Technische Analyse Die Besten Indikatoren

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Die 12 besten technischen Indikatoren für Daytrader [Chartanalyse]

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Ich zeige dir die besten technischen Indikatoren, die du als Trader für deine Chartanalyse verwenden solltest, um täglich saubere Trades platzieren und Gewinne erzielen zu können. Los geht’s!

Bist du Trading Einsteiger oder schon im fortgeschrittenen Bereich? Hast du dir auch schon die Frage gestellt, ob technische Indikatoren überhaupt funktionieren?

Die Chartanalyse ist Fluch und Segen zu gleich. Nur die wenigsten verstehen, wie sie eingesetzt werden muss, um erfolgreich traden zu können.

In diesem Beitrag widmen wir uns deshalb den 12 besten technischen Indikatoren und schauen, wie sie in eine Daytrading Strategie implementiert werden können.

Ich zeige zudem bei (fast) allen Indikatoren, wo sie im Metatrader 4 zu finden sind.

Wir betrachten in Summe vier Kategorien. Das sind die technischen Indikatoren, die wir gleich erläutern werden:

1. Trend Indikatoren
– Moving Average (SMA/EMA)
– Moving Average Convergence Divergence (MACD)
– Parabolic SAR

2. Momentum Indikatoren
– Stochastic Oscillator
– Relativ Strength Index
– Commodity Channel Index

3. Volumen Indikator
– On Balance Volumen
– Volume Price Trend
– Money Flow Index

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4. Volatilitäts-Indikatoren
– Standardabweichung
– Bollinger Bänder
– Average True Range

Bevor wir mit den 12 wahrscheinlich besten technischen Indikatoren starten, gehen wir kurz und knapp auf den Sinn und Zweck der Charttechnik ein.

Was ist Chartanalyse und was sind technische Indikatoren?

Die technische Analyse ist eine Methode, die im Börsenhandel eingesetzt wird, um Investitionen zu bewerten und Handelschancen zu identifizieren, indem statistische Trends aus Handelsaktivitäten wie Preisbewegungen und Volumina analysiert werden.

Im Gegensatz zu fundamentalen Analysten, die versuchen, den inneren Wert eines Wertpapiers zu bewerten, konzentrieren sich technische Analysten auf Muster von Kursbewegungen, Handelssignalen und verschiedenen anderen analytischen Chart-Tools, um die Stärke oder Schwäche eines Wertpapiers oder Assets zu bewerten.

Die technische Analyse kann für jeden Basiswert mit historischen Handelsdaten verwendet werden. Dazu gehören Aktien, Futures, Rohstoffe, Anleihen, Währungen und andere Wertpapiere.

Soviel zur klassischen, trockenen Interpretation.

Jetzt die innovative Kurzfassung:

Bei der Charttechnik werden historische Preisbewegungen und Muster eines Assets analysiert, um daraus Ableitungen für die Zukunft treffen zu können.

Der Mensch liebt die Einfachheit, besonders im Börsenhandel. Mit Hilfe von technischen Indikatoren wollen wir Signale erhalten, ob ein Markt in Kürze steigt oder fällt.

Hier ein nicht ganz so ernst gemeintes Kunstwerk zum Einstieg;)

Also schauen wir uns die einzelnen, technischen Indikatoren an, die von vielen Tradern genutzt werden.

1. Technischer Indikator: Moving Average

Der Moving Average gilt als einer der meist genutzten Indikatoren im Börsenhandel.

Moving Average heißt übersetzt „gleitender Durchschnitt“. Hier wird also in einer bestimmten Periode ein Durchschnitt gebildet, der im Chart als Linie abgebildet wird.

Als Faustformel gilt: Verläuft der Kurs der Aktie, Forexpaar, Index, etc. unterhalb des gleitenden Durchschnitts, dann liegt ein Abwärtstrend vor. Liegt der Kurs oberhalb der Linie, dann befindet er sich aktuell im Aufwärtstrend.

Nun gibt es aber nicht nur einen Moving Average, sondern verschiedene Ausprägungen. Zu den gängigsten Durchschnitten gehören:

– Simple Moving Average (SMA)
– Exponential Moving Average (EMA)

Nun gibt es die Möglichkeit, verschiedene Zeiträume zu betrachten. Wählt man beim SMA die Periode „200“, dann bedeutet es, dass der einfache, gleitende Durchschnitt der letzten 200 Kerzen gebildet wird.

Beim EMA 200 werden zwar auch die letzten 200 Kerzen betrachtet, die „jüngeren“ Kerzen bekommen aber mehr Gewichtung, als die „älteren“ Kerzen.

Im nachfolgenden Chart sehen wir die beiden gleitenden Durchschnitte.

Wichtig zu wissen ist, dass die Linie in jeder Zeiteinheit anders verläuft. Denn die Schlusskurse der letzten 200 Kerzen im 4-Stundenchart verlaufen anders als die Schlusskurse der letzten 200 Kerzen im M5.

Wie nutzen Trader die gleitenden Durchschnitte?

Neben der groben Orientierung, ob sich ein Asset im Aufwärts- oder Abwärtstrend befindet, dienen diese Linien auch als Widerstand bzw. Unterstützung. Besonders in höheren Zeiteinheiten kommt es beim Kontakt mit der Linie zu Abprallern, denn Trader nutzen die Marken, um bestehende Positionen zu beenden und neue aufzubauen. Das macht sich im Orderbuch regelmäßig bemerkbar.

