

Diese Programme nutzen Algorithmen, die auf den Bedürfnissen des Traders basieren und den besten Zeitpunkt anzeigen, einen Trade zu eröffnen oder zu schließen. Der größte Vorteil dieser Art des Handels ist, dass menschliche Emotionen dabei keine Rolle spielen. Man wird quasi dazu gezwungen, seine Strategie zu beherzigen und nicht davon abzuweichen.

Falls Sie erwägen, mit dem automatisierten CFD-Trading zu beginnen, raten wir Ihnen, eine Vielzahl an Tests mit den von Ihnen gewählten Programmen oder Trading Robotern durchzuführen, damit Sie sicher sein können, dass Sie mit deren Leistungen zufrieden sind. Die Handelsplattform MetaTrader erlaubt es Ihnen glücklicherweise, anhand historischer Daten Backtests für Ihre Trading Strategien durchzuführen. Diese ermöglichen es Ihnen zu simulieren, was ein CFD Trading Programm in unterschiedlichen Szenarios geleistet hätte.

Eines der besten Tools für automatisiertes Trading ist die bei Admiral Markets kostenlos und exklusiv erhältliche MetaTrader Supreme Edition. Damit haben Sie Zugang zu Marktdaten in Echtzeit, Tipps von professionellen Tradern und einer breiten Palette zusätzlicher Features wie Expert Advisors, die für automatisiertes Trading genutzt werden können. Um die MetaTrader Supreme Edition kostenlos herunterzuladen, klicken Sie einfach auf den folgenden Banner:

So kalkulieren Sie CFD Profite und Verluste

Sobald Sie bereit sind, mit dem CFD Handel zu beginnen, und bereits Risiko- sowie Money Management betreiben, werden Sie wahrscheinlich Ihre potenziellen Profite und Verluste kalkulieren wollen. Dafür bieten wir unseren praktischen Handelsrechner an, mit dem Sie Profite und Verluste abschätzen können, indem Sie das gewünschte Instrument, den Hebel, die Kontowährung sowie Eröffnungs- und Schlusskurs eingeben. Im Folgenden werden wir Ihnen genauer erklären, wie der Rechner funktioniert.

Schritt 1: CFD Kursunterschiede

Der erste Schritt bei der Kalkulation von Profiten und Verlusten ist recht einfach. Man berechnet dafür lediglich den Kursunterschied zwischen Eröffnung und Schließung eines CFD Trades. Bei LONG Trades subtrahiert man den Eröffnungskurs eines Trades vom Schlusskurs eines Trades. Bei SHORT Trades subtrahiert man den Schlusskurs eines Trades vom Eröffnungskurs eines Trades.

Dazu ein kurzes Rechenbeispiel: Hat man einen LONG Trade des EURUSD bei 1,1073 eröffnet und bei 1,1152 geschlossen, beträgt der Unterschied 0,0079 (oder 79 Pips, da 1 Pip 0,0001 beträgt).

Schritt 2: CFD Trade Volumen

Sie kennen nun den Kursunterschied. Diesen müssen Sie nachfolgend mit der Größe des Trades, dem Volumen, multiplizieren. Das Volumen wird in Lots oder Kontrakten angegeben und bestimmt den Wert jeder Kursbewegung.

Die Lots beziehungsweise Kontraktgröße sind der Standardbetrag, der jeder Kontrakt wert ist. Diese unterscheiden sich von CFD zu CFD, können sich aber mit der Zeit leicht eingeprägt werden. Bei Forex Paaren beträgt 1 Lot beispielsweise 100.000 Einheiten der Basiswährung (also der ersten Währung, die in einem Währungspaar angegeben ist: bei EURUSD wäre das EUR). 1 Lot EURUSD ist demnach 100.000€ wert.

Diese Zahlen können sich für Anfänger zunächst sehr hoch anfühlen, weshalb es bei Admiral Markets auch die Möglichkeit gibt, mit Mini Lots (0,1 Lots) oder Micro Lots (0,01 Lots) zu traden. Man kann EURUSD also bereits ab 10.000€ oder sogar 1.000€ handeln.

