Handelschancen dank Rück- und Ausblick der 46 KW

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Handelschancen dank Rück- und Ausblick der 46 KW

Nach dem starken von geldpolitischen Treffen getriebenen Märkten korrigieren Aktien in dieser Woche, was für November nicht ungewöhnlich ist. Auch aus der technischen Perspektive sind die Aktienmärkte stark überkauft gewesen. Von der konjunkturellen Front waren die Daten im Vergleich zur letzten Woche eher rar gesät, mit den VPIs und BIPs allerdings nicht unwichtig.

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Aus der EU wurden folgende Daten veröffentlicht

  • Deutsche Export- und Importzahlen sowie die Handelsbilanz
  • Deutscher Verbraucherpreisindex und das Q3 BIP-Wachstum
  • Italienische Industrieproduktion, Q3 BIP-Wachstum und VPI
  • Französischer VPI, Q3 BIP-Wachstum und die Non-farm Gehaltsabrechnungen
  • Spanischer VPI
  • EU: Q3 BIP-Wachstum
  • Britischer Durchschnittsverdienstindex, Veränderung der Arbeitslosenstatistik und Arbeitslosenquote

Das deutsche Handelsbilanzsaldo ist per September entgegen den Erwartungen gesunken. Neben dem besser als erwartet gestiegenen Export sind auch die Importzahlen deutlich angestiegen, was dazu beigetragen hat. Der deutsche VPI ist im Oktober und im Vergleich zum Vormonat unverändert und wie erwartet bei 0,0 % geblieben. Die Jahresrate lag dagegen wie erwartet bei 0,3 %. Das Q3 BIP-Wachstum erfüllte hinsichtlich beider Werte die Erwartungen mit 1,8 % im Vergleich zum Vorjahr und 0,3 % im Vergleich zum Vormonat.

Die italienische Industrieproduktion ist per Monat September unter den Erwartungen ausgefallen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die IP von 1,0 % auf 1,7 %; im Vergleich zum Vormonat um 0,2 % gegenüber einer Stagnation um 0,5 % im Vormonat. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,5 %. Das Q3 BIP-Wachstum wird am Freitag veröffentlicht. Es wird ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr von 0,7 % auf 1,0 % erwartet. Im Vergleich zum Vorquartal wird mit 0,3 % keine Veränderung im Wachstum erwartet. Der italienische VPI für Oktober wird ebenfalls am Freitag veröffentlicht. Es werden keine Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr und -Monat erwartet. Die Werte sind 0,3 % und 0,2 %.

Der französische VPI per Oktober setzte im Gegensatz zu -0,4 % im Vormonat wie erwartet mit 0,1 % positive Zeichen. Das Q3 BIP-Wachstum ist nach 0,0 % im Vorquartal wie erwartet um 0,3 % gestiegen. Die Non-farm Gehaltsabrechnungen für das dritte Quartal sanken im Vergleich zum Vorquartal wie erwartet von 0,2 % auf 0,1 %.

Der spanische VPI fällt im Oktober im Jahresvergleich mit -0,7 % wie erwartet aus. Im Vergleich zum Vormonat ergibt die Rate einen Anstieg von 0,6 %. Erwartet wurde ein Anstieg von 0,7 %.

Das EU Q3 BIP-Wachstum wird am Freitag veröffentlicht und es wird mit einem Wachstum von 0,4 % keine Veränderung im Vergleich zum Vorquartal erwartet. Die Jahresrate wird mit einem Anstieg um 0,2 % von 1,5 % auf 1,7 % erwartet.

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Der britische Arbeitsmarkt setzt neben der Arbeitslosenquote keine positiven Akzente. Der Durchschnittsverdienstindex steigt im September mit 3,0 % weniger als erwartet (3,2 %). Auch die Veränderung der Arbeitslosenstatistik fällt mit 3.300 neuen Arbeitslosen im Oktober weniger positiv aus. Erwartet wurden lediglich 1.100.

