CFD Handel lernen – Strategien & Tipps für Anfänger

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Contents

CFD Trading und CFD Handel – Schritt-für-Schritt Anleitung

CFD Handel für Anfänger und CFD Trading lernen

Unser Ratgeber CFD Handel für Anfänger und CFD Trading lernen vermittelt Ihnen das notwendige Fachwissen, um schnell mit CFD Trading Strategien durchstarten zu können.

Nirgendwo anders als an der Börse, werden täglich viele Milliarden Euro umgesetzt. Neben bekannten Anlage und Investmentformen wie Aktien und Fonds, gibt es auch weitere Möglichkeiten, wie der Handel mit Binäroptionen, Forex, Kryptowährungen wie Bitcoin oder der CFD Handel. Gerade der Handel mit CFDs ist für risikoerfahrene Anleger sehr interessant.

Was ist ein CFD?

CFD´s sind Differenzkontrakte (englisch: Contracts for Difference – CFD). Diese sind bei Tradern äußerst beliebt und liefern enorm vielfältige Chancen. Dabei spielt sich der Handel fernab der echten Börse ab. Sie als Trader spekulieren auf Kursveränderungen. Sogenannte CFD Broker, ermöglichen die komplette Abwicklung in Echtzeit. Dabei spekulieren Trader auf einen steigenden oder fallenden Kurs. CFD gibt in in verschiedenen Formen wie:

  • Aktien
  • Indizes
  • Währungen
  • Rohstoffe
  • ETF
  • Optionen
  • Kryptowährungen

Meist können Sie bereits mit geringem Eigenkapital ein Konto bei einem CFD Broker eröffnen und sofort loslegen. Wegen der Hebelwirkung, sind ebenfalls die Gewinne und Verluste beträchtlich höher, als bei alternativen Spekulationen im Aktienmarkt. Dafür können aber auch die Verluste höher ausfallen.

CFD – Kurzerklärung

  • CFD sind Differenzkontrakte und gehören zur allgemeinen Gruppe der Derivate
  • Es wird nicht unmittelbar in Rohstoffe, Aktien oder dergleichen investiert, sondern auf den Kursverlauf spekuliert
  • Mit einem kleinen Einsatz von Kapital, kann dank Hebel das Volumen erhöht werden
  • Die Zeiten für den Handel sind identisch mit der regulären Börse
  • Es drohen ein Totalverlust und Forderungen des Brokers, wenn der Hebel zu hoch gesetzt wird und ein Verlust sich abzeichnet
  • Eine Art Risikomanagement ist unabdingbar, um das Risiko auf einem „normalen“ Level zu halten
  • Grundsätzlich sind 2 Optionen machbar: Short- und Longtail CFD
  • Kursverläufe werden exakt 1:1 der „echten“ Börse nachempfunden und abgebildet

5 wichtige Fakten zum CFD in der Übersicht

  1. CFD sind Differenzkontrakte die außerhalb der Börse gehandelt werden
  2. Hierbei wird auf die Differenz zwischen dem Ausgangswert und dem Endwert spekuliert
  3. Grundsätzlich können fallende und steigende Kurse genutzt werden
  4. Durch einen Hebel, sind weit höhere Gewinne aber auch Verluste möglich
  5. Es gibt beim CFD kein Datum der Fälligkeit

Wie werden CFDs gehandelt?

Das wohl wichtigste Merkmal beim CFD ist die Tatsache, dass Sie als Kunde keinen Basiswert in diesem Sinne handeln. Sie handeln also keine Aktienanteile oder dergleichen und handeln auch nicht damit. Sie spekulieren auf die Differenz zwischen Basiswert (Wert einer Aktien, Rohstoff etc.) und dem zukünftigen Endwert nach Ihrer beliebigen Zeitspanne.

  1. Aktie XYZ hat um 11 Uhr einen Basiswert von 76,45 Euro
  2. Aktie XYZ hat um 15 Uhr einen Endwert von 77,55 Euro
  3. Die Differenz (Differenzkontrakt) beziffert sich auf 1,10 Euro
  4. Sie spekulieren also auf diesen Differenzwert zwischen 2 Basiswerten
  5. Dabei können Sie auf den Zeitraum und ein Steigen oder Sinken spekulieren
  6. Der Gewinn oder Verlust, beziffert sich aus der Differenz des gehandelten Basiswertes. Mit Hilfe von Hebeln, wird das Risiko aber auch die Gewinnspanne maßgeblich erhöht

Was ist ein Hebel?

Hebelwirkung wird erzeugt, weil Sie als Trader nur einen Teil der investierten Summe bei Ihrem Broker anlegen. Den Rest übernimmt Ihr Broker. Gewinne und Verluste werden 1:1 weitergegeben. Nehmen wir uns einige Beispiele vor, wie ein CFD Handel aussehen könnte.

  1. Sie spekulieren auf eine Abwärtsbewegung beim deutschen Aktienindex (DAX)
  2. Als Investition bevorzugen Sie 1.000 Euro und Sie nutzen einen frei wählbaren Hebel von 100:1
  3. Durch den Hebel (Leverage), werden Summen in Höhe von 100×1000 Euro bewegt (100.000 Euro)
  4. Fällt der DAX tatsächlich um einen Prozentpunkt, entspricht dies einem Gewinn von 1.000 Euro. (100.000 Euro x 1 Prozent)
  5. Steigt jedoch der DAX um einen Prozent, ist die Investition verloren

Sie investieren also Summe X und wählen einen Hebel. Dann spekulieren Sie auf einen Anstieg oder ein Fallen des Kurses. Je nach Differenz zwischen Basis- und Endwert, können Sie extrem schnell hohe Summen verdienen und 100 Prozent Gewinn sind keine Seltenheit.

Vor- und Nachteile von CFD als Finanzinstrument

Aufgrund dieser obigen Tatsachen, existieren viele Vorteile aber auch Nachteile. Diese werden nun übersichtlich dargestellt.

Vorteile von CFD´s Nachteile von CFD´s
Hohe Gewinne mit wenig Einsatz. Hohes Risiko von Verlust.
Nur ein Bruchteil der Investition muss beim Broker angelegt werden. Regulierung und Überwachung ist geringer als beim regulären Aktienhandel.
Steigende und fallende Kurse sind handelbar. Zum Teil höhere Gebühren.
Grundsätzlich ist eine Einlagensicherung vorgesehen. Beim Halten über Nacht fallen Gebühren an.
Aktien, Rohstoffe, Forex, Indizes und mehr möglich.
Vielfältige Hebel und Möglichkeiten.
Demokontos zum Üben.

Ein kleines Manko (wenn man es so bezeichnen kann) gibt es noch: als langfristige Anlage sind CFD´s eher nicht geeignet. Es handelt sich um ein kurzfristiges Instrument, doch dafür macht der Handel enorm viel Spaß.

Dennoch muss ganz klar betont werden, dass: CFD´s ein spekulatives Finanzinstrument sind und sogar der totale Verlust des Kapitals im Raum steht. Das gilt beispielsweise auch für Casinos, Sportwetten und sämtliche spekulativen Aktiengeschäfte wie Binäroptionen und Kryptowährungen.

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Demokonto nutzen um Erfahrungen zu sammeln

Bevor Sie sich in das CFD Trading stürzen, sollten Sie unbedingt ein kostenloses Demokonto nutzen, um mehr Erfahrungen zu sammeln.

Unsere bebilderte Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie schnell und einfach Ihren ersten CFD handeln können.

Konto bei Plus500 eröffnen – Schritt-für-Schritt Anleitung

Diese Anleitung bezieht sich auf den Anbieter Plus500 – am besten Sie öffnen den Link in einem neuen Fenster (Rechtsklick + Link in neuem Fenster öffnen) und folgen der Anleitung Schritt für Schritt. Die Plattform ist sehr übersichtlich gestaltet. Weitere Vorteile: Sie können dort auch mit Kreditkarte oder PayPal kaufen oder verkaufen und den Handel mit CFDs zuerst über ein kostenloses Demokonto üben. Los gehts:

Account auf Plus500 registrieren

Wenn Sie die Startseite von Plus500 aufgerufen haben, kommen Sie über den blauen Button zur Handelsplattform.

Nun können Sie sich entscheiden, ob Sie gleich mit echtem Geld Bitcoins handeln wollen, oder zuerst über ein Demo-Konto den Handel ohne echtes Geld üben möchten. Gerade für Einsteiger bietet sich der kostenlose Demo-Modus an.

Nach der Auswahl des passenden Kontomodells, benötigen Sie für die Kontoeröffnung lediglich eine E-Mail Adresse und ein Passwort. Alternativ können Sie zur Anmeldung auch Ihren Google-Account oder Facebook-Profil verwenden. Bedingung ist allerdings, dass Sie volljährig sind und den Datenschutzbestimmungen zustimmen.

Jetzt müssen Sie nur noch Ihr Konto bestätigen und einige wenige persönliche Daten ergänzen. Zu Ihrem eigenen finanziellen Schutz müssen Sie noch einen kurzen Fragebogen ausfüllen.

CFDs handeln – es kann losgehen

Wenn Sie nun gleich mit echten CFDs handeln wollen, können Sie unter dem Menüpunkt „Geldmittel“ auf der linken Seite z.B. über PayPal oder Kreditkarte eine Einzahlung tätigen. Selbstverständlich können Sie auch ganz klassisch eine Überweisung von Ihrem Bankkonto durchführen, müssen dann allerdings warten, bis Ihre Einzahlung gutgeschrieben wurde, was bis zu 5 Werktage dauern kann.

Jetzt können Sie mit dem Handel von CFDs starten. Links oben auf der Seite klicken Sie auf „Handel“

Wählen Sie aus, wie viel z.B. Bitcoins Sie handeln wollen. Super, Sie haben damit soeben Ihren ersten CFD über Plus500 gehandelt!

Zahlreiche TOP-Bewertungen

Die Bewertungen zu Plus500 finden Sie hier – hier klicken.

Kostenloses Demo-Konto zum Üben

CFD Trading – so funktioniert das Handeln

Im Prinzip geht es beim CFD Trading darum, Vermögensgegenstände zu handeln. Darüber hinaus, werden Sie mit den Kursschwankungen „spielen“, ohne die Assets selber zu besitzen. CFD steht für „Differenzkontrakte“, die eine Kursbildung abbilden und dabei nicht den direkten Kauf des Wertpapiers erfordern. Das ist auch einer der wesentlichen Vorteile in diesem Business. Dennoch ist ein Grundverständnis erforderlich, um mit CFD erfolgreich Handel an der Börse zu betreiben.

