Was ist CFD Trading Eine Definition von CFDs

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Was ist CFD Trading?

Das Wesen des CFD-Tradings besteht darin, Vermögensgegenstände zu handeln und an ihren Kursveränderungen zu partizipieren, ohne sie selbst tatsächlich zu besitzen. CFD steht für „Contract for Difference“, zu Deutsch „Differenzkontrakt“.

CFDs bilden die Kursentwicklung eines Basiswertes eins zu eins ab, erfordern aber einen sehr viel geringeren Kapitaleinsatz als der Kauf des Basiswertes.

Die daraus resultierende Hebelwirkung macht für viele den Reiz der Produkte aus. Was ist CFD Trading?

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Was ist ein CFD? Funktionsweise der Kontrakte am Beispiel

CFDs können über die Plattformen von Brokern in Echtzeit und mit wenigen Mausklicks gehandelt werden. Das Angebot an Basiswerten umfasst Aktien, Indizes, Anleihen, Rohstoffe, Zinsen und mehr. Die Funktionsweise der Kontrakte ist sehr einfach und soll anhand des nachfolgenden Beispiels erläutert werden.

Die Aktie der XY AG notiere auf Xetra bei 10,00 Euro. Ein Broker bietet einen CFD auf die Aktie an. Der Kurswert eines Kontraktes beläuft sich auf 10,00 Euro. Der Broker verlangt im Handel mit Aktien-CFDs 10% Margin. Ein Investor kann eine Longposition in einem Kontrakt mit einem Einsatz von 1,00 Euro eröffnen. Ab dem Moment der Einbuchung der Position entwickelt sich der Kontraktwert kongruent zum Kurswert der Aktie der XY AG.

Steigt der Aktienkurs um 10% auf 11,00 Euro, erhöht sich auch der Kontraktwert von 10,00 auf 11,00 Euro. Da der Investor lediglich 1,00 Euro Eigenkapital einsetzen musste, entspricht das einem Profit in Höhe von 100%. Fällt der Aktienkurs hingegen um 10%, führt das zu einem Verlust in Höhe von 1,00 Euro im Kontrakt bzw. 100% Verlust bezogen auf den Einsatz. Die Hebelwirkung ermöglicht große Gewinne, birgt aber das Risiko mindestens ebenso großer Verluste. Die Größe des Finanzhebels ergibt sich aus den Marginanforderungen des Brokers; mathematisch betrachtet entspricht sie deren Kehrwert (10% Marginanforderung = 0,10 = 10 „hoch“ -1).

Wenngleich das CFD Trading mit einem hohen Risiko verbunden ist, lassen sich mitunter hohe Gewinne erzielen. Hierfür müssen Trader die Kurse jedoch kontinuierlich im Blick haben und können z. B. ein Echtzeit-Finanzdiagramm nutzen.

Was sind CFDs? Rechtliche Aspekte

CFDs sind außerbörsliche Produkte, auch wenn sich die Kurse direkt aus den Kursen der Underlyings an den Referenzmärkten ableiten. Es handelt sich juristisch betrachtet um einen Vertrag zwischen Broker und Trader. Die Rechte und Pflichten dieses Vertrages beschränken sich im Wesentlichen auf die Auszahlung der Kursentwicklung. Eine Verpflichtung zum Kauf oder Verkauf von Basiswerten wie bei Futures existiert nicht. Unser CFD Broker Vergleich verschafft einen bequemen Überblick

Standardisierte Kontraktspezifikationen und eine einheitliche CFD Definition wie zum Beispiel an der Eurex gibt es nicht: Jeder Broker kann seine CFDs grundsätzlich frei gestalten. In der Praxis bilden viele Anbieter zumindest die Underlyings, die an Terminbörsen gehandelt werden, über diese Kontrakte ab. Erkennbar ist das an übereinstimmenden Rollover-Terminen. Dem Inhaber eines Aktien-CFDs steht kein Stimmrecht zu. Er besitzt auch keinen Dividendenanspruch gegen die Aktiengesellschaft. CFD-Broker zahlen bei Longpositionen ausgeschüttete Dividenden allerdings häufig aus und belasten sie umgekehrt bei Shortpositionen.

