Kauf von Wertpapieren 2020 Wertpapiere kaufen für Anfänger

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Kauf von Wertpapieren 2020: Was sollten Anfänger beim Wertpapiere kaufen beachten?

Die Niedrigzins-Phase trifft Sparer besonders. Die Geldanlage in Tages- oder Festgeld bringt Sicherheit mit sich, aber eben derzeit auch nur eine niedrige Verzinsung. Nicht jeder wagt den Schritt hin zum Kauf von Wertpapieren, da sich das Wertpapiere kaufen für Anfänger unübersichtlich darstellen kann. Wer sich mit geringen Zinsen nicht zufriedengeben möchte, sollte den Börsenhandel näher betrachten, um auf Grundlage der gewonnenen Informationen eine Anlageentscheidung zu treffen. Für Privatanleger zeigt der online Wertpapierhandel die Möglichkeit auf, Aktien zu kaufen. Aber nicht nur Aktien zählen zu den Wertpapieren, auch Anleihen, Fonds, Zertifikate und weitere Finanzprodukte gehören in den Bereich. Doch wie können die ersten Schritte im Wertpapierhandel aussehen? Und für welches Wertpapier sollte sich ein Anleger entscheiden?

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Kauf von Wertpapieren – Depot eröffnen und Konto kapitalisieren

Um den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren zu realisieren, müssen sich Anleger zunächst einen Broker suchen. Beim Blick auf den Markt zeigt sich schnell, dass es viele Angebote gibt. Welcher Online-Broker der beste Anbieter ist, kann über einen Broker Vergleich herausgefunden werden. Im Fokus stehen dabei sicherlich die Handelskonditionen. Die Gebühren für den Handel stellen ein maßgebliches Kriterium dar, das bei der Broker-Wahl zu beachten ist. Ziel ist es, durch den Kauf von Wertpapieren beziehungsweise durch deren Verkauf eine Rendite zu erzielen. Durch teure Orderkosten und weitere Gebühren wird die Rendite entsprechend verringert.

Neben den Gebühren für den Wertpapierhandel sollten sich Anleger auch über die Gebühren für die Depotführung informieren. Bei vielen Online-Brokern fallen für die Depotführung keine Gebühren an. Jedoch gibt es auch hier natürlich Ausnahmen. Je nach Broker kann es sein, dass zusätzliche Kosten für Auszahlungen anfallen. Wer Limits online erteilt, ändert oder streicht, kann dies in der Regel kostenlos umsetzen. So mancher Broker fordert eine Mindesteinlage, was sich gerade für Kleinanleger als wichtiger Punkt zeigt.

Wenn die Entscheidung für einen Broker gefallen ist, muss zunächst einmal das Depot eröffnet werden. Der Online-Antrag dazu findet sich zumeist schnell über die Webseite des Brokers oder der Direktbank. Nachdem alle Angaben vollständig getätigt wurden, ist noch eine Legitimation durchzuführen. In den meisten Fällen kann dies durch das Post-Ident-Verfahren geschehen. Teilweise steht auch das Video-Ident-Verfahren zur Verfügung. Die Angabe eines Referenzkontos ist ebenfalls gefragt. Auf dieses Konto, das sich zumeist durch das Girokonto darstellt, erfolgen die Auszahlungen vom Verrechnungskonto. Um mit dem Wertpapierhandel zu beginnen, muss noch Guthaben auf das Konto eingezahlt werden.

Wer den Wertpapierhandel selbst online durchführen möchte, muss sich einen Online-Broker oder eine Direktbank suchen und dort ein Depot eröffnen. Doch bevor die Wahl vorschnell getroffen wird, sollte etwas Zeit für einen Vergleich investiert werden. So kann genau der Broker ausfindig gemacht werden, der günstige Handelskonditionen vorweist und zudem den eigenen Anforderungen entspricht.

Welche Arten von Wertpapieren gibt es?

Durch die Möglichkeit der Online-Geldanlage können Anleger den Kauf von Wertpapieren heutzutage problemlos und bequem durchführen. Die Geldanlage in Wertpapiere präsentiert dabei eine vielseitige Auswahl an Möglichkeiten. Nicht nur chancenorientierte Anlagestrategien lassen sich beim Wertpapierhandel umsetzen. Auch konservative Anlagestrategien können mit den richtigen Wertpapieren und Anlageprodukten realisiert werden. Anlegern sollte dabei aber immer bewusst sein, dass sich nicht nur attraktive Renditechancen mit Wertpapieren ergeben können, sondern auch Risiken Verluste zu erleiden. Es ist ratsam, sich erst einmal einen Überblick über den Bereich der Wertpapiere zu verschaffen. Anleger können unter anderem folgende Wertpapiere kaufen:

  • Aktien
  • Fonds
  • Zertifikate
  • Anleihen
  • Bundeswertpapiere
  • Pfandbriefe

Vor dem Wertpapiere kaufen gilt: Um das Finanzprodukt zu verstehen beziehungsweise die damit einhergehenden Chancen und Risiken besser einschätzen zu können, sollten sich Anleger ausführlich über die Funktionsweise informieren. Nicht nur in den Renditechancen können sich Unterschiede zwischen den verschiedenen Wertpapieren zeigen, sondern damit verbunden auch im Risiko. Im Vergleich mit so manch anderem Wertpapier können Aktien und Zertifikate risikoreicher eingeschätzt werden. Bei einer Anleihe handelt es sich um ein festverzinsliches Wertpapier. Auch bei Anleihen gibt es verschiedene Arten. Darunter fallen Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Aktienanleihen und weitere.

Auch über die verschiedenen Arten von Wertpapieren sollten sich Anleger erst einen Überblick verschaffen, um das passende Finanzprodukt für den Handel auszuwählen. Bei der Wahl des Wertpapiers ist auch die persönliche Risikoneigung und das Anlageziel ein wichtiger Punkt. Wie viel Risiko möchte ich eingehen? Diese Frage sollte jeder Anleger für sich beantworten, bevor die Handelsentscheidung getroffen wird.