Mit wenigen Mausklicks und simpel am heimischen PC, können Sie den Start wagen und an der Börse spekulieren. In Echtzeit bieten die Broker alle relevanten Informationen und Sie als Kunden müssen sich in diese Thematik einarbeiten. Grundsätzlich stehen alle gängigen handelbaren Assets zur freien Verfügung.

Anhand nachfolgenden Beispiels, wird das Prinzip näher erläutert, damit Sie die Funktionsweise besser verstehen:

Auf der Handelsplattform Xetra, notiert sich die Aktie XYZ auf einen Wert von 10 Euro. Ihr Broker liefert einen CFD auf diese Aktie. Auch hier beziffert sich der Echtzeit Kurswert der Aktie XYZ bei 10 Euro. Schließlich werden alle Statistiken und Kurse in Echtzeit real abgebildet. Ihr spezifischer Broker verlangt eine 10-prozentige Margin für den Handel mit dieser Aktie. Bereits ab einem Einsatz von 1 Euro, können Sie als Investor eine Longposition in dem Kontrakt aufmachen. Genau ab Ihrem „Einsatz“, entwickelt sich der Kurs statistisch exakt wie der echte und reale Kurs. Beim CFD Handel wird der Kurs immer präzise nachgebildet.

Sobald der Kurs der Aktie XYZ jetzt um 10 Prozent ansteigt, beziffert sich der Wert des Differenzkontraktes auf 11 Euro (+10 Prozent). Weil Sie aber lediglich 1 Euro eingesetzt haben, haben Sie einen Gewinn von 100 Prozent erzielt. Würden Sie 1.500 Euro einsetzen und der Kurs steigt innerhalb der Zeitspanne um 10 Prozent, wären 1.500 Euro (100 Prozent Gewinn) auf Ihrem Brokerkonto.

Allerdings muss ebenfalls das Risiko betont werden. Bei einem fallenden Kurs von 10 Prozent und einem Einsatz von 1.500 Euro, wäre das Geld verloren. Dank vieler verschiedener Hebel, können Sie die Marge zwischen Gewinn und Verlust aber kompensieren. Genau hier liegt auch der Knackpunkt: Die Hebel beim CFD Handel machen den Unterschied aus. Achten Sie auf die richtigen Hebel.

Größere Hebel versprechen höhere Gewinne aber bringen auch das Risiko von höheren Verlusten mit sich. Der Hebel ergibt sich aus den Anforderungen der Margin (unterschiedlich je nach Anbieter). Im Umkehrschluss Traden Sie als Kunde gegen Ihren eigenen Broker im Hinblick auf die Echtzeitkurse.

Das Trading mit CFD´s hat ein gewisses Risiko. Dieses Thema muss ganz klar angesprochen werden. Hohe Gewinne stehen hohen Verlusten gegenüber. Dennoch kann sich dieses spekulative Business lohnen, wenn sich ein Überblick über den Markt verschafft wird.

  • Statistiken ausgiebig nutzen
  • Kurse stets im Auge behalten
  • sämtliche Schulungen des Brokers nutzen
  • Echtzeitdiagramme in Augenschein nehmen

Es gibt keine Verpflichtung des Kunden, Basiswerte zu handeln oder zu verhandeln. Lediglich eine Auszahlung der Kursentwicklung ist grundsätzlich Bestandteil der allgemeinen Geschäftsbedingungen. Auch besteht kein Anspruch auf Dividenden bei Long-Positionen. Allerdings zahlen viele Broker Ihren Kunden eine Dividende aus, wenn CFD langfristig gehalten werden und der Kurs sich prächtig entwickelt, so das eine Dividende ausgeschüttet wird.

Die einzelnen Broker haben vielfältige Möglichkeiten, ihre CFD unterschiedlich zu gestalten. Zumindest praktisch, werden oft Underlyings abgebildet, die auch an Terminbörsen gehandelt werden können.

Welcher Broker ist der richtige für den CFD-Handel?

Achten Sie als potentieller Kunde grundsätzlich nach einer passenden CFD Handelsplattform. Hierbei fallen diverse Aspekte in Betracht:

  • günstige Konditionen des Brokers
  • seriöse Broker die reguliert und zertifiziert sind
  • Broker mit genügend Liquidität
  • Ausführungsgeschwindigkeit einer Order
  • immer das Risiko im Hinterkopf behalten
  • nur Kapital investieren, welches im Verlustfall auch entbehrt werden kann

Wenn Sie mit Bedacht Ihren Broker wählen und stets nur verschmerzbares Kapital investieren, minimieren Sie zumindest Ihr persönliches Risiko und laufen nicht in Gefahr durch Spekulationen bankrott zu gehen.

Erklärung für Anfänger – CFD Handel und Strategien

Im Grunde sind CFD Bindungen in Form von Verträgen zwischen Investoren (Kunden wie Sie) und den jeweiligen Brokern. Die werden außerbörslich reguliert und gehandelt. Einen einheitlichen Standard wie an der regulären Börse gibt es nicht. Statt einer kompletten Zahlung der Order, in dem Sinne Kauf von Anteilen, muss der Investor nur eine kleine Sicherheitsleistung hinterlegen. Dadurch entstehen diese vielfältigen Hebel. Sie investieren beispielsweise 100 Euro in einen CFD, aber handeln zum Beispiel mit 500 Euro. Die Gewinne aus den 500 bleiben Ihnen, aber auch der Verlust im Gegenzug.

Durch diese Hebel ist es Ihnen möglich, mit kleinen Summen hohe Gewinne einzufahren. Trotz der geringen Investition, können Sie größere Handelssummen bewegen. Beim CFD Handel setzen Trader nur einen Bruchteil des kompletten Basiswertes ein. Das genügt dank der Hebel für eine Order. Hierbei müssen Sie spekulieren, ob der Kurs steigt oder fällt. Beim CFD Handel existieren auch Unterschiede:

• Longtail Position: CFD bildet den Besitz des Underlyings nach bei einer Kurssteigerung führt dieser Umstand zu einer Steigerung der Vermögensposition des Inhabers
• Short Position: bildet den Leerkauf einer Aktie nach und Investoren profitieren von einer negativen Kursentwicklung

Grundsätzlich sind CFD ´s zeitlich unbegrenzt handelbar. Mit einer ausgeklügelten Strategie, sind Orders über mehrere Monate durchaus üblich und beliebt. Viele Hebel, erlauben einen kreativen Spielraum Ihrer Handelsbewegungen. Bei der Berechnung des geschätzten Gewinns (Profit), wird nicht Ihr eingesetztes Kapital zur Grundlage genommen, sondern der gesamte Wert der Position.

Hebel, Margin und Nachschusspflicht

Hebel können sich positiv und auch negativ für Sie als Kunde auswirken. Hohen Gewinnen mit minimalem Kapitaleinsatz, stehen hohen Verlusten und unter Umständen sogar einer Nachschusspflicht gegenüber. Die angebotenen Hebel sind mit Vorsicht zu genießen. Sollte sich ein hoher Verlust einstellen und das bestehende Guthaben genügt nicht um diesen auszugleichen, kommt es zum Fall der Fälle, dem „Margin Call“. Hierbei kann Sie der Broker auffordern, weitere finanzielle Mittel bereitzustellen. Können Sie dieser Aufforderung nicht nachgehen, haben Sie neben einem Totalverlust sogar noch Schulden aufgebaut.

Achten Sie bei der Brokerwahl nach Anbietern, die von einer Nachschusspflicht absehen. Diese gibt es tatsächlich und im Gegenzug werden dafür meistens weniger Hebelfunktionen angeboten. Beim CFD Handel bestehen Chancen auf sehr hohe Gewinne mit sehr wenig Einsatz. Allerdings ist dieses Business sehr risikoreich und auch hohe Verluste und sogar eine Nachschusspflicht sind denkbar.

Diese Chancen und Risiken bestehen

Wie schon mehrfach angesprochen, bewegen sich die Chancen auf hohe Renditen und das Risiko auf hohe Verluste auf dem selben Niveau. Sie können viel Geld verdienen und viel Geld verlieren. Grundsätzlich sind CFD´s spekulative Finanzinstrument, die einem hohen Risiko unterliegen. Dafür existieren aber auch einige maßgebliche Vorteile, die den CFD Handel trotz aller Risiken sehr beliebt machen.

Einer der Vorteile ist klar der Kostenfaktor. Im Gegensatz zu anderen Finanzmodellen an der Börse, wird nicht direkt in Aktien, Rohstoffe oder andere Assets investiert, sondern auf den Kursverlauf spekuliert. Weiterhin genügt eine kleine prozentuale Investition (eine Sicherheitsleistung: Margin), aus der sich wiederum der Hebel abbildet. Meistens investieren Sie auf einen Basiswert zwischen 1-10 Prozent der Summe des Wertes. Mit verschiedenen Hebeln bewegen Sie aber weit höhere Summen.

Sie spekulieren auf eine Longtail oder Short-Position. Also entweder auf den steigenden oder fallenden Kurs. Das war auch schon alles und viel mehr Möglichkeiten existieren nicht.

  • Recht einfaches Finanzprodukt
  • Mit wenig eigenem Kapital dank Hebel große Summen bewegen
  • Transparente Werte und genaue Abbildung des echten Aktienkurses

Trotz aller Chancen auf satte Renditen, dürfen Sie niemals das Risiko unterschätzen. Oftmals locken die scheinbar geringen Investitionen, weil eben nur ein kleiner Bruchteil des tatsächlichen Wertes vom Basiswert investiert werden muss. Den Rest erledigen die Hebel. Hebel können sich nicht nur positiv auswirken, sondern auch das Gegenteil verursachen. Die eventuellen Verluste, bewegen sich nicht nur im Rahmen des Einsatzes, sondern im Rahmen des gesamten Handelsvolumens.

Aufgrund der Volatilität der Assets, können Sie aber Kursschwankungen im Vorfeld genauer betrachten und sich einen ersten Überblick verschaffen. Finanzmärkte sind aber immer Schwankungen ausgesetzt, über die Sie niemals Kontrolle haben werden. In diesem Sinne sind CFD spekulative Finanzinstrumente mit der Chance auf hohe Gewinne und der Gefahr von hohen Verlusten.

Handelszeiten beim CFD Handel

Bei DMA Brokern, beziffern sich die regulären Handelszeiten identisch wie an der Referenzbörse. CFD Broker ohne DMA (Direct Market Access), haben meistens mehr Spielraum und längere Handelszeiten. Beispielsweise sind in diesem Fall Handelszeiten für deutsche Wertpapiere sogar bis 22 Uhr möglich. Im Falle von CFD mit Indizes und Rohstoffen, entsprechen die Handelszeiten der jeweiligen Börsen, an denen diese Terminkontrakte geordert werden.

