fundamentale Daten – Binäre Optionen 2020

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6. Kennzahlen der fundamentalen Aktienanalyse

Die Kurzanalyse für Privatanleger

Für den privaten Anleger ist es nicht einfach, eine präzise und tiefgreifende Aktienanalyse durchzuführen. In erster Linie hakt es bei der Informationsbeschaffung. Als hartnäckiger Börsianer kann man natürlich trotzdem versuchen, alle notwendigen Daten zusammenzutragen. Zeit- und Arbeitsaufwand können in einem solchen Fall schnell ausufern.

Es sollte die Frage gestattet sein, ob eine fundamentale Aktienanalyse überhaupt eine maximale Genauigkeit haben muss. Die Lösung ist eine Analyse mit Kennzahlen. Die notwendigen Daten gibt es im Internet, und sie stehen zur freien Verfügung.

Eine fundamentale Aktienanalyse sollte so genau wie nötig, aber so wenig zeitaufwendig wie möglich sein. Die nachfolgenden Kennzahlen bieten zusammen eine Kurzanalyse für Privatanleger.

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Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

Die wichtigste Kennzahl der Fundamentalanalyse ist das KGV. Hierbei wird der Kurs einer Aktie in eine Relation zum Gewinn gesetzt. Wenn ein Analyst eine Aktie für zu teuer hält, weist er in der Regel auf das zu hohe KGV hin. Im umgekehrten Fall wird eine Aktie mit niedrigem KGV als günstig bewertet.

KGV = Kurs / Gewinn je Aktie
Gewinn je Aktie = Unternehmensgewinne / Anzahl der Aktien

Das KGV sagt aus, wie oft der Gewinn pro Aktie im Kurs enthalten ist. Zur Beurteilung des KGV ist es sinnvoll, das Unternehmen mit Branchendaten zu vergleichen. Die Höhe des KGV unterliegt zyklischen Schwankungen, sie kann stark variieren.

Für den DAX liegt das langjährige Durchschnitts-KGV bei 19.

Historisches KGV des DAX bei 19. Im Vergleich dazu gab es beim Dow Jones Industrial ein KGV von ca. 15.

Ein Durchschnittswert von 19 bedeutet, dass die DAX-Unternehmen eine typische Rendite von 5,3% in Bezug auf den Aktienwert erzeugten. Mit einem KGV von 15 wären es 6,7% gewesen.

Relative Einordnung des KGV

Bei Großunternehmen liegt der KGV oftmals zwischen 10 und 20. Die richtige Beurteilung eines Unternehmens ist jedoch schwieriger, als die einfache Berechnung vermuten lässt. Bei der Börsenspekulation geht es niemals um die Vergangenheit oder Gegenwart. Das in der Zukunft liegende KGV ist ausschlaggebend. So kann zum Beispiel ein KGV von 25 sehr interessant sein, wenn das Unternehmen vor einem Gewinnsprung steht.

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In vielen Börsenmagazinen gibt es Tabellen mit Angaben zum KGV für Aktiengesellschaften. Das KGV beruht dabei auf Schätzungen von einem oder mehreren Analysten. Währenddessen können aktuelle Meldungen die KGV-Angabe schnell veralten lassen. Meistens sind es die Quartalszahlen, die eine Revision notwendig machen.

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Wachstumsunternehmen haben regelmäßig einen hohen KGV

Besonders schwierig ist die fundamentale Beurteilung bei Wachstumsunternehmen. Diese Unternehmen haben sprichwörtlich „Feuer unter dem Dach“. Deshalb gibt es nicht selten eine Kaufempfehlung, obwohl das analysierte Unternehmen ein hohes KGV von mehr als 30 aufweist.

Es muss berücksichtigt werden, dass bei Wachstumsunternehmen die Umsatz- und Gewinnsteigerungen pro Jahr weit überdurchschnittlich sind. Das wird für gewöhnlich mit einer höheren Aktienbewertung honoriert. Sobald das Unternehmen seine Steigerungsraten nicht mehr halten kann, reduziert sich aber auch die Akzeptanz für ein hohes KGV.

Uninteressante Branchen haben ein niedriges KGV

Manchmal gibt es Unternehmen mit einem niedrigen KGV von unter 10, und sie sind trotzdem nicht begehrt. Der niedrige KGV-Wert suggeriert eine günstige Einstiegsgelegenheit, trotzdem ist ein Anstieg des Aktienkurses nicht garantiert. An der Börse zählen nicht nur rationale Fakten. Zum größten Teil ist die Börse durch psychologische Faktoren beeinflusst. Gilt eine Branche als langweilig oder „out“, kann auch eine niedrige Bewertung der Aktie ihr nicht auf die Sprünge helfen.

Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)

Das KUV ist eine beliebte Kennzahl bei Wachstumsunternehmen. Sobald ein Unternehmen keine Gewinne oder nur sehr niedrige Gewinne aufweisen kann, ist das traditionelle KGV als Kennzahl untauglich. Deshalb wird als erste Hilfsgröße das Kurs-Umsatz-Verhältnis herangezogen.

KUV = Kurs / Umsatz je Aktie
Umsatz je Aktie = Unternehmensumsatz / Anzahl der Aktien

Das KUV zeigt, wie hoch der Umsatz in Relation zum Aktienkurs ist. Das KUV war in der Zeit des „Neuen Marktes“ die beliebteste Kennzahl. Das ist auch kein Wunder, denn die Unternehmen wurden sehr hoch bewertet. Unter den Wachstumsunternehmen gibt es tolle Highflyer und leider auch „Blender“. Oftmals zeigt sich erst nach mehreren Jahren, ob das Geschäftsmodell überlebensfähig ist. Für die Anhänger der Fundamentalanalyse ist das KUV oft der Ersatz für ein nicht vorhandenes KGV.

Besonders bei Wachstumsunternehmen ist der zukünftige Gewinn schwer einzuschätzen, da Einnahmen sofort reinvestiert werden. Der Umsatz ist jedoch leicht in Erfahrung zu bringen und kann für die Zukunft hochgerechnet werden.

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Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV)

Das KCV errechnet sich, indem der Cashflow des Unternehmen in Relation zum Aktienkurs gesetzt wird. Der Cashflow ist der Nettozufluss liquider Mittel innerhalb der Geschäftsperiode.

KCV = Kurs / Cashflow je Aktie
Cashflow je Aktie = (liquide Einnahmen – Ausgaben) / Anzahl der Aktien

Abschreibungen und Rückstellungen, die nicht zahlungswirksam sind, werden bei der Cashflow-Berechnung nicht berücksichtigt.

Das KCV ist eine Liquiditätskennzahl des Unternehmens im Verhältnis zu seinem Kurswert. Gerne wird das KCV neben das KGV als Korrektiv gestellt. Insbesondere wenn das Unternehmen mit Bilanzierungstricks arbeitet, bringt das KCV eine bessere Bewertungsgenauigkeit. Das KCV ist eine Schlüssel-Kennzahl für die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens.

Gesamtkapitalrendite und Eigenkapitalrendite

Ein Unternehmen sichert seine Existenz, wenn es in der Lage ist, beständig Gewinne zu erzeugen. Für Investoren ist es wichtig zu wissen, wie hoch der Kapitaleinsatz ist, um die Gewinne einzufahren. Die Gesamt- und Eigenkapitalrendite bekommt eine hohe Aussagekraft, wenn das Unternehmen mit anderen Unternehmen der Branche verglichen wird. Je höher die beiden Renditekennzahlen sind, desto effektiver führt das Management das Unternehmen.

Die Gesamtkapitalrendite ist eine wichtige Kennzahl für die Profitabilität des Unternehmens. Die Kennzahlen müssen immer in Relation zur Branche betrachtet werden. Das Gesamtkapital ist die Summe aus Eigen- und Fremdkapital.

Gesamtkapitalrendite = Gewinn / Gesamtkapital
Eigenkapitalrendite = Gewinn / Eigenkapital
Gesamtkapital = Eigenkapital + Fremdkapital

Die Gesamt- und die Eigenkapitalrendite haben für langfristige Investoren höchste Priorität. Oft fällt die Entscheidung für oder gegen ein Investment aufgrund dieser beiden Kennzahlen.

Fazit

Das Internet macht es möglich: Auch private Börsianer können sich schnell mit den wichtigsten Informationen versorgen. Große Börsenportale bieten sogar schon Statistiken mit Zahlenhistorie an. Mit den genannten Kennzahlen können Sie das Unternehmen in kurzer Zeit durchleuchten und sichere Entscheidungen treffen.

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Binäre Optionen werden nicht beworben oder an Kleinanleger im EWR verkauft. Wenn Sie kein professioneller Kunde sind, verlassen Sie bitte diese Seite.

