Bitcoins vs. Ethereum Bitcoins oder Ethereum kaufen

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Bitcoin vs Ethereum: was ist die bessere Anlage?

Zuletzt Aktualisiert: 10. Juli 2020

Hinsichtlich der Marktkapitalisierung gibt es keinen Zweifel: Die Marktdominanz von Bitcoin (BTC) beträgt derzeit etwa 63,8 Prozent. Ethereum deckt hingegen rund 9,63 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung im Bereich der digitalen Währungen ab. Allerdings ist der Ist-Zustand das Eine. Für Trader und Investoren ist es vermutlich von weitaus größerem Interesse, wie das Verhältnis zwischen Bitcoin, Ethereum und anderen Altcoins in Zukunft sein wird. Ist das Ethereum oder das Bitcoin Potential größer? Bei dieser Frage scheiden sich sicherlich die Geister innerhalb der Kryptoszene. In gewisser Hinsicht scheint es sich hierbei zudem um eine Glaubensfrage zu halten. Allerdings bedeutet dies nicht, dass es keinen Sinn macht, die beiden Kryptowährungen zu analysieren. Im Gegenteil! In diesem Feature werfen wir einen Blick auf den Ethereum und Bitcoin Ausblick. Welches scheint aktuell das sinnvollere Investment zu sein?

Auch wenn es es vielleicht eine Vielzahl von Ethereum und Bitcoin Prognosen gibt, die zum gegenwärtigen Standpunkt überaus rosig ausfallen, heißt dies nicht, dass andere digitalen Währungen nicht aussichtsreich sind. Von Zeit zu Zeit ist es sicherlich auch klug, sich mit unbekannteren Coins auseinander zu setzen. Dennoch gibt es wenig Zweifel daran, dass die Marktmacht von Bitcoin und mit Abstrichen auch von Ethereum gewisse Vorteile mit sich bringt. Um andere aufstrebende Projekte soll es an dieser Stelle jedoch nicht gehen – im Fokus des Interesses sind in diesem Fall eindeutig Ethereum und Bitcoin.

Ethereum vs Bitcoin – macht der Vergleich überhaupt Sinn?

Bitcoin ist in aller erster Linie eine digitale Währung. Eine, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt zwar noch nicht über die Maßen in dem Alltagsleben anwendbar ist – dennoch: wir berichten immer häufiger darüber, dass man mit Bitcoin tatsächlich bezahlen kann. Noch wichtiger scheint es im Fall von Bitcoin jedoch zu sein, dass die Währung – ähnlich wie das Edelmetall Gold – ein optimaler Wertspeicher zu sein scheint. Manche mögen an dieser Stelle nun vielleicht skeptisch aufhorchen. Schließlich hat die vergangene Volatilität bei vielen nicht gerade den Eindruck hinterlassen, als könne man mit Bitcoin Wert speichern. Dieses Argument trifft durchaus zu. Einerseits. Andererseits kann man nicht von der Hand weisen, dass die Konzeption von Bitcoin prinzipiell perfekt dafür geeignet ist, Wert zu speichern. Zumindest dann, wenn die Kinderkrankheiten überwunden sind, und noch mehr Kapital in den Markt geflossen ist. Weshalb?

Eine sehr wichtige Parallele zu Gold ist die Tatsache, dass Bitcoin (BTC) eine endliche Währung ist. Die Anzahl ist auf 21 Millionen limitiert. Fiatgeld hingegen kann theoretisch durch Zentralbanken und Regierungen nahezu beliebig nachgedruckt werden. Aufgrund der Tatsache, dass die Inflation derzeit die Zinsen übersteigt, ist Fiatgeld somit alles andere als ein Wertspeicher. Doch genug dazu. Die Frage die sich stellt, ist, inwiefern Ethereum und Bitcoin überhaupt miteinander verglichen werden können.

Ethereum Potential: Währung nur ein Nebenprodukt?