USA: Aus den USA wurden folgende Daten veröffentlicht:

  • CB Beschäftigungsindex
  • Export- und Importpreise
  • Wöchentliche Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • JOLTS Job-Report
  • Kern- und Einzelhandelsumsätze
  • Erzeugerpreisindizes
  • Michigan Konjunkturerwartungen

Der CB Beschäftigungsindex fiel per November mit 129,48 Pkt. positiv aus. Er stieg von 128,10 Pkt. im Vormonat. Die Exportpreise fielen im Oktober wie erwartet um 0,2 % nach einem Rückgang um 0,7 % im Vormonat. Die Importpreise fielen nach -0,1 % im Vormonat mit -0,5 % deutlich mehr als erwartet.

Die wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenhilfe verzeichneten einen Anstieg auf 276.000 neue Anträge. Erwartet wurde ein Wert von 260.000 nach zuvor 276.000. Der JOLTS Job-Report kann positive Signale liefern. Die Anzahl der Jobs stieg um 160.000 neue Jobs an.

Die Einzelhandelsumsätze sowie die Erzeugerpreisindizes für den Monat Oktober werden am Freitag veröffentlicht. Es werden bei den Einzelhandelsumsätzen überwiegend positive Werte erwartet, während der Erzeugerpreisindex auf Jahresbasis wieder rückläufig ausfallen und der Wert im Vergleich zum Vormonat einen Anstieg verzeichnen sollte.

Geldpolitik

Es kamen wieder einmal einige Mitglieder der Notenbanken zu Wort, doch keine dieser Reden konnte die Märkte nachhaltig bewegen. Eher waren nach der Rede Janet Yellens in der letzten Woche die Erwartungen sehr hoch, dass Mario Draghi etwas Neues zu seinen Plänen bezüglich der Ausweitung des QE-Programms verkünden würde. Das ist nicht passiert.

TECHNISCHE BEWERTUNG DER MÄRKTE:

Screen 1: Tageschart des DAX

DAX: Der DAX-Index in Form des Futures konnte die obere Trendlinie nicht ganz erreichen und setzte schon etwas eher zur Korrektur an, was nicht ungewöhnlich ist. Die nächste Unterstützung liegt im Bereich der horizontalen Linie. Spätestens hier sollte der DAX neue Käufer finden, sonst steigt das Risiko des weiteren Verfalls zur unteren Trendlinie.

Screen 2: Tageschart des EUR/USD

EUR/USD: Nach der Rede von Janet Yellen und den überaus positiven US-Arbeitsmarktdaten konnte das Währungspaar einige Unterstützungen überwinden. Aktuell erfolgt ein Retest der wichtigen Unterstützung bei 1,08 US-Dollar je Euro. Sollte diese nicht nach oben genommen werden, ist das Risiko eines weiteren Falls des EUR/USD wahrscheinlich. Die nächste Unterstützung läge dann im Bereich bei 1,05 US-Dollar je Euro.

Screen 3: Tageschart von Öl

WTI Rohöl: WTI Rohöl hat eher eine Tendenz nach unten als nach oben, komplementär zum starken US-Dollar. Die horizontale Unterstützung konnte zwar überwunden werden, allerdings lässt die Dynamik noch zu wünschen übrig. Nach einem erfolgreichen Retest der gebrochenen Unterstützung sollte es weiter abwärts gehen. Sollte die Unterstützung wieder nach oben genommen werden, so kommt die erste kurzfristige Trendlinie als Widerstandszone auf die Agenda.

SCreen 4: Tageschart von Gold

Gold: Der Goldpreis hat das Tief vom August erreicht und konnte diese Woche nicht nachhaltig drehen. Die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Verfalls des Preises ist daher erhöht. Darunter gib es keine relevanten Unterstützungen. Das könnte sich in einem dynamischen Abverkauf widerspiegeln. Dreht der Preis doch, so kommt die kurzfristige Trendlinie zunächst als Widerstand infrage. Erst darüber sollte es weiteres Potenzial nach oben geben.