Quelle: Admiral Markets Handelsrechner

Andere Standardkontraktgrößen betragen:

  • Edelmetalle wie Gold oder Silber: 100 Unzen
  • Indizes wie FTSE100 oder DAX30: 1 CFD

Im Handelsrechner können Sie die Standardkontraktgrößen erfahren, indem Sie einfach das betrachtete Instrument ändern. Um Ihr gesamtes Trading Volumen zu berechnen, multiplizieren Sie einfach die Zahl Ihrer Kontrakte mit der Größe Ihres Kontrakts. 3 Mini Lots EURUSD würden also 30.000€ kosten: 0,1 x 3 x 100.000€ = 30.000€.

Schritt 3: Wert jeder Kursbewegung (Pips)

Im nächsten Schritt geht es darum, den Wert jeder einzelnen Kursbewegung (Pips) zu kalkulieren. Dies kann verwirrend sein, da die Berechnung von Basiswert zu Basiswert variiert. Hier kommt abermals unser Handelsrechner ins Spiel, der die Kalkulation deutlich vereinfacht.

Um den Wert eines Pips bei Währungspaaren zu berechnen, müssen Sie einen Pip mit der Kontraktgröße multiplizieren. Daraus ergibt sich der Wert eines Pips in der Gegenwährung (bzw. variablen Währung). Für 1 Lot EURUSD gilt also: 0,0001 x 100.000 = 10$.

Jede Kursbewegung um 1 Pip (also jede Bewegung um 0,0001) ist 10$ wert. Handeln Sie mit einem Mini Lot, ist ein Pip 1$ wert, bei einem Micro Lot noch 0,1$.

Nehmen wir den Kursunterschied, das Volumen und den Wert jeder Kursbewegung in Pips zusammen, können wir Profite und Verluste kalkulieren. Dazu noch einmal eine kurze Auffrischung:

  • Kursunterschied: Schlusskurs – Eröffnungskurs (bei LONG Trades)
  • Volumen: Kontraktgröße x Kontraktzahl x Kontrakwert
  • Kursbewegung: Pips x Kontraktgröße

Um nun den Profit oder Verlust Ihres CFD Trades zu berechnen, müssen Sie den Kursunterschied mit dem Volumen und dem Wert der Kursbewegung multiplizieren:

(Schlusskurs – Eröffnungskurs) x (Kontraktgröße x Kontraktzahl x Kontrakwert) x (Pips x Kontraktgröße)

Wenden wir diese Formel auf unser voriges Beispiel an, den EURUSD LONG Trade mit 3 Mini Lots, der bei 1,1073 eröffnet und 1,1152 geschlossen wurde. Daraus ergibt sich:

(1,1152 – 1,1073) x (0,01 x 3 x 100.000€) x (0,0001 x 10.000) = 0,0079 x 30.000€ x 1$ = 237$.

Für die Berechnung von Verlusten gilt dieselbe Formel. Der Kursunterschied ist dann negativ, was sich in einem Verlusttrade niederschlägt. Nachfolgend zwei weitere Beispiele:

Profitabler CFD Trade

  • Sie kaufen 2 Kontrakte DAX30 CFD bei 12.000 Punkten. Der Kurs erhöht sich auf 13.000 Punkte und Sie schließen Ihre Position.
  • Ihr Profit beträgt (13.000 – 12.000) x (1 CFD x 2 x 1€) x 1€ = 2.000€

CFD Trade mit Verlust

  • Sie kaufen 2 Kontrakte DAX30 CFD bei 12.000 Punkten. Der Kurs sinkt auf 11.000 Punkte und Sie schließen Ihre Position.
  • Ihr Verlust beträgt (11.000 – 12.000) x (1 CFD x 2 x 1€) x 1€ = -2.000€

Neben den Kursbewegungen der Märkte müssen Sie stets auch die CFD Tradingkosten berechnen, um Ihren Nettoprofit herauszufinden. Wie das geht, erklären wir Ihnen im nächsten Schritt.

CFD Trading Tipps

Das grundlegende CFD Trading Konzept ist ziemlich simpel: Profit und Verlust errechnen sich aus der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis eines Basiswerts. Das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass es auch einfach ist, eine erfolgreichen Trade zu platzieren.

