Unterschied Binäre Optionen vs Optionen 2020 Welche Arten von Optionen sind für den Anleger

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Unterschied Binäre Optionen vs Optionen

Häufig stürzt man im Moment auf vielen Webseiten auf Werbung für sogenannte Binäre Optionen. Es verwundert daher nicht, dass sich viele Menschen über diese spezielle Art von Optionen informieren möchten. Interessant ist dabei natürlich, was der Unterschied zwischen Binären Optionen und „klassischen“ Optionen ist und ob es auch Gemeinsamkeiten gibt. Daher haben wir im folgenden Artikel viele Informationen zu diesem Thema zusammengetragen. Abschließend werden wir auch darauf eingehen, welche Alternativen es zu dem Handel mit Binären Optionen und klassischen Optionen gibt.

  • Was sind Optionen?
  • Was sind Binäre Optionen?
  • Unterschied Binäre Optionen vs Optionen
  • Welche Alternativen gibt es zu Optionen?

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Was sind Optionen?

Als erstes werden wir uns damit beschäftigen, um was es sich bei Optionen überhaupt handelt. Optionen können dabei zum einen dazu benutzt werden, um sich gegen zukünftige Kursschwankungen abzusichern. Zum anderen kann man mit Optionen auch auf künftige Kursentwicklungen spekulieren.

Wie funktionieren Optionen und welche Art von Optionen gibt es?

Durch den Erwerb einer Option erwirbt man das Recht, einen bestimmten Basiswert (zum Beispiel eine Aktie) in Zukunft zu einem bestimmten Preis zu kaufen (Call Option) oder zu verkaufen (Put Option). Derjenige, von dem man die Option erwirbt, „schreibt“ die Option und wir auch als Stillhalter bezeichnet. Eine Besonderheit von Optionen liegt darin, dass der Käufe zwar das Recht hat, die Option auszuüben, nicht aber die Pflicht. Der Stillhalter erhält für das Schreiben einer Option eine Prämie. Optionen sind dabei meistens für einen Zeitraum von einem Monat bis sechs Monaten gültig, danach „verfallen“ sie. Insgesamt gibt es viele verschiedene Arten von Optionen. Wichtig ist vor allem der Zeitpunkt, zu dem die Option ausgeübt werden kann. Beim sogenannten Amerikanischen Modell ist dies jederzeit der Fall. Hingegen kann beim Europäischen Modell die Option nur am Verfallstag ausgeübt werden. Die Bezeichnungen europäisch und amerikanisch bedeuten jedoch nicht, dass in den jeweiligen Ländern nur diese Arten von Optionen gehandelt werden.

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Beispiel für die Anwendung von Optionen

Am besten lassen sich Optionen anhand von Beispielen erklären: Vor allem Unternehmen nutzen Optionen, um sich gegen zukünftige Kursschwankungen abzusichern. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel für seine Produktion von Süßigkeiten Zucker benötigt, so möchte es sich gegen zukünftige Schwankungen beim Zuckerpreis absichern. Es macht daher Sinn, Optionen für den zukünftigen Erwerb von Zucker zu einem bestimmten Preis zu erwerben. Aber auch Privatanleger können Optionen einsetzen, um zum Beispiel Aktien in ihrem Depot abzusichern: So kann man Optionen erwerben, um die Aktien in Zukunft zu einem bestimmten Pries zu verkaufen. Auf diese Weise kann man bereits angelaufene, aber noch nicht realisierte Gewinne, absichern.

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Was sind Binäre Optionen?

Auch bei Binären Optionen handelt es sich um Optionen. Allerdings zählen sie nicht zu den „klassischen“ Optionen, sondern zu den exotischen. Anders als klassische Optionen werden sie nicht zur Absicherung verwendet, sondern es steht vielmehr der Aspekt des Spekulierens auf einen bestimmten Kursverlauf im Vordergrund. Binäre Optionen werden in der Regel nicht an einer Terminbörse wie zum Beispiel der Eurex gehandelt. Vielmehr handelt man meistens nur mit seinem Broker selbst. Dieser bietet einem Binäre Optionen mit bestimmten Werten an (bestimmter Basiswert, bestimmte Laufzeit, möglicher Gewinn und Verlust). Es ist daher nicht ungewöhnlich, dass sich die Konditionen der Broker stark voneinander unterscheiden. Es schadet daher nicht, verschiedene Binäre Broker auszuprobieren, bevor man sich endgültig auf einen bestimmten Broker festlegt. Genauso wie normale Optionen beziehen sich auch Binäre Optionen auf einen bestimmten Basiswert. Dies können Aktien, Aktienindices, Währungen, Rohstoffe, Edelmetalle usw. sein. Der Name „Binäre“ Optionen rührt dabei daher, dass es bei dieser Art von Optionen genau zwei mögliche Szenarien gibt: Entweder, der Kurs verhält sich wie gewünscht und liegt am Ende der Laufzeit (Verfall) über dem aktuellen Kurs (bei Call Optionen). Oder der Kurs fällt unter den aktuellen Kurs. Während man im ersten Fall einen vorher vereinbarten Gewinn erhält, so verliert man im zweiten Fall in der Regel seinen Einsatz.

