Rohstoffe – die wichtigsten Rohstoffe erklärt

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Rohstoffe – die wichtigsten Rohstoffe erklärt

Anfang des 21. Jahrhunderts begann ein Boom in der Anlagekategorie „Rohstoffe“. Durch die hohe Volatilität der Aktienmärkte und der lange andauernden Seitwärtsbewegung begannen viele professionelle Anleger, ihre Portfolios um die sogenannten „Commodities“ anzureichern. Rohstoffe wie Gold oder Öl sollten jedoch nicht den Hauptteil eines Portfolios ausmachen und mehr als Beimischung verstanden werden, denn auch sie bergen hohe Risiken.

Vorteile des Handels von Rohstoffen mit Binären Optionen

Wenn Sie mit Binären Optionen handeln, dann kann es aber durchaus Sinn machen, ebenfalls Optionen auf Rohstoffe zu traden. Drei grosse Vorteile sind, dass Sie ohne Gebühren auf Rohstoffe spekulieren können, das Handeln sehr einfach ist und sie nicht nur in steigenden Märkten Geld verdienen können.

Wegen der hohen Volatilität an den weltweiten Märkten sind Rohstoffe als Anlagekategorie immer beliebter geworden. Getrieben durch die Inflationsangst investieren viele Anleger in Rohstoffe, um dadurch einen Schutz vor der Geldentwertung zu haben. Am populärsten ist sicher Gold. Selbst semi-professionelle Anleger vermeiden jedoch den direkten Kauf dieses Edelmetalls, sondern investieren in Form von Fonds (z.B. auf Goldminenaktien), um die Probleme wie die physische Lagerung von Gold und die hohen Transaktionskosten zu umgehen.

Dank dem Entstehen von Binären Optionen ist es nun aber auch Privatpersonen sehr einfach möglich, auf Rohstoffe zu spekulieren. Und dies mit geringem Kapitaleinsatz und vorher festgelegter Rendite im Fall, dass man mit der eigenen Wette richtig lag.

So ist es beispielsweise möglich, in Phasen wo ein steigender Goldpreis erwartet wird mit weniger als hundert Euro eine Binäre Option zu kaufen und bereits nach wenigen Minuten eine Rendite von 70 oder mehr Prozent zu erzielen. Und statt dass man einen grossen Geldbetrag in einen Rohstoff-Fonds investieren muss kann man – bei entsprechend höherem Risiko – mit einem Bruchteil davon denselben Profit erzielen. Wer sich für Rohstoffe interessiert und schon Erfahrungen mit Binären Optionen aufweist, sollte sich diese Anlageklasse deswegen unbedingt näher anschauen.

Die wichtigsten Rohstoffe fürs Handeln

Alle durch uns getesteten Broker bieten sowohl Öl, Gold und Silber an. Gold und Öl sind dabei mit Abstand die wichtigsten Rohstoffe. Daneben werden teilweise auch noch Optionen auf andere Rohstoffe wie Platin, Kaffee, Weizen und Mais angeboten.

Was bei Binären Optionen auf Rohstoffe zu beachten ist

Bei Binären Optionen setzen Sie einen bestimmten Geldbetrag ein. Deswegen spielt die Höhe des Kurses des zugrunde liegenden Wertes nur eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist es korrekt vorherzusagen ob sich die Option zum Zeitpunkt des Verfalls im Geld oder aus dem Geld befinden wird.

Zudem sind nebst dem Einsatz auch die Auszahlungen im Falle eines Gewinns (meist 70 oder mehr Prozent) und im Falle eines Verlusts (meist 0 bis 10%) bekannt. Somit ist das Risiko vor dem Kauf einer Option bereits bekannt, was eine Spekulation auf Rohstoffe vereinfacht. Und im Gegensatz zu Investitionen in Rohstoff-Fonds kann man mit Binären Optionen auch Geld bei sinkenden oder sich seitlich bewegenden Märkten verdienen.

Auch wenn vieles für solche digitalen Optionen spricht, sollte man aber immer nur so viel Geld einsetzen, wie man problemlos auch verlieren kann.

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Wichtigste Rohstoffe

Diese eite befasst sich mit den wichtigsten Rohstoffen, die weltweit für Trader attraktiv sind: Gold, Silber, Öl und Kupfer. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wo Rohstoffpreise aktuell stehen, die neusten Rohstoffnachrichten zu lesen und zu lernen, welche fundamentalten Faktoren Rohstoffpreise beeinflussen.