Viele Broker bieten ihren Kunden Underlyings aus allen möglichen Regionen der Welt an. Dadurch müssen Sie die Zeitverschiebung beachten. Zum Beispiel zwischen der USA und Deutschland. Deshalb können Sie je nach Zeitverschiebung unter Umständen auch mitten in der Nacht oder sehr früh am Morgen handeln.

Währungspaare (Forex), können in den allermeisten Fällen (wenn Forex als CFD möglich ist), von Sonntagabend bis Freitagnacht gehandelt werden. Für einen besseren Überblick, lohnt sich der Blick in die allgemeinen Geschäftsbedingungen Ihres Brokers. Entweder hier oder in einem extra Dokument, werden alle Handelszeiten aufgeführt. Zum Beispiel Zeiten für:

  • Spreads
  • Rollover-Termine
  • Stichtage
  • Kommissionen

Weil der Handel von CFD außerbörslich abläuft, können Kunden bei Brokern oftmals einen Zugang via DMA (Direct Market Access) beantragen und nutzen. Damit haben sie einen direkten Zugang zum Marktplatz und sind weniger abhängig von Handelszeiten. Orders werden dann direkt über das Orderbuch der Börse aufgegeben werden. Auch hierbei entsprechen die Handelszeiten dann der zuständigen Referenzbörse mit allen Zeitverschiebungen.

Kriterien für einen guten CFD Broker

  • Reguliert und zertifiziert durch eine der Aufsichtsbehörden
  • Einlagensicherung des Kapitals der Kunden
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen in vielen Sprachen (natürlich auch deutsch)
  • Transparenz beim Thema Kommissionen und Spreads
  • Vielseitiges Angebot an Basiswerten wie Rohstoffe, Aktien, Währungen und Indizes
  • Im günstigen Fall eine niedrige Mindesteinzahlung
  • Sehr schnelle Auszahlung im Gewinnfall
  • Verschiedene Zugänge zum Brokerkonto wie Desktop, App und/oder Browser
  • Kostenloses Demokonto mit allen gängigen Funktionen um die Plattform zu testen

Orientieren Sie sich an dieser Auflistung, wenn Sie auf der Suche nach einem guten CFD Broker sind. Darüber hinaus, existieren noch weitere Merkmale, die einen guten CFD Broker auszeichnen:

  • niedrige Hürden beim Einstieg
  • kostenlose Angebote im Bereich Schulungen und Trainings
  • viele handelbare Basiswerte
  • guter erreichbarer Support via Telefon, Chat und Mail

Viele Broker (mitunter dubiose Plattformen), tummeln sich in irgendwelchen Inselparadiesen. Diese haben für den Broker den Vorteil, der steuerlichen Entlastung. Wie es aber dann mit den Kundengeldern im Falle einer Insolvenz und der Zahlungsmoral aussieht, weiß niemand so richtig einzuschätzen. Es kann durchaus Sinn machen, sich im Vorfeld über Erfahrungen mit den Brokern anderer Kunden zu informieren. Gehen Sie keine Risiken mit Brokern ein, die in einem Steuerparadies viel zu lasch reguliert werden. Nicht zwingend ist jeglicher Broker dieser Art gefährlich, aber besonders Anfänger sollten eher auf straff regulierte und zertifizierte Broker vertrauen.

Wichtig ist der Blick in die allgemeinen Geschäftsbedingungen in DEUTSCHER Sprache. Können Sie die englische Sprache lesen? Nein? Dann lassen Sie die Finger davon, weil es zum Teil um extrem wichtige Klauseln geht. Besonders die Nachschusspflicht sollten Sie suchen.

Informieren Sie sich über einen verbindlichen Ausschluss der Nachschusspflicht!

Weitere Beschränkungen, Details und Einzelheiten über die Gebührenstruktur, müssen klipp und klar leicht verständlich lesbar sein. Sinn macht es immer, wenn der Broker ein mobile App zur Verfügung stellt. Das ist ein gutes Indiz für den Service und dem Anliegen des Brokers, wirklich das perfekte „Erlebnis“ zu bieten. Auch eine extrem hohe Mindesteinzahlung, ist eher dubios und schleierhaft aus Sicht der Kunden. 1.000 Euro Mindesteinzahlsumme und dergleichen, sind viel zu hoch und suchen Sie sich in diesem Fall einen anderen Broker. Wenn kein Demokonto zur Verfügung steht, dann lassen Sie ebenfalls die Finger von dem Anbieter. Sie wollen die Plattform ja zuerst kostenlos auf Herz und Nieren checken oder?

Tipps und Tricks für die ersten CFD Trades

Einsteiger in das CFD Trading sollten niemals ins „kalte Wasser“ springen. Es gilt folgende Tipps und Tricks zu beachten, damit der Start gelingt und die Risiken zumindest eingegrenzt und kalkuliert werden. Orientieren Sie sich am folgenden Leitfaden und prüfen Sie Ihr Verhalten und Ihre Einstellung zum Thema ganz genau.

1. Demokonto nutzen um Erfahrungen zu sammeln

Lange Rede kurzer Sinn, probieren Sie ein kostenloses Demokonto. Hier erfahren Sie die tatsächlichen Zusammenhänge und können mit „Spielgeld“ die ersten Trades durchführen. Riskieren Sie ruhig etwas und probieren Sie die Hebel aus. Schnell werden Sie feststellen, dass diese Materie gar nicht so schwer, aber schwierig zu kalkulieren ist. Im Idealfall, versorgt Sie das Demokonto mit realen Kursen der Börse. Weiterhin haben Sie auf diese Art und Weise die Möglichkeit, sich mit der Plattform des Anbieters näher vertraut zu machen. Ein Demokonto gehört für absolute Anfänger zur Pflicht!

2. Kapital auf das Sie im Ernstfall verzichten können

Sie haben Geschmack am CFD Trading gefunden und bereits einen Broker? Dann investieren Sie niemals Geld bzw. Kapital, welches Sie selbst benötigen. Aufgrund der hochspekulativen CFD´s, dürfen Sie nur Kapital einsetzen, auf das Sie im schlimmsten Fall (Totalverlust) auch verzichten können. Plündern Sie nicht Ihr Sparbuch und räumen Ihr Konto leer, weil ja große Gewinne winken. Das wäre ein unverzeihlicher Fehler. Als Anlageform eignen sich CFD überhaupt nicht. Das hart ersparte Geld für die Ausbildung oder Weiterbildung, sollten Sie auch für diese nutzen. Wenn Sie aber tatsächlich auch Verluste problemlos in Kauf nehmen können, ist der CFD Broker die richtige Wahl, weil natürlich auch hohe Gewinne locken.

3. Emotionslos bleiben beim CFD Handel

Stellen Sie Ihre Emotionen beim Traden ab. Sie haben gewonnen und 80 Prozent Rendite binnen weniger Stunden eingefahren? Das Glücksgefühl stellt sich ein und die Gefahr erhöht sich, dass Sie nochmals die selbe Strategie probieren. Was einmal klappt, klappt wieder oder? Nein, das ist der falsche Weg. Planen Sie Gewinne und Verluste ein. Lassen Sie sich nicht emotional hinreißen, riskante Trades mit noch höheren Hebeln zu tätigen. Wenn Sie merken, dass Ihre Gefühle Sie überwältigen und schnelle Entscheidungen angestrebt werden, beenden Sie den Handelstag für heute.

4. Weiterbildungen und Schulungen nutzen

Nutzen Sie jegliche Art von Schulungen und Tutorials. Vertiefen Sie Ihr Wissen in diese Materie. Lernen Sie am besten in einem kostenlosen Demokonto sämtliche Funktionen und verschaffen Sie sich einen Überblick über den Markt. Seminare, Fortbildungen und Kurse gibt es reichlich. Sobald Sie ernsthaft CFD Handel betreiben wollen um Renditen zu erwirtschaften, lohnt sich auch der zeitliche und finanzielle Aufwand für Weiterbildungen. Lieber im Vorfeld etwas mehr Kapital in Wissen investiert haben, als hinterher verzweifelt ständig Verluste zu generieren.

5. Erste Verluste in Kauf nehmen (Lehrgeld)

Einen Broker finden, 1.000 Euro einzahlen und innerhalb 3 Tagen 2.000 Euro daraus machen. Eine schöne Vorstellung aber meistens fern der Realität. Nehmen Sie bewusst in Kauf, dass Sie „Lehrgeld“ zahlen werden. Ihre Erfahrung wird aber stetig steigen und im Laufe der Zeit werden Sie immer besser. Lassen Sie sich trotzdem nicht unterkriegen (ABER: nur verschmerzbares Kapital). Anfängliche Verluste durch zu schnelle Entscheidungen und einfache Unwissenheit, gehören mit ein wenig Ironie zu den Positionen: Lehrgeld, Forschung und Bildung.

Glossar

Anlageprodukte

Wenn man das Wort Börse liest oder hört, identifiziert man dies sofort mit dem Handel von Aktien. Mittlerweile gibt es aber eine Vielzahl von weiteren Finanzprodukten, die an der Börse gehandelt werden. Hierzu zählen u. A. Bonds, Derivate oder Zertifikate. Aber auch außerhalb der Börse hat sich mittlerweile ein Handel entwickelt, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die bekanntesten Produkte sind hierbei Forex oder CFDs. Von entscheidender Bedeutung beim außerbörslichen Handel ist, dass Sie ohne Finanzmakler bzw. Finanzinstitut agieren können. Es setzt allerdings ein hohes Wissen über diese Finanzprodukte und deren Risiken voraus.

Nachfolgend erhalten Sie einige Informationen, wichtige Unterscheidungen, strategische Vorgehensweisen und Tipps zu diesen Produkten, die für einen Handel sehr wichtig sind. Für sämtliche Anlageprodukte gilt dabei, dass sie auf grundlegenden Eigenschaften basieren. Hierzu zählen u. A.