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Beispiel für den Handel mit Binären Optionen

Am besten lassen sich Binäre Optionen anhand eines konkreten Beispiels erklären: Angenommen, man hat sich entschlossen, eine Binäre Option auf den Dax (= Basiswert) zu handeln. Das Trading auf der Website eines Brokers für Binäre Optionen läuft dabei meistens folgendermaßen ab: Man sieht einen Chart des Basiswerts, aus dem der Kursverlauf ersichtlich wird. Daneben wird angegeben, wann die Option ausläuft bzw. verfällt. Dies können zum Beispiel sechs Minuten sein. Zusätzlich ist dabei die Zeit ersichtlich, die einem noch bleibt, um die Option zu kaufen. Dies könnte etwa eine Minute sein. Entscheiden muss man sich nun, ob man darauf setzt, dass der Kurs im Vergleich zum aktuellen Kurs steigen oder fallen wird. Je nachdem kann man dann bei der Option „Up“ (Kurs wird steigen) oder „Down“ (Kurs wird fallen) auswählen. Eine weitere wichtige Angabe bei dem Trade ist, wie viel Prozent seines Einsatzes man im Gewinnfall von dem Broker ausgezahlt bekommt. Dies können zum Beispiel 70 % sein. Wenn man beispielsweise 100 Euro riskiert, so könnte man 170 Euro gewinnen. Allerdings würde man im Verlustfall die kompletten 100 Euro seines Einsatzes verlieren. Manche Broker zahlen einem dabei auch im Verlustfall einen kleinen Teil des Einsatzes zurück, zum Beispiel 10 Euro. Manche Anbieter bieten einem als zusätzliche Information das Verhalten der übrigen Trader an: Zum Beispiel können 75 % der Meinung sein, dass der Dax fallen wird und 25 % gehen von einem Kursanstieg aus.

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Unterschied Binäre Optionen vs Optionen

Wie gezeigt, weisen klassische Optionen und Binäre Optionen Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede auf. Im Folgenden werden noch genauer auf diese Thematik eingehen.

Sind Binäre Optionen transparenter?

Häufig liest man im Zusammenhang mit Binären Optionen, dass diese für den Anleger transparenter seien als klassische Optionen. Auf den ersten Blick scheint diese Aussage auch durchaus richtig zu sein: Denn bei Binären Optionen muss man ja lediglich entscheiden, ob man auf einen steigenden oder auf einen fallenden Kurs setzt. In der Regel ist der Zeitraum bis zum Verfall auch kurz, so dass man nicht Tage, Wochen oder Monate auf das Ergebnis des Trades warten muss. Ebenso zeigen sich Binäre Optionen in der Hinsicht transparent, als dass von vornherein feststeht, wie viel Geld man, je nach Kursverlauf, gewinnen oder verlieren kann.

Aber auch klassische Optionen sind für den Anleger sehr transparent. Denn auch bei ihnen steht von vornherein fest, wie hoch ihr Preis ist und zu welchem Preis man zum Verfallstag den Basiswert kaufen bzw. verkaufen kann. Insgesamt sind klassische Optionen sogar transparenter als Binäre Optionen. Denn klassische Optionen werden an Terminbörsen gehandelt, an denen sich der Preis durch Angebot und Nachfrage ergibt. Bei Binären Optionen hängen die jeweiligen Konditionen jedoch vom jeweiligen Broker ab. In dieser Hinsicht erscheinen klassische Optionen daher vorzugswürdig. Nachdem man sich mit der grundlegenden Funktionsweise von klassischen Optionen etwas auseinandergesetzt hat, wird einem unserer Erfahrung nach auch der Umgang mit ihnen nicht allzu schwer fallen. Die Aussage, Binäre Optionen seien für den Anleger transparenter als klassische Optionen, ist daher aus unserer Sicht zu pauschal.

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Bieten Binäre Optionen dem Anleger höhere Gewinnchancen als klassische Optionen?

Ein wichtiger Punkt bei einem Vergleich von Binären Optionen mit klassischen Optionen sind selbstverständlich auch die die Gewinnchancen und Verlustrisiken. Auf den ersten Blick scheint eine Gewinnchance bei Binären Optionen von zum Beispiel 70 % sehr hoch zu sein. Allerdings wird bei dieser Betrachtungsweise oft übersehen, dass man dafür zum Beispiel auch 100 Euro riskiert. Sollte sich der Kurs nicht in die gewünschte Richtung bewegen, so ist dieser Einsatz verloren. Eine wichtige Kennzahl im Zusammenhang mit dem Börsenhandel ist dabei das sogenannte Chance Risiko Verhältnis. Dieses Verhältnis gibt an, wie viel Geld man riskieren muss, um die Chance auf einen bestimmten Gewinnbetrag zu haben. Angenommen, dass Chance Risiko Verhältnis beträgt zum Beispiel 2 zu 1. Das bedeutet, man riskiert 100 Euro, um 200 Euro zu erhalten. Insgesamt ist es gut, wenn das Chance Risiko Verhältnis möglichst groß ist. Denn nicht bei jedem Trade wird man am Ende als Gewinner dastehen. Es ist daher wichtig, mit den Gewinn Trades genug Geld zu verdienen, um damit die Verlust Trades auszugleichen. Wie sieht daher das Chance Risiko Verhältnis im Falle der oben genannten 70 % bei den Binären Optionen aus? Man riskiert 100 Euro, um 70 Euro zu erhalten. Somit ist das Risiko größer, als die Chance. Es wäre daher besser, nach einem Trade Ausschau zu halten, bei dem die Chance größer ist als das Risiko. Gerade bei klassischen Optionen wird man dabei oft fündig. Jedenfalls kann man nicht sagen, dass Binäre Optionen dem Anleger generell höhere Gewinnchancen bieten als klassische Optionen.

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Sind Binäre Optionen für den Anleger leichter handhabbar?

Ein weiterer Punkt, der häufig als Argument für Binäre Optionen genannt wird, ist deren einfache Handhabbarkeit. Es wurde bereits gezeigt, dass das Trading mit Binären Optionen auf der Plattform eines Brokers für Binäre Optionen in der Regel sehr einfach funktioniert. Gerade Einsteigern fällt es dabei unseren Erfragungen nach leicht, mit dem Handel von Binären Optionen zu beginnen. Bei diesen muss man sich nur entscheiden, ob man long (Kurs soll stiegen) oder short (Kurs soll fallen) gehen will. Dagegen muss man bei Optionen eine Vielzahl weiterer Dinge berücksichtigen: Zum Beispiel, für welche Art von Option man sich entscheidet (zum Beispiel Europäische oder Amerikanische Optionen). Außerdem muss man sich mit den griechischen Buchstaben Delta, Gamma, Vega und Theta auseinandersetzen, welche für den Preis von Optionen wichtig sind. All dies fällt bei Binären Optionen weg, daher sind sie auch aus unserer Sicht für den Anleger leichter handhabbar.