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Weitere Möglichkeiten für Investoren im CFD Handel

Die klassische Variante des CFD Handels läuft über den CFD Broker. Dieser bietet Kurse an, zu denen der Investor kauft beziehungsweise verkauft. Eine weitere Ausführung ist der Handel via DMA (Direct Market Access). Der Investor kann direkt aus dem Orderbuch der Börse handeln. Für diese Variante werden die tatsächlichen Börsenkurse für den Einkauf und Verkauf verwendet. Da die Preisstellung bei Handel via DMA nicht vom Market-Maker abhängig ist, erhöht dies die Transparenz, da zum Beispiel bei deutschen Börsenplätzen auf überwachte Kurse zurückgegriffen wird. Es bestehen andere Kostenstrukturen beim Handel via Direct Market Access. Bei den Anbietern sollte überprüft werden, in welcher Situation des Marktes ein DMA Handel Erfolgversprechender ist und wo Kosten gespart werden können.

Welche Gruppe von Händlern erwartet die CFD Broker?

Die Nutzung von CFD Trading ist weit verbreitet unter den Daytradern. Speziell bei den Währungen, den Indizes und den Rohstoffmärkten wird der CFD Handel genutzt. Die Investoren setzen auf fallende und steigende Kurse und verbinden diese mit dem entsprechenden Hebelwunsch, um das größtmögliche Ergebnis zu erzielen.

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Besteuerung von CFD Handel in Deutschland

Seit dem 1. 1. 2009 werden die CFD´s mit der gültigen Abgeltungssteuer belastet. Die meisten CFD Händler befinden sich jedoch im Ausland und müssen dementsprechend keine Zahlung an das deutsche Finanzamt ausführen. Die CFD Trader, die sich in Deutschland befinden, müssen am Ende eines Jahres für die kompletten Gewinne die Abgeltungssteuer zahlen. Diese jährliche Zahlung an das Finanzamt hat einen Vorteil gegenüber einer monatlichen Belastung durch die Abgeltungssteuer. Die bereits erzielten Gewinne bleiben bis zum Ende des Jahres beim CFD Trader, sodass dieser eine höhere Liquidität ausweisen kann. Das ermöglicht weitere und höhere Gewinne, die aus dem CFD Handel in diesem Jahr erzielt werden können.

Worauf muss gesondert beim CFD Handel geachtet werden?

Eine etablierte CFD Handelsplattform ist ebenso entscheidend wie günstige Konditionen und der Handel durch den CFD Trader. In Zeiten eines unbeständigen Marktes können nicht alle Anbieter einen fortwährenden Handel gewährleisten. Zusätzlich sollte auf die Ausführungsgeschwindigkeit einer Order bei einem Abschluss geachtet werden. Verzögerungen bei der Ausführung können leicht zu Verlusten führen.

CFDs Definition

Ein Differenzkontrakt (CFD) ist eine Art derivatives Finanzinstrument, welches eine Vereinbarung ist, bei der es um den Austausch der Kursveränderung eines Vermögenswertes (Basiswert) – vom Zeitpunkt der Eröffnung bis zu dessen Schliessung, geht. CFDs können benutzt werden, um auf zukünftige Preise verschiedener Märkte zu spekulieren wie zum Beispiel Aktien, Forex, Rohstoffe, Kryptowährungen, Indizes und Anleihen.

Bei gehandelten CFDs wird der zugrundeliegende Vermögenswert nie zwischen dem Käufer und Verkäufer gehandelt, da keine der beteiligten Parteien ihn physisch besitzen muss. CFDs sind reine spekulative Produkte, daher besteht kein Bedarf den zugrundeliegenden Vermögenswert zu besitzen, denn aus dem CFD-Handel kann ein Vorteil sowohl aus steigenden als auch aus fallenden Marktpreisen gezogen werden. Dies ist bekannt als „Long gehen“ und „Short gehen“.

CFDs sind gehandelte Hebelprodukte, was bedeutet, dass Trader von stärkeren Gewinnen profitieren, jedoch auch stärkere Verluste erleiden können.