Ethereum ist weitaus mehr, als nur eine Währung. Zweifelsohne nimmt die Währung (Ether) eine nicht unwesentliche Rolle ein. Allerdings ist Ethereum unter anderem auch eine Plattform, welche für Smart Contracts geeignet ist. Die Unterschiede zu Bitcoin (BTC) sind jedem augenfällig, der sich nur kurz mit der Materie beschäftigt. Macht ein Ethereum vs Bitcoin Vergleich folglich keinen Sinn? Nein, dies kann man so nicht pauschalisieren. Im Sinne einer Investment-Möglichkeit ist ein Vergleich durchaus anzuraten. Es ist nämlich ein Fakt, dass das erarbeitete Geld nur einmal investiert werden kann. Ein Krypto-Enthusiast, der beispielsweise 10.000 Euro zur Verfügung hat, muss sich folglich gut überlegen, in welche digitale Währung er sein Geld anlegt. Und hierfür wird er unter anderem abwägen, ob zukünftig von Ethereum oder Bitcoin größere relative Gewinne zu erwarten sind.

Sicherheit als wichtiges Kriterium

Bei den meisten aller Krypto Analysen kommen die Experten zu dem Fazit, dass sowohl das Ethereum Potential, als auch das Bitcoin Potential überaus groß ist. Zwar werden wir einzelne Pro- und Kontra Argumente noch sorgsam gegeneinander abwägen, doch in einem gibt es keinen Zweifel: Bei beiden Investments besteht die Chance, dass das eingesetzte Kapital vervielfacht wird. Eines Teils. Das Risiko sollte dennoch nicht außer Acht gelassen werden. Natürlich sind auch Verluste denkbar. Selbst wenn es auf lange Sicht steil nach oben gehen sollte, ist es nicht sicher, dass man selbst auch an dem Krypto Erfolg partizipiert. Oft macht einem die Psyche beim Trading einen Strich durch die Rechnung. Die gute Nachricht ist allerdings, dass man Online Trading lernen kann.

Neben geeigneten Trading Strategien ist es jedoch auch essentiell, die Coins sicher zu verwahren. Hierfür ist ein Wallet Vergleich nahezu unabdingbar:

Ethereum und Bitcoin pro und kontra

Anonymität gegen zentrale Gallionsgestalt

Satoshi Nakamoto ist in der Kryptoszene vermutlich jedem ein Begriff. Das Bitcoin Whitepaper geht auf ihn zurück. Allerdings ist es noch nicht einmal klar, wer oder was Satoshi Nakamoto überhaupt ist. Einige sind auch der Überzeugung, dass es sich hierbei um eine Gruppe von mehreren Menschen handelt. Ganz gleich, ob die Identität irgendwann gelüftet wird. Fest steht jedenfalls, dass Bitcoin auch dahingehend dezentral ist, als dass es keine prominente Figur gibt, die über die Richtung von Bitcoin bestimmt. Erhöht dies nun das Bitcoin Potential und sorgt dafür, dass eine etwaige Bitcoin Prognose positiver ausfällt, oder nicht? Hier scheiden sich die Geister. Die meisten sind jedenfalls davon überzeugt, dass dieser Umstand ausgesprochen positiv für den Bitcoin Wert ist. Allerdings gibt es auch Gegenargumente.

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Der berühmte Unternehmer und Investor Frank Thelen hat sich zu dieser Thematik bei einem Interview mit Dr. Julian Hosp unlängst dazu geäußert. Thelen ist der Überzeugung, dass die Anonymität für Bitcoin womöglich sogar von Nachteil sein könnte. An Ethereum schätzt er wiederum, dass Vitalik Buterin als “kluger Kopf” an der Spitze stehe. Zwar stünde dies dem dezentralen Ideal im Grunde genommen diametral gegenüber. Allerdings sei die Gesellschaft womöglich noch nicht so weit. Thelen ist der Auffassung, dass einzelne Personen womöglich bis dato noch besser dazu imstande sind, Projekte und Visionen ins Rollen zu bringen. Allerdings ist dies auch nur eine subjektive Meinung. Ob Ethereum oder Bitcoin in diesem Aspekt besser abschneidet, scheint umstritten zu sein.