Alternativen zu Optionen

Wer die einfache Handhabung von Binären Optionen zu schätzen weiß, für den gibt es unserer Erfahrung nach auch noch andere interessante Finanzprodukte. Zu denken ist hier vor allem an den Handel von CFDs. Auch bei diesen kann man auf steigende und fallende Kurse eines bestimmten Basiswerts setzen (wie zum Beispiel dem Dax oder Euro / US Dollar). Allerdings fällt der Aspekt weg, dass die Option zu einem bestimmten Zeitpinkt verfällt. Vielmehr kann man selbst entscheiden, wie lange man den Trade laufen lassen möchte.

Wer klassische Optionen dazu verwendet, um sein Depot abzusichern, der kann dazu auch Stopp Kurse verwenden. Angenommen, man besitzt zum Beispiel 10 Aktien eines Unternehmens. Diese hat man zu einem Preis von je 100 Euro erstanden. Erfreulicherweise hat sich der Kurs der Aktien auf 200 Euro verdoppelt. Nun steht man vor der Entscheidung, ob man die Aktien zu diesem Preis verkauft und damit den bereits angelaufenen Gewinn realisiert. Oder man entscheidet sich dazu, die Aktie zu behalten und auf weiter steigende Kurse zu hoffen. In jedem Fall ist es aber eine gute Idee, den bereits angelaufenen (noch unrealisierten) Gewinn abzusichern. Dazu kann man entweder Optionen erwerben, die einen dazu berechtigen, die Aktien in Zukunft zu einem bestimmten Preis zu verkaufen. Man kann aber auch einfach einen Stopp Kurs setzen und die Aktien verkaufen, wenn der Kurs zu stark zu fallen beginnt. Ein Stopp Kurs hat dabei zum Beispiel den Vorteil, dass er zeitlich nicht befristet ist und in der Regel auch nichts oder nur sehr wenig kostet.

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Fazit: Binäre Optionen bieten dem Anleger sowohl Chancen, als auch Risiken

In unserem Artikel wurde deutlich, dass Binäre Optionen und klassische Optionen sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede aufweisen. So handelt es sich bei beiden jeweils um Termingeschäfte. Allerdings werden Binäre Optionen nicht dazu verwendet, um sich gegen zukünftige Kursschwankungen abzusichern. Vielmehr steht bei Binären Optionen ganz klar die Spekulation im Vordergrund. Es ist dabei wichtig, mehrere Broker für Binäre Optionen miteinander zu vergleichen. Denn anders als klassische Optionen werden Binäre Optionen in der Regel nicht an einer Börse gehandelt. Es steht dem Broker daher frei, die Preise und Konditionen für die Binären Optionen festzulegen. Achten sollte man insbesondere darauf, dass man nur Binäre Optionen mit einem guten Chance Risiko Verhältnis handelt. Ein Vorteil von Binären Optionen ist jedenfalls ihre einfache Handhabbarkeit. So werden sich unserer Erfahrung nach auch Einsteiger schnell mit dem Handel von Binären Optionen zu Recht finden. Allerdings sollte man darauf achten, dass man nicht zu viel Geld riskiert. Denn Kurse können an der Börse bekanntlich nicht nur steigen, sondern auch fallen. Hierbei ist es sowohl bei Binären Optionen als auch bei klassischen Optionen von Vorteil, dass bei beiden von vornherein feststeht, wie viel Geld man maximal verlieren kann. Bei Binären Optionen steht zudem bereits beim Eingehen des Trades fest, wie viel Geld man Gewinnen kann. Optionen sind daher in diesem Zusammenhang ein sehr transparentes Finanzprodukt.

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Unterschied binäre Optionen vs Optionen

Optionen sind ein beliebtes Handelsinstrument, das gegenüber dem direkten Handel mit Aktien und anderen Finanzprodukten viele Vorteile bietet. Im Gegensatz zu binären Optionen ist die mögliche Rendite nicht beschränkt, sondern kann bei einer guten Entwicklung des betreffenden Basiswertes ein Vielfaches der ursprünglichen Investition betragen. Nicht nur im Rahmen eines Wertpapierdepots können Optionen gehandelt werden. Auch bei vielen CFD-Brokern ist das Trading bereits mit geringen Anlagebeträgen möglich.

Wir haben uns im folgenden Ratgeber mit den wichtigsten Fragen zum Optionshandel auseinandergesetzt und zeigen die Vor- und Nachteile dieses Handelsinstruments im Vergleich mit binären Optionen.

Inhalt:

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  • Wie funktionieren Optionen?
  • Kein Kaufzwang: Die Option muss nicht ausgeübt werden
  • Kann ich mit Optionen auf fallende Kurse spekulieren?
  • Verschiedene Arten von Optionen
  • Optionen oder binäre Optionen handeln? Die Unterschiede
  • Hebelwirkung von Optionen: Chancen und Risiken
  • Optionshandel testen: kostenlose Demokonten nutzen
  • Wie finde ich einen geeigneten Broker für den Optionshandel
  • Fazit: die wichtigsten Fakten zu Optionen in der Zusammenfassung
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Wie funktionieren Optionen?

Optionen bieten dem Eigentümer die Möglichkeit, in der Zukunft ein bestimmtes Finanzprodukt zu einem festgelegten Preis zu erwerben. Dadurch kann es zum Beispiel möglich sein, eine stark angestiegene Aktie deutlich günstiger als zum Marktpreis zu erhalten. Wird diese im Anschluss direkt wieder zum aktuellen Preis verkauft, so wurde durch die Option ein Gewinn erzielt.