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CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Optionen und Turbozertifikate sind komplexe Finanzinstrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Verluste können extrem schnell eintreten.

Bei professionellen Kunden können Verluste die Einlagen übersteigen.

Der Wert von Aktien, ETFs und ETCs, die über ein Aktienhandelskonto gekauft wurden, kann sowohl steigen als auch fallen, was bedeuten könnte, dass Sie weniger zurückbekommen, als Sie ursprünglich investiert haben. Jeder Handel ist mit Risiken verbunden.

CFD- und Aktienhandelskonten werden von der IG Markets Ltd. bereitgestellt; CFD-, Options- und Derivatekonten werden von der IG Europe GmbH bereitgestellt. IG ist je nach Kontext eine Referenz auf IG Markets Ltd. (ein Unternehmen mit Sitz in England und Wales unter der Financial Conduct Authority Registernummer 195355 mit eingetragener Adresse im Cannon Bridge House, 25 Dowgate Hill, London EC4R 2YA) und IG Europe GmbH (ein Unternehmen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland und eingetragen im Handelsregister Frankfurt unter der Nummer HRB 115624 mit Sitz am Westhafenplatz 1, 60327 Frankfurt, Deutschland). IG Markets Ltd. ist von der Financial Conduct Authority (FCA-Registernummer 195355) autorisiert und reguliert. Die IG Europe GmbH wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin Registernummer 148759) sowie der Deutschen Bundesbank beaufsichtigt. IG ist ein Markenname von IG Markets Ltd.

Die Informationen auf dieser Webseite richten sich nicht an Einwohner der Vereinigten Staaten, Belgiens oder eines bestimmten Landes außerhalb von Deutschland und sind nicht für die Weitergabe an oder die Nutzung durch eine Person in einem Land oder einer Gerichtsbarkeit bestimmt, in dem eine solche Weitergabe oder Nutzung gegen die lokalen Gesetze oder Vorschriften verstoßen würde.

Was sind CFDs? Was ist CFD-Trading?

CFD ist die Abkürzung für Contract for Difference, im Deutschen als Differenzkontrakt bezeichnet. Ein CFD ist hierbei ein derivatives Finanzinstrument oder schlicht Derivat. Ein CFD wird als Derivat bezeichnet, da er seinen Wert sowie seine Wertentwicklung von einem oder mehreren Basiswerten ableitet (z.B. von Aktien, Indizes, Rohstoffen, Währungen oder Anleihen).

CFD-Trading zeichnet sich dadurch aus, dass Sie als Trader auf steigende oder fallende Kurse an internationalen Finanzmärkten oder einzelner Finanzprodukte spekulieren. Bei korrekten Prognosen lässt sich somit ein Gewinn auf Basis der Differenz der Kurse des Basiswerts zum Zeitpunkt des Kaufs und Verkaufs des CFD erzielen. Als Anleger können Sie CFDs auch verwenden, um mit laufzeitunbeschränkten Differenzgeschäften ein bestehendes physisches Portfolio abzusichern.

CFD-Handel erklärt: Wie funktionieren CFDs?

Wenn Sie CFDs handeln, kaufen oder verkaufen Sie nicht den zugrunde liegenden Basiswert (z.B. die tatsächliche Aktie, ein Währungspaar oder einen Rohstoff). Statt also eine Aktie oder einen anderen Vermögenswert vollständig zu bezahlen und physisch zu besitzen, hinterlegen Sie als CFD-Trader bei Ihrem Broker lediglich eine Sicherheitsmarge, auch schlicht als Marge oder Margin bezeichnet. Dabei können Sie auch nur Bruchteile des Basiswerts handeln, so dass die darauf angerechnete Margin noch kleiner wird.

Der Handel auf Margin ist somit einer der ausschlaggebenden Vorteile beim CFD-Trading. Denn hierdurch traden Sie mit „Hebel“ (Englisch: Leverage). Dies bedeutet, dass Sie ohne den Gesamtwert einer Position hinterlegt zu haben, mit dieser traden können. (Da Ihr Kapital somit nicht im üblichen Maße an diese Transaktion gebunden ist, können Sie es zum Beispiel in weitere CFD-Trades oder andere Anlagengeschäfte investieren.)