  • der Kaufpreis
  • die Laufzeit
  • der Gewinn bzw. Ertrag
  • das Risiko
  • Anlageklassen

Unter dem Begriff Anlageklassen versteht man die Zusammenfassung von Finanzprodukten mit einheitlichen Merkmalen, wie z. B. Wertentwicklungen und Risiken. Das bedeutet, das sich börsentechnische Veränderungen bei diesen Produkten gleich, mindestens aber ähnlich, darstellen. Aufgrund der hohen Anzahl der unterschiedlichsten Finanzprodukte erleichtern Anlageklassen den Überblick über das Angebot und unterstützen die Entscheidung des Traders / Brokers, in das richtige Produkt zu investieren. Die Anlageklassen werden in der Fachsprache auch als Assetklassen bezeichnet. Die bekanntesten Assetklassen sind dabei:

  • Aktien
  • Anleihen / Bonds
  • CFDs
  • Cryptocoins
  • Derivate
  • Direkthandel
  • Fonds
  • Forex
  • Futures
  • Rohstoffe
  • Währungen
  • Zertifikate

Definition der Assetklassen

Aktien

Der allgemein bekannteste Begriff zum Thema Börse ist die Aktie. Doch was verbirgt sich im Detail hinter einer Aktie? Vom Grundsatz handelt es sich hierbei um eine Urkunde, die ein entsprechend definierten Anteil an einem Finanzkapital beschreibt. Eine Aktie besteht dabei aus zwei Teilen:

  • dem Aktienmantel
  • dem Aktienbogen

Der Aktienmantel verbrieft dabei Ihren Anteil am Finanzkapital einer Aktiengesellschaft oder etwas einfacher ausgedrückt, Ihr Teilhaberecht an diesem Unternehmen. Der Aktienbogen dagegen besteht wiederum aus zwei Teilen:

  • dem Dividendenschein (kann aus mehreren Einzelbelegen bestehen)
  • dem Erneuerungsschein (Talon)

Dividenden werden von Unternehmen auf deren Hauptversammlungen festgelegt und der Dividendenschein berechtigt Sie zur Auszahlung dieser Dividende. Der Erneuerungsschein (Talon) dient als Nachweis für den Erhalt neuer Dividendenscheine, sollten diese aufgebraucht sein.

Anleihen

Unter einer Anleihe versteht man ein Wertpapier, mit dem bestimmte Forderungen geltend gemacht werden. Meistens handelt es sich hierbei um festverzinsliche Wertpapiere, Rentenpapiere oder Schuldverschreibungen. Genau genommen handelt es sich bei dieser Assetklasse um einen einfachen Kredit. Unternehmen oder auch der Staat nutzen diese Form, um sich Fremdkapital von Anlegern zu beschaffen. Nach einer, vor Ausgabe der Anleihe, festgelegten Laufzeit, muss dieses Kapital mit einem entsprechenden Zinszuschlag wieder zurückbezahlt werden.

Im englischen Sprachgebrauch bezeichnet man diese Anlageform auch als „Bond“. Da Anleihen oder Bonds auch an der Börse gehandelt werden, sprechen Insider auch von dem sogenannten „Rentenmarkt“. Eine Anleihe besteht analog zur Aktie aus zwei Teilen, dem Mantel und dem Bogen. Beide Teile erfüllen den gleichen Zweck wie bei der Aktie.

Derivate

Entgegen dem Handel mit Aktien oder Anleihen, bei denen sofort Geld gegen ein Wertpapier getauscht wird, sind Derivate eine Vertragsform innerhalb eines Termingeschäftes. Hierbei werden die Abschlüsse in der Gegenwart getätigt, das Handelsergebnis aber erst in der Zukunft erfüllt. Derivate basieren auf einen zu erwarteten Kurswert. Das klingt zuerst einmal sehr kompliziert, ist aber eigentlich relativ einfach zu erklären. Stellen Sie sich das Ganze z. B. bei einem Autokauf und folgendem Beispiel vor: Sie bestellen in einem Autohaus ein neues Fahrzeug. Vereinbart haben Sie dabei einen Kaufpreis in Höhe von 40.000,00 EUR und einen vereinbarten Liefertermin in 6 Monaten. Am Liefertermin übernehmen Sie das Auto, bezahlen die 40.000,00 EUR und fahren zufrieden vom Hof. Das Geschäft ist abgeschlossen.

Beim Handel mit Derivaten läuft es nahezu ähnlich, allerdings zum Ende mit einem ungewissen Ausgang. Auch hierzu nachfolgend ein Beispiel: Sie bestellen heute 10 Wertpapiere zu einem Einzelpreis von 25,00 EUR. Der Gesamt-Bestellwert beträgt somit 250,00 EUR. Als Laufzeit vereinbaren Sie 2 Monate. Nach Ablauf der Laufzeit erhalten Sie Ihre Wertpapiere und bezahlen 250,00 EUR.

Jetzt greift das Risiko:

Haben die 10 Wertpapiere am Laufzeitende einen höheren Kurswert, z. B. 30,00 EUR Einzelpreis, also gesamt 300,00 EUR, haben Sie einen Gewinn von 50,00 EUR erzielt.

Haben die 10 Wertpapiere am Laufzeitende einen niedrigeren Kurswert, z. B. 20,00 EUR Einzelpreis, also gesamt 200,00 EUR, haben Sie einen Verlust von 50,00 EUR erlitten.

CFDs (Contracts For Difference)

Bei CFDs, auch Differenzkontrakte genannt, handelt es sich vom Grundsatz her um Derivate. Allerdings sind CFDs im Gegensatz zu Derivaten, die für sich schon spekulativ gehandelt werden, äußerst hochgradige Spekulationsobjekte. CFDs eigenen sich daher nur für sehr erfahrene Trader / Broker, die sich über die Problematik des Handelns mit CFDs im Klaren sind.

Die Möglichkeiten für Gewinne sind grösser als bei Derivaten, gleichzeitig aber auch die Risiken für große Verluste enorm groß. Aktienhandel und Handel mit CFDs unterscheiden sich in folgenden Punkten:

Aktien spiegeln den Anteil des Aktieninhabers am Eigenkapital eines Unternehmens wider. Zudem sind mit dem Besitz von Aktien die entsprechenden Rechte und Pflichten eines Aktieninhabers nach dem deutschen Aktiengesetz rechtlich abgesichert.

CFDs dagegen sind nicht an dem Eigenkapital eines Unternehmens gebunden, sondern vielmehr an der Kursentwicklung (siehe Absatz Derivate). Sie sind auch nicht rechtlich abgesichert. Ca. 75 Prozent der Anleger verlieren Kapital beim Handel mit CFDs.

Cryptocoins

Unter Cryptocoins versteht man ein Geld- und Zahlungssystem aus der digitalen Welt. Cryptocoins werden nicht als offizielle Währung angesehen. Währungen sind „echtes Geld“ und damit händisch ein greifbares Zahlungsmittel, z. B. Euro, Pfund oder Dollar. Sie werden durch Zentralbanken der entsprechenden Länder ausgegeben, verwaltet und durch Banken im Währungskreis in Umlauf gehalten.

Cryptocoins dagegen sind keine Währung, sondern ein künstlich geschaffenes Zahlungssystem aus der ständig wachsenden digitalen Welt. Grundsätzlich kann man Cryptocoins auch als einfaches Tauschmittel bezeichnen. Sinn und Zweck dieses Zahlungssystems ist allerdings der bargeldlose Zahlungsverkehr, allerdings ohne Aufsicht von Behörden und ohne Mitwirkung der offiziellen Finanzinstitute. Genau genommen sind Cryptocoins künstlich geschaffenes Geld. Um Cryptocoins zu erschaffen benötigt man eine Gemeinschaft von Nutzern, die gemeinsam die Anzahl der Finanzeinheiten festlegen und darstellen. Alle folgenden Finanz-Transaktionen werden dann über Computer abgewickelt und gespeichert. Um dies datentechnisch abbilden zu können, wird eine Datenbank, der sogenannten Blockchain, aufgebaut. In diesem Blockchain sind sowohl Käufer und Verkäufer somit direkt verknüpft.

Zwei große Vorteile bieten Cryptocoins:

  • Finanztransaktionen werden ohne ein beteiligtes Finanzinstitut abgewickelt
  • Finanztransaktionen werden in Echtzeit abgewickelt.

Zwei große Nachteile von Cryptocoins sind:

  • Große Schwankungen des Finanzwertes in kurzen Zeitabständen
  • Schwieriger Start in dieses Zahlungssystems durch zeitraubende Einstiegsvarianten

Fonds

Diese Variante einer Assetklasse ist relativ einfach zu erklären. Eine bestimmte Anzahl von Anlegern legt dabei ihr Kapital in einen „Geldtopf“ an und lassen diesen von einem Bevollmächtigen, dem sogenannten Fondmanager, verwalten. Das gemeinsame Kapital wird nun durch den Fondmanager in verschiedenste Finanzwerten angelegt, dadurch gestreut und in einem Fond gebündelt. Es gibt die unterschiedlichsten Arten eines Fonds. Die bekanntesten sind Aktien-, Renten- und Immobilienfonds. Die Streuung der Finanzprodukte minimiert dabei das Risiko von Verlusten und die Anzahl der Anleger sorgt für einen festen Finanzwert. Das Prinzip ist dabei, dass ein möglicher Verlust eines Finanzproduktes durch den Gewinn eines anderen ausgeglichen, mindestens minimiert wird. Grundsätzlich gilt aber, dass sowohl die Gewinne wie auch die Verluste innerhalb der Anlegergruppe paritätisch verteilt werden.

Fonds können von Ihnen eigenständig gehandelt werden. Sie benötigen lediglich die Unterstützung eines Vermittlers oder eines Finanzinstitutes für die Eröffnung eines Depots auf einer Fondsplattform. Ist dies abgeschlossen, können Sie starten. Fonds werden als Sondervermögen verwaltet. Ein Sondervermögen wird vom Kapital eines Unternehmens getrennt und in einer unabhängigen Depotstelle (Bank) verwaltet. Im Falle eines Konkurses der Gesellschaft ist das Fondsvermögen rechtlich geschützt. Gläubiger dürfen nicht aus diesem Kapital bedient werden. Auch das Unternehmen kann nicht, z. B. bei kurzfristiger Zahlungsschwierigkeit, auf dieses Kapital zugreifen. Fonds bedeuten somit für Sie als Anleger nicht nur eine rechtlich geschützte, sondern auch eine sichere Anlageform.

Forex (Foreign Exchange)

Die alternative Bezeichnung für Forex ist Devisenhandel. Forex beschreibt den Handel sämtlicher Währungen der Welt außerhalb einer Börsenaktivität. Auch hier können Sie, wie bei dem bereits beschriebenen Fonds, direkt in den Handel einsteigen. Auch für diesen Handel benötigen Sie ein entsprechendes Depot bei einem Forex – Trader / Broker. Das Prinzip des Forex liegt in dem Tausch von Währungen in Abhängigkeit ihres Tageswertes. Da Währungen tagesaktuellen Schwankungen unterliegen, ergeben sich mit diesem Verfahren gute Möglichkeiten der Gewinnoptimierung. Betrachten Sie hierzu folgendes Beispiel:

Das Währungsverhältnis zwischen Euro und Dollar beträgt heute:

  • 1,00 EUR = 1,2357 Dollar
  • Sie investieren 1.000,00 EUR und erhalten dafür 1.235,70 Dollar

Am nächsten Tag verändert sich das Währungsverhältnis wie folgt:

  • 1,00 EUR = 1,2310 Dollar
  • Für Ihre investierten 1.000,00 EUR erhalten Sie somit nur noch 1.231,00 Dollar

Sie haben einen Verlust von insgesamt 4,70 Dollar erlitten.