Damit der Trader den der Option zugrunde liegenden Basiswert zum entsprechenden Preis erwerben kann, muss er vorher die Option gekauft haben. Diese berechtigt ihn dazu, sein Kaufrecht auszuüben. Möglich ist dies je nach Art der Option innerhalb eines festgelegten Zeitraums oder zu einem bestimmten Zeitpunkt. Eine Option muss allerdings nicht zwangsläufig ausgeübt werden. Entwickelt sich der Basiswert ungünstig, so kann der Trader die Option verfallen lassen. In diesem Fall hat er zwar seine Investition verloren, muss dafür aber keine Wertpapiere zu einem unvorteilhaften Preis erwerben.

Ein Beispiel:

Ein Trader erwirbt zum Preis von 10 Euro eine Option auf den Kauf einer Aktie, die aktuell einen Wert von 100 Euro hat. Laut seiner Option ist der Trader berechtigt, die Aktie innerhalb der Laufzeit zu einem Preis von 110 Euro zu erwerben. Die Aktie steigt und am Ende der Laufzeit der Option beträgt ihr Wert 150 Euro. Der Trader übt seine Option aus und erhält die Aktie zum Preis von 110 Euro. Nun kann er sie zum aktuellen Marktpreis von 150 Euro wieder verkaufen. Abzüglich seiner Investition von 10 Euro hat er somit einen Gewinn von 30 Euro gemacht.

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Kein Kaufzwang: Die Option muss nicht ausgeübt werden

Während die Trader bei binären Optionen nach dem Kauf keine Entscheidungsmöglichkeiten mehr haben, können sie beim Handel mit Optionen wählen, ob Sie die Option ausüben oder nicht. Dadurch lassen sich die Verlustrisiken erheblich begrenzen.

Ein Beispiel:

Ein Trader hat für 10 Euro eine Option auf eine Aktie gekauft. Durch diese kann er die Aktie zu einem Preis von 100 Euro erwerben. Am Ende der Laufzeit seiner Option liegt der Wert der Aktie aber nur bei 90 Euro. Da es keinen Sinn haben würde, für 100 Euro eine Aktie zu erwerben, die am Markt für 90 Euro erhältlich ist, verzichtet der Trader auf die Ausübung seiner Option. Den Wertverlust der Aktie trägt er dadurch nicht mit. Sein Verlust beläuft sich lediglich auf die 10 Euro für die Option, die er am Ende nicht ausgeübt hat.

Die beiden dargestellten Beispiele zeigen einen der klaren Vorteile von Optionen: Während Verluste auf den Kaufpreis der Option beschränkt sind, sind die Gewinne nicht begrenzt. Im Gegensatz zu binären Optionen ist der mögliche Ertrag nicht bereits beim Kauf festgelegt, sondern kann bei einer entsprechenden Wertentwicklung des Basiswertes ein Vielfaches der ursprünglichen Investition betragen. Wird die Option nicht ausgeübt, geht allerdings auch hier die komplette Investition verloren. Daher sollten Anleger ausschließlich Kapital investieren, das sie nicht anderweitig benötigen. Ein gutes Risikomanagement ist ebenfalls zu empfehlen. Es sollte immer nur ein kleiner Teil der gesamten für den Handel verfügbaren Summe in einen Trade investiert werden, um die gewählte Strategie im Verlustfall fortführen zu können.

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Kann ich mit Optionen auf fallende Kurse spekulieren?

Ja. Es können nicht nur Kaufoptionen, sondern auch Verkaufsoptionen erworben werden. Damit sichert sich der Trader das Recht, einen Basiswert innerhalb oder am Ende der Laufzeit zu einem festgelegten Preis zu verkaufen. Ist der Marktpreis in dieser Zeit entsprechend gefallen, kann ein Gewinn erwirtschaftet werden, indem das Produkt am Finanzmarkt zum aktuellen Preis erworben und zu dem durch die Option garantierten Preis wieder verkauft wird.

Beispiel:

Ein Trader erwirbt zum Preis von 10 Euro eine Put-Option auf eine Aktie, deren Wert zum Kaufzeitpunkt 100 Euro beträgt. Gemäß seiner Option hat der Trader nun das Recht, diese Aktie innerhalb der Laufzeit zu einem Preis von 90 Euro zu verkaufen. Der Wert der Aktie fällt und beträgt nach einiger Zeit nur noch 60 Euro. Der Trader übt seine Option aus, und kann die Aktie nun für 90 Euro verkaufen. Abzüglich des Kaufpreises für die Option hat er damit einen Gewinn von 20 Euro gemacht.

Genau wie bei Call-Optionen muss bei einer Put-Option das Kaufrecht nicht ausgeübt werden. Steigt der Preis des der Option zugrunde liegenden Basiswertes an, so wäre es finanziell unvorteilhaft, die Option auszuüben. Daher lässt der Trader sie verfallen und muss den Kaufpreis der Option als Verlust verbuchen. Die Höhe der Wertminderung des Basiswertes selber wirkt sich dagegen nicht auf die Verluste des Händlers aus.

Genau wie bei binären Optionen ist somit die Spekulation auf steigende oder fallende Kurse möglich. Beim Optionshandel spielt aber neben der Richtung der Kursveränderung zudem deren Höhe eine Rolle: Je stärker der Wert schwankt, desto höhere Renditen lassen sich mit Optionen erzielen.

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Verschiedene Arten von Optionen

Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen zwei Arten von Optionen. Die Bezeichnungen „europäisch“ und „amerikanisch“ haben dabei nichts mit den Handelsplätzen zu tun. So werden beispielsweise an der europäischen Börse EUREX Optionen nach amerikanischer Art gehandelt.

Europäische Optionen:

Bei dieser Art der Optionen kann der Trader sein Kauf- bzw. Verkaufsrecht ausschließlich zum Ablaufzeitpunkt der Option ausüben. Ein vorzeitiger Handel ist dagegen nicht möglich. Dadurch sind diese Optionen den binären Optionen recht ähnlich. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass die Höhe der Kursveränderung im Gewinnfall eine Rolle spielt. Während es bei binären Optionen ausschließlich darauf ankommt, ob der jeweilige Kurs über oder unter einem festgelegten Wert liegt, kann bei Optionen eine unterschiedlich hohe Rendite erzielt werden. Im Verlustfall beträgt die Höhe der Einbußen dagegen bei beiden Varianten die Höhe des Kaufpreises der Option.