Aktuelle Ethereum und Bitcoin Kursentwicklung im Überblick

Zwar gibt es in der Investment-Welt die Maxime, dass vergangene Chart Entwicklungen keinen Einfluss auf die Zukunft haben. Bei einer realistischen Perspektive ist es jedoch durchaus so, dass Trader und Investoren ein Auge darauf haben, wie der Coin in der jüngsten Zeit performed hat. Zumal, da dies unter Umständen auch zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung führen kann. Wagen wir demzufolge nicht nur einen Ethereum und Bitcoin Ausblick, sondern auch einen Rückblick!

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Der Bitcoin Preis ist in den letzten 30 Tagen um 54,4 Prozent angestiegen. Der Ethereum Anstieg beläuft sich im selben Zeitraum “lediglich” auf 25,9 Prozent. Weitaus mehr Aufschluss gibt jedoch der Jahresrückblick. Hier steht bei Ethereum bis dato immer noch ein Verlust von 36,3 Prozent. Ganz anders bei Bitcoin. Innerhalb von einem Jahr ist der Bitcoin Kurs um 83 Prozent angestiegen. Antizyklisch kaufen, oder nicht ins fallende Messer greifen? Dies ist letztlich eine Einstellungssache. Wobei man ehrlicher weise zugestehen muss, dass man auch bei Ethereum keineswegs in ein fallendes Messer greift, da die jüngste Ethereum Chart Entwicklung alles andere als negativ aussieht.

Ethereum und Bitcoin Performance im Jahr 2020

Der Krypto-Boom wurde am 1. April 2020 eingeleitet. Die meisten Leser werden darüber Bescheid wissen. Einen Tag zuvor notierte der Bitcoin Kurs zwischenzeitlich bei etwa 4000 US-Dollar, Ethereum wiederum bei rund 137 US-Dollar. Bei dem aktuellen Kurs bedeutet dies seit dem Eintreten des Bullenmarktes folgendes:

  • Bitcoin Preis Anstieg:206,05 Prozent
  • Ethereum Preis Anstieg: 124,82 Prozent

Es wird offensichtlich, dass sich zumindest in kurzfristiger Sicht ein Bitcoin Investment weitaus mehr ausgezahlt hätte. Allerdings gibt es eine Reihe von Investoren, die einen weitaus größeren Anlagehorizont haben. Kann es nicht sein, dass das Ethereum Potential größer ist, und dass die Kursexplosion bevorsteht? Ein Blick auf die Distanz zum Allzeit-Hoch verdeutlicht jedenfalls, dass ein solches Szenario nicht unrealistisch ist. Bitcoin ist derzeitig etwa 37,1 Prozent vom Allzeit-Hoch entfernt, Ethereum wiederum immer noch erstaunliche 78,6 Prozent.

Wie investieren?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um in Kryptowährungen zu investieren. Es ist sinnvoll, sich vorab ausreichend Gedanken zu machen. Möchte man die Coins tatsächlich erwerben? Oder ausschließlich von der Kursentwicklung profitieren? Bei dem ersten Fall könnte man Ethereum oder Bitcoin Online kaufen. Hierfür gibt es unterschiedliche Plattformen und Exchanges. Wenn man lediglich auf die Chart Entwicklung spekulieren möchte, dann bietet sich das sogenannte CFD Trading geradezu an. Vorsicht ist jedoch besser als Nachsicht. Idealerweise investiert man nur jene Gelder, auf welche man im Notfall nicht zwingend angewiesen ist.