2. technischer Indikator: Moving Average Convergence Divergence (MACD)

Wie zuvor erwähnt gibt es mehrere Moving Averages. Der MACD ist ebenfalls ein beliebtes Tool.

Das Konzept hinter dem MACD ist ziemlich einfach. Im Wesentlichen berechnet es die Differenz zwischen den 26-Tage- und 12-Tage-Exponential Moving Averages (EMA) eines Assets (Forex, Aktie, etc.).

Von den beiden gleitenden Durchschnitten, die den MACD ausmachen, ist der 12-Tage-EMA offensichtlich der schnellere, während der 26-Tage-Durchschnitt langsamer ist. Man kann diese Parameter auch individuell festlegen, doch die hier genannten werden meistens verwendet.

Bei der Berechnung ihrer Werte verwenden beide gleitenden Durchschnitte die Schlusskurse der jeweiligen Periode.

Auf dem MACD-Chart wird auch eine neuntägige EMA des MACD selbst dargestellt, die als Auslöser für Kauf- und Verkaufsentscheidungen dient. Der MACD erzeugt ein bullisches Signal, wenn er sich über seinen eigenen neuntägigen EMA bewegt, und sendet ein Verkaufszeichen, wenn er sich unter seinen neuntägigen EMA bewegt.

Die meisten Trader verwenden den MACD-Indikator, um die Stärke der Preisbewegung zu messen, nicht unbedingt um die Richtung eines Trends zu bestimmen.

3. technischer Indikator: Parabolic SAR

Der parabolische SAR (SAR steht für Stop-and-Reverse) ist ein beliebter Indikator, der hauptsächlich von Tradern verwendet wird, um das zukünftige kurzfristige Momentum eines bestimmten Vermögenswertes zu bestimmen.

Der parabolische SAR-Indikator wird auf dem Chart als eine Reihe von Punkten dargestellt, die entweder über oder unter dem Kurs platziert werden (abhängig vom Momentum des Vermögenswertes).

Ein kleiner Punkt wird unter dem Preis platziert, wenn der Trend des Vermögenswertes nach oben zeigt, während ein Punkt über dem Preis platziert wird, wenn der Trend nach unten geht. Wie Sie aus der folgenden Grafik ersehen können, werden Transaktionssignale erzeugt, wenn die Position der Punkte die Richtung ändert und auf der gegenüberliegenden Seite des Preises platziert wird.

Einstiegssignal mit dem Parabolic SAR:

Wenn der aktuelle Kurs den Par. SAR von unten berührt und der Indikator seine Richtung ändert, wird ein Kaufsignal generiert.

Wenn der aktuelle Kurs den Par. SAR von oben berührt und der Indikator seine Richtung ändert, liegt ein Verkaufssignal vor.

Ausstiegsignal mit dem Parabolic SAR:

Der Stop-Loss wird direkt auf Höhe Indikator-Niveaus gesetzt, über dem Preis für Short-Positionen und unter dem Preis für Long-Positionen. Der Stop-Loss wird aktiv mit jeder neuen Kerze nachgezogen.

Der Take-Profit wird nach sofortiger Festlegung aber nicht mehr verändert.

4. Stochastic Oszillator

Der Stochastic Oszillator ist ein Momentum-Oszillator, der in einer Range zwischen 0-100 pendelt. Typischerweise wird der stochastische Oszillator für drei Dinge verwendet:

Identifizierung von überkauften und überverkauften Levels, Erkennen von Divergenzen und Identifizieren von Setups oder bullische und bärische Signalen.

Traditionell werden Werte über 80 im überkauften Bereich und Werte unter 20 als überverkauft betrachtet. Diese sind jedoch nicht immer ein Indikator für eine bevorstehende Umkehrung, da sehr starke Trends überkaufte oder überverkaufte Bedingungen, über einen längeren Zeitraum, aufrechterhalten können.

Die Divergenz zwischen dem stochastischen Oszillator und der Kursentwicklung wird ebenfalls als wichtiges Umkehrsignal angesehen. Wenn beispielsweise ein rückläufiger Trend ein neues niedrigeres Tief erreicht, der Oszillator aber ein höheres Tief druckt, könnte dies ein Indikator dafür sein, dass die Bären ihr Momentum erschöpft haben und sich eine bullische Umkehrung abzeichnet.

5. Relative Strength Index (RSI)

Ähnlich wie beim Stochastic Oszillator haben wir auch beim Relative Strength Index einen Momentum-Indikator, der eine Spanne zwischen 0-100 abbildet. Auch hier wird ein überkaufter oder überverkaufter Zustand ermittelt.

Der Standard sieht vor, 14 Perioden zur Berechnung des anfänglichen RSI-Wertes zu verwenden.

Was ist der Unterschied zwischen Relative Strength Index (RSI) und Stochastic Oszillator?

Der stochastische Oszillator geht von der Annahme aus, dass die Schlusskurse in der gleichen Richtung wie der aktuelle Trend schließen sollten. Der RSI verfolgt überkaufte und überverkaufte Niveaus, indem er die Geschwindigkeit von Preisbewegungen misst. Analysten verwenden meistens den RSI, aber beide sind bekannte und angesehene technische Indikatoren.

6. Platz unserer technischen Indikatoren: Commodity Channel Index

Als dritter und letzter Momentum-Indikator in unserer Vorstellung technischer Indikatoren haben wir es mit dem CCI zu tun. Auch er wird genutzt, um überkaufte und überverkaufte Marktphasen zu identifizieren.