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Wie sind die Handelszeiten an deutschen Börsen?

Die Öffnungszeiten der deutschen Börsenplätze sind nicht gleich. So eröffnet die Börse Stuttgart um 08:00 Uhr und schließt um 22:00 Uhr. Wohingegen die Börsen München, Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Hannover bereits um 20:00 schließen. Der Handel kann börsentäglich zu den aufgeführten Handelszeiten erfolgen. An vielen Feiertagen hat die Börse geschlossen. Dies gilt auch für das Wochenende. Die deutsche Börse XETRA ist ein elektronisches Handelssystem, das auch über Handelszeiten verfügt. Diese gehen von Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr. Die Wertpapierbörse Tradegate zeigt Handelszeiten für Aktien zwischen 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr auf. Fonds und Anleihen können an Tradegate zwischen 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr gehandelt werden.

Nicht nur bei den Handelszeiten der verschiedenen deutschen Börsenplätze gibt es Unterschiede. Auch die Handelszeiten für die verschiedenen Arten von Wertpapieren können mitunter unterschiedlich ausfallen, was beachtet werden sollte. Der Überblick über die Handelszeiten internationaler Börsen gelingt einfacher, wenn die Handelszeiten in MEZ (Mitteleuropäischer Zeit) angegeben sind. Ansonsten müsste die Zeitverschiebung noch mit einberechnet werden.

Die New York Stock Exchange eröffnet um 15:30 Uhr (MEZ) und schließt um 22:00 Uhr. Auch die Börse Nasdaq hat die genannten Handelszeiten. Die Börsenzeiten der Shanghai Stock Exchange liegen zwischen 02:30 Uhr und 08:00 Uhr (MEZ).

Die Börsenhandelszeiten können bei einigen Wertpapieren von den regulären Handelszeiten einer Börse abweichen. Wer den Kauf und Verkauf von Wertpapieren an internationalen Börsenplätzen realisieren möchte, sollte bei der Informationseinholung darauf achten, dass die Handelszeiten in MEZ angegeben sind. Die Umrechnung unter Betracht der Zeitverschiebung muss sonst selbst getätigt werden.

Welche Eingaben sind beim Wertpapiere kaufen einer Ordererfassung erforderlich?

Wer eine Order erteilen möchte, muss angeben, ob es sich um eine Kaufs- oder Verkaufsorder handelt. Nicht jeder Anleger hat die Wertpapierkennnummer für eine Aktie parat, die gekauft werden soll. Über die Wertpapier-Suche können bestimmte Wertpapiere gefunden werden. Im Zuge der Ordererfassung muss natürlich auch das gewünschte Wertpapier angegeben werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Angabe der WKN oder ISIN exakt erfolgt. Zudem ist die Börse zu nennen, falls das Wertpapier an mehreren Börsenplätzen handelbar ist. Die Eingabe der Stückzahl ist ebenfalls gefragt. Darüber hinaus ist auch noch die Gültigkeitsdauer von Interesse.

Die Aufgabe einer Order ist mit nur wenig Aufwand verbunden. Die richtige Auswahl an Wertpapieren zu treffen, zeigt sich da sicherlich deutlich schwieriger. Mit der Wertpapierkennnummer (WKN) oder der internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN) kann das Wertpapier angegeben werden, das gekauft oder verkauft werden soll. Die Wertpapier-Suche präsentiert sich als nützliches Hilfsmittel für Anleger.

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Kauf und Verkauf von Aktien – das richtige Timing

Eine Handelsentscheidung zum richtigen Zeitpunkt zu treffen, kann beim Wertpapierhandel über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Nicht nur für den Kauf von Wertpapieren ist das richtige Timing wichtig, sondern auch für den Verkauf von Wertpapieren. Emotionen können einem guten Handelszeitpunkt einen Strich durch die Rechnung machen. Wer schnell das große Geld machen möchte und sich von Gier leiten lässt, geht ein unnötiges Risiko ein zum falschen Zeitpunkt einzusteigen. Auch beim Verkauf von Wertpapieren können Emotionen völlig fehl am Platz sein. Wer einen vorschnellen Verkauf umsetzt, der auf Angst und Zweifeln beruht, lässt mitunter attraktive Gewinne liegen.

Was die Anlagestrategie betrifft, so zeigt sich, dass einige Trader den kurzfristigen Handel bevorzugen. Hier sind auch Daytrader zu nennen. Beim Daytrading wird eine Position innerhalb eines Handelstags eröffnet und auch wieder geschlossen. Um bei dieser Anlagestrategie den richtigen Zeitpunkt zu treffen, müssen die aktuellen Kursdaten vorliegen. Dabei sollten Kurse miteinbezogen werden, die in Echtzeit angegeben werden. Wer auf den langfristigen Aktienhandel setzt, sollte von kurzfristigen Kursschwankungen nicht derart irritieren lassen und eine Aktie frühzeitig verkaufen.

Wann es sich lohnen kann zu investieren, kann auch anhand verschiedener Analyse-Tools eingeschätzt werden. Die technische Chartanalyse zeigt sich dabei bei vielen Anlegern als beliebtes Hilfsmittel. Bei der Darstellung kann zwischen Linien-Chart, Candle-Stick- und Balken-Chart unterschiedenen werden. Um einen Trend richtig zu erkennen, muss die Chartanalyse beherrscht werden.

Anleger sollten sich beim Wertpapierhandel nicht von Emotionen leiten lassen. Um den Kurs einer Aktien zu analysieren, kann die technische Chartanalyse zu Hilfe genommen werden. Für kurzfristig orientierte Anleger sind Realtime-Kurse eine wichtige Informationsquelle, um das richtige Timing nicht zu verpassen.