Beim Hinterlegen der Margin legen Sie fest, ob Sie auf einen steigenden oder fallenden Kurs setzen. Sie können also long (kaufen) oder short (verkaufen) gehen. Auf die entsprechende Margin gerechnet sind Kursveränderungen des Basiswertes dann in Relation überdurchschnittlich groß. Dies gilt in gleichem Maße für Ihren potentiellen Gewinn wie auch für den möglichen Verlust, falls sich die Kurse gegenläufig Ihrer Einschätzung entwickeln.

Die wichtigsten Fakten, Vorteile und Nachteile zu CFD-Trading auf einen Blick

  • CFDs orientieren sich an realen Finanzprodukten und –märkten. Es kann auf diverse Basiswerte gehandelt werden, bspw. Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Anleihen.
  • CFD-Trades basieren auf der Prognose einer Kursentwicklung eines Basiswertes, wie z. B. einer Aktie. Hierbei wird die Differenz zwischen dem Kurs zum Zeitpunkt des Kaufs und zum Zeitpunkt des Verkaufs eines Basiswerts ermittelt.
  • Es handelt sich um ein sehr spekulatives Produkt, dass eine hohe Risikotoleranz vom Anleger erfordert.
  • Beim CFD-Handel gehen Sie short (verkaufen), wenn Sie glauben, die Kurse werden fallen oder long (kaufen), wenn Sie der Meinung sind, die Kurse werden steigen.
  • Durch den CFD-Handel auf Margin können Sie durch vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz große Handelssummen bewegen. Hierbei hinterlegen Sie eine Sicherheitsleistung beim Broker.
  • CFD-Trading erfolgt gehebelt. Hierdurch können Sie handeln, ohne den Gesamtwert einer Position zu hinterlegen. Durch den Hebel können überproportional hohe Gewinne erzielt, aber auch überproportional hohe Verluste bis hin zum Totalverlust realisiert werden.
  • Beim CFD-Trading spekulieren Sie auf die Wertentwicklung eines Basiswerts, ohne diesen Wert real zu erwerben. Im Falle von Aktien-CFDs erwerben Sie somit nicht die Aktie direkt, sondern das Recht auf Austausch der Wertentwicklung eines an der Aktie orientierten Kurses.
  • Der Trader erwirbt keinerlei Rechte an dem zugrunde liegenden Basiswert.
  • Risikomanagement-Funktionen (zum Beispiel Stop-Loss und Take-Profit) helfen dabei, Ihr Risiko bei jedem platzierten CFD-Trade zu begrenzen.
  • Beim CFD-Handel sind Sie nicht auf Handelszeiten lokaler Börsen beschränkt. Währungen können Sie so zum Beispiel nahezu rund um die Uhr handeln.

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Geschichte und Entwicklung der CFDs

CFDs wurden in den 1980er Jahren von der Großbank UBS entwickelt, um die britische Stempelsteuer zu umgehen. Diese belegte jede an der London Stock Exchange getätigte Aktientransaktion mit einer Steuer in Höhe von 0,5 %.

Differenzkontrakte sind somit ursprünglich eine Erfindung aus dem Bereich des Investmentbankings, die erlaubte, Steuern beziehungsweise Börsengebühren bei einem außerbörslichen Handel zwischen zwei Parteien (z.B. zwischen CFD-Broker und Trader), zu umgehen.

Als Finanzderivat werden CFDs auch heute noch außerbörslich als sogenannter OTC-Handel (over the counter) getätigt.

Was in den 1980er Jahren außerhalb der Börse angefangen hat, verzeichnet seit Jahren einen immer größeren Markt und stetig wachsende Handelsvolumen:

Aufgrund einer Verfügung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) werden in Deutschland seit August 2020 CFD-Trades für Privatanleger nur noch ohne Nachschusspflicht angeboten. Somit wird sichergestellt, dass Sie nicht mehr als Ihr investiertes Kapital verlieren können.

Im August 2020 verfügte die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) EU-weit weitere Einschränkungen für den CFD-Handel, u.a. den Wegfall der Nachschusspflicht und Mindestmarginsätze zur Festsetzung maximaler Hebel.