Popularität der Kryptowährungen

Beim gegenwärtigen Zeitpunkt scheint es so zu sein, dass die institutionellen Anleger allen voran an Bitcoin ein großes Interesse haben. Dies bringt viele zu der Einschätzung, dass der Bitcoin Preis überproportional ansteigen lässt. In den letzten Wochen und Monaten wurden wir zudem oft Zeuge dessen, dass Bitcoin, die sogenannte Mutter aller Kryptowährungen, weitaus besser performed hat als viele Altcoins und eben auch Ethereum. Keine Frage, auch Ethereum ist alles andere als ein Leichtgewicht. Dennoch kann man nicht von der Hand weisen, dass Bitcoin vor allem weitaus bekannter ist. Nimmt man nun an, dass die institutionellen Anleger auch weiterhin Bitcoin kaufen, und dass bei einem erneuten Krypto-Boom vor allem auch die Privatanleger größtenteils in Bitcoin investieren, dann liegt die Vermutung nahe, dass ein Bitcoin Investment womöglich aussichtsreicher ist. Dem steht jedoch das Argument gegenüber, dass die Popularität womöglich bedeuten könnte, dass der Bitcoin Kurs bereits derzeit nicht mehr unterbewertet ist – gleichwohl optimistische Bitcoin Prognosen mit Preisen oberhalb der 100.000 US-Dollar Marke dem widersprechen.

Ethereum und Bitcoin Prognose: wovon abhängig?

Viele Branchenkenner vertreten die These, dass ein Bitcoin Investment weniger riskant sei. Weshalb? Dies läge vor allem größtenteils daran, dass sich Bitcoin nicht erst noch bewähren muss. Natürlich gibt es auch hier noch zahlreiche Möglichkeiten der Optimierung. Dies aber vor allem dahingehend, dass Bitcoin alltagstauglicher wird. Ansonsten erfüllt es jetzt schon seinen Sinn und Zweck: Wert zu speichern und Transaktionen grenzübergreifend vorzunehmen. Bei Ethereum sieht es in dieser Hinsicht etwas anders aus. Die Plattform eignet sich perfekt dafür, den unterschiedlichsten Anwendungen und Applikationen, Smart Contracts und derlei mehr, eine Basis zu bieten. Womöglich hängt der Ethereum Kurs in Zukunft also weitaus mehr davon ab, ob und welche Applikationen sich in der Realität tatsächlich durchsetzen. Folgt man dieser Logik, dann führt dies zu zwei unterschiedlichen Möglichkeiten: wenn Ethereum sich nicht durchsetzt und womöglich eine andere Smart Contract Plattform das Rennen macht, dann könnte der Wert der digitalen Währung Ether stark sinken. Die zweite Option ist allerdings jene, dass Ethereum das Rennen macht und im Alltag überaus dienlich wird. Dies würde höchstwahrscheinlich bedeuten, dass Ethereum Bitcoin outperformen würde.

Verschiedene Faktoren

Zwar sind die beiden Kryptowährungen durchaus unterschiedlich. Allerdings ist es ein Fakt, dass insbesondere der Ethereum Wert – bis dato noch – an den Bitcoin Kurs gekoppelt ist. Natürlich gibt es jedoch keine Gewissheit darüber, ob dies in Zukunft auch noch so bleibt. Nach gegenwärtigem Standpunkt scheint es uns sinnvoll, sowohl in Bitcoin, als auch in Ethereum zu investieren. Beides ist überaus aussichtsreich. Wie die Gewichtung ausfällt, muss jedoch jeder für sich selbst entscheiden.

Krypto Analyse: welches Investment sinnvoller?