Am übernächsten Tag steigt das Währungsverhältnis wieder an:

  • 1,00 EUR = 1,2427 Dollar
  • Für Ihre investierten 1.000,00 Euro erhalten Sie nunmehr 1.242,70 Dollar

Sie haben einen Gewinn von insgesamt 7,00 Dollar erzielt.

Futures

Unter Future versteht man einen terminisierten Vertrag zwischen Käufer und Verkäufer. Die Verpflichtungen, die beide Seiten mit diesem Vertrag vereinbaren sind dabei nach einem festgelegten Standard geregelt. Die Handelsplattform ist die Börse. Mit diesem Finanzprodukt können in kürzester Zeit enorm hohe Gewinne erzielt werden. Allerdings drohen auch massive Verluste, die sogar den Einstiegsbetrag nicht nur aufgebrauchen, sondern sogar übersteigen können. Der Umgang mit Futures wird daher nur von absoluten Experten durchgeführt und gilt im Allgemeinen als Premiumhandel an der Börse.

Bei Futures unterscheidet man zwei Gruppen von Handelswaren:

  • Aktien und Anleihen = Auch als Commodity Futures benannt
  • Indizes und Währungen = Auch als Financial Futures benannt

Bei Vertragsabschluss verpflichten sich Käufer bzw. Verkäufer, eine festgelegte Menge mit einer entsprechenden Qualität zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu handeln bzw. zu verhandeln (liefern). Der entsprechende Kauf- bzw. Verkaufspreis wird zum Zeitpunkt des Abschlusses eines Vertrags festgelegt. Grundlage des Preises ist der aktuelle Basiswert des Finanzproduktes, der ebenfalls vertraglich festgelegt wird.

Steigt jetzt der Basiswert bis zum vereinbarten Endtermin des Vertrages, bedeutet es für den Käufer einen Gewinn, für den Verkäufer einen Verlust. Fällt der Basiswert bis zum vereinbarten Endtermin des Vertrages ergibt sich eine umgekehrte Situation. Der Verkäufer erzielt einen Gewinn, der Käufer erleidet einen Verlust.

Um diese extremen Situationen ein wenig sicherer zu machen, wurde zwischenzeitlich eine Vorsichtsmaßnahme eingeführt. Futures werden üblicherweise auf Gewinnspanne gehandelt bzw. verhandelt. Der Käufer bezahlt dafür nicht den vollen Wert des Vertrages, sondern leistet lediglich eine Anzahlung, die als Sicherheitsleistung zu verstehen ist und in einem entsprechenden Verhältnis zum Vertragswert steht. Steigt nun während der Laufzeit des Vertrages die Marge und damit das Verhältnis von Vertragswert zu der bereits gezahlten Sicherheitsleistung, erhält der Käufer eine Zinsgutschrift. Sinkt die Marge, kann der Verkäufer eine Nachschusszahlung zu der bereits entrichteten Sicherheitszahlung einfordern.

Eine Kündigung eines Vertrages, z. B. während einer Konjunkturkrise ist nicht möglich. Beide Vertragsparteien unterliegen dabei gleichen Regeln. Nur durch einen Weiterverkauf des Vertrages kann sich eine Partei den eingegangenen Verpflichtungen entziehen.

Rohstoffe

Wichtig: Der Handel mit Rohstoffen ist für private Investoren eingeschränkt und nicht an jeder Börse möglich. So ist das direkte Handeln an Warenterminbörsen nicht zulässig. Sie haben aber Alternativen, um trotzdem an diesen Geschäften teilzunehmen. Nutzen Sie dafür z. B. CFDs oder Fonds (bereits beschrieben) und Sie können quasi indirekt am Handel teilnehmen. Allerdings werden Sie nicht ohne das Engagement eines ausgebildeten Traders / Brokers auskommen. Zum einen ist diese Handelsvariante auch sehr risikoreich, zum anderen ist der Handel nicht an allen Börsenstandorten möglich. Die größten Handelsplätze für Rohstoffe findet man in u. A. in Frankfurt, Zürich, Chicago, New York oder Sydney.

Zu beachten ist aber beim Handel mit Rohstoffen, dass Preise durch verschiedenste Faktoren, die üblicherweise nichts mit dem Handel direkt zu tun haben, beeinflussbar sind und zu heftigsten Preisschwankungen führen können. Politische Entscheidungen, Kriege, Unruhen und Naturkatastrophen haben erheblichen Einfluss auf die Preise. Es erübrigt sich also eigentlich darauf hinzuweisen, dass der Handel mit Rohstoffen höchst spekulativ und damit auch sehr risikoreich ist.

Direkthandel

Der Direkthandel ist einer der Wege außerhalb einer Börse und deren Regularien zu handeln. Diese Variante, auch außerbörslicher Handel genannt, lässt einen Handel mit Finanzprodukten auf direktem Weg zu. Ganz einfach: zwischen Käufer und Verkäufer. Ein Vorteil dieser Handelsvariante ist dabei, dass Sie nicht den Kursschwankungen an einer Börse ausgesetzt sind. Sie können Einkaufs- bzw. Verkaufspreise individuell festlegen und damit durchaus günstigere Preise verhandeln. Ein Nachteil ist dabei allerdings, dass Sie von späteren positiver Wertsteigerungen nicht partizipieren können. Um den Direkthandel zu verdeutlichen, nachfolgend ein Beispiel:

Sie wollen einen Teil Ihrer Finanzprodukte verhandeln. Der Wert dieses Finanzpaketes beläuft sich auf 10.000 EUR. Zur Abwicklung des Verkaufes beauftragen Sie Ihre Hausbank. Der außerbörsliche Handel startet.

Ihre Hausbank kennt aufgrund ihrer geschäftlichen Verbindungen einen Finanzmakler, der auf der Suche nach genau diesen Finanzprodukten ist. Sie bietet Ihr Finanzpaket zum Verkauf an, verlangt aber als Ankaufssumme den aktuellen Tageswert der Finanzprodukte zzgl. eines entsprechenden Spekulationswert. In der Summe 11.500,00 EUR.

Der Finanzmakler willigt einem Ankauf zu, drückt allerdings den Gesamtpreis auf 11.000,00 EUR. Die Bank willigt in den Verkauf ein und erhält die 11.000,00 EUR. Nach Abzug Ihrer Provision überweist Ihnen die Hausbank einen Betrag von 10.500,00 EUR. Sie haben einen Gewinn in Höhe von 500,00 EUR erzielt.

Währungen

Zuerst muss einmal der Begriff „Währung“ definiert werden. Unter Währungen versteht man gesetzliche Vorgaben, die das entsprechende Geldwesen in den Staaten bzw. Wirtschaftsregionen regeln. Die wohl wichtigsten Währungen der Welt findet man mit Bestimmtheit in den Ländern oder Wirtschaftsregionen mit einer sehr hoher Wirtschaftskraft. Zu diesen wichtigsten Währungen zählen der Dollar aus den Vereinigten Staaten von Amerika, der Yen aus Japan, der Franken aus er Schweiz, aber auch als Gemeinschaftswährung der EURO aus der Eurozone.

Währungen unterliegen allerdings Schwankungen, mal mehr, mal weniger. Der Grund liegt im Regelfall immer in der konjunkturellen Entwicklung der Länder bzw. Wirtschaftszonen. Genau diese Situation birgt das Risiko im Handel mit Währungen.

Ein weiteres Risiko beim Handeln mit Währungen liegt in der Tatsache, dass abseits der Börsenaktivitäten mit Währungen direkt spekuliert werden kann. So kann man z. B. direkt Währungen tauschen oder in diversen Fonds, insbesondere Immobilienfonds, investieren. Je umfangreicher dieser Handelsaktivitäten ausfallen, umso grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Wert einer Währung deutlicher verändert, als dies über die Steuerung mit Leitzinsen der jeweiligen Zentralbanken erfolgt. Diese Situation wiederum kann dazu führen, dass gegen bestimmte Währungen gehandelt wird, deren Kaufkraft entsprechend verliert und schlussendlich Finanzkrisen zur Folge hat. Natürlich einhergehend mit entsprechenden Verlusten der Kaufkraft.

Das beste Beispiel hierfür ist die Eurokrise aus dem Jahr 2020. Länder, wie Griechenland und Spanien standen kurz vor dem Bankrott und eine Vielzahl der Anleger stießen Ihre Euros ab und investierten dafür in den starken Franken der Schweiz. Allerdings nicht mit der Absicht, jetzt in der Schweiz handelsaktiv zu werden, sondern lediglich, um das Geld in Sicherheit zu bringen, besser gesagt „zu bunkern“.

Das Ergebnis dabei war, dass der Franken an Wert gegenüber dem EURO massiv verlor. Vor der Eurokrise war das Verhältnis 1,50 Franken = 1,00 EUR. Während der Krise erreichte das Verhältnis nahezu einen Gleichstand. Das Ergebnis war, dass Produkte aus der Schweiz immer teurer wurden und Kredite in der Fremdwährung Franken uninteressant wurden.

Zertifikate

Unter Zertifikate versteht man Finanzprodukte, die von Banken extra für Privatanleger konzipiert wurden. Zertifikate müssen mittlerweile aus mindestens einem, möglichst aus mehreren Finanzprodukten bestehen. Alternativ können auch derivative Finanzprodukte beigefügt sein.

Rechtlich betrachtet sind Zertifikate nichts anderes als Inhaber – Schuldverschreibungen. Genau an diesem Punkt besteht aber ein Risiko. Sollte nämlich der Herausgeber eines Zertifikats in eine finanzielle Schieflage, z. B. Insolvenz, geraten, droht ein Totalverlust der Einlage. Das beste Beispiel für diese Situation war die Pleite der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers aus dem Jahr 2008. Sie sollten also bei der Investition in Zertifikate nicht nur auf die beteiligten Werte, sondern auch auf die Bonität der beteiligten Unternehmen achten.

Zertifikate ermöglichen Ihnen als Privatanleger an der Entwicklung vieler Basiswerte teilzuhaben. Die Bandbreite der möglichen Anlageprodukte ist vielfältig, da nahezu jedes Finanzprodukt in Ihr Wertpapierkonto eingebunden werden kann.