Die Entwicklung des Handelsvolumens von CFD-Trades in einer Studie des CFD-Verbands, durchgeführt von CFin

Worauf kann ich CFDs handeln?

Mit CFDs können Sie als Trader eine Vielzahl von Finanzprodukten und auf unterschiedlichen Märkten handeln. Unsere breite CMC Markets Produktpalette umfasst:

Beim CFD-Trading eröffnet Ihnen diese große Auswahl an handelbaren Werten Trading-Möglichkeiten auf der ganzen Welt – aus einem einzelnen CFD-Handelskonto heraus. Sei es eine Krise in der türkischen Lira (TRY) oder im britischen Pfund (GBP), stark steigende Kursbewegungen amerikanischer Technologieaktien, Rohöl-Engpässe oder geldpolitische Entscheidungen von Zentralbanken weltweit.

Die unterschiedlichen Basiswerte wurden im Bereich des CFD-Tradings im ersten Quartal 2020 mit folgenden Verteilungen gehandelt (deutschlandweit*):

CFD-Handel verteilt nach Basiswerten

Den größten Anteil nahmen die Aktienindizes ein. Bei CMC Markets bieten wir Ihnen dazu zum Beispiel den beliebten Germany 30, der die Preisentwicklung des DAX nachbildet, als Basiswert an.

Unterschied und Vergleich: CFD vs. Aktien

Neben dem Fakt, dass beim CFD-Trading nicht der Basiswert direkt, sondern das Recht auf Austausch der Wertentwicklung erworben wird, liegt der größte Unterschied zum klassischen Aktienhandel in der Hebelwirkung und der damit verknüpften Sicherheitsmargin. Hierbei hinterlegen Sie nur einen Bruchteil des erworbenen Positionswertes bei Ihrem Broker. Dieser übernimmt den restlichen Anteil.

Damit erhöhen Sie bei korrekt prognostizierten Kursveränderungen Ihre Gewinnchancen, allerdings auch Ihr Verlustrisiko bei fehlerhaften Vorhersagen.

Um Ihnen den Vergleich zu vereinfachen, haben wir Ihnen die wichtigsten Unterschiede in Bezug auf den Hebel in der folgenden Infografik zusammengetragen:

Unterschiede beim Handel mit CFD und Aktie; Quelle: CMC Markets

Wie werden Hebel und Margin berechnet?

CFDs sind Hebelprodukte, das heißt, dass Sie nur einen kleinen Prozentsatz des Gesamtwertes eines Trades hinterlegen müssen, um eine Position zu eröffnen. Dies wird als „Handeln auf Margin“ oder Marginanforderung bezeichnet.

Ihre bei einem Differenzkontrakt hinterlegte Sicherheitsleistung in Form einer Margin beeinflusst unmittelbar auch den verwendeten Hebel. Hebel und Margin stehen somit in einem direkten Zusammenhang. Beim CFD-Handel mit Hebel kann durch den Wegfall der Nachschusspflicht der Verlust Ihr investiertes Kapital nicht übersteigen.

Die grundlegende Formel und ein Beispiel für einen möglichen Gewinn beziehungsweise Verlust zeigt Ihnen folgende Rechnung:

Marginsatz (%) Hebel Hinterlegte Margin Kurs
Basiswert
Relativer/Prozentualer Gewinn oder Verlust**
3 33,3 3 € 100 € 10 € / 333,3 %
5 20 5 € 100 € 10 € / 200 %
10 10 10 € 100 € 10 € / 100 %
20 5 20 € 100 € 10 € / 50 %
40 2,5 40 € 100 € 10 € / 25 %
50 2 50 € 100 € 10 € / 20 %

** Im Beispiel rechnen wir mit einer Wertänderung um 10 % auf 90 € bzw. 110€

Die Mindestmarginsätze und somit der maximal verfügbare Hebel werden von der ESMA (Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) je nach Basiswert vorgegeben. Die Mindestmargin bei einigen Forex-CFDs beträgt zum Beispiel 3,3 %. Sollten Sie einen genaueren Einblick in die Marginsätze bei beliebten FX-Paaren, Indizes, Aktien, Kryptowährungen, Rohstoffen und Staatsanleihen wünschen, finden Sie diese in der Auflistung unserer CFD-Margins.