Wertpapier-Order – Ordervarianten

Bei der Orderaufgabe kann ein Limit gesetzt werden. Dadurch kann der Anleger den Höchstpreis für den Auftrag festlegen. Mit einem Limit kann eine Position abgesichert werden, wodurch das Risiko eingegrenzt werden kann. Anfänger sollten die verschiedenen Orderzusätze nicht unbeachtet lassen, sondern sich in die Materie einarbeiten. Zumeist ist das Erteilen, Löschen und Ändern von Limits kostenlos, solange dies online beauftragt wird. Wer Limits telefonisch durchgibt, muss dafür häufig zahlen. Neben der limitierten Order gibt es natürlich auch noch die unlimitierte Order.

Auch die Angabe der Gültigkeitsdauer einer Order kann, als Orderzusatz betrachtet werden. Die Orderzusätze „Stop“ und „Trailing“ stellen weitere Möglichkeiten dar, derer sich Anleger bedienen können. Mit einer Stop-Order wird der Kauf oder Verkauf von Wertpapieren genau dann ausgeführt, wenn der zuvor festgelegte Stop-Kurs erreicht wird. Eine Kombination aus zwei Orderzusätzen stellt die Trailing-Stop- Order dar. Anleger können mit diesem Orderzusatz bei einer Verkaufsorder Gewinne absichern. Für den Einsatz dieser Order sind der Stop-Preis und auch der Folgeabstand anzugeben. Darüber hinaus gibt es unter anderen noch die folgenden Orderzusätze:

  • All or nothing
  • Fill or kill
  • Trailing Stop
  • One cancels the other

Auch Anfänger sollten über die Funktionsweisen der verschiedenen Orderzusätze Bescheid wissen, um diese gezielt für den Wertpapierhandel einsetzen zu können. Mit dem richtigen Einsatz von Orderzusätzen können Anleger das Risiko verringern. Zudem können Gewinne abgesichert werden, was einen weiteren Vorteil der Orderzusätze aufzeigt.

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Nützliche Hilfsmittel für Anfänger

Bildungsangebote: Einige Broker bieten für Anleger ein Bildungsangebot an, das Lerninhalte umfasst, die den Einstieg in den Wertpapierhandel erleichtern können. Durch Webinare und Videos erhalten interessierte Anleger Einblick in Wissenswertes rund um den Börsenhandel. Wer mit Wertpapieren und Rohstoffen handelt und das ohne die Grundlagen des Börsengeschehens zu kennen, geht ein unnötiges Risiko ein. Auch beim Handel an der Börse ist Wissen Macht. Daher ist es unabdingbar, dass sich Anfänger mit den Grundlagen befassen, bevor der Handel aktiv angegangen wird. Die Bildungsangebote der Broker bieten teilweise auch Möglichkeiten sich weiterzubilden, was fortgeschrittenen Anlegern zugutekommt.

Demokonto: Wer noch nie eine Order ausgeführt hat, weiß nicht über den Ablauf Bescheid. Damit der Umgang mit den Funktionen der Handelsplattform sitzt, kann es sich als sinnvoll erweisen, diese über ein kostenloses Demokonto auszuprobieren. Zu verschiedenen Trading Softwares gibt es auch Demoversionen, die einen Einblick liefern. Über ein Demokonto können Positionen gesetzt werden und das mit virtuellen Beträgen. Was bedeutet, dass der Handel über das Demokonto ohne Risiko erfolgen kann. Ob das Demokonto denselben Funktionsumfang vorweist, wie auch die reguläre Handelsplattform, muss jedoch nicht immer zutreffen. Für manche Demokonten ist eine Registrierung erforderlich, für andere ist dies nicht nötig. Auch die Nutzungsdauer kann einen Unterschied bei den verschiedenen Demokonten darstellen.

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Marktüberblick & News: Welche Stimmung aktuell am Markt herrscht, sollten auch Anfänger wissen. Daher ist ein Marktüberblick ratsam. Wie entwickeln sich die Kurse und wie sehen die neuesten Meldungen aus? Anhand von tagesaktuellen Nachrichten zu Aktienunternehmen, die sich beispielsweise durch Quartalszahlen darstellen, kann eine Einschätzung der Kursentwicklung erfolgen.

Anfänger sollten sich auf den Handel mit Wertpapieren vorbereiten. Dazu können die Bildungsangebote des Brokers genutzt werden. Aber auch die Nutzung eines Demokontos kann sich als hilfreich zeigen. So können erste Schritte ohne Risiko gemacht und Erfahrungen gesammelt werden. Das aktuelle Geschehen auf dem Markt sollte auch beachtet und in die Anlageentscheidung einbezogen werden.

Fazit: Wertpapiere kaufen heute einfacher denn je

Der Einstieg in den Handel mit Wertpapieren bedarf einer guten Vorbereitung. Mit welchen Wertpapieren ein Anleger handelt, hängt nicht nur von der Risikobereitschaft, sondern auch von den Anlagezielen ab. Die Orderzusätze, die für den Wertpapierhandel bereitstehen, sollten in ihrer Funktion verstanden werden, um diese gezielt zum Einsatz zu bringen. Eine Orderaufgabe bedarf verschiedener Angaben, die jedoch ohne großen Aufwand erbracht werden können. Im Rahmen der Orderaufgabe können auch Limits gesetzt werden. Bei vielen Online-Brokern geht ein Wertpapierdepot nicht mit Gebühren für die Depotführung einher. Hier kann es allerdings auch Ausnahmen geben. Um sich ausführlich über die Angebote der Broker zu informieren, kann ein Vergleich herangezogen werden.

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Aktien kaufen: Die besten Tipps zum Handel mit Aktien

Der Kauf von Aktien verspricht hohe Gewinne. In den letzten 30 Jahren konnten Anleger mit DAX-Aktien im Schnitt eine Rendite von 7,2 Prozent pro Jahr erzielen. Wenn auch Sie Aktien kaufen und damit Gewinne erzielen möchten, sollten Sie die wichtigsten Regeln zum Kauf von Wertpapieren kennen.