Amerikanische Optionen:

Bei diesen Optionen kann das Optionsrecht während der gesamten Laufzeit ausgeübt werden. Trader können so von temporären Kurshochs profitieren und müssen nicht bis zum Ende der Laufzeit warten, bis sie den Basiswert zu dem in der Option festgelegten Kurs kaufen bzw. verkaufen können.
Dies ist ein weiterer Unterschied zu binären Optionen, bei denen nur der Kurs zum Ende der Laufzeit eine Rolle spielt. Übt der Trader sein Optionsrecht nicht aus, so verfällt auch die amerikanische Option am Ende der Laufzeit.

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Optionen oder binäre Optionen handeln? Die Unterschiede

Binäre Optionen Optionen
Laufzeit Begrenzt Begrenzt
Verkauf Die Option wird zum Ende der Laufzeit automatisch geschlossen. Amerikanische Optionen können auch während der Laufzeit ausgeübt werden.
Möglicher Verlust Kaufpreis der Option Kaufpreis der Option
Möglicher Profit Steht im Vorfeld fest (max. circa 90 %) Unbegrenzt, hängt vom Kurs des Basiswertes ab

Hebelwirkung von Optionen: Chancen und Risiken

Die potenzielle Rendite bei Optionen ist nicht beschränkt. Sie hängt davon ab, welchen Kurs der zugrunde liegende Basiswert bei Ausübung des Optionsrechtes erreicht hat. Dies ist einer der wesentlichen Unterschiede zwischen Optionen und binären Optionen. Durch den Optionshandel können außerdem höhere Renditen erzielt werden, als es bei einer direkten Investition des gleichen Betrags in den entsprechenden Basiswert möglich wäre.

Beispiel:

Eine Aktie kostet aktuell 100 Euro. Für 10 Euro kann ein Trader die Option erwerben, diese Aktie zum Preis von 110 Euro zu kaufen. Er kauft für insgesamt 100 Euro zehn Optionen und nimmt diese wahr, als die Aktie einen Wert von 150 Euro erreicht hat. Damit hat er nach Abzug seiner Investition einen Profit von 30 Euro pro Option und somit einen Gesamtgewinn von 300 Euro erwirtschaftet. Hätte er die 100 Euro direkt in das Wertpapier investiert, so hätte er dafür nur eine Aktie erhalten. Mit deren Verkauf hätte er zum selben Zeitpunkt nur einen Gewinn von 50 Euro erzielt.

Allerdings hat der gehebelte Handel nicht nur Vorteile, sondern birgt auch ein entsprechendes Risiko. Wäre die in unserem Beispiel betrachtete Aktie nicht so deutlich gestiegen, sondern hätte am Ende der Optionslaufzeit bei 110 Euro oder weniger gestanden, so wäre es unprofitabel gewesen, die Kaufoption wahrzunehmen. Lässt der Trader seine Option nun verfallen, so sind die investierten 100 Euro vollständig verloren. Bei einer direkten Investition in ein Wertpapier sind Totalverluste dagegen selten.

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Optionshandel testen: kostenlose Demokonten nutzen

Interessenten können sich ohne die Investition von eigenem Kapital mit dem Optionshandel vertraut machen und diesen trainieren. Hierzu bieten viele CFD-Broker unverbindliche Demokonten an, bei denen der Handel mit einem virtuellen Guthaben erfolgt.

Da kein eigenes Geld eingezahlt werden muss, ist eine solche Handelssimulation für den Nutzer vollkommen risikofrei. Die beim Broker handelbaren Basiswerte können meist zu den realen Konditionen mit dem kostenlos zur Verfügung gestellten virtuellen Guthaben gehandelt werden. So lassen sich verschiedene Strategien trainieren und Einsteiger können sich mit den Grundlagen des Handels vertraut machen.

Für die Eröffnung eines Demokontos sind bei den meisten Brokern nur wenige Angaben erforderlich. Da es sich nicht um ein echtes Trading-Konto handelt, ist die für Live-Konten vorgeschriebene Verifizierung nicht nötig. Dadurch kann meist bereits nach der Angabe der E-Mail-Adresse und gegebenenfalls weiterer Daten mit dem virtuellen Handel begonnen werden.

Mit dem Demokonto kann ein User feststellen, ob der jeweilige Broker für ihn geeignet ist und genügend Handelsmöglichkeiten bietet, um die von ihm gewählte Strategie effektiv umzusetzen.

Entscheidet sich ein Trader nach dem Test mit dem Demokonto dazu, ein Handelskonto bei dem Broker zu eröffnen, kann das Demokonto oft weiterhin genutzt werden. So können auch aktive Trader immer wieder ohne Risiko trainieren und ihr Repertoire an Methoden und Strategien erweitern.

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Wie finde ich einen geeigneten Broker für den Optionshandel

Optionen können bei vielen CFD-Brokern bereits mit geringem Kapital gehandelt werden. Um einen für die eigenen Bedürfnisse passenden Broker zu finden, sollten Anleger verschiedene Anbieter vergleichen und sich intensiv mit den Handelsmöglichkeiten und Konditionen der einzelnen Broker auseinandersetzen.
Hierbei sollten unter anderem folgende Punkte beachtet werden:

Mindesteinlage:

Wie viel Geld muss investiert werden, um bei dem Broker mit Optionen handeln zu können? Viele Trader wollen vor allem zu Beginn keine hohen Beträge einzahlen, sondern zunächst mit einer kleinen Anlagesumme beginnen. In diesem Fall muss ein Broker gefunden werden, der die Kontoeröffnung und den Handel mit Optionen bereits ab einer geringen Mindesteinlage ermöglicht.