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Beispiel für CFD-Trading

Die BEISPIEL-Aktie notiert bei 100 EUR. Im Beispiel eröffnen Sie eine Long-Position (Kauf-Position) mit einem Trade auf 200 Stück einer BEISPIEL-Aktie. Ihre Trading-Idee ist es folglich, auf einen steigenden Aktienkurs zu setzen. Der Handelswert Ihrer Position beträgt 20.000 EUR.
Ihr Broker sperrt nun 20 Prozent dieses Handelswertes im Rahmen der sogenannten Initial Margin auf Ihrem Konto. Sie hinterlegen also eine Sicherheitsleistung in Höhe von 4.000 EUR.

Positives Szenario:
Sie liegen mit Ihrer Einschätzung richtig. Der Wert der BEISPIEL-Aktie steigt um 10 Prozent auf 110 EUR. Stellen Sie die Position nun zu diesem Kurs glatt, erhalten Sie einen Erlös von 22.000 EUR und damit einen Gewinn von 2.000 EUR.

Negatives Szenario:
Sie liegen mit Ihrer Einschätzung falsch. Der Wert der BEISPIEL-Aktie fällt um 10 Prozent auf 90 EUR. Schließen Sie Ihre Position jetzt präventiv, so beträgt Ihr Verlust 2.000 EUR.

​​Wie Sie sehen, fällt in beiden Fällen der Gewinn beziehungsweise Verlust auf Ihrem CFD-Handelskonto deutlich höher aus als die eigentliche Kursschwankung der gehandelten Aktie. Die Kursveränderung des Basiswerts in Höhe von 10% entspricht hier schon einer Veränderung von 50% gemessen an Ihrer Margin.

In diesem Rahmen sollten Sie grundsätzlich bedenken, dass der verwendete Hebel den Kehrwert der Initial Margin bildet. Im oberen Beispiel: Handelswert / Sicherheitsleistung = 20.000 EUR / 4.000 EUR = 5-facher Hebeleffekt.

Welche Kosten entstehen beim CFD-Trading?

Spread: Beim Handeln mit CFDs müssen Sie – wie auch beim Handel von Wertpapieren über eine Börse – den Spread, also die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs, zahlen. Sie platzieren einen Kauf-Trade zum notierten Kaufkurs und schließen den CFD-Trade zum Verkaufskurs. Der Spread ist somit einer der wichtigsten Kostenfaktoren beim Handel mit Differenzkontrakten – je enger der Spread, desto schneller machen sich Kursveränderungen für Sie als Trader bemerkbar. Als Ihr CFD-Broker und als einer der führenden CFD-Anbieter weltweit bieten wir Ihnen deshalb stets möglichst enge und somit konkurrenzfähige Spreads ab 0,7 Pips an.

Haltekosten: Diese Kosten fallen an, wenn eine Position nach 17:00 Uhr New Yorker Zeit über Nacht oder am Wochenende gehalten wird. Hat die Position einen festen Ablauftermin (wie bei unseren Forward-Kontrakten), sind die Haltekosten bereits im Kurs enthalten. Haltekosten ​können, je nach Richtung Ihrer Position und dem täglich geltenden Haltekostensatz, positiv oder negativ ausfallen. Kalkuliert wird der Haltezinssatz auf Basis des Referenzzinssatzes der Währung, in der das Produkt notiert ist. So basiert zum Beispiel der Germany 30 (Euro) auf dem EURIBOR. Bei Kaufpositionen wird ein 0,0082% über dem EURIBOR liegender Satz berechnet, bei Verkaufspositionen erhalten Sie einen um 0,0082% unterhalb des EURIBORS liegenden, es sei denn, der zugrunde liegende Interbankensatz liegt bei 0,0082% oder darunter. Hier fallen für die Verkaufspositionen eventuell Haltekosten an.