Aktien kaufen – das Wichtigste in Kürze

Aktien kaufen – Empfehlungen & Tipps

Warum Aktien kaufen? Aktien versprechen langfristig hohe Renditen

Die Frage „Warum Aktien kaufen?“ ist schnell beantwortet: Der Kauf von Aktien und anderen Wertpapieren ist zum Vermögensaufbau alternativlos. Aktien bieten in Zeiten von Niedrigzinsen das, was beispielsweise Sparkonten längst nicht mehr bieten können: Rendite. Mit Aktien können Sie folglich Ihren Vermögensaufbau chancenreicher gestalten und beispielsweise die Altersvorsorge aufpolieren.

Doch worauf sollte ich als Einsteiger beim Handel mit Wertpapieren achten? Wie wichtig ist beim Ein- und Ausstieg in den Aktienmarkt der Börsenkurs? Wie kann ich mein Geld so anlegen, dass es sich vermehrt? Diese Fragen stellt sich jeder, der etwas auf der hohen Kante hat und mehr will als die mickrigen Zinsen auf dem Girokonto.

Historisch gesehen ist der Kauf von Wertpapieren eine einträgliche Sache. Anleger, die über 30 Jahre (Zeitraum 1989 bis 2020) in den DAX investiert hatten, konnten alleine in 14 Jahren eine Rendite von jeweils mehr als 20 Prozent pro Jahr einstreichen. Allerdings büßte der DAX auch in drei Jahren mehr als 20 Prozent ein. Im Durchschnitt lag die Jahresrendite beim DAX trotz mitunter heftigem Auf und Ab bei 7,2 Prozent pro Jahr.

Aktienhandel – Hilfe durch Börsenweisheiten

Zu Ihrem Erfolg beim Aktienhandel trägt unter anderem eine systematische Anlagestrategie bei. Orientieren Sie sich beispielsweise an den Strategien der Investorenlegenden Warren Buffett, George Soros oder Peter Lynch. Wenn Sie mit dem Aktienhandel beginnen möchten, können Sie Ihren Aktienhandel auch an der einen oder anderen Börsenweisheit ausrichten. Mit Sätzen wie „Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen“ können vor allem weniger erfahrene Aktienkäufer oder Börseneinsteiger die wichtigsten Grundregeln des Aktienhandels kennenlernen und besser verinnerlichen.

Ob Sie beim Aktienhandel auf die Weisheiten der Starinvestoren vertrauen wollen oder nicht, investieren Sie in jedem Fall nur Geld an der Börse, auf das sie mittelfristig verzichten können. Nur so lassen sich Kursrückgänge, die an der Börse unvermeidlich sind, auch bequem aussitzen. Wer beim Aktienhandel hingegen Kapital einsetzt, das bereits wenige Monate später benötigt wird, kann schnell zum Verkauf seiner Aktien gezwungen werden – im schlimmsten Fall zu ungünstigen Kursen.

Planen Sie beim Aktienhandel mit einem langen Anlagehorizont, eventuell bis zum Ruhestand. Wenn der Rentenbeginn näher rückt, sollten Sie nach und nach den Anteil risikoreicher Investments reduzieren. Kapital, das sie zur Aufstockung der Rente benötigen, nehmen sie schrittweise und über einen längeren Zeitraum hinweg aus dem Aktienmarkt – und investieren es in sichere und schwankungsärmere Anlageformen. Haben Sie die grobe Planung zum Vermögensaufbau abgeschlossen, können Sie mit dem Aktienhandel beginnen.

Wie kaufe ich Aktien?

Anleger können den Auftrag zum Aktienkauf in der Regel persönlich über einen Berater in der Hausbank erteilen oder per Telefon, Mail oder Fax. Bei Online-Brokern oder Direktbanken können Sie die Wertpapierorder ganz einfach über online durchführen. Sie benötigen dazu nur die Wertpapierkennnummer (WKN oder ISIN) des jeweiligen Anteilsscheins, den Sie kaufen möchten. Die weiteren Schritte sind dann meist selbsterklärend. Bevor Sie mit dem Aktienhandel starten können, benötigen Sie aber noch ein Wertpapierdepot.

Wertpapiere kaufen und verkaufen: Was gilt es zu beachten?

Anleger, die Wertpapiere wie Aktien, Fonds, Zertifikate oder Optionsscheine kaufen und verkaufen möchten, benötigen zunächst eine Depotbank, über die sie ihre Wertpapiere handeln können. Ein Depot lässt sich recht einfach bei einer Hausbank oder bei einem Online Broker eröffnen. Damit sind wir schon beim ersten unserer wichtigsten Tipps für den Handel mit Wertpapieren, der Eröffnung eines Wertpapierdepots bei einem günstigen Broker.

Praxis-Video: Aktien kaufen in 3 Schritten

Sie möchten Aktien kaufen? Im folgenden Praxis-Video erklären wir, wie Sie im Handumdrehen einen Depot-Vergleich vornehmen, ein Depot eröffnen und Ihre erste Aktie ordern: Aktien kaufen in 3 Schritten – Depot-Vergleich, Depot eröffnen und Aktienkauf

Tipp: Werfen Sie einen Blick auf den Depot-Vergleich von finanzen.net und informieren Sie sich über das kostenlose Depot von finanzen.net 1 !

Tipp 1: Depot für den Aktienkauf und Wertpapierhandel anlegen

Um Aktien kaufen und auch andere Wertpapiere handeln zu können, benötigen Sie zunächst ein Wertpapier- oder Aktiendepot. Dieses können Sie entweder bei einer Bank oder einem der häufig günstigeren Online-Broker eröffnen. In Ihrem Wertpapierdepot werden dann die gekauften Aktien, Fonds und Zertifikate verwahrt und verwaltet.