CFD Trading Ratgeber

Wenn Sie Rohstoffe, Kryptowährungen, Aktien oder Devisen handeln möchten, dann sind Sie hier genau richtig. Denn wer sich mit dem Thema CFD noch nie beschäftigt hat, sollte sich vor dem Handel gut informieren. Mit unserem Ratgeber “CFD Trading – Schritt-für-Schritt Anleitung” wollen wir Ihnen das notwendige Fachwissen schnell und leicht verständlich vermitteln. Viel Spaß beim Lesen?

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Beachten Sie bitte: CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

CFD Handel lernen – Strategien & Tipps für Anfänger

CFD Strategien – Wieso „KISS“ Grundvoraussetzung ist!

Einsteiger benötigen einfache CFD Strategien, nach denen sie sich richten können. Einfach heißt nicht, dass sie nur zum Teil brauchbar sind. Ganz im Gegenteil Einige der erfolgreichsten und aussichtsreichsten Handelsstrategien sind nach dem KISS-Muster aufgebaut („Keep it simple and stupid“). Frei übersetzt: Halte es so einfach wie möglich!

Grundsätzlich sollten Sie beachten, dass CFDs eher als kurzfristige Investments gedacht sind. Als langfristige Anlagemöglichkeit sind sie nicht geeignet. Das Zeitfenster spielt bei der richtigen CFD Trading Strategie also eine wesentliche Rolle. Auch muss der Trader eine gewisse Grundkenntnis über den Basiswert mitbringen. Rohstoffe verhalten sich beispielsweise anders als Devisen oder Aktien. Eine Strategie, die bei einem Index hervorragend läuft, funktioniert im Devisenmarkt vielleicht gar nicht.

5 Fragen, die Sie sich vorher stellen sollten:

  1. Verstehe ich die Funktionsweise von CFDs?
  2. Welche(n) Basiswert(e) möchte ich handeln?
  3. Welches Zeitfenster soll getradet werden?
  4. Wie viel Kapital habe ich zur Verfügung?
  5. Habe ich die CFD Strategie auf einem Demokonto getestet?

Die Funktionsweise von CFDs zu verstehen ist natürlich Grundvoraussetzung. Wenn Ihnen Begriffe wie Margin, Finanzierungs- & Rollgebühren, Spread, Nachschusspflicht, Stopp-Loss usw. keine Fremdwörter sind, dann können Sie jetzt den nächsten Schritt wagen.

Es ist nur allzu verständlich, dass man sofort mit dem CFD Handel loslegen will. Doch zunächst sollte eine Strategie immer erst auf einem Demokonto getestet werden. Zum Einen natürlich um festzustellen, ob die erfolgreich ist. Andererseits aber auch, damit Sie sich zunächst damit vertraut machen. Denn von der Theorie zur Praxis besteht oft ein erheblicher Unterschied. Einige Dinge werden Ihnen sogar erst in der Praxis auffallen, die Sie dann doch anders machen wollen.

Tipp: Die hier beschriebenen Empfehlungen setzen Sie am besten mit einem kostenfreien Demokonto beim führenden CFD Broker XTB um. Melden Sie sich hier direkt in wenigen Minuten für das gratis Demokonto bei XTB an, um damit unter richtigen Verhältnissen traden zu lernen. Hier erfahren Sie noch mehr über unseren CFD Broker Testsieger.

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2 CFD Strategien für Ihren Erfolg!

Beim CFD Trading lernen geht kein Weg an Chartanalyse vorbei

Bei Kursprognosen für Differenzkontrakte kommt man um die Chartanalyse fast nicht herum. Denn mit Hilfe der grafischen Darstellung von Kursverläufen lassen sich Trends & spezielle Konstellationen besonders einfach erkennen. Oft braucht man dazu nicht einmal besondere Hilfsmittel.
In der Regel können über die Handelsplattform des Brokers einfache Chartanalysen ohne Weiteres durchgeführt werden. Dazu gehören vor allem gleitende Durchschnitte und die Markierung von Höchst- und Tiefstkursen.

4 Tipps für’s CFD Handel lernen:

  1. Beachten Sie das Zeitfenster in dem Sie handeln!
  2. Behalten Sie Ihr Risiko im Griff! Setzen Sie immer einen Stopp-Loss!
  3. Nach Möglichkeit den Stopp relativ schnell auf Entry setzen!
  4. Fallende Märkte sind dynamischer als steigende.

1. CFD Trading Strategie: Trendfolge

Gegen den Strom zu schwimmen ist nicht nur beim Baden anstrengend. Auch beim Traden ist es oft nicht nur die einfachste, sondern auch die erfolgversprechendste Strategie, auf eine Fortsetzung des Trends zu spekulieren.

Denn die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Trend fortsetzt, ist meistens höher als die, dass es zu einer Umkehr kommt. Zumal es viele andere Händler genauso machen und den Trend damit am Leben erhalten, gemäß dem Motto: “Die Hausse nährt die Hausse.”
Der Vorteil bei CFDs besteht darin, dass Sie sowohl von fallenden als auch von steigenden Kursen (Trends) profitieren können.

Den Trend erkennen

Wer den CFD Handel lernen will, sollte deshalb mit der Trendfolgestrategie anfangen. Am einfachsten ist der Blick auf die gleitenden Durchschnitte. Viele Charts bieten diese Möglichkeit standardmäßig an. Zur Auswahl stehen dann verschiedene Durchschnitte, beispielsweise für 38 oder für 90 Zeitintervalle (je nachdem was eingestellt ist, heißt das zum Beispiel 38 Tage oder 38 Stunden). Das Ergebnis erscheint als Linie, die jeweils das (arithmetische) Mittel der vergangenen Tage bildet. Durch die Durchschnittslinie werden kurzfristige Ausschläge nach oben oder unten geglättet. Geht die Linie nach oben, sollte man tendenziell auf steigende Kurse setzen, zeigt sie nach unten, auf fallende.

In der Regel genügt bereits ein erster Blick auf den Kursverlauf. Haben die Kurse eine offensichtliche Tendenz oder Richtung handelt es sich um einen Trend. Verlaufen die Kurse scheinbar willkürlich mal nach oben, mal nach unten, handelt es sich um einen volatilen Markt ohne klare Richtung. Von diesen Märkten macht die Trendfolgestrategie dann keinen Sinn.

Tipp 1: Beachten Sie immer das jeweilige Zeitfenster, in dem Sie traden wollen.
Es macht beispielsweise keinen Sinn, den Chart auf Wochenbasis zu analysieren, wenn Sie vorhaben auf Stundenbaisis zu traden. Für Anfänger, die den CFD Handel lernen wollen, sind Trends auf Stundenbasis oder höher gut geeignet.
Wir empfehlen, dass Sie sich vom “großen” Bild zum “kleinen” herunterarbeiten. Beispielsweise analysieren Sie zunächst den Trend auf Tagesbasis und im Anschluss auf immer kleineren Zeitebenen. So entwickeln Sie ein Gefühl für die aktuelle Marktlage.

Gleitende Durchschnitte kombinieren

Beliebt und einfach ist das sogenannte Moving Average Crossover. Dabei werden zwei gleitende Durchschnitte mit unterschiedlicher Länge verwendet. Wenn der kurzfristigere Schnitt den längerfristigen von unten kommend schneidet, spricht das für steigende Kurse. Wenn er von oben kommend schneidet, sind fallende Kurse wahrscheinlich.

Beispielsweise können ein 14er-Durchschnitt und ein 55er-Durchschnitt kombiniert werden. Liegt der 14er-Schnitt zunächst niedriger als der 55er-Schnitt und schneidet diesen dann von oben nach unten, ist das ein Signal um auf fallende Kurse zu setzen, da der Durchschnittskurs der letzten 14 Intervalle unter dem 55er-Schnitt liegt. Problematisch an diesem Strategie-Element ist, dass die Durchschnitte auf der Vergangenheit beruhen. Oftmals tritt das Signal daher etwas zeitverzögert auf.

An der markierten Stelle wurde mit Hilfe von gleitenden Durchschnitten ein Short-Signal erzeugt. Anschließend ist sehr schön der Abwärtstrend von knapp 2 Monaten zu sehen.

Tiefpunkte geben Auskunft

Alternativ kann man die Tiefpunkte im Chart miteinander verbinden. Denn auch bei einem intakten Trend geht es mal hoch und mal runter. In einem ganz normalen Linien-Chart kann man gut erkennen, bei welchen Kursen die Entwicklung die Richtung ändert. Idealerweise findet man dabei eine Linie, auf der mehrere Tiefpunkte liegen, also Werte, bei denen eine Abwärts- in eine Aufwärtstendenz übergeht. Ist die Trendlinie nach oben geneigt, spricht das für steigende Kurse, fällt sie, sind weiterhin fallende Kurse wahrscheinlich.

Tipp 2: Das Risiko im Griff – Stopp-Loss!
Egal in welche „Richtung“ Sie gerade traden, setzen Sie immer einen Stopp-Loss! Wo genau der Stopp-Loss gesetzt werden soll, kann nur im Einzelfall gesagt werden. Setzen Sie Ihn jedoch keinesfalls zu knapp, um nicht unnötigerweise ausgestoppt zu werden.
Einige Trader orientieren sich dabei an den Moving Averages. Endet der Schlusskurs beispielsweise über/unter dem 7er Durchschnitt, ist das ein Signal, den Trade zu beenden. Andere orientieren sich an den Trendlinien. Wird diese gebrochen, schließen sie den Trade.

Es geht nicht immer weiter

Aber natürlich geht es nicht immer in eine Richtung. Mitunter kann die Trendfolgestrategie sogar zu einem bösen Erwachen führen. Dann nämlich, wenn man in einen überkauften bzw. überverkauften Markt hineinläuft. Gute Investoren haben deshalb auch beim CFD Handel immer die fundamentalen Daten im Hinterkopf. Außerdem kann man sich durch Stop Loss Kurse schützen. Fällt der Kurs unter einen bestimmten Wert, wird der Differenzkontrakt automatisch verkauft, sodass größere Verluste verhindert werden. Zudem sollten auch Anfänger mit der Kontra-Trend-Strategie vertraut sein. Dabei wird auf eine Trendumkehr gesetzt.

2. CFD Trading Strategie: Kontra-Trend

Auch eine Trendumkehr kann man oft an bestimmten Signalen erkennen. Grundsätzlich ist deren Identifizierung aber etwas schwieriger. Zudem ist eine Trendumkehr meist unwahrscheinlicher als eine Trendfolge. Daher ist diese CFD Strategie nicht für die absoluten Neulinge geeignet.