Handelsangebot:

Welche Optionen können gehandelt werden? Die gefragtesten Optionen werden von vielen Brokern angeboten, während sogenannte Minors nicht bei allen Anbietern gehandelt werden können. Legt ein Trader Wert darauf, Optionen auf bestimmte Basiswerte handeln zu können, so sollte er vor der Kontoeröffnung sicherstellen, dass diese auch angeboten werden.

Gebühren:

Die Kosten für das Trading unterscheiden sich zum Teil stark, weshalb sich hier ein ausführlicher Vergleich auszahlen kann. Neben den eigentlichen Handelskosten sollten eventuell anfallende Gebühren bei Ein- und Auszahlungen sowie weitere Kosten beim Broker Vergleich berücksichtigt werden.

Handelsplattformen:

Viele Broker bieten eine eigene Software an, während bei anderen der Handel über eine externe Plattform erfolgt. Die Kunden sollten sich mit den Order- und Analysemöglichkeiten der angebotenen Plattformen im Vorfeld intensiv auseinandersetzen und den Broker gegebenenfalls mit einem Demokonto testen.

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Fazit: die wichtigsten Fakten zu Optionen in der Zusammenfassung

Optionen bieten deutlich mehr Möglichkeiten als binäre Optionen. Während der mögliche Ertrag bei binären Optionen von vornherein feststeht, kann mit Optionen ein Vielfaches der ursprünglichen Investition erzielt werden.

Im Verlustfall handelt es sich allerdings bei beiden Anlagemöglichkeiten um einen Totalverlust. Dies sollte den Tradern bewusst sein und sie zu einem entsprechend guten Risikomanagement veranlassen, damit sie nicht ihr gesamtes Handelskapital verlieren.

Am Ende der Laufzeit haben die Händler bei Optionen die Möglichkeit, diese wahrzunehmen und den Basiswert zum vorher festgelegten Preis zu kaufen beziehungsweise zu verkaufen. Es ist aber ebenso möglich, die Option nicht wahrzunehmen, wenn dies aufgrund des aktuellen Kurses nicht profitabel wäre.

Optionen können bei vielen Forex– und CFD-Brokern bereits ab einer geringen Mindesteinlage gehandelt werden. Durch den Hebeleffekt lassen sich mit ihnen höhere Renditen erzielen, als es bei einem direkten Kauf des jeweiligen Basiswertes möglich wäre.

Was sind Optionen?

Im Moment ist ein steigendes Interesse am Aktienmarkt zu beobachten. Aufgrund der immer wieder zu beobachtenden Kurssteigerungen ist dies auch nicht verwunderlich. So wird die Aktie aufgrund der niedrigen Zinsen als Anlageform zunehmend beliebter. Immer mehr Menschen interessieren sich in diesem Zusammenhang aber auch für das Thema „Optionen“. Die wenigsten haben allerdings eine genaue Vorstellung davon, um was es sich dabei genau handelt. Daher haben wir im folgenden Artikel die wichtigsten Informationen Rund um das Thema „Optionen“ zusammengefasst. Klären werden wir insbesondere die folgenden Dinge:

  • Was sind Optionen?
  • Welche Arten von Optionen gibt es?
  • Was bedeuten die griechischen Buchstaben Gamma, Delta, Vega und Theta im Zusammenhang mit Optionen?
  • Kann man auch bei Optionen „Long“ und „Short“ gehen?

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Was sind Optionen: Ein Anwendungsbeispiel

Am besten lassen sich Optionen unseren Erfahrungen nach anhand von Beispielen erklären: Angenommen, eine Fluggesellschaft ist gerade dabei, ihre Kalkulationen für die nächsten sechs Monate zu machen. Die Fluggesellschaft hat dabei mit zahlreichen Unbekannten zu kämpfen. Zum Beispiel ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar, wie sich die Passagierzahlen entwickeln werden. Jedoch kann dabei unter anderem auf Erfahrungswerte aus den letzten Jahren zurück gegriffen werden. Auch ist absehbar, wie hoch beispielweise die Personalkosten für die Piloten und Flugbegleiter sein werden. Den größten und wichtigsten Kostenpunkt bei einer Fluggesellschaft stellen jedoch die Ausgaben für Kerosin dar. Dies ist durchaus problematisch, da sich der Ölpreis, aus welchem sich der Kerosinpreis ergibt, stark ändern kann. Es ist daher schwer abzuschätzen, wie hoch der Ölpreis in sechs Monaten sein wird. Die Fluggesellschaft möchte aber für ihre Kalkulationen bereits zum jetzigen Zeitpunkt wissen, wieviel Geld sie für den Einkauf von Kerosin einplanen muss. Die Lösung für dieses Problem lautet: Optionen. Mithilfe von Optionen kann sich ein Unternehmen gegen zukünftige Kursschwankungen absichern. Eine Fluggesellschaft kann zum Beispiel Optionen für den Erwerb von Kerosin erwerben. Diese könnten dann in etwa so aussehen, dass die Fluggesellschaft mit der Option das Recht erwirbt, in sechs Monaten Kerosin zu einem bestimmten Preis, welcher bereits heute feststeht, zu kaufen. Es spielt daher für das Unternehmen keine Rolle, wenn der Kerosinpreis steigen sollte, denn dank der Optionen wird sie das Kerosin zum bereits jetzt festgelegten Preis erhalten. Optionen können daher dazu verwendet werden, um sich gegen künftige Kursveränderungen abzusichern. Daneben kann man aber mit ihnen auch auf künftige Kursentwicklungen spekulieren.