Marktdatengebühren: Wenn Sie CFD-Trading betreiben und unsere Kursdaten für Aktien-CFDs ansehen möchten, müssen Sie entsprechende gebührenpflichtige Kursdaten-Abonnements aktivieren. Für Privatanleger sind diese jedoch bis auf wenige Ausnahmen kostenlos. Hier finden Sie die Bedingungen unserer CFD-Marktdatengebühren.

Kommissionen (gelten nur für Aktien-CFDs): Ferner wird Ihnen eine separate Kommissionsgebühr berechnet, wenn Sie Aktien-CFDs handeln. Die Kommissionen auf deutsche Aktien auf der CFD-Handelsplattform von CMC Markets liegen bei 5 EUR, unabhängig von der Positionsgröße.

Währungsumrechnungskosten: Bei Produkten, die in anderen Währungen gehandelt werden, können unter Umständen Kosten entstehen, wenn sich bei der Umrechnung von Produkt- in Handelskontowährung der aktuelle Wechselkurs ungünstig auswirkt.

Garantierte Stop-Loss-Order: Neben einer normalen Stop-Loss-Order bieten wir Ihnen gegen eine Gebühr einen garantierten Stop-Loss an, bei dem Sie in jedem Fall den von Ihnen festgelegten Stop–Kurs erhalten – ohne Slippage. Sollte der Stop jedoch nicht auslösen, erhalten Sie von uns die volle Gebühr zurück.

Verlustbegrenzung und Risikomanagement im CFD-Handel

Mit der für Sie richtigen Trading-Strategie können Sie den Nachteilen im CFD-Handel gezielt entgegenwirken und so Ihr Risiko minimieren. Für ein erfolgreiches Risikomanagement sollten Sie dabei einige Punkte beachten:

1. Unterschätzen Sie nie die Hebelwirkung
Oftmals verlieren Trader bei CFDs und anderen Hebelprodukten über das hohe Gewinnpotential das Verlustrisiko der Hebelwirkung aus den Augen und überhebeln ihr Konto. Je höher die Anzahl gehandelter CFDs, desto größer ist auch das Risiko. Auch wenn bei CFDs für Privatkunden keine Nachschusspflicht besteht, sollten Sie Ihre Positionsgröße mit Bedacht wählen.

2. Nutzen Sie Stop-Loss-Orders
Verwenden Sie (garantierte) Stop-Loss-Orders, um sich eigene Maximalgrenzen für einen möglichen Kapitalverlust zu setzen.

3. Setzen Sie nicht zu viel Kapital ein
Wählen Sie Ihre Positionsgröße mit Bedacht. Als Faustregel gilt, nur 1% Ihres Kapitals pro Trade einzusetzen. Im Orderticket bei CMC können Sie ganz konkret einsehen, wie viel Geld im Falle eines Ausstoppens der Position verloren ginge. Rechnen Sie sich aus, wie viel Geld Sie mit 1% (alternativ auch 0,5% oder 0,25%) bei zehn Verlust-Trades in Folge verlieren würden und ob Sie sich damit noch wohl fühlen oder lieber ein geringeres Risiko wählen wollen.

4. Verlassen Sie sich nicht auf spontane Trends
Spontane Trends bei Kursverläufen sind verlockend, aber riskant und häufig unzuverlässig. Orientieren Sie sich an Ihrem Handelssystem, um systematisch beim Trading vorzugehen und das Bauchgefühl möglichst außen vor zu lassen.

5. Traden Sie Basiswerte, die Sie kennen und verstehen
Im CFD-Handel müssen Sie den hinter dem CFD stehenden Basiswert kennen und eventuelle Kursschwankungen einschätzen können. Bei Ihnen unbekannten, dem CFD zugrundeliegenden Basiswerten, erhöht sich die Gefahr, dass Sie Fehleinschätzungen tätigen oder einen Trade aufgrund mangelnder Erfahrung zum falschen Moment glattstellen.

Beherzigen Sie diese Schritte, um einen Grundstein für Ihr Trading mit möglichst geringem Risiko zu legen. Egal ob es sich um CFDs auf Indizes, Währungen, Rohstoffe, Staatsanleihen, Kryptowährungen oder Aktien handelt, durch diese Methoden sichern Sie Ihre Trades mit einem stabilen Grundgerüst ab. Weitere Informationen und Lerninhalte rund ums Thema Trading finden Sie auch in unserer umfangreichen Infothek.