Deshalb werden wir nicht müde, Sie daran zu erinnern, sich ein solides Basiswissen anzueignen, bevor Sie mit dem Live Trading beginnen. Wir bieten dazu eine breite Palette an kostenlosen Materialien an, von Artikeln wie diesem über Tradingkurse und Webinare, bei denen Sie sich Tipps von professionellen Tradern holen können. Falls Sie mehr über unsere Webinare erfahren oder sich zu diesen anmelden wollen, klicken Sie einfach auf den folgenden Banner:

Geht Ihnen das nicht schnell genug, wollen wir Ihnen im Folgenden sieben Tipps für Anfänger geben, die mit dem CFD Handel loslegen wollen.

CFD Tipp 1: Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen

Viele CFD Trading Anfänger (und sogar manch erfahrener Trader) minimieren ihre Profitchancen, indem sie dieser Regel nicht folgen. Ein erfolgreicher Trade sollte demnach offengehalten werden, bis er seine maximale Profitabilität erreicht hat. Aus einem Verlusttrade sollte man so früh wie möglich aussteigen.

Diese Zeitpunkte festzustellen, kann vor allem für Anfänger eine große Herausforderung sein. Deshalb empfehlen wir Ihnen, immer erst mit dem CFD Trading in einem Demokonto zu beginnen, mit dem Sie die Märkte kennenlernen und erfahren können, wie sich erfolgreiche und Verlusttrades verhalten.

CFD Tipp 2: Folgen Sie Logik, nicht Emotion

Ein Trader, der seine Entscheidungen auf Emotionen, Intuition und Bauchgefühl gründet, mag manchmal Erfolg haben, auf lange Sicht aber sehr wahrscheinlich Verluste einfahren. Die wirklich erfolgreichen CFD Trader stellen stattdessen strikte Regeln auf und folgen diesen zu jeder Zeit. Ein Teil des Lernprozesses ist es, sich an seine eigenen Regeln zu halten.

CFD Tipp 3: Diversifikation

Ein Trader, der 50 oder 100% seines Kapitals auf einen einzigen Trade setzt ist kein Trader, sondern ein Zocker. Einer der wichtigsten Richtlinien des Risikomanagements ist es, nie mehr als 2% des Kontostands auf einen einzelnen Trade zu verwenden. Dadurch wird sichergestellt, dass ein Verlust nicht den gesamten Kontostand gefährdet oder einen Margin Call auslöst.

Überdies ist es wichtig, nicht alle Trades mit demselben Instrument vorzunehmen. Das CFD-Trading mit unterschiedlichen Basiswerten hilft bei der Diversifikation des eigenen Portfolios.

CFD Tipp 4: Kombinieren Sie fundamentale und technische Analyse

Ein Trader, der sowohl fundamentale als auch technische Analyse betreibt, ist mit höherer Wahrscheinlichkeit erfolgreich als einer, der nur eine Analysemethode nutzt. Eine Möglichkeit, diese beiden Formen zu kombinieren, ist, die fundamentale Analyse einzusetzen, um Trades zu eröffnen, und die technische Analyse, um Trades zu überwachen und zu entscheiden, wann sie geschlossen werden sollen.

CFD Tipp 5: Finden Sie den richtigen Zeitpunkt

Selbst wenn Sie einen Markttrend korrekt identifiziert haben, kann die zu frühe oder zu späte Eröffnung eines Trades zu signifikanten Verlusten führen. Es ist besser, auf ein Signal zu warten (wie zum Beispiel den Ausbruch des Kurses durch Unterstützungs- und Widerstandsbereiche oder eine Moving Average Kreuzung). Im Idealfall wird der Trade von mehr als einem Signal bestätigt.

CFD Tipp 6: Versuchen Sie nicht, Verlusttrades zu retten

Viele Anfänger begehen den Fehler, Geld in einen Verlusttrade nachzuschießen, weil sie darauf hoffen, dass sich der Kurs wieder erholt und sie ihre Verluste wettmachen können. Das sollten Sie tunlichst vermeiden. Falls sich ein Trade nicht so entwickelt, wie Sie das erwartet haben, schließen Sie ihn. Es ist immer besser, Verluste frühzeitig zu akzeptieren, statt auf Besserung zu hoffen und dabei noch mehr Geld zu verlieren.