Handelschancen dank Rück- und Ausblick der 41 KW

Die negativ ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten haben einige Markteilnehmer ratlos zurückgelassen. So haben nicht nur die September-Daten enttäuscht, sondern auch die August-Daten wurden stark nach unten revidiert, was ungewöhnlich ist. Die Märkte reagierten prompt, wobei der Euro und die Aktienmärkte in dieser Woche zur Stärke tendierten. Aber auch der Rohstoffsektor konnte sich teilweise erholen. Dementsprechend stiegen rohstoffabhängige Währungspaare wie AUD/USD und NZD/USD an. Öl (WTI) stieg wieder in den Bereich bei 50 US-Dollar, und damit fiel auch das Währungspaar USD/CAD. Konjunktur- und datentechnisch hatte die Woche mit den Quartalsberichten und den Dienstleistungsmanagerindizes nicht viel zu bieten.

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Aus der EU wurden folgende Daten veröffentlicht:

  • Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor aus den Ländern Deutschland, EU, GB und Frankreich
  • Deutsche Arbeitsaufträge, Handelsbilanz sowie Industrieproduktion
  • EU: Einzelhandelsumsätze
  • GB: Hauspreisindex, Handelsbilanz, Industrieproduktion sowie Produktion des verarbeitenden Gewerbes

Die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor für den Monat September sind in den genannten Ländern – mit Ausnahme von Frankreich – unter den Erwartungen ausgefallen. Der ISM-Einkaufsmanagerindex für die EU ist dagegen im September angestiegen.

Deutsche Arbeitsaufträge haben deutlich enttäuscht. Die Daten für August weisen einen Rückgang um 1,8 % auf. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,5 %. Das Handelsbilanzsaldo sank im August ebenfalls mehr als erwartet. Auch die Industrieproduktion war im Monat August deutlich rückläufig. Hier war ebenfalls ein leichter Anstieg erwartet worden.

Die europäischen Einzelhandelsumsätze haben im August keinen Anstieg verzeichnet und lagen schon dadurch über den Erwartungen.

Großbritannien verzeichnete im Vergleich zum Vormonat sowie zum Vorjahr einen rückläufigen Halifax Hauspreisindex im Immobiliengewerbe. Dagegen ist die Industrieproduktion in beiden Fällen angestiegen. Auch die Produktion im verarbeitenden Gewerbe war durchaus positiv und über den Erwartungen ausgefallen. Die Handelsbilanz wird am Freitag veröffentlicht. Für den August wird ein leicht abbauendes Defizit erwartet.

USA: Aus den USA wurden folgende Daten veröffentlicht:

  • ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen und Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen
  • Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Handelsbilanz

Der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe fiel im September unter den Erwartungen aus und war fallend. Dasselbe gilt auch für den Einkaufsmanagerindex Dienstleitungen. Das Handelsbilanzdefizit stieg per August weiter an und war unter den Erwartungen ausgefallen. Die wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenhilfe waren in der Anzahl weniger als erwartet und damit positiv.

Geldpolitik

Aus den wichtigsten Ländern USA und EU kamen einige Fed-Mitglieder sowie der EZB-Präsident Draghi zu Wort. Die Reden ergaben jedoch keine neuen Entscheidungen. Auch das FOMC-Protokoll der letzten wichtigen Sitzung sowie der EZB-Monatsbericht konnten keine Impulse liefern. Die Erwartungen an eine weiterhin lockere Geldpolitik auch seitens der Fed steigen. Ein Zinsanstieg in diesem Jahr wird aktuell ausgepreist.

TECHNISCHE BEWERTUNG DER MÄRKTE:

Screen 1: Tageschart des DAC

DAX: Der DAX versucht sich an einem Reversal und hat seinen ersten wichtigen Widerstand um 10.000 Pkt. leicht überschritten. Nun muss er deutlich darüber, um zu zeigen, dass die Nachfrage hier wirklich vorhanden ist. Der nächste Widerstand befindet sich im Bereich bei 10.500 Pkt.

Screen 2: Tageschart des EUR/USD

EUR/USD: Auch der EUR/USD hat seinen mittelfristigen Abwärtstrend überschritten, wenn auch verhalten. Der nächste Widerstand befindet sich im Bereich zwischen 1.14-1.1460 US-Dollar je Euro. Sollte dieser Bereich überschritten werden, kommt der Bereich bei 1.1650-1.14 US-Dollar je Euro auf die Agenda.