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Wie funktionieren Optionen

Im Folgenden werden wie genauer darauf eingehen, wie die Optionen im gerade dargestellten Beispiel genau funktionieren. Klären werden wir dabei auch die im Zusammenhang mit Optionen wichtigen Begriffe:

  • Basiswert
  • Ausübungspreis
  • „im Geld“, „am Geld“ und „aus dem Geld“
  • Call und Put Optionen
  • Schreiben einer Option, Stillhalter
  • Amerikanisches und Europäisches Modell
  • Verfall

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Basiswerte und Derivate, „im Geld“, „am Geld“ und „aus dem Geld“

Bei Optionen handelt es sich um sogenannte Derivate. Unter Derivaten versteht man Finanzprodukte, welche von anderen Finanzprodukten (den Basiswerten) abhängig sind bzw. davon abgeleitet sind. Ändert sich der Basiswert, so hat dies in der Regel auch eine Änderung beim abgeleiteten Finanzprodukt zur Folge. Solche Derivate sind in der Finanzwelt sehr häufig anzutreffen. Zu den bekanntesten Derivaten zählen dabei neben den Optionen auch die sogenannten Futures. Vielleicht hat der eine oder andere dabei schon einmal von Index Futures wie dem Dax Future oder dem S & P 500 Future gehört. So ist zum Beispiel der Dax als Index nicht direkt handelbar. Man kann allenfalls Aktien, welche Teil des Index sind, kaufen oder verkaufen. Anders sieht dies dagegen beim Dax Future aus: Dieser kann direkt gehandelt werden und verhält sich dabei vom Kursverlauf sehr ähnlich wie der Dax selbst.

Optionen werden dabei in der folgenden Form angegeben: ABC CALL 15. Juni 2020 100 Euro. ABC ist dabei ein Platzhalter und kann beispielsweise eine Aktie eines Unternehmens sein. „CALL“ gibt an, dass es sich um eine Call Option handelt (siehe unten). Bei einer Put Option steht daher an dieser Stelle „Put“. Danach folgt das Datum, an dem die Option verfällt (siehe unten). Am Ende wird schließlich der Preis angegeben, zu dem die Option ausgeübt werden kann (Ausübungspreis). Weitere wichtige Begriffe in diesem Zusammenhang sind „im Geld“, „am Geld“ und „aus dem Geld“. Eine Option ist dabei „am Geld“, wenn der Kurs des Basiswerts und der Ausübungspreis identisch sind. Dagegen befindet sich die Option „im Geld“, wenn der aktuelle Kurs des Basiswerts über dem Ausübungspreis liegt (bei Call Optionen). Auf der anderen Seite befindet sich eine Option „aus dem Geld“, wenn der aktuelle Kurs des Basiswerts sich unterhalb des Ausübungspreises der Option befindet (bei Call Optionen).

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Arten von Optionen: Call und Put Optionen

Wenn man sich mit dem Thema „Optionen“ beschäftigt, so wird man sehr schnell mit den Begriffen „Call“ und „Put“ in Berührung kommen. Der Inhaber einer Call Option hat dabei das Recht, den Basiswert zu einem bestimmten Preis in der Zukunft zu erwerben. Derjenige, von dem man die Option erwirbt, „schreibt“ dabei eine Option und wird auch als „Stillhalter“ bezeichnet. Der Stillhalter erhält für das Schreiben einer Option eine Prämie. Als Basiswerte kommen dabei die bereits erwähnten Aktienindices, aber auch einzelne Aktien in Betracht. Zudem gibt es Optionen auf Rohstoffe wie Öl oder auch Edelmetalle wie Gold oder Silber. Im obigen Beispiel macht es für die Fluggesellschaft beispielsweise Sinn, sich mit Hilfe von Call Optionen auf den Ölpreis abzusichern.

Neben den Call Optionen gibt es aber auch noch die sogenannten Put Optionen. Mit dem Erwerb einer solchen Put Option erhält man das Recht, den Basiswert zu einem bestimmten Preis in der Zukunft zu verkaufen. In welchem Fall Put Optionen zur Absicherung Sinn machen, wird sich im folgenden Beispiel zeigen: Angenommen, ein landwirtschaftlicher Betrieb produziert Weizen. Weizen wird, wie viele weitere landwirtschaftliche Produkte, ebenfalls an der Börse gehandelt. Genauso wie der Öl Kurs verändert sich dabei auch der Weizen Kurs kontinuierlich. Auch bei ihm ist es schwer vorherzusagen, wo sich der Kurs beispielsweise in drei oder sechs Monaten befinden wird. Auf der anderen Seite benötigt aber auch das landwirtschaftliche Unternehmen Planungssicherheit. Es möchte wissen, zu welchem Preis es den Weizen in sechs Monaten verkaufen wird. Es macht daher als Absicherung Sinn, Put Optionen auf Weizen zu erwerben.

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Optionen müssen nicht ausgeübt werden

Bei den oben genannten Definitionen von Call und Put Optionen ist auffällig, dass man jeweils das Recht erwirbt, zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Allerdings besteht nicht die Pflicht, diese Option auch auszuüben. Wenn man daher die Option nicht ausübt, so verfällt diese einfach. In welchem Fall macht es aber Sinn, die Option auszuüben bzw. nicht auszuüben? Angenommen, man hat eine Option auf eine Aktie eines bestimmten Unternehmens erworben, da man davon ausgeht, dass der Kurs sich positiv entwickeln wird. Zum Kaufzeitpunkt der Option steht der Kurs der Aktie bei 100 Euro. Der Kurs entwickelt sich tatsächlich binnen sechs Monaten auf 150 Euro. In diesem Fall macht es daher Sinn, die Option auszuüben: Denn man kann die Aktie, die jetzt bei 150 Euro steht, zu einem Preis von 100 Euro erwerben. Würde die Aktie allerdings nunmehr bei 80 Euro notieren, so würde das Ausüben der Option keinen Sinn ergeben. Denn am Markt würde man sie 20 Euro billiger als durch die Ausübung der Option erhalten. Wie sich im Folgenden noch zeigen wird, haben Optionen einen bestimmten Preis. Wenn man daher eine Option nicht ausübt, so besteht der Verlust darin, dass man für den Preis, welchen man für die Option gezahlt hat, keinen Gegenwert erhält.

Wann können Optionen ausgeübt werden?