Welches Investment letztlich besser oder lukrativer ist, wird sich erst in der Zukunft zeigen. Wer aktuell behauptet, dass er sich bezüglich der kommenden Kursentwicklung absolut sicher ist, dessen Argumentationen sind überaus kritisch zu hinterfragen. Allerdings möchten wir einige Punkte nochmals kurz & knapp zusammenfassen. Ob man die jeweiligen Aspekte als positiv oder negativ erachtet, bleibt jedem selbst überlassen:

  • Bitcoin ist in aller Linie eine digitale Währung. Die Wertsteigerung ist nicht mehr so sehr davon abhängig, was für technische Innovationen und Anwendungen folgen werden. Anders bei Ethereum (Ether). Die Smart Contract Plattform könnte für alles Erdenkliche genutzt werden. Die Ethereum Kursentwicklung bliebe davon sicherlich nicht unberührt.
  • Bei Bitcoin fehlt der zentrale Kopf, der einen großen Impact auf künftige Entwicklungen hat. Vitalik Buterin wiederum erfreut sich großer Popularität, wobei seine Aussagen zuweilen auch kritisch kommentiert werden.
  • Bitcoin ist weitaus näher am Allzeit-Hoch, als Ethereum. Manche kommen deswegen zu der Einschätzung, dass Bitcoin im Verhältnis zu Ethereum längst nicht mehr unterbewertet sei.

Diese Liste liefert nur einen kleinen Einblick – keineswegs erheben wir einen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir sind jedenfalls überzeugt davon, dass beide Investments sinnvoll sind, und dass sowohl bei Bitcoin, als auch bei Ethereum, erhebliche Wertsteigerungen realistisch sind. Sofern man Krypto und Bitcoin Scams umgeht, stehen die Chancen auf satte Renditen wahrlich nicht schlecht.

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Bitcoin vs. Ethereum: Was die beiden unterscheidet und wo sich ein Investment lohnt

Bitcoin und Ethereum sind die bekanntesten und am längsten etablierten Kryptowährungen. Während Bitcoin bereits seit Jahren die Diskussion um Kryptowährungen dominiert, hat sich Ethereum vor einigen Jahren als fortschrittliche und vielversprechende Blockchain mit eigener Kryptowährung etabliert. Bitcoin steht ganz klar auf Nummer 1 der größten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, Ethereum klar auf Platz 2. Viele Einsteiger und Fortgeschrittene im Kryptobereich fragen sich „Bitcoin vs. Ethereum – wie unterscheiden sich die zwei? Und in welche Kryptowährung soll ich investieren?“

In diesem Beitrag erklären wir die wichtigsten Unterschiede der beiden Kryptowährungen. Bitcoin vs. Ethereum – das haben sie gemeinsam, das unterscheidet sie, und das musst du unbedingt beachten, wenn auch du in Kryptowährungen investieren willst.

Bitcoin erklärt

Die Idee von Bitcoin wurde 2009 von Satoshi Nakomoto (keiner weiß bis heute wirklich welche Person oder Gruppe hinter dem Synonym steckt) in einem 9-seitigen Whitepaper vorgestellt. Tatsächlich hat man darin erstmals die Idee der Speicherung von Transaktionsdaten in einer Kette von durch Kryptographie verschlüsselten Blöcken (= die BLOCKCHAIN) ausgeführt. Somit kann man Bitcoin als Vater der Blockchain-Technologie sehen (auch wenn ähnliche Konzepte bereits davor existierten).

Geboren im großen Misstrauen in das internationale Bankensystem angesichts der weltweiten Finanzkrise war die Vision einer Währung entstanden, die völlig dezentral (also OHNE Zentralbanken) ausgegeben und verwaltet würde. Es ist also nicht fernab zu behaupten, dass Bitcoin im Kern das Ziel verfolgt, Zentralbanken und klassische Banken obsolet zu machen. 10 Jahre später lässt sich im Rückblick natürlich klar feststellen, dass dies nicht einmal im Ansatz passiert ist. Allerdings sind die aus Bitcoin weiterentwickelten Kryptowährungen im Begriff, das Bankwesen und internationale Zahlungsprozesse radikal zu verändern und auf den Kopf zu stellen.