Screen 3: Tageschart von Öl

WTI Rohöl: WTI Rohöl hat weiterhin Stärke gezeigt und stieg leicht über 50 US-Dollar je Barrel. Ein weiterer Anstieg bis 55 US-Dollar je Barrel ist wahrscheinlich. Danach wird sich zeigen, ob das letzte Hoch bei 63 US-Dollar je Barrel das nächste Ziel darstellt oder nicht. Der Preis könnte – wenn er sich innerhalb der eingezeichneten Aufwärtsrange bewegt – auch etwas länger dafür benötigen.

Screen 4: Tageschart des S&P500

S&P 500: Der US-amerikanische Leitindex befindet sich nach dem starken dynamischen Anstieg in einem nicht weniger starken Widerstandsbereich um die 2.020 Pkt. Und auch darüber läge der nächste Widerstand nicht weit entfernt, nämlich in einem Bereich zwischen 2.050-2.070 Pkt. Hier laufen die langfristige Aufwärtstrendlinie sowie die 200er Moving Average zusammen. Erst dann wird sich zeigen, ob es sich hierbei nur um eine Erholung im Bärentrend handelt oder ob der Aufwärtstrend wieder aufgenommen werden kann.

Screen 5: Tageschart von Gold

Gold: Zu guter Letzt noch ein Blick auf den Goldpreis. Dieser fluktuiert seit dem letzten Anstieg in einem zulaufenden Dreieck, was an sich ein Konsolidierungsmuster in einem bestehenden Trend darstellt, und der übergeordnete Trend ist abwärtsgerichtet. Sollte das Dreieck allerdings nach oben hin gebrochen werden, könnte es einen dynamischen Anstieg mit sich bringen. Die nächsten Widerstände befinden sich in den Bereichen der horizontal eingezeichneten Linien.

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Handelschancen dank Rück- und Ausblick der 47 KW

Aktienmärkte legten in dieser Woche einen Run hin, nachdem sie in der letzten Woche dynamisch korrigierten. Die Anschläge in Paris konnten dabei keine Impulse in die andere Richtung setzen. Mehr noch haben einige Geldpolitiker mit ihren Aussagen weitere Impulse in Richtung schwacher Euro und starke Aktien gesetzt. Konjunkturdaten waren etwas rar; der Fokus lag auf den Verbraucherpreisindizes.

Wirtschaft und Geldpolitik

EU: Aus der EU wurden folgende Daten veröffentlicht

  • EU VPI und Kern VPI für Monat Oktober
  • Britischer VPI für Oktober
  • Deutsche ZEW-Konjunkturlage und Erwartungen für November
  • EU ZEW Konjunkturerwartungen für November
  • Britische Einzelhandelsumsätze für Oktober
  • Deutscher Erzeugerpreisindex für Oktober
  • EU Verbrauchervertrauen für November

Der europäische VPI fiel im Vergleich zum Vorjahr mit 0,1 % Anstieg positiv und über den Erwartungen aus. Die Monatsrate stieg von 0,0 % ebenfalls um 0,1 % an und war damit im Rahmen der Erwartungen. Der Kern VPI fiel mit 1,1 % im Vergleich zum Vormonat ebenfalls positiv aus.

Der britische VPI verzeichnete im Vergleich zum Vormonat einen Anstieg um 0,1 % nach -0,1 % im Vormonat und erfüllt damit die Erwartungen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergab sich wie erwartet eine fallende Rate von -0,1 %.

Die ZEW-Konjunkturlage für Deutschland verzeichnete einen rückläufigen Wert von 54,4 nach 55,2 Punkten. Die ZEW-Erwartungen stiegen hingegen sehr stark an von 1,9 auf 10,4 Pkt. Erwartet wurde ein Anstieg von 6,0 Punkten. Die EU verzeichnete bei den ZEW-Erwartungen einen rückläufigen Wert. Erwartungen fielen auf 28,3 von 30,1 Pkt. im Vormonat.

Die britischen Einzelhandelsumsätze fielen im Vergleich zum Vormonat mit -0,6 % stärker als erwartet, nach 1,7 % Anstieg im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Umsätze um 3,8 % und damit geringer als erwartet. Auch die Kern Einzelhandelsumsätze waren unter den Erwartungen ausgefallen.