Gibt es sowohl Anzeichen für eine Trendfortsetzung als auch für eine Trendumkehr, sollten Trader im Zweifel eher auf eine Fortsetzung setzen – oder sich einen anderen Basiswert suchen, bei dem die Handelssignale eindeutiger sind. Allerdings lässt sich mit der Trendumkehr viel Geld verdienen, wenn man etwa einen Kurseinbruch richtig vorhersieht.

Woran erkenne ich einen Trendwechsel?

Auch bei dieser Strategie helfen die oben beschriebenen Trendlinien weiter. Wird eine nach oben gerichtete Trendlinie nach unten durchbrochen, spricht das für den Beginn eines möglichen Abwärtstrends.

Bestimmte Widerstands- und Unterstützungslinien können ihrerseits eine Trendumkehr ankündigen. Das ist der Fall, wenn ein Kursanstieg bisher immer bei einem bestimmten Kursniveau in einen Abwärtstrend übergegangen ist oder umgekehrt ein Kursrückgang in einen Kursanstieg. Beispielsweise wenn der Kurs einer Aktie immer bis 27,00 Euro stieg und dann zurückging. Ist aktuell ein Kursniveau von 26,89 erreicht, steht eine Trendwende vermutlich unmittelbar bevor. Wird die Linie allerdings doch durchbrochen, setzt sich der Trend meist längere Zeit fort und es lohnt sich sofort auf die Trendfolgestrategie umzuschwenken.

An der markierten Stelle wurde ein Aufwärtstrend nachhaltig durchbrochen. Das deutet auf eine Trendumkehr hin. Tatsächlich gab der Kurs in den nächsten 6 Wochen weiter nach. Wichtig ist auch, dass der Schlusskurs deutlich unter der Trendlinie liegt.

Noch mehr Tipps & Tricks speziell für den Devisenhandel gibt es hier: Devisen kaufen & verkaufen.

Tipp 3: Fallende Märkte sind “dynamischer” als steigende Märkte
Häufig sind fallende Märkte mit einer größeren Dynamik verbunden, als steigende. Das liegt an der Psychologie des Menschen. Oft herrscht dann eine gewisse Panik. Jeder will nur noch verkaufen und die Käufer treten in den Hintergrund. Obwohl es natürlich immer auch Käufer geben wird, ansonsten würde der Kurs auf 0 fallen. In diesen Märkten sind große und schnelle Gewinne möglich. Aber Achtung! So stark sie auch auftreten, können sie genauso abrupt zu Ende sein.
Steigende Märkte hingegen sind von einem längeren Trend geprägt. Die Marktteilnehmer wollen zunächst “sicher gehen”, ob die Kurse auch nachhaltig sind und investieren nach und nach.

Trendumkehrsignal: Kopf und Schulter

Eine Trendumkehr läutet auch die bekannte Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) oft ein. Sie erkennt man daran, dass es 3 Wendepunkte gibt, von denen der zweite der höchste ist. Ein Kurs steigt beispielsweise bis auf 26,00 Euro und sinkt dann zunächst, später steigt er auf 27,00 Euro und sinkt nun auf 24,80 Euro, ehe er wieder auf 26,10 Euro ansteigt. Das dritte Kurshoch hat also nicht mehr das Niveau des zweiten erreicht. Bei einem intakten Aufwärtstrend hätte es dieses dagegen sogar übertreffen sollen. Ein deutliches Zeichen für einen auslaufenden Trend.

Umgekehrt sieht es aus, wenn von drei Tiefpunkten der dritte weniger niedrig liegt als der zweite. Mit dieser umgekehrten Schulter-Kopf-Schulter-Formation wird meist das Ende eines Abwärts- und der Beginn eines Aufwärtstrends eingeleitet.

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Eine Frage bleibt: Wann steige ich wieder aus?

Einen Punkt, den viele vernachlässigen, wenn sie das CFD Trading lernen, ist der Ausstieg (auch “Exit” genannt). Immer wieder ist zu beobachten, dass akribisch nach dem perfekten Einstieg (Entry) gesucht wird, aber man macht sich keine Gedanken um den Ausstieg.
Egal welche CFD Strategien Sie nutzen. Wenn Sie den CFD Handel lernen wollen, sollten Sie sich von Anfang an auch Gedanken über den Ausstieg aus einem Trade machen. Statistiken belegen immer wieder, dass der Ausstieg oft wesentlich mehr zum Ergebnis beiträgt als der Einstieg

Welche Ausstiegssignale gibt es?

Egal welche CFD Trading Strategie Sie auch nutzen: Einige Grundsätze gelten immer. Vor allem einer fällt Tradern sehr schwer – sowohl Anfängern, wie auch Profis. Dieser Grundsatz ist jedoch von essentieller Bedeutung: Gewinne laufen lassen – Verluste begrenzen!

Während Verluste durch einen Stopp effektiv begrenzt werden können, fällt es Händlern schwer, Gewinne laufen zu lassen. Das liegt wieder an der menschlichen Psychologie. Wir haben einfach Angst davor, bereits aufgelaufene Gewinne wieder “hergeben” zu müssen. Eine Möglichkeit, diesen Prozess zu automatisieren ist das Setzen eines Trailing-Stopp-Loss. Dieser darf aber nicht zu nah am aktuellen Kurs gesetzt werden, damit der Trend bzw. der Kurs genügend “Luft” hat.
Eine andere Variante ist das Setzen eines Kurszieles. Bereits vor dem Trade wird ein Kursziel gesetzt. Sobald dieses Ziel erreicht wird, wird der Trade geschlossen. Andere schließen an dieser Stelle nur die Hälfte des Trades. Die andere Hälfte läuft weiter. Weitere Denkanstöße finden Sie in der nachfolgenden Box:

5 Möglichkeiten für den optimalen Ausstieg

  • Gewinne laufen lassen – Verluste begrenzen
  • Setzen eines Trailing Stopp-Loss (genügend “Luft” lassen)
  • Setzen eines Kurszieles
  • Indikatoren/Oszillatoren (z.B. EMA 20) als Stopp-Loss nutzen.
  • Bei Erreichen eines vorgegeben Gewinns nur die Hälfte der Position schließen, die andere läuft weiter.

CFD Handel lernen – Auf Disziplin kommt es an!

Auch die Tipps zum CFD Handel sind keine Gewinngarantie. Erfahrung gehört im diskretionären Handel einfach dazu. Gute Trader setzen deshalb nie alles auf eine Karte. Allerdings macht die richtige Anwendung der CFD Strategien das Gewinnen deutlich wahrscheinlicher. Jedem, der das CFD Trading lernen will, empfehlen wir an dieser Stelle das kostenfreie Demokonto von XTB, dass auch noch zeitlich unbegrenzt nutzbar ist. Melden Sie sich direkt an um die hier beschriebenen Taktiken auszuprobieren. Sie können nur gewinnen! Auch in unserem CFD Anbieter Vergleich, ist XTB auf Platz 1!

Setzen Sie Ihre CFD Trading Strategien diszipliniert um! Halten Sie sich an Ihre Parameter. Das ist einer der wesentlichsten Punkte, um mit CFDs erfolgreich zu sein.

CFD Tipps 2020: 10 Tipps & Tricks für das CFD handeln und CFD Trading

Erfolg im CFD Trading bzw. CFD Handel beruht nicht auf geheimen Formeln oder ähnlichen Verschwörungstheorien, sondern auf konsequenter Arbeit. Erfolgreiche Trader minimieren den Schaden, wenn sie CFD handeln, sprich das Risiko, der durch ihre eigenen Fehler entsteht und maximieren die Erträge durch Strategie.

Effektivität wird durch die Wahl der besten Instrumente (=Handelsplattformen) erreicht. 19 wichtige Tipps für CFDs im Überblick.

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CFD Trading lernen mit einem Demokonto

Einsteiger sollten keinesfalls sofort ins „kalte Wasser“ springen und echtes Geld einsetzen. Nahezu alle CFD Broker bieten kostenfreie Demokonten an, die auch Trader nutzen, die mit Aktien und Optionsscheinen bereits Erfahrung gemacht haben und mit CFDs Neuland betreten. Vorteilhaft ist ein CFD Demokonto ohne zeitliche Befristung, die mit den Kursen des Live-Handelsservers versorgt werden. Es ist also absolut empfehlenswert, den CFD Handel zunächst auf einem Testkonto zu probieren.

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Vorsicht vor CFD Tipps von selbsternannten Gurus

Nicht nur CFD Trading Einsteiger bevorzugen im Handel mit CFD Tipps und CFD Strategien von Börsenbriefen und Signalanbietern. Einige davon bieten tatsächlich brauchbare Analysen und strategische Ansätze – die Mehrzahl der Angebote ist allerdings kritisch zu sehen. Wie immer im Leben gilt: Von nichts kommt auch nichts – Trader sollten den Handel mit CFD lernen und dabei ihre analytischen und strategischen Fähigkeiten ausbauen anstatt auf den goldenen Tipp eines Gurus zu warten. Legales Geheimwissen gibt es nicht! Der CFD Handel ist zwar grundsätzlich relativ einfach, allerdings gilt es immer einige Fallstricke zu vermeiden.

Broker statt Market Maker

Zu den wichtigsten CFD Tipps gehört die Wahl des richtigen Brokers. Trader sollten „echte“ Broker Market Makern vorziehen. Am besten eigenen sich Broker mit Direct Market Access, bei denen Orders direkt ins Orderbuch der Börse platziert werden können. Zwar fallen optisch höhere Kosten an als bei Market Makern. Diese werden durch bessere Kurse aber leicht amortisiert.

So sieht die Webseite von XTB aus

Regulatorisches Umfeld beachten

Die aufsichtsrechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen dürfen bei der Brokerwahl keine untergeordnete Rolle mehr spielen – dafür sind die generellen Unsicherheiten im Finanzsektor heute zu unübersichtlich. Führt ein Broker seine Geschäfte nicht von einem etablierten Finanzplatz aus, sollten zumindest die nicht in Margin gebundenen Kundengelder an einem solchen verwahrt werden. Vorteilhaft ist eine Sicherung gegen Forderungsausfälle aus offenen Geschäften.

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Auf mental anspruchsvolle Strategien anfangs verzichten

Auch Einsteiger im CFD Handel setzen mittlerweile auf automatisierten Handel – sofern eine qualitativ hochwertige Strategie ausgewählt wird, spricht dagegen auch nichts. Bei der Auswahl einer oder mehrerer Strategien sollten besonders Einsteiger aber nicht nur auf den Profitfaktor, sondern auch auf seine Zusammensetzung (Payoff Ratio und Trade Ratio) achten. Vorteilhaft sind Strategien, die einen hohen Anteil profitabler Trades aufweisen und möglichst konstant Gewinne produzieren. Das Gegenstück (lange Verlustserien und wenige große Gewinne) führt bei Neulingen häufig zu Frustration und Nervosität. Dann fehlt die mentale Gelassenheit, um die die Besonderheiten im Handel mit CFD lernen zu können. Hilfreich können gerade zu Beginn auch Social Trading Anbieter sein. Dort kann man sich Strategie Tipps von erfahrenen Tradern holen oder ganz einfach deren Strategien kopieren.