Kaum zu glauben, aber viele Banken berechnen auch heute noch Gebühren unabhängig davon, ob Sie als Anleger überhaupt Wertpapiere handeln oder nicht. Nicht selten liegen diese Verwaltungs-/ Depotführungskosten bei 30 Euro pro Jahr. Diese Kosten können Sie vermeiden! Ausgewählte Anbieter und Online Broker bieten die Konto-/ Depotführung nämlich kostenlos an.

Ordergebühren und Kosten für Depotführung im Blick

Für Ihre Orders, also für den Kauf und Verkauf von Aktien und anderen Wertpapieren, fallen verschiedene Gebühren an. Neben Börsengebühren, die vom gewählten Handelsplatz (Börse Frankfurt, Börse Stuttgart, …) abhängen, berechnet auch Ihre Depotbank Gebühren für jede Order, die sogenannte Orderprovision. In der Regel zahlen Wertpapieranleger eine fixe Provision für jede Order (zum Beispiel 7,95 Euro) sowie eine volumenabhängige Provision. Eine Order mit hohem Volumen, zum Beispiel über 10.000 Euro, kostet somit mehr als eine 2.000 Euro-Order.

Wichtig: Gerade eine volumenabhängige Orderprovision schlägt bei etwas höheren Ordervolumen bei den meisten Banken und Brokern schnell mit 20 bis knapp 70 Euro pro Order zu Buche.

Wählen Sie für Ihre Wertpapiergeschäfte einen Anbieter mit kostenloser Kontoführung, bei dem Sie Aktien und andere Wertpapiere wie Anleihen, Zertifikate oder Fonds mit niedrigen Orderprovisionen kaufen und verkaufen können! Kostenfreie Wertpapierkonten können Sie heutzutage bei vielen Brokern einrichten. Einige Depotbanken bieten den Wertpapierhandel sogar zu einer fixen Orderprovision von nur wenigen Euro an, also ohne volumenabhängige Gebühren. Es spielt für Sie somit keine Rolle, ob Sie Wertpapiere im Wert von lediglich 500 Euro kaufen oder vielleicht sogar einen Trade im Wert von 50.000 Euro durchführen wollen. Vergleichen Sie hierzu auch die Konditionen der beliebtesten Broker in unserem Broker-Vergleich.

Weitere hilfreiche Tipps für Ihre Depot-Eröffnung haben wir außerdem im Ratgeber Online-Depot eröffnen für Sie zusammengefasst.

Unser Tipp: Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter!

Tipp 2: Anlageziel definieren – noch vor dem Aktienkauf

Haben Sie Ihr Depot eröffnet? Dann definieren Sie Ihre Anlageziele – noch vor dem ersten Aktienkauf!

Tipp: Beantworten Sie zunächst folgende Fragen:

1. Wie viel Geld steht Ihnen für den Wertpapierhandel zur Verfügung?

Fangen Sie als Einsteiger eher mit kleinen Beträgen und Aktienkäufen an. Investieren sollten Sie an der Börse zudem nur Kapital, das Sie nicht kurzfristig benötigen. Laufen die Märkte in die falsche Richtung, müssen Sie so nicht mit Verlust verkaufen, weil vielleicht eine kostspielige Autoreparatur fällig ist. Der Wertpapierhandel auf Kredit ist gerade für Einsteiger tabu und allenfalls für langjährig erfahrene Anleger geeignet.

2. Welches Risiko sind Sie bereit einzugehen?

Legen Sie fest, welches Risiko Sie einzugehen bereit sind. Wer Wertpapiere handelt und in Aktien investiert, muss auch mit zeitweisen Kursrückgängen rechnen. Aktienkurse schwanken häufig stark, sodass aus 10.000 Euro binnen weniger Wochen oder Monate nicht nur 12.000 Euro sondern auch mal 8.000 Euro werden können.

Grundsätzlich gilt: Je höher die vermeintliche Chance eines Wertpapiers, desto größer auch das Risiko.

3. Welche Rendite erhoffen Sie sich von Ihren Investments?

Legen Sie fest, welche Rendite Sie mit Ihren Börseninvestments im Zeitraum X erzielen möchten. Setzen Sie auf langfristige, nicht auf kurzfristige Rendite! In einem Wertpapierdepot sind Renditeannahmen im Bereich von fünf bis zehn Prozent pro Jahr realistisch. Bedenken Sie: Meistens scheitern Anleger an der Börse, weil sie zu schnell zu viel wollen und beispielsweise zu riskante Aktien kaufen. Investoren-Legenden vom Range eines Warren Buffett setzen beim Wertpapierhandel nicht auf schnelle Rendite, sondern auf gute Unternehmen. Dann kommt der Erfolg auf lange Sicht meistens von selbst.

Tipp 3: Welche Aktien kaufen? Wertpapierdepot zusammenstellen

Haben Sie die obigen Fragen beantwortet, können Sie sich der grundsätzlichen Zusammenstellung Ihres Wertpapierdepots widmen – und der Frage: Welche Aktien kaufen?

Langfristig erfolgreich sind an der Börse jene, die eine kluge Anlagestrategie verfolgen. Welche Wertpapiere Anleger kaufen sollten, hängt maßgeblich von der Risikoneigung ab. Während sicherheitsorientierte Anleger eher zu Wertpapieren wie Anleihen oder Mischfonds greifen, setzen Anleger mit größerer Risikobereitschaft häufig auf Aktienfonds und Einzelaktien. Beim Aktienkauf sollten Einsteiger – je nach Anlagetyp – auf Wachstums-, Value-Aktien oder eine Mischung daraus setzen.

Tipp: Ihr Risiko minimieren erfolgreiche Aktionäre vor allem auch durch Diversifikation, also die breite Streuung von Titeln.