Eine weitere wichtige Frage in Bezug auf Optionen ist es, wie lange deren Laufzeit ist und wann sie ausgeübt werden können. So werden Optionen in der Regel mit einer Laufzeit von einem bis zu sechs Monaten Laufzeit angeboten. Es gibt dabei aber auch Ausnahmen, so dass man auch Optionen mit einer Laufzeit von nur einer Woche bzw. mit einem Jahr oder noch länger findet. Bei der Frage, wann Optionen ausgeübt werden können, gibt es zwei unterschiedliche Modelle: Das sogenannte „Amerikanische Modell“ und das „Europäische Modell“. Beim Amerikanischen Modell kann die Option jederzeit bis zum „Verfall“ ausgeübt werden. Der Verfall bezeichnet dabei den Zeitpunkt, ab dem die Option spätestens ausgeübt werden muss, bevor sie verfällt. Dagegen kann die Option beim Europäischen Modell nur zum Zeitpunkt des Verfalls ausgeübt werden. Die Bezeichnungen „amerikanisch“ und „europäisch“ sind dabei verwirrend, denn beide Modelle werden sowohl in Europa als auch in Amerika verwendet. Allerdings ist es zum Beispiel bei Aktienindices wie dem Dax so, dass bei diesen das Europäische Modell zur Anwendung gelangt. Dies hat zur Folge, dass die Kurse an den Börsen zu den Verfallstagen meist sehr volatil sind. Denn die großen Marktteilnehmer versuchen, den Markt durch hohe Käufe bzw. Verkäufe in die von ihnen gewünschte Richtung zu bewegen.

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Long und Short gehen bei Optionen

Bereits aus dem Handel mit Aktien oder Währungen ist vielen Leuten bekannt, dass man an der Börse sowohl „Long“ als auch „Short“ gehen kann. Bei „Long“ kauft man zum Beispiel eine Aktie und spekuliert dann auf steigende Kurse. Man kann aber auch „Short“ gehen und dabei auf fallende Kurse spekulieren. Der Gedanke, der dahinter steckt, ist, dass man sich die Aktien, sobald sie gefallen sind, günstiger kaufen kann. Genauso funktioniert dabei auch das Long und Short gehen bei Optionen: Bei einem Long Call setzt man auf steigende Kurse. Dies ist ebenfalls bei einem Short Put der Fall. Dagegen setzt man auf fallende Kurse bei Short Calls und bei Long Puts.

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Was bedeuten die griechischen Buchstaben bei Optionen?

Eine Frage, die unseren Erfahrungen nach immer wieder gestellt wird, ist die Bedeutung der griechischen Buchstaben in Zusammenhang mit Optionen: Delta, Gamma, Vega und Theta. Diese haben Einfluss auf den Preis der Option.

Delta ist dabei die wichtigste Kennzahl einer Option. Sie gibt die Preisänderung der Option im Verhältnis zur Preisänderung des Basiswerts an. Delta kann dabei Werte zwischen 0 und 1 annehmen. Dazu ein kleines Beispiel: Angenommen, der Kurs einer Aktie (= Basiswert) steht bei 20 Euro und das Delta einer entsprechenden Option auf die Aktie beträgt 0,8. Wenn sich dann der Kurs der Aktie um 1 Euro auf 21 Euro erhöht, dann würde sich der Preis der Option um 0,80 Euro erhöhen. Bei Put Optionen wird das Delta dabei mit einem negativen Vorzeichen angegeben, also zum Beispiel –0,4. Bei Call Optionen „am Geld“ (siehe oben) beträgt das Delta dabei 0,5. Je näher bei einer Option der Verfallstag rückt, desto empfindlicher reagiert das Delta auf Veränderungen des Basiswerts.

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Der griechische Buchstabe Gamm gibt dagegen die Veränderung des Deltas an, wenn sich der Kurs des Basiswerts um eine Einheit verändert. Bei Optionen „am Geld“ ist das Gamma hierbei am größten, da hier eine Änderung des Basiswerts den größten Einfluss auf das Delta hat.

Mit Vega wird angegeben, wie stark sich der Preis einer Option ändert, wenn sich die Volatilität des Basiswerts ändert. Unter Volatilität versteht man dabei die Schwankungsbreite des Kurses. Je niedriger die Volatilität des Basiswerts ist, desto günstiger werden auch die entsprechenden Optionen: Denn der Markt ist auf diese Weise „vorhersehbarer“ und es besteht daher weniger Bedarf zur Absicherung.

Schließlich wird auch noch der griechische Buchstabe Theta verwendet. Dessen Höhe ist abhängig davon, wie lange der Verfallstag der Option noch entfernt ist. Dabei ist das Theta umso höher, je näher das Verfallsdatum ist.

Fazit: Optionen sind für den Investor eine interessante Anlagemöglichkeit

Wie gezeigt, handelt es sich bei Optionen um kein Hexenwerk, sobald man sich etwas mit den Begrifflichkeiten vertraut gemacht hat. Optionen bieten dabei im Vergleich zu anderen Finanzinstrumenten Vorteile, welche man als Anleger nutzen sollte: Wenn man beispielsweise eine Aktie kauft und auf steigende Kurse spekuliert, so sollte man einen Stopp Loss Kurs setzen. Dies bedeutet, dass die Aktie, sobald der Kurs auf einen bestimmten Kurs gefallen ist, verläuft wird, um das Verlustrisiko zu begrenzen. Allerdings ist es oftmals schwierig, den Kurs festzulegen, ab dem verkauft werden soll. Umso ärgerlicher ist es zudem, wenn der Kurs danach wieder zu steigen beginnt und man die Entscheidung treffen muss, ob man die Aktie wieder kauft. Beim Kauf einer Option hat man dieses Problem jedoch nicht: Denn entweder, der Kurs entwickelt sich in die gewünschte Richtung und man übt die Option aus. Oder man lässt die Option verfallen, wenn der Kurs unter den Ausübungskurs gefallen ist. Das Risiko beläuft sich in diesem Fall auf den Preis (die Prämie), welche man für die Option gezahlt hat. In jedem Fall empfehlen wir jedoch gerade Einsteigern, vorsichtig beim Handel mit Optionen zu agieren.

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