Der deutsche Erzeugerpreisindex fiel ebenfalls unter den Erwartungen aus. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fielen die Preise um -2,3 %, während sie im Vergleich zum Vormonat um -0,4 % gefallen sind. Das EU Verbrauchervertrauen wird am Freitag veröffentlicht. Es wird ein ebenfalls stagnierender Wert erwartet.

USA: Aus den USA wurden folgende Daten veröffentlicht:

  • VPI und Kern VPI für Oktober
  • Baugenehmigungen und Wohnbaubeginne für Oktober
  • Anträge auf Arbeitslosenhilfe
  • Philly Fed Herstellungsindex

Die US VPIs fielen überwiegend positiv aus. Im Vergleich zum Vormonat gab es wie erwartet einen Anstieg bei den Preisen von 0,2 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Preise sogar um 0,2 % gegenüber einer Erwartung von 0,1 %. Die Kern VPIs verzeichneten keine Veränderung zu den Vormonatswerten und stiegen im gleichen Maße an (0,2 %, 1,9 %).

Baugenehmigungen stiegen um 4,1 % nach -5,0 % im Vormonat an. Wohnbaubeginne fielen allerdings um -11 % nach 6,7 % im Vormonat. Beide Werte waren jeweils unter und über den Erwartungen.

Die wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenhilfe verzeichneten leichte Rückläufe und fielen mit 271.000 neuen Anträgen wie erwartet aus. Der 4-Wochen-Durchschnitt stieg auf 270.750 neue Anträge von 267.750.

Der Philly Fed Herstellungsindex konnte dagegen positive Akzente setzen und übertraf die negativen Erwartungen mit einem Anstieg von 1,9 Pkt. nach einer Stagnation von -4,5 % im Vormonat.

Geldpolitik

Aus der Reihe der Geldpolitiker wurden die Protokolle der letzten Sitzungen der EZB und der Fed veröffentlicht. Dabei gab es keine Neuheiten hinsichtlich der aktuellen Lage, die die Richtung an den Märkten hätten ändern können. Einige EZB-Mitglieder haben sich derweil zur geplanten Ausweitung des QE-Programms geäußert. Es wird damit immer wahrscheinlicher, womit Aktien und der US-Dollar weiterhin in ihren Trends verbleiben sollten.

TECHNISCHE BEWERTUNG DER MÄRKTE:

Screen 1: Tageschart des DAX

DAX: Der DAX in Form des Futures hat den Abwärtstrend im dynamischen Anstieg überwinden können und korrigiert aktuell an das Ausbruchsniveau. Ein nachhaltiger Anstieg sollte den Ausbruch bestätigen. Es bestünde damit Potenzial weiter in Richtung 11.600 Pkt. Sollte der Index wieder zurückfallen, könnte sich ein dynamischer Abverkauf anschließen.

Screen 2: Tageschart des EUR/USD

EUR/USD: Der Euro gibt in dieser Woche weiterhin gegen den US-Dollar nach. Das nächste technische Ziel befindet sich im Bereich der Tiefs aus März und April. Darunter sind Unterstützungen rar gesät. Sollten die Tiefs halten, ist der nächste Widerstand im Bereich 1.08 US-Dollar je Euro zu identifizieren.

Screen 3: Tageschart von Öl

WTI Rohöl: WTI Rohöl hat weiter nachgegeben und damit seinen bereits seit längerem anhaltenden Seitwärtstrend nach unten gebrochen. Damit ist die Wahrscheinlichkeit auf weiteres Nachgeben erhöht. Unterstützungen sind zumindest auf Tagesbasis wenig anzutreffen. Erst im Bereich der unteren Trendlinie ist mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Gegenbewegung zu rechnen. Sollte der Kurs doch jetzt schon drehen, sollte die obere Trendlinie als Widerstand gelten.

Screen 4: Tageschart von Gold

Gold: Der Goldpreis hat das Tief vom August nach unten gebrochen und arbeitet an einem Retest. Das ist ein Indiz für weitere Schwäche. Sollte das Tief jedoch wieder stark überschritten werden, so könnte sich eine dynamische Aufwärtsphase mit dem Ziel untere Trendlinie (blau) anschließen. Nach unten hin sollte die 1.000 US-Dollar je Unze eine relevante Zone als Unterstützung darstellen.

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