Erfahrene Anleger setzen beim Wertpapierhandel deshalb nicht alles auf eine Karte. Sie kaufen stattdessen Anteilsscheine mehrerer Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und aus verschiedenen Regionen/Ländern. So können eventuelle Verluste einzelner Aktien mit Gewinnen aus anderen Wertpapier-Investments ausgeglichen werden.

Investments in Unternehmen, die in Wachstumsmärkten aktiv sind (sogenannte „Wachstumsaktien“), können äußerst lukrativ sein, da diese Unternehmen ihre Gewinne häufig stark steigern. Das wirkt sich in der Regel auch positiv auf den Aktienkurs aus. Andererseits ist der Handel von Wachstumsaktien aber auch risikoreicher als der von „Value-Aktien“, also von namhaften Unternehmen, die in etablierten Märkten agieren und dort seit Jahren Marktführer sind. Value-Aktien sind häufig zwar nicht so chancenreich, bergen aber auch ein geringeres Verlustrisiko. Häufig bieten Value-Aktien auch höhere Dividendenzahlungen als Wachstumsaktien. Dividenden wirken sich positiv auf die Rendite Ihres Aktieninvestments aus.

Tipp 4: Aktienkauf – vorher ausführlich informieren

An der Börse liegt das Geld nicht auf der Straße. Bedenken Sie, dass Sie als Käufer einer Aktie stets auf einen Verkäufer treffen, der der Meinung ist, dass es besser ist, das Wertpapier nicht zu besitzen. Als Verkäufer ist es genau umgekehrt. Hinterfragen Sie also vor dem Wertpapierkauf stets Ihre Meinung unter diesem Gesichtspunkt. Wollen Sie Ihr Vermögen mit Wertpapieren langfristig steigern, sollten Sie Ihre Investments daher sorgfältig auswählen und sich vor und auch nach dem Kauf stets über Ihre Wertpapiere auf dem Laufenden halten.

Gerade beim Aktienkauf gilt: Bevor Sie eine Aktie kaufen, informieren Sie sich umfassend über das Investment und orientieren Sie sich an den erfolgreichsten Investoren aller Zeiten wie Warren Buffet, George Soros, Benjamin Graham oder Peter Lynch. Diese investieren ausschließlich in Wertpapiere von Unternehmen, deren Geschäft sie vollständig verstehen.

Tipp: Werfen Sie einen Blick auf die Investor Relations-Webseite des Unternehmens, in das Sie investieren möchten. Verschaffen Sie sich zudem auf finanzen.net einen Überblick über das Geschäft der Aktiengesellschaft. Hier finden Sie zu jedem Wertpapier und jeder börsengelisteten Aktie ein umfangreiches Informationsangebot, zum Beispiel hier zu den DAX-Werten. Neben Nachrichten, Informationen zur Kursentwicklung der Aktie oder zu den Geschäftszahlen finden Sie dort auch Termine, Kennzahlen und Einschätzungen von Analysten. Bei der Auswahl geeigneter Aktien hilft auch ein Blick auf die ständig aktualisierte Liste mit Kaufempfehlungen von Analysten. Wertvolle Dienste leisten hier auch die finanzen.net Börsen-Apps. Dort können Sie sich ganz einfach informieren lassen, sobald es zu Ihren Wertpapieren etwas Neues gibt.

Dann abonnieren Sie jetzt unseren YouTube-Kanal! Wir produzieren regelmäßig neue Ratgeber-Videos rund um die Themen Börse, Geldanlage und Finanzen. Als Abonnent werden Sie sofort informiert, wenn ein neues Erklärvideo erscheint – so verpassen Sie nichts mehr!

Tipp 5: Vermeiden Sie den größten Anfängerfehler beim Wertpapierhandel

Viele Einsteiger begehen beim Wertpapierhandel den gleichen Fehler. Sie investieren ihr Geld in nur ein Wertpapier, meist eine recht spekulative Aktie. Das kann gut gehen, geht aber in den meisten Fällen schief. Vermeiden Sie ein derartiges Einzelwerterisiko und die Gefahr, schon bei der nächsten Abwärtsbewegung oder einer negativen Unternehmensnachricht auf zweistelligen Verlusten zu sitzen. Setzen Sie an der Börse niemals alles auf eine Karte! Streuen Sie stattdessen Ihr Risiko, indem Sie Ihren Einsatz auf mehrere chancenreiche Werte verteilen.

Tipp: Starten Sie an der Börse behutsam mit kleineren Beträgen, steigen Sie nicht gleich mit allzu spekulativen Aktien in den Wertpapierhandel ein und begehen Sie nicht den größten Anfängerfehler, alles auf eine Karte zu setzen. Vor dem ersten Aktienkauf ist ein Test der eigenen Anlagestrategie empfehlenswert. Legen Sie sich eine Wachtlist mit interessanten Werten und ein Musterdepot an. Registrieren Sie sich einfach kostenlos auf finanzen.net, danach können Sie unter „myfinanzen“ beliebig viele Watchlists und Musterdepots anlegen und mit verschiedenen Börsenstrategien experimentieren, ohne dabei reales Geld einzusetzen.

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Tipp 6: Wo kann man Aktien kaufen? Die Wahl des passenden Handelsplatzes

Haben Sie Ihre Anlagestrategie definiert und sich für die Aktie eines Unternehmens oder den Kauf eines anderen Wertpapiers entschieden, müssen Sie in der Handelsmaske Ihres Brokers die Wertpapierkennummer (WKN oder ISIN) angeben und auswählen, über welche Börse Sie Ihr Wertpapier kaufen möchten. In Deutschland haben Sie die Wahl zwischen der Börse Frankfurt, dem XETRA-System der Börse Frankfurt und einigen Regionalbörsen (Stuttgart, Berlin, Düsseldorf, Hamburg …).