Der CCI wird auch zur Beurteilung der Stärke einer Kursentwicklung verwendet. Diese Informationen ermöglichen es Tradern, festzustellen, ob sie in einen Trade einsteigen oder ihn beenden, auf einen Trade generell verzichten oder eine bestehende Position erweitern möchten.

Wenn sich der CCI von einem negativen oder nahezu Null-Bereich auf über 100 bewegt, kann dies darauf hindeuten, dass der Preis einen neuen Aufwärtstrend einleitet. Sobald dies der Fall ist, können Trader auf einen Rückgang des Preises achten, gefolgt von einer Kurserholung und des CCI, um eine Kaufgelegenheit anzuzeigen.

Diesen technischen Indikator findest du im Metatrader ebenfalls in der Kategorie „Oszillatoren“, wie im Punkt 5 (RSI) vorgestellt.

7. On Balance Volumen

Nachdem du drei Oszillator-Indikatoren kennen gelernt hast, widmen wir uns nun drei Volumen-Indikatoren. Bei dem nachfolgenden, technischen Indikator spielt das Momentum aber auch wieder eine Rolle.

Der On Balance Volume Indicator (OBV) ist ein technischer Momentum-Indikator, der das Volumen mit der Kursänderung in Verbindung setzt.

Der Indikator ist ziemlich einfach. Wenn der Schlusskurs des aktuellen Balkens höher ist als der des vorherigen Balkens, wird das Volumen des aktuellen Balkens zum vorherigen OBV addiert. Wenn der aktuelle Barschlusskurs niedriger ist als der vorherige, wird das aktuelle Volumen vom vorherigen OBV abgezogen.

Der OBV Indikator wurde entwickelt, um festzustellen, wann das „intelligente“ Geld und das „dumme“ Geld aktiv ist. Es wird angenommen, dass das Geld, das überwiegend die Märkte bewegt – institutionelle Fonds – an Tagen mit geringem Volumen am aktivsten sind, während private Trader und Investoren an Tagen mit hohem Volumen am aktivsten sind.

Wenn das OBV zu einem steigenden oder fallenden Trend wechselt, ist ein „Ausbruch“ erfolgt. Da OBV-Ausbrüche in der Regel den Kursausbrüchen vorausgehen, sollten Anleger Long on Balance Volumen-Aufwärtsbrüche kaufen. Ebenso sollten Anleger Short gehen, wenn der OBV einen Abwärtsausbruch macht. Positionen sollten gehalten werden, bis sich der Trend ändert.

8. Volume Price Trend

Der VPT (Volumen-Preis-Trend-Indikator) wird verwendet, um das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage eines Wertpapiers zu bestimmen.

Die prozentuale Veränderung der Kursentwicklung zeigt das relative Angebot oder die Nachfrage eines bestimmten Wertpapiers, während das Volumen die Kraft hinter dem Trend angibt. Der VPT-Indikator ähnelt dem On-Balance-Volumen-Indikator (OBV), indem er das kumulierte Volumen misst und dem Trader Informationen über den Geldfluss eines Wertpapiers liefert.

Der Indikator besteht aus einer kumulierten Volumenzeile, die ein Vielfaches der prozentualen Änderung der Kursentwicklung und des aktuellen Volumens einer Aktie addiert oder subtrahiert, je nach Auf- oder Abwärtsbewegung des Wertpapiers.

Eine Signallinie, die nur ein gleitender Durchschnitt des Indikators ist, kann zur Erzeugung von Handelssignalen verwendet werden. So kann beispielsweise ein Händler eine Aktie kaufen, wenn die VPT-Linie ihre Signallinie überschreitet, und verkaufen, wenn die VPT-Linie ihre Signallinie unterschreitet.

Im Metatrader konnte ich diesen Indikator zum Zeitpunkt der Recherche für diesen Artikel nicht finden.

9. technischer Indikator: Money Flow Index

Der Money Flow Index (MFI) ist unter den technischen Indikatoren derjenige, der sowohl Oszillator, als auch Volumen- und Preisindikator ist.

Der MFI wird verwendet, um überkaufte oder überverkaufte Levels in einem Vermögenswert zu identifizieren. Es kann auch verwendet werden, um Abweichungen zu erkennen, die vor einer Trendwende beim Preis warnen. Der Oszillator bewegt sich zwischen 0 und 100.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Oszillatoren wie dem Relative Strength Index (RSI) beinhaltet der Money Flow Index sowohl Preis- als auch Volumendaten und nicht nur den reinen Preis. Aus diesem Grund bezeichnen einige Analysten den MFI als volumengewichteten RSI.

Eine der Möglichkeiten, den Money Flow Index zu verwenden besteht, wenn es eine Divergenz gibt. Eine Divergenz liegt vor, wenn sich der Oszillator in die entgegengesetzte Richtung des vorherrschenden Marktpreises bzw. Trends bewegt. Dies ist ein Signal für eine mögliche Trendwende in der aktuellen Preisentwicklung.

10. Standardabweichung (Standard Deviation)

Wir verlassen die Volumen-Indikatoren und schauen uns nun die letzte Kategorie unserer technischen Indikatoren an, die Volatilitäts-Indikatoren. Wir beginnen mit der klassischen Standardabweichung.

Der Standardabweichungs-Indikator vergleicht die aktuelle Preisbewegung und deren historische Preisbewegung.

Wir müssen immer daran denken, dass Märkte aus volatilen Zeiten bestehen, in denen die Kurse „Gas geben“ und dann irgendwann wieder ruhig und trendig verlaufen.