CFD Tipp 7: Nutzen Sie immer einen Stop Loss

Ein Stop Loss ist ein Werkzeug, das Sie einsetzen können, um Ihre Verluste zu minimieren. Sie bestimmen dabei einen Kurs, zu dem Ihr Trade automatisch geschlossen wird, falls sich der Kurs nicht in die von Ihnen gewünschte Richtung entwickelt. Ein Trade ohne Stop Loss kann katastrophale Konsequenzen haben. Platzieren Sie den Stop Loss allerdings zu nahe am aktuellen kurs, könnte er einen erfolgreichen Trade verhindern, bevor er Zeit genug hatte, in den Profitbereich zu kommen. Deshalb ist es unerlässlich, sich ausreichend Gedanken um die richtige Stop Loss Strategie zu machen. Diese sollte Gelegenheit und Sicherheit in eine gesunde Balance bringen.

Checkliste: Was Sie für den CFD Handel benötigen

Wenn Sie zu den risikobewussten Händlern gehören und CFD Handel betreiben möchten und auf steigende und fallende Kurse setzen wollen, hilft Ihnen die folgende Checkliste:

  1. CFD Broker: Finden Sie den passenden CFD Broker. Dieser sollte mindestens mit einer (Zweig-)Niederlassung in Deutschland vertreten sein und neben guten Konditionen (u.a. Spreads) für Ihr Tradingkonto auch einen hervorragenden Kundenservice bieten.
  2. Trading Plattform: Für CFD Trader in Deutschland ist der MetaTrader seit Jahren die erste Wahl. Laden Sie sich den MetaTrader 4 oder den MetaTrader 5 kostenlos herunter und lernen Sie seine Funktionsweisen und Indikatoren in einem Demokonto kennen. Sollten Sie dann im Laufe Ihrer Tradingkarriere an einen Punkt gelangen, an dem Ihnen die standardmäßig im MetaTrader enthaltenen Features und Indikatoren nicht ausreichen, haben wir gute Nachrichten für Sie: Mit unserer exklusiven Supreme Edition erhalten Sie über 60 zusätzliche Tools und Indikatoren als kostenloses Tuning für Ihren MetaTrader.
  3. Startkapital: Wieviel Kapital möchten Sie für Ihren CFD Handel aufwenden? Finden Sie die für Sie passende Summe. Bedenken Sie dabei, dass CFD Trading hochspekulativ ist und Sie im schlimmsten Fall all das Kapital Ihres Handelskontos verlieren können. Handeln Sie nur mit Mitteln, deren Verlust Sie verkraften können. Bei Admiral Markets ist der Handelsstart ab 200 Euro Kontogröße möglich.
  4. Demo- & Livekonto: Starten Sie mit einem Demokonto und machen Sie sich mit dem Handel Long & Short vertraut. Für eine Livekonto-Eröffnung sollten Sie circa 10 bis 15 Minuten Zeit einplanen. Wählen Sie das für Sie passende Kontomodell, füllen Sie online den Kontoantrag aus und legitimieren Sie sich einmalig, entweder via PostIdent in der nächstgelegenen Postfiliale oder online mittels WebcamID an Ihrem PC oder Smartphone mit Kamerafunktion.
  5. CFD Handelsstrategie: Buy oder Sell
    Jeder Trade steht für sich. Planen Sie jeden einzelnen Trade und vergessen Sie nie Ihr persönliches Risikomanagement. Eine durchdachte Trading Strategie kann ein kritischer Erfolgsfaktor für Ihr Trading sein.
  6. Realistische Vorstellungen
    Auch die besten Trader machen Verlusttrades. Das gehört schlichtweg dazu. Wenn Sie die möglichen Verluste strikt begrenzen (zum Beispiel mittels Stop Loss), haben Sie die Chance, ein erfolgreicher Trader zu werden.