Broker und Regulierung

Nicht nur neue Nutzer bestehen umgehend darauf, auf umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen vertrauen zu können. Das Traden funktioniert nicht ohne Seriosität – Grund genug, das Kleingedruckte zu lesen und einen Einblick in die Lizenzen und Regulierungen zu gewinnen. In unseren IQ Option Erfahrungen sind keine negativen Faktoren aufgefallen. Der Anbieter ist im Besitz einer offiziellen Lizenz der zypriotischen Finanzaufsichtsbehörde CySEC.

Keine Frage: Die Kooperation mit einem als Steueroase geltenden Inselstaat mag zunächst nach einem eher schwachen Kompromiss klingen. Doch um eben diesem Vorurteil zu entgehen, entschied sich die Behörde dafür, besonders strenge Regelungen und Verpflichtungen aufzustellen. So müssen die Betreiber etwa Firmen- und Kundengelder getrennt voneinander verwahren. Der Grund liegt auf der Hand: Sollten Probleme mit der Liquidität entstehen, können sich Trader darauf verlassen, ihre eingezahlten Gelder zu erhalten .

Konditionen

Der Broker zeigt sich seit seiner Gründung bemüht, jedem Wunsch zu entsprechen. Bei IQ Options entscheiden sich Anleger für die üblichen Call- und Put-Optionen sowie klassische Optionen – abhängig davon, ob sie auf einen steigenden oder fallenden Wert spekulieren. Die Laufzeiten können individuell bestimmt werden und reichen von 30 Sekunden bis zu mehreren Wochen . Während viele Anbieter den Handel am Wochenende ausschließen, können Nutzer rund um die Uhr Marktanalysen vornehmen und Trades abschließen. Besondere Vorteile genießen Neulinge und interessierte Anleger : Die Kontoeröffnung funktioniert bereits ab einem Wert von 10,00 Euro.

Handelsangebot

Die Angebotsvielfalt des Brokers fällt äußerst solide aus. Anleger wählen aus über 500 Assets und zahlreichen Währungskombinationen. Selbst an exotische Zahlungsmittel wie Bitcoin ist gedacht! Einige Konkurrenzportale bieten eine breitere Angebotspalette an, doch in unseren IQ Option Erfahrungen hat sich gezeigt, dass die grundlegenden Optionen problemlos hohe Renditen abwerfen können – und trotz der etwas kleineren Auswahl jedem Geschmack entsprochen wird. Dass zudem der Aktienhandel zur Verfügung steht, untermauert den Anspruch, die Wünsche der Anleger im Blick zu haben. Kommen langjährige und erfahrene Trader vielleicht nicht komplett auf ihre Kosten, haben gerade Neukunden keine Nachteile zu befürchten.

Demokonto

Heutzutage ist es kaum mehr denkbar, auf ein Demokonto verzichten zu müssen. Doch noch vor wenigen Jahren hatten es interessierte Anleger wesentlich schwerer r, einen unkomplizierten Einstieg in diese neue Analgeform zu finden. IQ Option zählte schlussendlich sogar zu den ersten Brokern, die einen kostenlosen Modus integrierten – und sich unter anderem deshalb schnell von der Konkurrenz absetzen konnten. Auch heute steht es Neukunden frei, zunächst auf das Demokonto zurückzugreifen, um eine Strategie zu erlernen oder schlichtweg zu erfahren, wie ein Trade abläuft und mit welchen finanziellen Risiken er einhergeht. Bestandskunden können außerdem an ihren Fertigkeiten feilen oder gar ihre Herangehensweise überdenken.

Das Demokonto kann unbegrenzt und frei von jeden Kosten genutzt werden. Als kleiner Makel erweist sich die nicht gerade hohe Summe Spielgeld. Mit nur 10.000,00 Euro können zwar problemlos die ersten Analysen abgegeben werden, aber es wäre schön, mit größeren Summen pokern zu können . Leider sind auch die Handelsmöglichkeiten des Demokontos begrenzt. So können längst nicht alle Assets aufgerufen werden. Sonderlich schwer wiegen die kleinen Nachteile letztendlich nicht, ist das Demokonto doch in erster Linie vorhanden, um die Grundlagen des Handels mit Binären Optionen kennenzulernen. Und auf eben diesen Lerneffekt können sich Anleger unabhängig ihrer Erfahrung verlassen!