Die Standardabweichung ist ein Indikator, der die Größe der jüngsten Preisbewegungen eines Vermögenswertes misst, um vorherzusagen, wie volatil der Preis in Zukunft sein kann.

Es hilft bei der Entscheidung, ob die Volatilität des Preises wahrscheinlich steigen oder fallen wird. Große Preisbewegungen folgen kleinen Preisbewegungen und umgekehrt.

Die Standardeinstellung in diesem Indikator ist „20“. Nutzt man diesen Indikator im Tageschart, bedeutet es, dass er die Standardabweichung der letzten 20 Tage misst. Wer einen größeren Zeitraum begutachten will und den Indikator weniger empfindlich einstellen will, kann diesen Parameter natürlich beliebig verändern.

11. Bollinger Bänder (Bollinger Band®)

Der vielleicht bekannteste Indikator in der Traderszene ist tatsächlich ein geschützter Begriff, zurückzuführen auf den Erfinder John Bollinger.

Es ist ein technischer Indikator, der durch eine Reihe von Linien definiert ist, die zwei Standardabweichungen (positiv und negativ) weg von einem einfachen gleitenden Durchschnitt (SMA) des Wertpapierpreises darstellen.

Bollinger Bänder® sind eine sehr beliebte Technik. Dabei gilt, dass der Markt überkauft ist, wenn der Preis des Wertpapiers sich dem oberen Band nähert und das er überverkauft ist, je näher sich die Preise dem unteren Band nähern.

Der Squeeze ist das zentrale Konzept von Bollinger Bändern®. Wenn die Bänder nahe beieinander liegen und den gleitenden Durchschnitt einschränken, spricht man von einem Squeeze. Ein Squeeze signalisiert eine Phase geringer Volatilität und wird von Händlern als potenzielles Zeichen für eine zukünftig erhöhte Volatilität und mögliche Handelsmöglichkeiten angesehen.

Umgekehrt gilt: Je weiter die Bandbreiten auseinander liegen, desto wahrscheinlicher ist die Chance auf eine Abnahme der Volatilität und desto größer ist die Möglichkeit, einen Handel zu verlassen.

Diese Bedingungen sind jedoch keine Handelssignale. Die Bandbreiten geben keinen Hinweis darauf, wann die Änderung stattfinden könnte oder in welche Richtung sich der Preis bewegen könnte.

Im Chart sieht man ein mittleres blaues Band, ein oberes und ein unteres. Die meisten Charting Programme geben den äußeren Bändern eine andere Farbe als dem gleitenden Durchschnitt in der Mitte, beim MT4 ist das m.E. nicht möglich. Trotzdem sollte man den Sinn und Zweck auch in der eintönigen Visualisierung erkennen können.

Etwa 90% der Handelszeit notiert der Kurs innerhalb der Bänder. Jeder Ausbruch über oder unter den Bändern ist ein großes Ereignis. Der Ausbruch ist kein Handelssignal. Der Fehler, den die meisten Menschen machen, ist zu glauben, dass der Preis, der eine der Bandbreiten erreicht oder überschreitet, ein Signal zum Kauf oder Verkauf ist.

Ausbrüche geben keinen Hinweis auf Richtung und Ausmaß der zukünftigen Preisbewegung. Sie sind lediglich ein Indikator, der den Tradern Informationen über die Preisvolatilität liefern soll. John Bollinger schlägt vor, sie mit zwei oder drei weiteren nicht korrelierten Indikatoren zu verwenden, die direktere Marktsignale liefern (z.B. RSI).

12. Average True Range (ATR)

Average True Range heißt einfach übersetzt „Durchschnittliche, wahre Reichweite“.

Die Average True Range (ATR) ist ein technischer Analyseindikator, der die Marktvolatilität misst, indem er die gesamte Bandbreite eines Vermögenspreises für diesen Zeitraum zerlegt.

Der Erfinder (Wilder) entwickelte ursprünglich den Average True Range für Rohstoffe, aber der Indikator kann auch für andere Assets verwendet werden. Einfach ausgedrückt hat ein volatiles Wertpapier eine höhere ATR und eine Wertpapier mit niedriger Volatilität eine niedrigere ATR.

Die ATR kann von Tradern zum Ein- und Ausstieg aus Trades verwendet werden, und sie ist ein nützliches Werkzeug, um ein Handelssystem zu erweitern. Es wurde geschaffen, um es Händlern zu ermöglichen, die tägliche Volatilität eines Vermögenswertes durch einfache Berechnungen genauer zu messen. Der Indikator gibt nicht die Preisrichtung an, sondern dient in erster Linie dazu, die durch Lücken verursachte Volatilität zu messen und Auf- oder Abwärtsbewegungen zu begrenzen.

Ich selbst nutze ihn ab und an, um herauszufinden, wie viele Pips ein Währungspaar durchschnittlich am Tag macht. Wenn es z.B eine tägliche Spannweite von 100 Pips hat und heute schon (ohne fundamentales Ereignis) 90 Pips gelaufen ist, dann überlege ich mir, ob ein Einstieg heute noch Sinn macht, denn vielleicht kommt es in Kürze zu einer ruhigen Seitwärtsphase.

Im nachfolgenden Chart sieht man, dass die Spannweite im AUDUSD zwischen 72 und 187 Pips liegt und dass die Volatilität zuletzt stark zulegte.

Nun hast du die 12 gängigsten, technischen Indikatoren im Trading kennen gelernt.

Die bittere Wahrheit zu technischen Indikatoren

Viele private Trader hoffen, dass Ihnen die Indikatoren der Charttechnik Sicherheit geben, die sie bisher nirgendwo finden konnten.