Die Wahl des passenden Brokers für Ihren CFD Handel

Wie in fast allen Lebensbereichen gibt es auch für CFDs mehr als einen Anbieter. In Deutschland sind mehr oder weniger zwanzig bis dreißig CFD Broker aktiv vertreten. Welcher CFD Broker für Sie der passende ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Allgemein gilt aber, dass der Broker Ihrer Wahl folgende Kriterien erfüllen sollte:

  • Er sollte in Deutschland vertreten sein – mit einem Kundenservice und einer Adresse.
  • Der CFD Broker sollte bei der BaFin, der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, gemeldet sein.
  • Der CFD Anbieter sollte Ihnen ein Demokonto zum Testen anbieten.
  • Die Konditionen & Preise (Spreads) sollten attraktiv sein – vergleichen Sie die verschiedenen Anbieter, um ein Gefühl für die Preise zu bekommen.
  • Er sollte Ihnen die Möglichkeit bieten, den Hebeleffekt gemäß Ihrer Ansprüche und Ihrer Risikobereitschaft anpassen zu können.
  • Er sollte die Erwartungen seiner Kunden erfüllen können. Gute Anzeichen für zufriedene Kunden sind zum Beispiel Auszeichnungen und Siegel verschiedener Anbieter. Jedes Jahr gibt es in der Trading Branche diverse Kundenumfragen, bei denen Broker mit zufriedenen Kunden in der Regel gute bis sehr gute Platzierungen erreichen.
  • Einige Broker bieten Ihnen weit mehr als nur die Kernleistung des Tradings an. Informieren Sie sich über Services wie Live-Webinare und Analysen, das Bildungsangebot sowie über Angebote, die Ihnen dabei helfen, Ihre Risiken beim CFD rading zu begrenzen.

Kein Trader, genauso wie kein Profi-Sportler, hört je auf zu trainieren und zu lernen! Admiral Markets bietet Ihnen mit bis zu 15 Live-Webinaren in der Woche einen außergewöhnlichen Service. Schauen Sie den führenden Daytradern und Spezialisten für die Märkte live bei ihren Trades über die Schulter und erhalten Sie wertvolle Tipps und Tricks für Ihr Trading!

Haben Sie sich dann für einen Broker entschieden, eröffnen Sie bei diesem ein Demokonto oder ein Livekonto. Um den CFD Handel zu üben und neue Strategien zu testen, sollte dabei stets ein risikofreies Demokonto die erste Wahl sein.

Nach erfolgter Kontoeröffnung wählen Sie Ihr Tradingkapital aus. Dies gilt auch für das Demokonto – einige Broker liefern Ihnen Demokonten mit relativ hohem Kapital von fünfzig- oder hunderttausend Euro. Dies ergibt nur Sinn, wenn Ihr späteres Livekonto ebenfalls in dieser Höhe ausfallen soll. Wenn Ihr Livekonto mit zweitausend oder fünftausend Euro eröffnet werden soll, empfiehlt es sich, auch das Demokonto in dieser Höhe zu führen. Nur so können Sie unter realistischen Bedingungen üben beziehungsweise Ihre Strategien austesten. Jedoch bietet nicht jeder CFD Broker die Möglichkeit an, das Kapital auf dem Demokonto zu verändern. Admiral Markets bildet hier eine Ausnahme. Im Online-Kundenportal buchen Sie einfach das gewünschte Demokapital auf oder ab!

Abschließendes zum CFD Trading

Wir hoffen, dass dieser Artikel die Frage “Was ist ein CFD?“ für Sie beantwortet und Ihnen vermittelt hat, wie und wo CFDs gehandelt werden können. Das CFD Trading ist nicht frei von Risiken, stellt aber für den erfahrenen Trader, der mit den Chancen und Risiken von Hebelprodukten vertraut ist, eine lukrative Alternative zum Handel mit Optionsscheinen oder zum Kauf von Aktien dar. Sollten auch Sie sich für den CFD Handel entscheiden, dann stellen Sie sicher, dass Sie sich zuvor umfangreich mit der Thematik auseinandersetzen, all Ihre Strategien zunächst in einem Demokonto testen und einen vertrauenswürdigen und kompetenten Broker an Ihrer Seite haben.

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Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmentberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.

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