Rohstoffpreise aktuell

Was sind Rohstoffe?

Wichtige Rohstoffe sind Rohmaterialien oder landwirtschaftliche Produkte, die ge- und verkauft werden können. Beispiele dafür sind Gold, Erdgas und Weizen. Von Kupfer bis Mais, von der Kohle bis zum Rohöl. Rohstoffe sind zentraler Bestandteil unseres Lebens – und das Leben von Milliarden Menschen in der ganzen Welt ist von ihren Preisfluktuationen betroffen.

Es gibt zwei Möglichkeiten wichtige Rohstoffe zu handeln: Kaufen und Verkaufen über Börsen oder über Derivate, wie Binäroptionen, CFDs und Spreadbetting (wo zulässig). Zu den liquidesten Rohstoffmärkten in den USA gehören Rohöl, Erdgas und RBOB-Benzin sowie sog. „weiche“ Rohstoffe, wie Zucker und Weizen. Bei einer globalen Perspektive gehören Stahl, Aluminium und Eisen zu den nach Volumen am meisten gehandelten Rohstoffen.

Was sind die am häufigsten gehandelten Rohstoffe?

Zu den nach Handelsvolumen Top-Rohstoffen zählen Gold, Silber, US-Rohöl, Brent-Rohöl, Kupfer und Erdgas. Auf der Liste der am meisten gehandelten Rohstoffe finden sich auch Kaffee, Weizen und Zucker. Wichtige Rohstoffe, die sich in Erwägung ziehen lassen:

Gold ist bereits seit Tausenden von Jahren ein hochgeschätztes Metall. Ein steigender Goldpreis kann politische Unruhe oder Ungewissheit signalisieren, wenn Anleger sich dem Edelmetall als einen sicheren Hafen zuwenden, wenn andere Finanzinstrumente in Schwierigkeiten geraten.

Als ein Edelmetall, das Verwendung in Silberwaren, Elektronik und Schmuck findet, wird der Silberpreis, wie dies bei allen Rohmaterialien der Fall ist, vom Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage bestimmt. Manche Trader sind der Ansicht, dass Silber eine beliebte Absicherung gegen Inflation darstellt. Grund dafür ist seine inverse Beziehung zum US-Dollar. Und seine hohe Liquidität bedeutet, Silber ist ein äußerst handelbarer Rohstoff.

Rohöl ist ein natürlich auftretender fossiler Brennstoff, der aus Millionen Jahre alten organischen Stoffen entstand. Es ist für Swing- und Daytrader, die aus schnellen Marktfluktuationen Kapital zu schlagen versuchen, von besonderem Interesse. Rohöl wird in Petroleumprodukte raffineriert, wie etwa Benzin, Diesel, Lösungsmittel und Kerosin, die wiederum in Bereichen wie Flugzeugbenzin bis hin zu Heizöl Anwendung finden.

Anwendungsbereiche reichen von Dünger bis zu Elektrokabeln. Kupfer ist somit das am weitesten verwendete Metall. Es ist auch weithin verfügbar, was bedeutet, dass sein Wert mehr mit seinen industriellen Anwendungen verknüpft ist, als mit dem Angebot. Der Kupferpreis lässt sich mit der wirtschaftlichen Lage in Verbindung bringen. Trader nehmen daher häufig Positionen auf Basis ihrer Sichtweise des Wachstums der Weltwirtschaft und des BIP auf.

Wie Rohöl ist auch Erdgas ein fossiler Brennstoff, der sich vor Millionen von Jahren aus den Überresten von Pflanzen und Tieren bildete. Erdgas ist für Trader aufgrund von Faktoren, wie Wachstumspotenzial und Nachfrage nach sauberer Energie, attraktiv.

Kaffee ist als Teil der Gruppe der weichen Rohstoffe klassifiziert, in die auch Produkte wie Kakao, Zucker und Orangensaft fallen. Was das Trading betrifft, ist Kaffee einer der volatilsten Rohstoffe, weil sein Angebot von der Landwirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern abhängt, während die Nachfrage in den westlichen Märkten am höchsten ist.

Was ist Rohstoff-Trading?

Rohstoffhandel bzw. Rohstoff-Trading kann zwei Dinge bedeuten: Kaufen und Verkaufen von Rohstoffen über Börsen oder ihr Handel über Derivate (wo zulässig).