Die Wahrheit zu technischen Indikatoren ist, dass sie dich nicht reich machen!

Du solltest Indikatoren niemals isoliert betrachten und erst recht keinen Trade machen, nur weil der Kurs ein Bollinger Band (etc.) berührt hat. Die produzierten Fehlsignale liegen erfahrungsgemäß bei 50%.

Warum also der ganze Zeitaufwand?

Technische Indikatoren können dir im Rahmen einer erprobten Trading Strategie helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. Das betrifft in erster Linie Einstiege und Ausstiege.

Ich persönlich nutze von den vorgestellten Tools nur die ATR und Moving Averages als Orientierung für mögliche Ausstiege aus einem Trade. Ich erwarte an gewissen Chartzonen einen Trendwechsel und möchte entsprechend vorher glattstellen. Hier können technische Indikatoren eine Hilfe sein, mehr aber auch nicht.

Was kannst du jetzt machen?

Bevor du dich tiefer in die Welt der Trading Indikatoren eingräbst rate ich dir:

Verschwende nicht deine kostbare Zeit für das Aufsaugen sinnloser Informationen.

Wenn du erfolgreich traden möchtest, benötigst du eine funktionierende Trading Strategie, die aus mehr Parametern besteht, als nur ein paar technischen Indikatoren.

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Technische Analyse – Markttechnische Indikatoren

Lassen Sie Charts für sich arbeiten! – Teil 3: Markttechnische Indikatoren

In den ersten beiden Teilen unserer Artikelserie zum Thema Technische Analyse haben wir uns mit den Instrumenten beschäftigt, die unmittelbar mit dem Kursverlauf zu tun haben bzw. mit ihm arbeiten: Trends, Widerstände, Unterstützungen und die verschiedensten Chartformationen. Aber es existiert neben dieser sogenannten Charttechnik noch eine weitere Ebene der Technischen Analyse, die sich „Markttechnik“ nennt. Hier arbeitet man zwar auch mit den Daten, die ein Kursverlauf hergibt, aber auf einem mittelbaren Weg, indem man sie in Indikatoren umrechnet, die Antworten auf Fragen geben sollen wie: Ist der Trend noch intakt? Sind die Kurse kurzfristig zu heiß gelaufen oder im Gegenteil zu stark gefallen? Bahnt sich gerade ein Trendwechsel an?

Die vier wichtigsten dieser markttechnischen Indikatoren stellen wir Ihnen in diesem Artikel vor. Es gibt Hunderte verschiedener Indikatoren. Dabei unterscheidet man vor allem drei größere Gruppen: Die Trendfolge-Indikatoren, die Oszillatoren und die gleitenden Durchschnitte. Letztere werden bisweilen als eigenes Tool der Technischen Analyse gesehen, aber wir wollen sie hier mit hinein nehmen, denn ihnen ist mit den anderen Indikatoren eines gemein: Sie verwenden die Kurse und unterwerfen sie einer Berechnung, die Aussagen ans Licht bringen soll, die man ansonsten nicht oder nur schwer im Kursverlauf selbst erkennen kann. Beginnen wir mit den gleitenden Durchschnitten, denn über sie muss man Bescheid wissen, um die anderen Indikatoren zu verstehen.

Gleitende Durchschnitte: Leitstrahlen oder Wendemarken

Gleitende Durchschnitte (kurz GD) sind genau das, was der Name sagt: Sie zeigen den durchschnittlichen Kurs über einen bestimmten Zeitraum, wobei sie immer mit dem aktuellen Kurs mitlaufen. Der gleitende Durchschnitt der letzten 20 Börsentage nimmt die Schlusskurse dieser letzten 20 Handelstage, addiert sie und teilt sie durch 20. Am Folgetag kommt dieser neue Tag in die Berechnung mit hinein, der älteste Kurs hingegen fällt aus der Berechnung heraus. Dieses Grundprinzip gilt für alle angewendeten Zeitebenen und auch für alle Berechnungsarten. Wozu ist das nützlich?

Ein solcher GD (engl. MA für Moving Average) zeigt dem Investor sofort: Wo stehen wir derzeit? Ein ansteigender GD und ein Kurs, der über diesem GD liegt, macht klar: Der Aufwärtstrend ist intakt. Fällt der GD und der Index, die Aktie oder irgendein anderes Asset (die markttechnischen Indikatoren sind für alle Assets und Zeithorizonte gleichermaßen einsetzbar) liegt unter dem GD, ist ein Abwärtstrend zu unterstellen.

Gerade weil die GDs viel beachtet und eingesetzt werden, sind sie zugleich eine Basis für Kauf- oder Verkaufssignale. Oft dienen diese Linien als aktiv verteidigte Unterstützungen oder Widerstände, weil man eben weiß, dass deren Über- oder Unterschreiten gerne als Basis für den Kauf oder Verkauf genutzt wird. Was auch zugleich deutlich macht: Diese GDs sind nicht alleine aus sich heraus Ankerpunkte für das Trading. Sie werden zu Kursbremsen, zu Beschleunigern von Impulsen oder zur Basis eines Richtungswechsels, gerade weil so viele Anleger diese Linien aktiv für ihr Trading nutzen.

Die wichtigsten Gleitenden Durchschnitte im europäischen Handel sind die 20-Tage-Linie und die 200-Tage-Linie. Im US-Handel sind auch die 50-Tage- und die 100-Tage-Linie viel beachtete Zeitraster.