Dementsprechend ist auch Bitcoin als Kryptowährung für den Kauf und Zahlungsverkehr konzipiert. Als digitale Währung wird sie durch ein dezentrales Netz von teilnehmenden Rechnern (Nodes) in einem Netzwerk zur Verfügung gestellt, wobei dieser Prozess in Anlehnung an Goldabbau „Mining“ benannt ist. Dabei handelt es sich um ein öffentliches Blockchain-Netzwerk – jeder, der möchte, kann den Bitcoin Client auf seinem Rechner installieren und am Minen teilnehmen. Jener Rechner, der den Hash (die Verschlüsselung eines Blocks) durchführt wird dafür in Bitcoin belohnt. Im Kontrast zu klassischen Fiat-Währung ist Bitcoin deflationär konzipiert – eine maximale Anzahl von 21 Millionen Bitcoins ist im Protokoll definiert – es können niemals mehr Bitcoins ausgegeben werden. Dies soll dem Wertverlust durch Überangebot vorbeugen.

Ethereum erklärt

Das Blockchain-Protokoll Ethereum wurde im November 2020 durch den kanadisch-russischen, 19-Jahre-jungen Programmierer Vitalik Buterin vorgestellt. Er stellte in einem beachtenswerten Whitepaper ein Blockchain-Protokoll vor, dass weit über das hinausgehen sollte, was die Kryptowährung Bitcoin bot. In einem sogenannten Initial Coin Offering (einer mit Kryptowährungen durchgeführte Finanzierungsmethode) hat die in der Schweiz angesiedelte Ethereum Foundation im September 2020 innerhalb weniger Wochen mehr als 18 Millionen USD geraist.

Ethereum wurde konzipiert, um neue und erweiterte Blockchain-Anwendungsfälle zu realisieren. Tatsächlich wird Ethereum auch als Blockchain-Protokoll der zweiten Generation bezeichnet, weil es einen viel größeren Funktionsumfang hat. Damit ausreichend Nutzer bereit sind, das öffentliche Blockchain-Netzwerk durch das Zurverfügungstellen von Rechnerleistung („Mining“) zu stemmen, wird die plattformeigene Kryptowährung Ether ausgegeben. Ethereum ist also der Name der Blockchain, Ether der Name der Kryptowährung des Netzwerks.

Das beachtenswerteste an Ethereum ist, dass es so etwas wie das „Internet of Value“ ermöglichen soll. Über das Blockchain-Protokoll können programmierte Codes implementiert werden (sogenannte Smart Contracts), die sich beim Eintreten definierter Bedingungen selbst ausführen. Dadurch ist es möglich, ganze Anwendungen über die dezentrale Blockchain zu hosten und auszuführen (sogenannte decentralized apps – „dApps“). Die Vision geht sogar soweit, dass eine ganze Organisation erstellt werden könnte, die rein aus solchen Smart Contracts und dApps besteht, wobei von einer Decentralized Autonomous Organization – „DAO“ – gesprochen wird.

Somit ist Ether als Token konzipiert, und eigentlich nicht als Kryptowährung für den Zahlungsverkehr – also Währung im klassischen Begriff.

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Bitcoin vs. Ethereum Konsensmechanismus

Damit in einem dezentralen Netzwerk, dass ohne einen Intermediär bzw. Mittelsmann auskommen muss, Entscheidungen gefällt werden können, muss es eine Vorgehensweise geben, wie die Teilnehmer des Netzwerks (Peers) zu einem Konsens kommen – daher der Begriff des Konsensmechanismus. Dieser unterscheidet sich bei Bitcoin und Ethereum ein wenig.

Bei Bitcoin wird der sogenannte Proof-of-Work-Konsensmechanismus zum Einsatz gebracht. Jeder im Bitcoin-Netzwerk teilnehmende Peer (auch „Node“ – also „Knoten“ bezeichnet) stellt seine Rechnerleistung zur Verfügung. Die Verschlüsselung von Transaktionen wird mittels einer sogenannten Hash-Funktion vorgenommen, die aus der Transaktion einen komplexen Hash-Key macht, aus den nicht auf die Transaktion rückgeschlossen werden kann. Einer der teilnehmenden Nodes wird als jener ausgewählt, der den Hash durchgeführt hat. Wird dessen Hash von mehr als 50% aller im Netzwerk teilnehmenden Peers bestätigt bzw. anerkannt, so wird der Hash angenommen und der durchführende Rechner wird für seine Leistung mit Bitcoin entlohnt.