Manche Rohstoffe lassen sich besser handeln als andere. Märkte wie Orangensaft, Hafer und Mastrind sind weniger liquide. Diese Märkte erlauben es Spekulanten häufig nicht an einem Punkt in einen Trade ein- oder auszusteigen, an dem sie dies gerne tun würden. Ein Beispiel für einen leichter handelbaren Rohstoff ist Erdgas. Rohöl und Mais gelten ebenfalls als liquide Märkte.

Beim Handel von Rohstoffen sollten Spekulanten Faktoren wie das Volatilitätsniveau für den jeweiligen Trade, die bereits angesprochene Liquidität des Marktes und andere Faktoren, die Preisbewegungen beeinflussen und unten aufgeführt sind in Erwägung ziehen.

Warum wichtige Rohstoffe traden?

Der Rohstoffmarkt ist für Trader attraktiv, denn er bietet potenziell:

Einen sicheren Hafen

Bestimmte Rohstoffe, wie etwa Gold, können zu Zeiten von Marktturbulenz eine vernünftige Investition darstellen. Das liegt an der Wahrscheinlichkeit, dass die Anlage in Zeiten schwieriger Wirtschaftsbedingungen ihren Wert erhält – oder im Wert sogar steigt.

Profitable Erträge

Die dramatischen Schwingungen von Rohstoffpreisen bedeuten, dass Trader, mit den richtigen Kenntnissen, von Preisbewegungen in liquiden Märkten profitieren können.

Ein diversifiziertes Portfolio

Ein breites Engagement in Rohstoffen kann ein gutes Mittel zur Portfoliodiversifizierung sein, da sie insgesamt niedrige Korrelationen mit Aktien und Anleihen aufweisen.

Rohstoffhandel

Was bewegt die Preise in den Rohstoffmärkten?

Wenn sie sich im Rohstoffmarkt bewegen, sollten Trader eine Vielzahl von Faktoren beachten, wie etwa:

Ein niedrigeres Angebot eines Rohstoffs bedeutet tendenziell, dass der Preis dieses Rohstoffs steigen wird, und ein höheres Angebot bedeutet demgegenüber, dass der Preis wahrscheinlich fallen wird. Zu den Variablen, die das Angebot beeinflussen, gehören:

  • Saisonalität: Zum Beispiel bei landwirtschaftlichen Produkten
  • Bewegungen der Produktionskosten: Zum Beispiel als Folge höherer Effizienzen, technologischer Investitionen oder operativer Veränderungen
  • Veränderungen der Wettbewerbslandschaft: Zum Beispiel wenn neue Produzenten in den Markt kommen oder Produzenten aus dem Markt ausscheiden

Während ein Überangebot (Angebot überschreitet die Nachfrage) die Preise drücken kann, kann, wenn die Nachfrage größer wird als das Angebot, ein Engpass wieder zu höheren Preisen führen. Die rasanten Fluktuationen, die daraus resultieren können, bedeuten, dass wenn man diese Rohstoffe handelt, man sich über die Angebots- und Nachfrage Bedingungen auf dem Laufenden halten sollte.

Eine schwierige Wirtschaftslage kann zu geringeren Konsumausgaben führen. Das bedeutet, die Preise einiger Rohstoffe könnten fallen. Demgegenüber kann eine boomende Wirtschaft zu einer höheren Nachfrage nach bestimmten Rohstoffen führen, was wiederum zu höheren Preisen führen kann bis das Angebot aufgeholt hat.

Politische Ereignisse verfügen über Potenzial, Preise zu bewegen. Export- und Importpolitik können beispielsweise signifikante Auswirkungen auf Rohstoffpreise haben. Wenn eine Regierung zum Beispiel Importzölle auf Rohöl anhebt, könnte dies den Preis des Rohstoffes erhöhen.

Alle Spekulanten haben Zugang zu den gleichen Charts. Das bedeutet, bestimmte Reaktionen auf ein Muster können zu einem Herden-Kauf oder -Verkauf führen, was ebenfalls den Preis beeinflussen kann.