Gleitender Durchschnitt – 200-Tage-Linie

Was die Berechnung angeht, werden vor allem zwei Methoden eingesetzt. Der einfache GD (MA oder SMA für Simple Moving Average), bei dem jeder der in die Berechnung einfließende Handelstag dasselbe Gewicht hat und der exponentielle GD (EMA), bei dem die ältesten Kurse aus der Zeitreihe geringer gewichtet werden als die der jüngsten Vergangenheit. Wie immer gilt auch hier:

Natürlich können Sie hier mit jeglichen Zeitspannen und Berechnungsmethoden experimentieren. Da diese GDs aber vor allem deswegen als „Trigger“ für Auf- und Abwärtsimpulse oder Richtungswechsel dienen, weil die große Mehrheit sich an ganz bestimmten GDs orientiert, können Sie davon ausgehen, dass z.B. ein triangular berechneter GD über 71 Tage auf Dauer nichts bringt. Kurz gesagt: Bleiben Sie hier bei den Standards, wobei man meist bei den GDs, die man direkt im Chart als Leitlinie einsetzt, die einfache Variante, d.h. den SMA verwendet. In bestimmten markttechnischen Indikatoren wie dem MACD, zu dem wir jetzt kommen, werden aber auch EMA, die exponentiellen GDs, eingesetzt.

Gleitender Durchschnitt – 20-Tage-Linie

Der MACD: Orientierung für Trend-Trader

MACD ist die Abkürzung für „Moving Average Convergence/Divergence“-Indikator. Daraus leitet sich schon ab, was er tut: Er misst die Veränderungen von gleitenden Durchschnitten des Kurses zueinander. Und das ist, um die Solidität eines Trends zu erkennen, eine clevere Idee, daher ist dieser Indikator für jeden Trader, aber auch für längerfristig orientierte Inverstoren ein „Muss“.

Kurz eingeschoben: Ob es um Chartformationen, Trends oder wie hier um markttechnische Indikatoren geht: Sie alle sind auf jeder Zeitebene einsetzbar. Ob man einen Kursverlauf auf 15-Minuten-Basis, Tages-, Wochen, oder Monatsbasis untersucht: Alle Werkzeuge der Technischen Analyse sind auf jeder Zeitebene mit denselben Parametern und denselben Aussagen anwendbar.

Zurück zum MACD: Jeder markttechnische Indikator hat Parameter bei seiner Berechnung, die man variieren kann. Manchmal ist das durchaus sinnvoll, manchmal aber auch nicht. Beim MACD sollte man immer mit der Standardeinstellung arbeiten. Denn so wie bei Chartformationen gilt auch bei der Markttechnik: Wenn Sie Formationen oder Indikatoren kreieren oder verändern, die sonst niemand kennt oder sehen kann, kann sich auch niemand nach ihnen richten. Solche Indikatoren müssen allgemein genutzt werden, um effektiv zu sein.

Der MACD arbeitet mit drei gleitenden Durchschnitten: Den exponentiellen Durchschnitten (EMA) der letzten 9, 12 und 26 Handelstage. Die werden miteinander in Relation gesetzt, indem die Levels der GDs mit 12 und 26 Tagen voneinander subtrahiert werden. Daraus entsteht eine Linie, die um die Nulllinie schwankt, das ist der eigentliche MACD.

Wenn der MACD über der Nulllinie verläuft, heißt das, dass der kurze GD über 12 Tage über dem längeren mit 26 Tagen liegt. Das indiziert, dass grundsätzlich ein Aufwärtstrend vorliegt. Liegt der MACD unter der Nulllinie, indiziert das einen Abwärtstrend im der Berechnung zugrundeliegenden Kurs. Je stärker die MACD-Linie von der Nulllinie entfernt ist, desto weiter liegen auch der 12-Tage- und der 26-Tage-GD auseinander, umso intensiver ist also der Trend.

Trendfolge-Indikator MACD

Zu dieser eigentlichen MACD-Linie kommt eine zweite Linie hinzu, die sogenannte „Trigger-“ oder „Signallinie“. Sie ist der 9-Tage-GD der vorgenannten MACD-Linie. D.h. hier wird kein GD des eigentlichen Kurses berechnet, sondern ein GD der beiden GD-Werte über 12 und 26 Tage – Ziel ist, zeitnähere Signale zu erzeugen. Die einfach zu erkennen sind:

Schneidet der MACD die Signallinie von oben nach unten, ist dies ein bärisches Signal, ein Überkreuzen der Signallinie nach oben wird als bullisches Signal gewertet. Der vorstehende Chart zeigt den MACD-Indikator, der wie die meisten markttechnischen Indikatoren vom Kursbild getrennt abgebildet wird, um die Übersichtlichkeit zu wahren, beim Euro/US-Dollar-Kurs.

Der Relative Stärke Index RSI: Das Thermometer

Während der MACD vor allen dem Trend folgt und damit Trendwechsel anzeigt, die auch mittelfristiger Natur sein können, dienen der jetzt besprochene RSI und der folgende Stochastik-Oszillator eher dem kurzfristigen Trading.

Der Relative Stärke Index misst nicht, wie man denken könnte, das Verhältnis einer Aktie zu einem Index oder von zwei Aktien zueinander. Er misst die „innere“ Stärke eines Kursverlaufs, indem man folgendes tut: Man nimmt die Tage, an denen eine Aktie oder eine andere Kurszeitreihe gegenüber dem Vortag im Plus geschlossen hat, addiert diese und teilt sie durch die Anzahl dieser Tage. Danach tut man dasselbe mit den Schlusskursen der Tage, an denen der Kurs gegenüber Vortag im Minus schloss. Abschließend dividiert man diesen Durchschnitt der Plus-Kurse durch den Durchschnitt der Minus-Kurse.