Depoteröffnung

Die Registrierung beim Broker erfolgt in wenigen Schritten und eröffnet den Zugriff auf sämtliche Handelsoptionen. Um den Vorgang abzuschließen, werden nicht nur E-Mail und Passwort, sondern auch diverse personenbezogene Daten abgefragt. Der Broker ist dazu verpflichtet, den geltenden Jugendschutzgesetzen nachzukommen und darf ausschließlich volljährigen Anlegern die Teilnahme am Handel gestatten. Die geringe Mindesteinzahlung von nur 10,00 Euro ist ein überdurchschnittlich guter Wert und gewährt sogar Nutzern den Handel, die mit eher kleinen Summen spekulieren möchten. Sobald die wenigen Schritte erfüllt worden sind, können die ersten Trades auch schon starten.

Details über den Broker

Features und Details
Max. Rendite 92% (Der Betrag wird Ihrem Konto im Falle eines erfolgreichen Trades gurgeschrieben)
Konto ab 10 Euro
Min. Handelssumme 1 Euro
Assets Aktien, Währungspaare, Indizes
Reguliert von CySEC
Plattform eigene Plattform
Mobile Trading Ja
Sprachen Deutsch, Englisch, Italienisch, uvm.
Support 24/7 Kundendienst via E-Mail

Vorteile

  • offizielle Regulierung und Lizenzierung durch CySEC
  • übersichtlich gestaltete Handelsplattform
  • hohe Renditen von bis zu 92 Prozent (Der Betrag wird Ihrem Konto im Falle eines erfolgreichen Trades gurgeschrieben)
  • kostenloses Demokonto
  • deutschsprachige FAQ
  • mobile App für iOS-, Android- und Windows-Endgeräte
  • Mindesteinzahlung von nur 10,00 Euro
  • viele Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten

Fazit

Laut unseren IQ Option Erfahrungen zählt der Binäre-Optionen-Broker zurecht zu den populärsten Plattformen der Branche. Auch wenn solide Kenntnisse über die englische Sprache von Vorteil sind, um sämtliche Kniffe und Facetten zu verinnerlichen, kommen auch weniger sprachbegabte Nutzer schnell auf ihre Kosten . Mit dem Fokus auf interessierte und unerfahrene Anleger ist die Handelsplattform bewusst übersichtlich gestaltet, damit weder Fragen noch Wünsche offen bleiben. Dass allerdings der Support hingegen nicht durchweg zu erreichen ist, sollte schnellstmöglich behoben werden. Die OptionWeb Erfahrungen sowie die 24option Erfahrungen haben uns etwas weniger überzeugt weshalb diese Broker hinter IQ Option gelandet sind.

Wann Aktien nachkaufen? – Die Gründe für einen Nachkauf im Detail beleuchtet!

Anleger, die hauptsächlich in Aktien investieren, denken regelmäßig über das Nachkaufen von Aktien nach, die sich bereits in ihrem Portfolio befinden. Am häufigsten ist dies der Fall, wenn der Kurs der Aktie zuvor unter den ursprünglichen Kaufpreis des Bestands im Depot gefallen ist. Aber auch nach einem erheblichen Kursanstieg denken Anleger gelegentlich über den Nachkauf von Aktien nach.

Nachfolgend möchten wir daher betrachten, welche Beweggründe Anleger zu diesem Schritt haben. Außerdem wird erklärt, wann Aktien nachkaufen tatsächlich sinnvoll ist. Denn unter Umständen kann es durchaus passieren, dass Anleger dadurch beträchtliche Summen verlieren. Um diesem Szenario zu entgehen, sollten sie sich vor dem Aktiennachkauf zunächst mit allen Eventualitäten auseinandersetzen.

Wann sollte man Aktien nachkaufen?

Wie eingangs bereits angedeutet, können insbesondere zwei Situationen eintreten, die Anleger zu einem Nachkauf von Aktien bewegen. Zunächst beschäftigen wir uns mit der Situation, dass ein Anleger bereits Aktien eines bestimmten Unternehmens erworben hat und diese in der Folge an Wert verlieren. Er hat nun mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann er die Position umgehend schließen, um dadurch weiteren Verlust zu vermeiden. In der Folge kann sich der Anleger auf andere Unternehmen konzentrieren. Diese Maßnahme wird sich in vielen Fällen wahrscheinlich als richtige Wahl erweisen.