Gründe für CFD-Trading bei CMC Markets

Wir unterstützen Sie mit einem guten Service, umfangreichen Charts, mobilen Trading-Apps sowie hauseigenen Analysen. Zudem bieten wir Ihnen ein breites Angebot an Fort- und Weiterbildungsinformationen an.

Dieses finden Sie in unserer hauseigenen Infothek. Hier können Sie Ihre Kenntnisse rund um den CFD-Handel und das Thema Trading vertiefen. Dabei lernen Sie durch die bereitgestellten Inhalte unseres Marktanalysten unter anderem professionelle Trading-Techniken kennen, Markttrends sowie die Analyse von Charts zu verstehen.

Alternativ entwickeln Sie mithilfe unserer Privathändlerausbildung Ihren eigenen Tradingplan – mit den Lehrvideos unseres Chefmarktanalysten Jochen Stanzl: intuitiv, ganz in Ihrem persönlichen Tempo und völlig kostenfrei.

Um sich anschließend noch besser auf das CFD-Trading vorzubereiten, empfehlen wir Ihnen unser CMC Markets CFD-Demo-Konto. ​Hierdurch erhalten Sie eine Umgebung, in der Sie mit einem virtuellen Startkapital von 10.000 € eigene Trading-Ideen und –Strategien risikofrei testen können.

Sollten dann noch Fragen offen sein, melden Sie sich gerne bei uns. Unsere persönlichen Ansprechpartner bieten Ihnen kostenlose Plattformschulungen an oder diskutieren mit Ihnen das Marktgeschehen – ganz nach Ihren individuellen Bedürfnissen.

Im folgenden Video zeigt Ihnen Chefmarktanalyst Jochen Stanzl 12 Gründe, warum Sie CFDs bei CMC Markets handeln sollten – überzeugen Sie sich selbst:

CMC Markets steht für intuitiven und zuverlässigen CFD-Handel. Als Trader bei CMC Markets profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen:

  • Lernen Sie von CMC Markets, einem der größten CFD-Anbieter Deutschlands
  • Traden Sie auf unserer von Fachpresse und Tradern ausgezeichneten*** Handelsplattform NextGeneration oder auf MetaTrader4
  • Nutzen Sie unsere hauseigene Trading-App für mobiles Trading
  • Verwenden Sie Chartanalyse-Tools mit über 115 individualisierbaren Indikatoren
  • Setzen Sie auf sicheres Risikomanagement mit Garantierten Stop-Loss-Orders (gebührenpflichtig)
  • Genießen Sie automatische Orderausführungen ohne Händlerinterventionen
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Eröffnen Sie noch heute ein kostenloses CFD-Demo-Konto, um sich mit unserer Plattform vertraut zu machen oder steigen Sie mit einem CFD-Live-Konto direkt in den CFD-Handel ein.

FAQ: Häufige Fragen und Antworten rund ums Thema CFD

Sie können sich mit nur wenigen Klicks und Ihrer persönlichen Email-Adresse für ein kostenloses CFD-Demo-Konto hier anmelden.

Mit dem CFD-Demokonto erhalten Sie simuliertes Kapital zum Traden bei authentischen Marktbedingungen. Anders als beim regulären CFD-Live-Konto bringen Ihnen Ihre Trades hier also nur simulierte anstatt realer Verluste und Gewinne ein. Damit ist das Demo-Konto das ideale Tool zum Üben für Trading-Einsteiger.

Nein, Sie können als Privatperson bei uns nur ein CFD-Konto führen.

Nein, die Übertragung bestehender Positionen auf ein anderes CFD-Konto ist nicht möglich.

Sie können bei CMC Markets mit der NextGeneration-Handelsplattform oder dem MetaTrader 4 Ihr CFD-Trading betreiben.

Die Handelszeiten richten sich nach dem Markt des jeweiligen Basiswerts. Die exakten Handelszeiten finden Sie in unserer Märkte-Übersicht.

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