Tipps für das Trading von Rohstoffen

  • Um dem Markt einen Schritt voraus zu sein, lesen Sie unsere meldungen und analysen zu Rohstoffen. Darin analysieren unsere Experten einige der wichtigsten Preisentwicklungen bei Rohstoffen.
  • Legen Sie vor dem Eingehen eines Trades das Risiko-Chance-Verhältnis fest. DailyFX empfiehlt ein positives Risiko-Chance-Verhältnis. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Leitfaden Eigenschaften erfolgreicher Trader
  • In unserem Wirtschaftskalender finden Sie die Termine und Zeiten wichtiger Datenveröffentlichungen
  • Trader sollten Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten ständig verbessern. DailyFX-Experten veranstalten Webinare, die Tradingstrategien abdecken, und in denen sie Tipps geben. Weitere Informationen finden Sie in unserem webinar-kalender.

Handelszeiten für Rohstoffe

Rohstoff

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Rohstoffe erklärt – 2020 in Rohstoffe investieren?

Rohstoffe zeigen im Vergleich mit anderen Anlageklassen Besonderheiten auf. Bevor eine Geldanlage in Rohstoffe realisiert wird, kann sich eine ausführliche Informationseinholung über die verschiedenen Gruppen von Rohstoffen lohnen. Bei Rohstoffen handelt es sich um natürliche Ressourcen, die mineralischen, organischen oder pflanzlichen Ursprungs sind. Rohstoffe werden benötigt, um bestimmte Waren herzustellen oder Dienstleistungen anzubieten. Die Rohstoffpreise konnten in den vergangenen Monaten einen Aufschwung verzeichnen, was diese auch wieder für Privatanleger attraktiv macht. Wissenswertes zum Thema Rohstoffe erklärt der folgende Artikel.

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Was sind Rohstoffe?

Wie bereits eingangs erwähnt, sind Rohstoffe natürliche Ressourcen. Die Gewinnung erfolgt aus der Natur. Rohstoffe sind unbehandelt beziehungsweise noch nicht bearbeitet, wenn einmal von der Gewinnung des Rohstoffs abgesehen wird. Es ist zwischen Primärrohstoffen und Sekundärrohstoffen zu unterscheiden. Anders als Primärrohstoffe entstammen Sekundärrohstoffe nicht direkt aus natürlichen Quellen. Sekundärrohstoffe werden durch Recycling gewonnen. Im Welthandel nehmen Rohstoffe eine wichtige Position ein. Die Anwendungsgebiete der unterschiedlichen Rohstoffe sind groß. So zählen Eisen und Öl zu den häufig genutzten Rohstoffen im Sektor der industriellen Verarbeitung.

Für das Bauwesen ist Sand ein wichtiger Rohstoff. Auch in der Medizin kommen viele Rohstoffe zum Einsatz. Hierzu zählt unter anderen auch Lithium. In Bolivien und Chile finden sich die größten Ressourcen des Leichtmetalls. Rohstoffe Beispiele gibt es viele. Gerade in bevölkerungsreichen Regionen ist die Nachfrage nach Rohstoffen hoch. Welche Rohstoff häufig nachgefragt werden, hängt auch von Zukunftstechnologien ab. So ist Lithium für die Batterien von Elektroautos von besonderem Interesse, ebenso wie der Rohstoff Kobalt.

Eine Rohstoffe Definition gibt es auch in der Betriebswirtschaftslehre. Hier werden Rohstoffe als Grundstoffe gesehen. Ein Grundstoff ist ein Vorprodukt. Während des Produktionsprozesses erfolgt das Eingehen in das eigentliche Erzeugnis. Rohstoffe sind in unzähligen Bereichen nachgefragt. Insgesamt steigt die Nachfrage nach Rohstoffen. Das Thema Rohstoffe erklärt sich lediglich grob in einigen Sätzen. Wenn ein Investment in Rohstoffe geplant ist, ist eine ausführliche Informationseinholung über die jeweilige Branche mehr als sinnvoll.

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Rohstoffe erklärt – die unterschiedlichen Hauptgruppen

Was sind Rohstoffe? – diese Frage kann noch ausgeweitet beziehungsweise näher beantwortet werden, indem man sich mit den unterschiedlichen Hauptgruppen von Rohstoffen befasst. Eine grobe Unterteilung findet durch die Nennung von Soft Commodities (weiche Waren) und Hard Commodities (harte Waren) statt. Zu den Soft Commodities gehören Agrarrohstoffe. Metalle hingegen zählen zu den Hard Commodities. Auch innerhalb der beiden genannten Gruppen finden Gliederungen statt. So können beispielsweise die Getreide und Fleischmärkte unterschieden werden. Eine Unterteilung kann in die folgenden Hauptgruppen vorgenommen werden:

  • Metallrohstoffe
  • Agrarrohstoffe
  • Energierohstoffe

Aus landwirtschaftlicher Produktion stammen Agrarrohstoffe. Für die Herstellung von Nahrungsmitteln werden Agrarstoffe benötigt und ebenso für die Futtermittelherstellung. In diese Gruppe von Rohstoffen gehören organische Rohstoffe wie Holz. Holz zählt zu den am häufigsten verwendeten Rohstoffen. An Bedeutung für die Wirtschaft sind sicherlich auch Metallrohstoffe wie Aluminium und Eisen. Kupfer findet sich beispielsweise in Handys. Durch fachgerechtes Recycling können verschiedene Metallrohstoffe wieder verwertet werden.

Zu den Energierohstoffen gehören fossile Rohstoffe wie Erdöl, Kohle und Erdgas. Als Energieträger nimmt Erdöl weltweit die wichtigste Position ein. Erdgas zählt zu den fossilen Rohstoffen, die gasförmig sind. Erdöl tritt hingegen flüssig auf und fest zeigen sich fossile Energien wie Kohle. Durch die Gliederung in die verschiedenen Hauptgruppen fällt der Überblick zumindest über die häufigsten Rohstoffe leichter. Das Thema Rohstoffe präsentiert sich insgesamt komplex und recht umfangreich.

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Begrenztheit von Rohstoffen

Nicht jeder Rohstoff ist erneuerbar, sodass viele Rohstoffe nur begrenzt sind. Zu den Rohstoffen, die nicht erneuerbar sind, gehören mineralische Rohstoffe und auch organische Rohstoffe wie Erdöl. Dass die Erdöl Vorkommen begrenzt sind, dürfte soweit jedem bewusst sein. Aber auch Eisen und Aluminium zählen zu den nicht erneuerbaren Rohstoffen. Neben den genannten Rohstoffen können an dieser Stelle auch Salze wie Phosphate aufgeführt werden. Phosphate kommen zum Beispiel im Bereich der Nahrungsmittelindustrie zum Einsatz. Weiter sind auch Gesteine wie Graphit nur begrenzt verfügbar. Für Lithium-Ionen-Akkus stellt Graphit einen wichtigen Rohstoff dar.

Die Nachfrage nach Rohstoffen ist in den vergangenen Jahrzehnten stark angestiegen. Eine wachsende Wirtschaft ist der Grund dafür. Die Gewinnung von Rohstoffen durch den Bergbau ist hinsichtlich der ökologischen Folgen durchaus problematisch. Die Knappheit von Rohstoffen kann bei Unternehmen dazu führen, dass die Rohstoffkosten steigen. Der Preis von Rohstoffen wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Kommt es zur Knappheit, kann sich dies auf den Rohstoffpreis auswirken.

Derzeit geht es mit den Rohstoffpreisen wieder bergauf, was eine Geldanlage in diese Anlageklasse für manche Anleger interessant macht. Auch Anleger, die sich aus Rohstoff-Investments zurückgezogen haben, können einen Wiedereinstieg in Erwägung ziehen. Wenn sich die Nachfrage nach einem Rohstoff ändert, kann dies Preisschwankungen nach sich ziehen. Bei Rohstoffen mit begrenzter Verfügbarkeit richtet sich der Preis nicht nur nach diesem Kriterium. Es kann zum Beispiel auch die vorliegende Marktsituation Einfluss nehmen.

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Was sind nachwachsende Rohstoffe?

An dieser Stelle möchten wir auf nachwachsende Rohstoffe eingehen. Die erzeugten Produkte aus Land- und Forstwirtschaft werden für die Bereiche Biokraftstoffe, Wärme und auch Strom genutzt. Die Bereiche, in denen nachwachsende Rohstoffe nachgefragt werden, sind unterschiedlich. Für den privaten Haushalt werden Strom und Wärme benötigt. Die Chemische Industrie hat darüber hinaus einen Bedarf. Nachwachsende Rohstoffe können stofflich oder energetisch verwendet werden. Aus umweltlicher Sicht haben diese Rohstoffe viele Vorteile. Auch bei nachwachsenden Rohstoffen kann eine Unterteilung in Kategorien stattfinden, dazu gehören:

Daneben können auch Rohstoffe genannt werden, die tierischer Herkunft sind. In der heutigen Zeit haben diese jedoch weniger Bedeutung, als dies in ferner Vergangenheit noch der Fall war. Zur Herstellung von Biokunststoffen oder Klebstoffen wird Stärke benötigt, was wir in der Auflistung nicht vernachlässigen möchten. Holz wird zum Bauen und in weiteren Bereichen genutzt. Biokraftstoff kann aus Pflanzen wie Raps hergestellt werden. Raps zählt auch in Deutschland zu den heimischen Pflanzen und das ebenso wie Getreide, das ebenfalls zur Herstellung genutzt werden kann.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind auch bei diesen Rohstoffen vielfältig. Wie bereits im Abschnitt zuvor erklärt, sind fossile Rohstoffe begrenzt. Durch die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen ist man weniger abhängig von fossilen Energien. Mit einem gestiegenen Anbau von nachwachsenden Rohstoffen kann auch die Landwirtschaft profitieren. Es können dadurch Arbeitsplätze geschaffen werden.

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Wofür werden Rohstoffe benötigt?

Es wurden bereits zuvor einige Beispiele aufgeführt, wofür welcher Rohstoff benötigt wird. Hier kann lediglich ein grober Überblick geliefert werden, da die Anwendungsgebiete sehr vielfältig sind. Zu den wichtigsten Bodenschätzen zählt neben weiteren Eisen. Eine große Förderung von Eisen findet in Russland und in den USA statt. Man benötigt Eisen für Stahl. Nickel findet sich in Münzen und kommt unter anderem in Australien vor. Beim Blick auf die Fördermenge der wichtigsten Bodenschätze fällt auf, dass Deutschland häufig nicht zu den führenden Nationen zählt.

Auch wenn Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern als rohstoffarmes Land gilt, so gibt es auch hierzulande Bodenschätze. Braun- und Steinkohle gibt es in verschiedenen Regionen Deutschlands. Die genannten Rohstoffe zählen zu den Energierohstoffen. Der Abbau von Braunkohle erfolgt häufig im Tagebau. Genutzt wird Braunkohle beispielsweise zur Wärmeerzeugung. Die Verarbeitung von Steinkohle erfolgt meistens zu Koks. Neben verschiedenen Energierohstoffen gibt es zudem Sand und Kies, die zu den wichtigen Rohstoffen zählen. Weiter gehören zu den Rohstoffvorkommen hierzulande auch Ton und Tonstein.

Zu den Vorkommnissen zählen auch Industriemetalle und Erze. In der Region Harz findet sich der Bodenschatz Arsen, der für verschiedene Arzneimittel benötigt wird. In der Region Eifel kommen vulkanische Gesteine vor. Dabei sind die vulkanischen Gesteine, die in der Westeifel vorkommen, arm an Quarz.

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Rohstoffpreise und deren Entwicklung

Schwankende Rohstoffpreise müssen sich bei einer Geldanlage in Rohstoffe nicht zwingend als Nachteil erweisen. Zu Preisschwankungen kann es bei Engpässen eines Rohstoffs oder aber bei einer Überkapazität kommen. Bei Agrarrohstoffen wie Weizen kann es zu Preisänderungen kommen, wenn die Ernte schlecht ist. Doch können Anleger diese Ereignisse meist nicht vorhersehen, sodass eine Anlage in Rohstoffe mit einem nicht zu unterschätzenden Risiko einhergehen kann. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um in Rohstoffe direkt oder indirekt zu investieren. Bei Rohstoff-Aktien können Anleger in der Regel von einer Dividende profitieren.

Bei anderen Anlageformen in Rohstoffe gibt es hingegen keine Dividende. Wer sich noch nicht mit dem Rohstoff-Markt befasst hat, aber dennoch eine Investition ins Auge fasst, sollte sich zunächst die Zeit nehmen, um sich gründlich zu informieren. Beim Thema Rohstoffe erklärt, wird sicherlich schon aufgefallen sein, wie Komplex die ganze Materie ist. Verschiedene Anleger fokussieren sich auf eine bestimmte Branche, bei der auch zukünftig Potenzial vermutet wird. Es kann sich lohnen, auch die historische Preisentwicklung eines Rohstoffs zu analysieren.