Normalerweise werden als Berechnungszeitraum 14 Tage gewählt. Sie können auch kürzere oder längere Zeitspannen wählen, aber bedenken Sie dann, dass dort entstehende Signale womöglich nur von Ihnen selbst gesehen werden, daher ist es durchaus sinnvoll, bei der Standard-Einstellung zu bleiben. Heraus kommt eine Linie, die zwischen Null (kein einziger Tag lag am Ende im Plus) und 100 (kein einziger Tag lag am Ende im Minus) schwankt. Wie setzt man diesen RSI zur Generierung von Long- oder Short-Signalen ein?

RSI – ein guter Signalgeber

Die Bereiche unterhalb von 30 und oberhalb von 70 sind die überverkaufte bzw. überkaufte Zone. Erreicht der RSI eine dieser Zonen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Gegenbewegung ansteht. Aber erst, wenn der Indikator in diese Zonen eingetaucht oder sie zumindest berührt hat und dann wieder aus ihnen herausläuft, wäre ein Signal generiert. In die überkaufte Zone hineinzulaufen ist z.B. noch kein Short-Signal, denn die Dynamik könnte sich ja fortsetzen. Erst, wenn man sieht, dass die relative Stärke der Kursbewegung nachlässt bzw. zunimmt, indem der Kurs aus der überkauften Zone nach unten oder aus der überverkauften Zone nach oben hinausläuft, wäre ein Signal gegeben. Er fungiert damit sozusagen wie ein Thermometer, indem er eine Überhitzung oder im Gegenteil eine Unterkühlung des Kurses indiziert.

Es gibt aber noch eine weitere interessante Einsatzmöglichkeit des RSI: Divergenzen zwischen dem Kursverlauf und dem Indikator kündigen bisweilen markante Richtungswechsel im Kurs an. Mehr zu diesen besonderen Fähigkeiten finden Sie in unserem Artikel „Der RSI – Ein Indikator mit ganz besonderen Fähigkeiten“

Der Stochastik-Oszillator: Dauerlauf in Schlangenlinien

Der Name ist bei diesem Indikator nicht gerade Programm: Bei Stochastik denkt man zu Recht an Wahrscheinlichkeitsrechnung. Damit hat dieser Indikator aber nichts zu tun. Die Grundidee hinter dem Indikator ist, dass die Schlusskurse in intakten Aufwärtstrends grundsätzlich nahe am Tageshoch liegen müssten, in Abwärtstrends nahe des Tagestiefs. Hier werden deswegen die Tageshochs und Tagestiefs in einer Formel zum Schlusskurs ins Verhältnis gesetzt und daraus zwei gleitende Durchschnitte gebildet. Im Gegensatz zum MACD, wo man bei den GDs die exponentielle Berechnung verwendet, nimmt man bei der Stochastik grundsätzlich eine lineare Berechnungsweise.

Stochastik-Oszillator beim DAX

Die ursprüngliche Grundeinstellung für den Stochastik-Oszillator sind zwei gleitende Durchschnitte über 5 und 3 Tage. Das ist aber eine recht kurze, weil extrem stark schwankende Einstellung, daher hat sich mit den Jahren mehr und mehr das Zeitraster 10 und 6 Tage für die GDs des Stochastik-Oszillators eingebürgert.

Wie beim RSI schwankt der Indikator zwischen Null und 100, seine überverkaufte Zone liegt unter 20, die überkaufte Zone über 80. Innerhalb dieser Zone läuft er permanent hin und her. Auch bei diesem Indikator geht es nicht um das Eintreten, sondern um das Austreten aus den Extremzonen – erst das generiert ein entsprechendes Signal.

„Vollständige“ Signale entstehen, wenn der Oszillator mit beiden Linien in eine der Extremzonen hineingelaufen ist, dann aus diesen Zonen hinausläuft und die Linien sich überkreuzen, wobei immer die schnellere, rote Linie die schwarze in Richtung des Verlassens der Extremzone überkreuzen muss.

Fazit: Markttechnische Indikatoren sind ein wichtiges Teil Ihrer „Toolbox“

Mit dieser Grundausstattung an markttechnischen Indikatoren sind Sie grundsätzlich schon komplett ausgerüstet, denn mit ihnen finden Sie für alle Gelegenheiten eine zusätzliche „Meinung“ durch einen Indikator. Aber natürlich können diese Indikatoren nicht nonstop perfekte Signale liefern. Schließlich sind sie ja alle, wie Sie sehen konnten, mathematische Ableitungen der Kurse und damit dessen, was „war“.

Dass diese vier Indikatoren GD, MACD, RSI und Stochastik so gut funktionieren, liegt im Besonderen daran, dass sie als Standard-Instrumente von den meisten Marktteilnehmern beobachtet und die von ihnen generierten Signale auch umgesetzt werden. Sie sind damit eine Art „self fulfilling prophecy“, also eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Fügen Sie diese Indikatoren ihrem Werkzeugkasten der Technischen Analyse hinzu, aber nutzen Sie immer alle Werkzeuge, die ihnen die Technische Analyse bietet und bilden sich erst anhand des daraus entstehenden Gesamtbilds Ihre Meinung!

In unserem nächsten Artikel unserer Artikelserie zur Technischen Analyse widmen wir uns dem Thema Stoppkurse. Was ist das, welche Formen gibt es und wie setzt man sie am geschicktesten ein?