Allerdings besagt eine vielzitierte Börsenweisheit auch, dass man Aktien, die man verkauft, wenn sie fallen, nicht mehr hat, wenn sie steigen. Viele Anleger entscheiden sich daher für das Aussitzen dieser Schwächephase, um sich so die Chancen auf einen späteren Kursanstieg zu bewahren. Dies wird gelegentlich durch eine Kurswende oder hohe Kurssprünge belohnt, die die Aktie wieder in die Gewinnzone hieven. Damit einher geht jedoch das Risiko, dass die Aktie weiter abstürzt, anstatt sich zu erholen. Immerhin entstehen keine Kosten, da die Aktien ja ohnehin bereits im Depot vorhanden sind.

Neben Verkaufen und Aussitzen gibt es noch eine dritte Möglichkeit für Anleger: das Nachkaufen der Aktien. Wann nachkaufen sinnvoll ist oder nicht, erklären wir nachfolgend im Detail. Auf den ersten Blick bietet das Nachkaufen von Aktien zahlreiche Vorteile für Anleger. Sie können weitere Aktien unterhalb des Einstandskurses nachkaufen, wodurch der durchschnittliche Kaufpreis aller Aktien dieses Unternehmens im Depot sinkt. In diesem Zusammenhang spricht man auch von „Verbilligen“. Die Hoffnung liegt darin, dass sich ein Kursanstieg anschließend doppelt lohnt und sowohl mit dem ursprünglichen Aktienpaket als auch mit dem Nachkauf ein Gewinn erzielt wird.

Allerdings vergessen viele Anleger dabei, dass sie bei einer solchen Strategie zunächst einmal auf die Verlierer in ihrem Depot setzen. Es gibt keinerlei Garantie dafür, dass sich der Kurs erholt und die Aktien mit Gewinn veräußert werden können. Im schlimmsten Fall verlieren Anleger durch den Nachkauf also noch deutlich mehr Geld. Wann Aktien nachkaufen absolut nicht sinnvoll ist, ist in dem Moment, in dem Gewinnpositionen geschlossen werden müssen, um den Kauf finanzieren zu können. Anleger trennen sich in diesem Moment von Gewinnern, um weiter in Verlierer investieren zu können. Selbst absolute Börsenneulinge müssen erkennen, dass dies langfristig keine sonderlich nachhaltige Strategie ist.

Aktien: wann nachkaufen – und wann nicht?

Erholt sich eine Aktie nach einem Kursverlust oder nicht? Dies ist die zentrale Frage, die sich jeder Anleger stellt, der über das Aktien nachkaufen nachdenkt. Das Problem dabei ist, dass niemand in die Zukunft sehen kann. In der Vergangenheit gab es sicher hunderte Fälle, in denen ein Nachkauf im Nachhinein Sinn gemacht hätte, Anleger sich aber für ein Schließen der Position entschieden haben. Immerhin ist es ihnen damit aber besser ergangen als allen, die Aktien nachgekauft haben, der Wert in der Folge weiter ins Bodenlose abgerutscht ist.

Wann also Aktien nachkaufen und wann verkaufen? Grundsätzlich gilt, dass die Entscheidung zum Nachkauf oder Verkauf stets unabhängig vom Kurs getroffen werden sollte. Entscheidend ist die Bewertung des Unternehmens und diese muss vor einem erneuten Kauf neu vorgenommen werden. Denn ein Kursverlust kann durch mehrere Faktoren entstanden sind. So können sich bei einem Unternehmen beispielsweise fundamentale Daten verändern, die für den Anleger auf den ersten Blick zunächst nicht erkennbar sind. Eine neue, fundamentale Analyse hilft in diesem Moment herauszufinden, ob ein Nachkauf zu rechtfertigen ist. Anleger müssen bedenken, dass es das oben bereits angesprochene Verbilligen in der Praxis eigentlich nicht gibt. Sie können nicht zweimal zu einem unterschiedlichen Preis ein und dasselbe Unternehmen erwerben.

Wann sollte man Aktien nachkaufen? Abschließend bleibt festzuhalten, dass es nur wenige Situationen gibt, in denen ein Nachkauf tatsächlich Sinn ergibt. Grundsätzlich sollte dies immer im Rahmen einer Strategie geschehen. Blindes Nachkaufen, weil das Unternehmen gerade günstig ist, führt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zum Erfolg. Wann Aktien nachkaufen weiterhin zum Einsatz kommt, ist im Rahmen eines Sparplans. In der Regel wird hierbei jedoch nicht in Einzelaktien investiert, sondern das Risiko über einen Fonds diversifiziert.

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