So können Anleger nachvollziehen, wodurch bei dem gewählten Rohstoff ein Preissturz oder eben ein Preisanstieg zustande kam. Im vergangenen Jahr zeigten sich verschiedene Rohstoffpreise deutlich stabiler als in den Jahren zuvor. Insgesamt kann ein Preisanstieg verzeichnet werden, nachdem es jahrelang bergab ging. Einige Experten vermuten, dass der Rohstoffpreis auch im Jahr 2020 weiterhin stabil bleibt oder auch weiter ansteigt. Eine Garantie dafür gibt es jedoch nicht.

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Interessante Anlagemöglichkeiten in Rohstoffe

Wer seinem Portfolio ein Investment in Rohstoffe hinzufügen möchte, um eine breite Streuung zu erwirken, kann dazu unterschiedliche Anlageprodukte verwenden. Die folgenden Finanzinstrumente sind spekulativer Natur und haben daher auch ein gewisses Risiko. Generell ist eine Anlage in Rohstoffe nur etwas für Anleger mit einer bestimmten Risikobereitschaft.

ETFs: Bei Exchange Traded Funds (ETFs) handelt es sich um zumeist passiv verwaltete Indexfonds. Es liegt kein aktives Management vor, was einer vergleichsweise kostengünstigen Gebührenstruktur zugutekommt. Es gibt attraktive Indizes für die Anlage in Rohstoff-ETFs. Wie die Gewichtung der Rohstoffe im Index ausfällt, hängt vom jeweiligen Rohstoff-Index ab.

Aktien: Eine Geldanlage in Rohstoff-Aktien kann als indirekt bezeichnet werden. Anleger können über Aktien auf Kurssteigerungen von Rohstoffunternehmen setzen. Es gibt eine große Auswahl an Rohstoff-Aktien aus den Bereichen Bergbau, Minen und Stahlerzeugung. Aber auch weitere Sektoren können sich als interessant erweisen.

CFDs: Wer Rohstoffe via CFDs handelt, kann auf steigende oder fallende Kurse setzen. Zu den beliebtesten Basiswerten zählen dabei Rohöl und Gold. Daneben finden sich jedoch auch Kupfer, Silber, Zucker und Mais in den Handelsangeboten vieler CFD Broker. Der CFD-Handel auf Rohstoffe ist gehebelt, sodass eine Sicherheitsleistung (Margin) hinterlegt werden muss.

Futures: Eine weitere Anlagemöglichkeit stellen Rohstoff-Futures dar. Der Handel von Futures ist an Terminbörsen weltweit möglich, sodass Anleger auch Chancen an internationalen Börsen nutzen können. Futures können zum Beispiel für Platin oder Diamanten geschlossen werden. Futures sind börsengehandelte Termingeschäfte zwischen zwei Parteien. Auch Futures bieten für Privatanleger einen leichten Zugang zu den Rohstoff-Märkten.

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Fazit: Ausgangsmaterialien für viele Waren

Für die Wirtschaft stellen Rohstoffe einen wichtigen Faktor dar. Es findet eine Unterteilung in verschiedene Hauptgruppen statt. Es gibt unterschiedliche Systeme, die genutzt werden, um die verschiedenen Rohstoffe zuzuordnen. Eine Unterscheidung wird auch durch nachwachsende und fossile Rohstoffe vorgenommen. Das Vorkommen einiger Rohstoffe ist endlich, was dazu führt, dass man Wege sucht, um diese zu ersetzen. Die Rohstoffpreise können durch verschiedene Vorkommnisse beeinflusst werden.

Anleger sollten sich darüber im Klaren sein, dass der Rohstoff-Markt Besonderheiten aufweist. Gerade bei einer Geldanlage in Rohstoffe sind Kenntnisse über den Markt unerlässlich. Die Anlageklasse Rohstoffe zeigt interessante Basiswerte auf. Finanzinstrumente wie CFDs oder ETFs ermöglichen privaten Anlegern einen einfachen Zugang zum Handel mit Rohstoffen. Um in Rohstoffe zu investieren, benötigt man ein Depot bei einer Bank oder bei einem Online-Broker. Dabei haben Online-Broker häufig den Vorteil, dass keine Gebühren für Konto- oder Depotführung anfallen. Zumindest für aktive Anleger nicht.

Hierzulande zeigen sich die Vorkommen an Rohstoffen vergleichsweise niedrig. Jedoch gibt es auch in Deutschland Rohstoffe wie Sand, Kies und vieles mehr. Auch pflanzliche Rohstoffe wie unterschiedliche Getreidearten und Mais werden in Deutschland angebaut.

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