Viele Wertpapiere können Sie mittlerweile auch im außerbörslichen Direkthandel kaufen und verkaufen. Als Anleger sparen Sie sich so die Börsengebühren und die Maklercourtage. Außerdem müssen Sie nicht darauf warten, bis Ihre Order an der Börse ausgeführt wurde. Unsere Empfehlung lautet deshalb: Kaufen Sie gängige Aktien über Direkthändler wie Tradegate oder Lang & Schwarz.

Aktien können Sie heutzutage bei verschiedenen Handelsplätzen direkt handeln. Das Prinzip ist einfach: Sie stellen in der Ordermaske Ihres Online Brokers eine Preisanfrage für beispielsweise 20 Stück BASF-Aktien. Der Handelspartner Ihrer Depotbank teilt Ihnen dann einen unverbindlichen Kauf- oder Verkaufspreis mit. Da sich die Börsenkurse schnell ändern, haben Sie nur wenige Sekunden Zeit, sich für das Angebot zu entscheiden. Tun Sie das nicht, können Sie anschließend eine neue verbindliche Preisanfrage stellen. Auch Zertifikate und Optionsscheine können Sie bequem und direkt bei der emittierenden Bank, dem sogenannten Emittenten, handeln. Vorausgesetzt, Ihre Depotbank bietet einen außerbörslichen Direkthandel mit diesem Emittenten an, also mit dem entsprechenden Direkthändler. Prüfen Sie das am besten vor der Eröffnung Ihres Wertpapierdepots!

Welcher Handelsplatz der günstigste ist, hängt von vielen Faktoren ab: Relevant sind vor allem Ihr geplantes Volumen für den Wertpapierhandel, die Courtage (Vermittlerprovision des Maklers) und der Spread, also die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs. Bei Standardwerten wie DAX-Aktien sind die Unterschiede in der Regel vernachlässigbar. Bei Nebenwerten mit geringem Handelsvolumen sollten Sie hingegen darauf achten, dass Ihr Wertpapier an dem von Ihnen gewählten Handelsplatz rege gehandelt wird, damit Sie zu einem marktgerechten Preis kaufen bzw. verkaufen. Vorsicht sollten Sie auch beim außerbörslichen Direkthandel außerhalb der regulären Börsenzeiten walten lassen. Da die Direkthandelspartner hier ein höheres Risiko tragen, sind die Spreads beim Wertpapierhandel regelmäßig höher als während der regulären Börsenzeiten.

WERTPAPIERE KAUFEN UND VERKAUFEN 2020: 10 TIPPS, UM ERFOLGREICH WERTPAPIERE ZU HANDELN

Die Zinsen für Tages- und Festgeld gleichen aktuell nicht einmal die Inflation aus. Mehr lässt sich hingegen an der Börse mit Wertpapieren verdienen. Allerdings kann man dort auch leicht Geld verlieren.
Vor allem, wenn man Anfängerfehler macht. In unserem Ratgeber „Wertpapiere kaufen und verkaufen“ finden Sie zehn Tipps, die beim Erfolg an der Börse helfen können.
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1. Zehn wichtige Tipps, die man beherzigen sollte

Ein Patentrezept, um an der Börse garantiert Gewinne zu machen, gibt es leider nicht. Aber es gibt eine Reihe von Tipps, die man beherzigen sollte.

  1. Gut informiert ist halb gewonnen.
  2. Fundamentaldaten nicht vergessen.
  3. Sei risikobewusst, aber nicht ängstlich.
  4. Nicht auf Kredit kaufen.
  5. Verluste realisieren, Gewinne laufen lassen.
  6. Überschätze Dich nicht und unterschätze nicht die anderen Marktteilnehmer.
  7. Nicht hyperaktiv werden.
  8. Trends laufen nicht ewig – auf Kurseinbrüche warten.
  9. Nicht gierig werden.
  10. Nicht alles auf eine Karte setzen.

2. Erst informieren, dann Wertpapiere kaufen

Wer Wertpapiere kaufen will, sollte wissen was er da erwirbt. Es reicht nicht, dass man allgemein steigende Kurse erwartet oder der Branche viel Potential zutraut. Auch in Wachstumsmärkten gibt es Ladenhüter. Generell ist es wichtig, dass Sie sich mit dem Thema auseinandersetzen und verstehen, was Sie da kaufen. Informieren Sie sich über das Unternehmen und dessen Entwicklung. Schließen Sie sich auch mit anderen Tradern kurz und bleiben Sie mit den Wirtschaftsnachrichten auf dem aktuellen Stand.

3. Wertpapiere kaufen und verkaufen – die Fundamentaldaten beachten

Wenn Sie sich informieren, sollten Sie dabei auch die Fundamentaldaten, wie beispielsweise die Gewinne, mit beachten. Eine gute Story und Zukunftsaussichten sind wichtig, aber nicht jeder IT- oder Biotech-Konzern ohne Gewinne ist das neue Google. Werfen Sie daher keine verklärten Blicke auf Möglichkeiten, die es geben könnte sondern halten Sie sich auch an die Fakten.

4. Risiko ist gut – in Maßen

Prinzipiell gilt: je sicherer ein Wertpapier, desto niedriger ist die mögliche Rendite. Zum risikobewussten Handeln gehört, nicht auf Pump Wertpapiere zu kaufen. Denn wenn das Geschäft wider Erwarten schief geht, steht man am Ende mit einem Verlust und zusätzlich einem Berg Schulden da. Aber auch Angst ist kein guter Anlageberater. Nicht nur, dass sich ohne ein gewisses Risiko keine lukrativen Anlagemöglichkeiten bieten. Wer vorschnell verkauft, macht am Ende einen Verlust, wo er Gewinn machen könnte.