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Technische Analyse: Die Besten Indikatoren

Wenn Sie sich schon näher mit dem Binäroptionshandel beschäftigt haben, sind Sie bestimmt schon auf die Technische Analyse gestoßen. Technische Analysten befassen sich nur mit Charts und nicht mit fundamentalen Daten. Bei der Technischen Analyse geht es nur um Kurse und Ranges. Es gibt eine Menge verlässliche Indikatoren, die Sie bereits auf Webseiten finden können, die entsprechende Charts anbieten. Ich rede hier von Indikatoren wie MACD, MACD-Histrogramm, Bollinger Bänder, Elliott Wellen, ADX, etc. Diese Werkzeuge helfen Ihnen herauszufinden in welche Richtung sich der Preis bewegen kann.

Lassen Sie uns einige grundsätzliche Indikatoren beschreiben, die Ihnen bei der Technischen Analyse helfen werden. Ich werde hier vor allem die grundsätzlichen Indikatoren ansprechen, über die Sie bescheid wissen müssen bevor Sie sich bereits andere Indikatoren ansehen.

Zunächst einmal sehen wir uns einen der einfachsten und am weitesten verbreiteten Indikatoren an, den MACD.

MACD steht für „moving average convergence divergence“ und es handelt sich um einen Momentum Indikator. Er hilft Ihnen dabei einen Trend zu erkennen und dessen Stärke zu bestimmen. Ein MACD Graph hat zwei Linien, die aussehen als würden sie sich zusammen bewegen. Das ist die MACD Linie und die „Signal“ Linie. Wenn die MACD Linie die „Signal“ Linie von oben herab schneidet, haben wir ein Kauf-Signal und wenn sie von unten geschnitten wird ein Verkaufs-Signal. Es ist außerdem wichtig zu erwähnen, dass es sich bei dem Graphen auf dem MACD aufgetragen ist um ein Null-Level handelt. Wenn MACD unter die Null-Linie fällt haben wir ein Signal, das auf einen Wechsel im Momentum hindeutet. Das Gegenteil ist der Fall wenn sich MACD über der Null-Linie bewegt.

Moving Averages/Gleitende Durchschnitte

Moving Averages ist das nächste Werkzeug auf das viele Technische Analysten zurück greifen. Moving Averages (oder zu deutsch, gleitende Durchschnitte) zeigen dem Trader wo das Momentum liegt. Außerdem zeigen sie Bereiche für mögliche Unterstützungs- und Widerstandslinien und die aktuelle Stärke des Trends. Die beliebtesten Moving Averages sind 50 und 200 Tage. Diese zwei Moving Averages repräsentieren langfristige Änderungen im Trend. Was ich damit sagen möchte ist, dass wenn der 50 Tages Durschschnitt unter den 200 Tages Schnitt fällt, wir ein bärisches Signal auf die lange Sicht haben. Umgekehrt liegt ein bullisches Signal vor wenn sich der 50 Tages Durchschnitt über dem 200 Tages Schnitt liegt. Je nach Ihrem Zeithorizont können Sie den Wert des Moving Averages zu kurzfristigeren Signalen ändern.

Ab sofort sollten Sie eine generelle Idee haben wie MACDs und Moving Averages funktionieren. Diese Konzepte zu beherrschen wird Ihrer Trading Performance einen starken Auftrieb geben. Während diese beiden als Indikatoren angesehen werden, muss ich jetzt noch über zwei wichtige Signale sprechen: Unterstützung und Widerstand.

Unterstützung

Unterstützung ist ein Level im Chart, das ein Level repräsentiert unter welches der Kurs historisch gesehen nur selten fällt. Oder anders ausgedrückt handelt es sich um Preisniveau an dem der Abwärtstrend meistens endet. Zu wissen wo sich Unterstützungslinien befindetn ist sehr wichtig um erfolgreich handeln zu können, alleine schon deswegen weil man dort gut Stops platzieren kann. Wenn der Preis unter das Unterstützungslevel fällt können zwei Dinge passieren. Entweder springt der Kurs gleich wieder zurück zum Unterstützungslevel und bestätigt dies damit, oder der Kurs fällt weiter und schafft sich irgendwann ein neues Unterstützungslevel. Soweit die Theorie.

Widerstand

Widerstand ist das genaue Gegenteil. Der Widerstand ist ein Bereich wo ein Aufwärtstrend meistens gestoppt wird. Eine andere Möglichkeit Widerstände zu beschreiben ist, dass zu diesem Zeitpunkt die Verkäufer die Käufer überstimmen. Zu wissen wo Widerstandsbereiche sind kann Ihnen tolle Trading Möglichkeiten bieten. Wenn zum Beispiel eine Aktie ihren Langzeit Widerstand trifft kann es eine gute Möglichkeit sein Short zu gehen. Es ist nicht immer so einfach, aber mit diesen Indikatoren bekommen Sie ein klareres Bild.

Unterm Strich kann man sagen, dass es eine Menge Indikatoren gibt auf die man zurück greifen kann. Einige sind gut, andere weniger gut und Sie müssen selbst entscheiden welche für Ihre Trading Strategie wichtig sind. Unabhängig von Ihrer Strategie ist es wichtig die Grundlagen, die in diesem Artikel geschildert wurden zu verstehen. MACD, Moving Averages, Unterstützung und Widerstand sind die Grundbausteine, die Sie benötigen um Ihre Technische Analyse zu verfeinern.

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