Eigenheiten der Märkte berücksichtigen

Häufig folgt der Einstieg in den Handel mit CFD dem Forex Trading. Viele Trader glauben fälschlicherweise, dass mit Ausnahme einiger technischer und rechtlicher Randaspekte keine wesentlichen Unterschiede zwischen Forex und CFD bestehen – und sind damit auf dem Holzweg. Es stimmt zwar, dass die grundlegenden Funktionsweisen ähnlich sind, was die Berechnung von Hebel und Margin angeht. Außerdem wird der Forex Handel häufig über das CFD Trading abgedeckt. Doch es gibt auch einige Unterschiede. CFDs beziehen sich auf Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Edelmetalle, Zinssätze, Inflationsraten etc. Diese Märkte verhalten sich in vielen Aspekten grundlegend anders als Währungen. Wer CFD Trading lernen und dabei erfolgreich sein möchte, muss die Spezifikationen jeder einzelnen Assetklasse (zum Beispiel Contango und Backwardation bei Rohstoffen) ebenso verstehen wie die Besonderheiten von Terminkontrakten, aus denen sich Differenzkontrakte häufig ableiten.

CFD Handel: Verluste effektiv begrenzen

Die Grundregel für das Überleben an den Märkten gilt selbstverständlich auch für den Handel mit CFDs: Wer die Begrenzung von Verlusten scheut, verliert meistens früher als später sein gesamtes Kapital. Angemessene Positionsgrößen, Stop-Loss etc. sind unverzichtbar.

Wenngleich das CFD Trading mit einem hohen Risiko verbunden ist, lassen sich mitunter hohe Gewinne erzielen. Hierfür müssen Trader die Kurse jedoch kontinuierlich im Blick haben und können z. B. ein Echtzeit-Finanzdiagramm nutzen.

Risikomanagement nicht vom FX-Trading übernehmen

Im Handel mit CFDs lauern einige marktspezifische Risiken, die im FX-Trading keine Rolle spielen. Das Risikomanagement für ein CFD Konto darf deshalb nicht eins zu eins von einem Forex-Konto übernommen werden. So kann es durch die tägliche Unterbrechung des Handels sehr viel häufiger zu Opening Gaps kommen. Vor allem im Handel mit Agrarrohstoffen kann niemals ganz ausgeschlossen werden, dass der Handel für mehrere Tage oder sogar Wochen am Stück ganz ausgesetzt wird, weil die Kursbewegungen zu stark sind. Die bei vielen Brokern angebotene Option garantierter Stop-Loss-Orders sollte trotz der damit verbundenen Gebühren geprüft werden.

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Keine übertriebenen Hebel einsetzen

Zu den wichtigsten Tipps für CFDs gehört der maßvolle Umgang mit Finanzhebeln. Das viele Broker im Handel mit Index-CFDs Hebel-Faktoren von 100:1 anbieten, führt immer wieder zu Missverständnissen: Wer eine Index-Position mit weniger als 5% Eigenkapital eröffnet, verlässt den Bereich der Spekulation und begibt sich auf ein glücksspielartiges Himmelfahrtskommando.

Lehrgeld ohne Selbstzweifel in Kauf nehmen

Selbst mit bestmöglicher Vorbereitung, optimaler Strategie und glücklicher Hand wird es rasch (auch) zu Verlustpositionen kommen. Das sollte Trader weder zu Zweifeln an ihrem Vorhaben noch an sich selbst bewegen: Defizitäre Positionen sind die Betriebskosten des Unternehmens „Trading“. Gerade in den ersten Jahren müssen Einsteiger oft Lehrgeld bezahlen – mit etwas Ironie lässt sich dieses als Aufwand für Forschung und Entwicklung verbuchen.

Trading immer nur mit Strategie

Der Handel mit CFD sollte nicht einem Bauchgefühl folgen, sondern immer auf harten Fakten basieren. In der Regel handelt es sich um Signale und Charts, die ausgewertet werden. Natürlich können Trader gleichzeitig auch noch aktuelle Wirtschaftsnachriten beobachten, um beispielsweise bei Ereignissen wie dem Brexit auf dem Laufenden zu bleiben. Entsprechende Rück- und Ausblicke würden bspw. so aussehen:

Auf bestimmte Basiswerte fokussieren

Gerade zu Beginn der Handelstätigkeit empfiehlt es sich, sich auf bestimmte Basiswerte zu fokussieren. So können Trader eine Spezialisierung für einige wenige Werte aufbauen, gute Informationsquallen hierzu finden und ein Gefühl für Wertentwicklungen entwickeln. Auch die Analysen fallen leichter, weil sich nach einer Zeit gewisse Muster geben. Folgende Basiswerte eignen sich besonders gut dazu, den Einstieg in das Trading zu schaffen:

Das liegt vor allem daran, dass über diese Werte sehr viele Informationen verfügbar sind. Außerdem ist die Volatilität gerade bei den Indizes etwas geringer als zum Beispiel bei Öl.

Das Handelsangebot bei XTB

Günstigen Broker suchen

Das CFD handeln zeichnet sich generell dadurch aus, der er sehr günstig ist. Das gilt vor allem beim Vergleich mit anderen Finanzderivaten wie etwa Zertifikaten oder Optionsscheinen. Dennoch entstehen beim Handel natürlich Kosten, die über den sogenannten Spread abgerechnet werden. Gemessen wird er in Pips. Je nach Broker können sich die Anzahl der Pips für die CFDs stark voneinander unterscheiden. Trader sollten vor allem darauf achten, dass der Broker die jeweils bevorzugt gehandelten Basiswerte zu günstigen Konditionen bereitstellt.

Handelsplattform anpassen

Die Handelsplattform bei großen Brokern sind in der Regel allesamt leicht und intuitiv zu bedienen. Dennoch existieren natürlich auch hier einige Unterschiede. Hilfreich ist es, wenn der Trader selbst für die Gestaltung der Plattform sorgen kann. So können etwa bevorzugte Orderzusätze oder bestimmte Shortcuts angelegt werden. Dadurch läuft der Handel noch etwas effizienter und schneller ab.

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Emotionalität vermeiden

Natürlich freuen sich Trader, wenn sie Gewinne eingefahren haben. Gleichzeitig ärgert sich der Anleger, wenn er Kapital verloren hat. Beide Emotionen müssen aber während des Tradings unbedingt ausgestellt werden. Das Glücksgefühl von Gewinnen sorgt sonst schnell dafür, dass zu optimistische Positionen eröffnet werden. Der Handel erfolgt dann frei nach dem Motto: „Heute klappt doch eh alles.“ – in der Regel kommt es aber genau dann aufgrund von Unachtsamkeit zu Fehlern. Selbiges gilt bei Verlusten. Hier versucht der Trader dann nahezu zwanghaft, diese wieder auszugleichen.

Wer feststellt, dass er gerade emotional wird, sollte das Trading für den Handelstag direkt beenden. Es empfiehlt sich, den Kopf freizubekommen und für Ablenkung zu sorgen.

Ständig fortbilden

Das CFD-Trading sollte vor allem im Demokonto erlernt werden. Nach dieser Einarbeitungsphase ist das Lernen aber keineswegs vorbei, im Gegenteil. Erst jetzt beginnt der Trader, Erfahrungen zu sammeln. Dabei sollte nicht nur auf praktische Handelserfahrung, sondern immer auch auf theoretisches Fortbildungsmaterial gesetzt werden. Selbst erfahrene und professionelle Trader besuchen regelmäßig Seminare und Veranstaltungen, um sich weiterzubilden. Auch Webinare, Videos und Texte bilden eine hervorragende Möglichkeit für die Fortbildung.

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Fehleranalyse

Mit Fehlern gilt es nicht nur, aus emotionaler Sicht richtig umzugehen. Auch aus Trader-Sicht ist es wichtig, die passenden Schlüsse zu ziehen. Es muss herausgefunden werden, warum eine Position nicht erfolgreich war. Lag es an der Handelsstrategie oder war der Zufall Schuld? So kann entschieden werden, ob die aktuelle Strategie verändert werden sollte.

Nur verzichtbares Kapital anlegen

CFDs sind ein hochspekulatives Anlageobjekt. Vor allem durch die Hebelwirkung kann es vorkommen, dass Trader recht viel Kapital verlieren. Das ist – anders als bei Aktien oder Fonds – schon auf äußerst kurze Sicht möglich. Hohe Tagesverluste von einigen hundert Euro kommen beim CFD-Handel durchaus vor. Insofern ist es wichtig, beim CFD-Trading nur solches Kapital einzusetzen, auf das im Zweifelsfall auch verzichtet werden kann. Wird das Geld etwa für die Ausbildung des eigenen Kindes gebraucht, sollte es klassische und sicher angelegt werden. Würde es hingegen für einen Zweitwagen verwendet, der eigentlich nicht benötigt wird, lohnt sich die Investition in CFDs schon eher.

Nachschusspflicht beachten

Wie bereits erwähnt wurde, sollte der Hebel beim CFD handeln immer vorsichtig eingesetzt werden. Das gilt vor allem dann, wenn der eigene Broker die Nachschusspflicht noch in den AGB verankert hat. Wenn in hektischen Marktphasen Stopps nicht mehr greifen, kann der Verlust so hoch ausfallen, dass das eigene Handelskonto im Minus ist. Dann muss der Trader – sofern eine Nachschusspflicht besteht – den Saldo mit eigenem Geld ausgleichen. Einige Broker verzichten mittlerweile bewusst auf derartige Praktiken.

Fazit: Strukturiert und rational CFD handeln

Der Handel mit CFDs erfordert ein gesundes Maß an Risikobewusstsein. Entsprechend sollten Trader nur mit Geld handeln, das sie nicht wirklich benötigen. Aber auch dann ist der Verlust natürlich ärgerlich. Um diesen zu vermeiden ist es wichtig, sich möglichst viel Fachwissen anzueignen und stets auf dem Laufenden zu bleiben. Zudem sollte der Handel natürlich von einer gewissen Strategie geleitet sein, die auch ein Risikomanagement beinhaltet. Den Rahmen für das Trading bildet die Wahl eines Brokers, der den eigenen Ansprüchen in Sachen Kosten, Nachschusspflicht und Handelsplattform gerecht wird.

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