5. Kredite sind keine gute Idee

Wer Wertpapiere kaufen und verkaufen möchte, der sollte hierfür einen festen Betrag einplanen, mit dessen Verlust auch gerechnet werden kann. Daher ist es wichtig, nur dann zu investieren, wenn man es sich auch leisten kann. Eine der wichtigsten Vorgaben überhaupt, die beachtet werden sollte, um Verluste zu vermeiden, ist der Hinweis, nicht auf Kredit zu kaufen. Wenn das Geld nicht vorhanden ist, dann ist auch der Handel mit Wertpapieren nicht empfehlenswert.

6. Schwache Wertpapiere verkaufen, auch wenn man einen Verlust macht

Einen Verlust auch mal in Kauf nehmen, das gilt nur, wenn man von dem Wertpapier auch wirklich überzeugt ist. Ansonsten gilt: Wenn sich die Erwartungen nicht erfüllen, sollte man Wertpapiere verkaufen statt auf die Wende zu warten. Dagegen darf man Gewinne laufen lassen. Dabei muss man das Wertpapier aber laufend beobachten und sofort verkaufen, wenn sich ein Umschwung andeutet. Beim Wertpapiere kaufen und verkaufen sollten die eigenen Gefühle zurückstehen. Wichtig ist es, den Markt zu beobachten und nur bedingt auf das eigene Bauchgefühl zu vertrauen. Harte Fakten sollten immer die erste Wahl darstellen.

7. Hochmut kommt vor dem Verlust

Wer handelt sollte sich darüber im Klaren sein, dass auch anderen Marktteilnehmern die gleichen Informationen zur Verfügung stehen. Man sollte sich daher immer fragen, warum ein anderer Anleger ein Papier verkauft, das doch so glänzende Aussichten hat. Prinzipiell gilt: Nicht hektisch zu viel kaufen und verkaufen. Außerdem sollte man auf Nachrichten schnell reagieren. Denn Trends laufen nicht ewig. Eine gute Entwicklung in der Vergangenheit heißt nicht, dass es immer so weiter geht. Ganz im Gegenteil, statt einzusteigen wenn alle von ihren Gewinnen schwärmen sollte man lieber warten und Wertpapiere kaufen, wenn alle anderen bereits verkauft haben. Wichtig: Nur weil man ab und zu Erfolg hat, heißt das nicht, dass alle anderen keine Ahnung haben. Hochmut ist im Bereich des Wertpapierhandels gänzlich unangebracht und kann Verluste durchaus hervorrufen.

8. Hyperaktivität ist nicht angebracht

Sie haben einen Trend erwartet, der sich nun nicht zeigt? Die Nachrichten überschlagen sich und raten dazu, die Wertpapieren einer bestimmten Firma abzustoßen? Ganz wichtig: Reagieren Sie jetzt nicht hyperaktiv. Verkaufen oder kaufen Sie nicht einfach drauf los. Natürlich müssen Sie teilweise schnell reagieren. Dennoch ist es wichtig, auch ein Stück weit besonnen zu bleiben, sich ausreichend Informationen einzuholen und nicht zu vorschnell zu agieren.
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9. Geduld zeigen und Korrekturen abwarten

Geduld im Handel mit Wertpapieren? Ja das ist eine durchaus gute Eigenschaft. Es sieht so aus, als würde der aktuelle Trend dauerhaft anhalten? Kann er, muss er aber nicht. In der Regel ist kein Trend von Dauer und es gibt immer Korrekturen, die Sie für sich nutzen können. Warten Sie diese ab, bleiben Sie geduldig. Nur so können Sie auf die Dauer auch hohe Gewinne einfahren.

10. Gier zerstört

Vorsicht vor Traumrenditen. Die gibt es meist nur im Tausch gegen ein hohes Risiko. Gier hat schon machen Anleger um sein Geld gebracht. Auch wenn die Aussichten bei einem Papier gut sind sollte man nicht alles auf eine Karte setzen und zu viel Geld in ein Investment stecken. Natürlich sind hohe Gewinne das, was sich jeder Händler wünscht. Aber diese fallen einem nicht in den Schoß, auch wenn das immer wieder gerne gesagt wird. Daher ist Gier ganz sicher kein guter Berater.

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11. Das Risiko verteilen – alles auf eine Karte ist keine gute Wahl

Auch wenn es so aussieht, als würde ein Wertpapier wirklich traumhafte Renditen bringen und die Trends stabil sind, so ist es beim Wertpapiere kaufen und verkaufen dennoch ganz besonders wichtig, nicht alles auf eine Karte zu setzen. Natürlich können Sie so hohe Gewinne machen. Sie können aber auch hohe Verluste machen und dann ist Ihr Einsatz weg. Besser ist es, die Gefahr ein wenig zu verteilen, in mehrere verschiedene Wertpapiere investieren und so die Verluste möglichst gering zu halten. Mit einem verteilten Potential fahren Sie auf Dauer einfach besser.

12. Fazit: Wertpapiere kaufen und verkaufen

Der Einstieg in den Wertpapierhandel sollte nicht unbedacht erfolgen. Trader sollten sich zunächst über die aktuellen Begebenheiten auf dem Markt informieren und sich mit dem Kursverlauf interessanter Wertpapiere auseinandersetzen. Dazu können entsprechende Tools genutzt werden, die den Kursverlauf und mögliche Ausbrüche oder Trends aufzeigen. Auch wenn ein Papier einen deutlichen Trend besitzt, sollten sich Trader darüber im Klaren sein, dass kein Trend ewig anhält. Daher ist es relevant die tagesaktuelle Nachrichtenlage zu verfolgen, um frühzeitig auf mögliche Kursschwankungen reagieren zu können. Ein sinnvolles Money-Management kann den langfristigen Erfolg im Handel unterstützen. Dazu sollten Verluste einkalkulieren werden, sodass auch dann noch Handlungsfähigkeit besteht. Das Streben nach dem schnellen Geld stellt keine effektive Grundlage für die Handelsstrategie dar. Wer Wertpapiere kaufen und verkaufen möchte, sollte die genannten Tipps in die Strategie für den Handel mit einbeziehen.

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