Es gibt einige Kritikpunkte an der Proof-of-Work-Methode. Vor allem deswegen, weil sie sehr stromintensiv ist, was nicht nur die Mining-Kosten für Miner in die Höhe treibt, sondern auch Aspekte der Nachhaltigkeit aufkommen lässt. Aktuell verbraucht man weltweit bereits mehr Strom für das Mining von Bitcoin, als die knapp 10 Millionen Einwohner von Jordanien verbrauchen. Dafür gilt der Konsensmechanismus als recht sicher, weil Angreifer mehr als 50% aller Rechner unter ihre Kontrolle bringen müssten, um einen Hack der Blockchain erreichen zu können.

Auch bei Ethereum nutzte man zunächst den Proof-of-Work-Konsensmechanismus, wobei man diesen nun schrittweise auf den Proof-of-Stake-Konsensmechanismus umstellt. Da diese Umstellung allerdings viele Bearbeitungsschritte im Ethereum-Protokoll erfordert, das Netzwerk aber natürlich permanent weiterlaufen muss, hat man mehrere Übergangsphasen vorgesehen, in denen man langsam auf den vollständigen Proof-of-Stake-Ansatz umstellt. Aktuell wird geschätzt, dass man diese irgendwann im Laufe von 2020 vollständig abschließen kann.

Der Proof-of-Stake-Ansatz ist etwas komplexer als Proof-of-Work, funktioniert im Kern aber wiefolgt: ein Miner kann Blocktransaktionen minen bzw. validieren im Verhältnis zur Anzahl der Coins, die er hält. Diese Coins werden „gestaked“, also „eingesetzt“, um den relevanten Mine zu erreichen. Bei Ethereum wählt man den Miner deterministisch in Abhängigkeit seines Einsatzes aus und belohnt ihn mit Ether. Kritiker bemängeln, dass PoS dazu führen könnte, dass größere Mining-Pools die meiste Mining-Power an sich reißen, was der Idee der Dezentralität, Zensurfreiheit und Manipulationssicherheit zuwiderläuft. Zudem bezweifeln sie, ob jemals eine vollständige Umsetzung des Ansatzes erreicht werden kann. Befürworter hingegen haben die Hoffnung, dass PoS das Mining von Ethereum viel effizienter und somit Transaktionskosten senken könnte.

Bitcoin vs. Ethereum – Mining

Prinzipiell gibt es aktuell kaum Unterschiede beim Mining von Bitcoin vs. Ethereum. Bei beiden Blockchain-Protokollen handelt es sich um öffentliche, dezentrale Blockchain-Netzwerke. Jeder, der möchte, kann sich den entsprechenden Bitcoin-Client oder Ethereum-Client herunterladen und als Peer in das jeweilige Netzwerk eintreten.

So kann man eine hohe Anzahl von Teilnehmern im Netzwerk erreichen, wodurch das Netzwerk dezentraler und sicherer wird (weil es die Konzentration von „Mining-Macht“ verhindert). Allerdings gibt es Unterschiede darin, wie man Miner für das Zurverfügungstellen ihrer Rechnerleistung, also das Minen, entlohnt. Beim Mining von Bitcoin müssen Miner eine Menge an Rechenleistung zur Verfügung stellen und darauf hoffen, dass man sie als Miner des nächsten Blocks wählt. Nur dann erhalten sie auch Bitcoin. Wenn die Umstellung bei Ethereum von Proof-of-Work auf Proof-of-Stake erfolgt, müssen Ethereum Miner selbst ETH erwerben und diese für das Mining einsetzen.

Bitcoin vs. Ethereum – Währungspolitik

Kritiker von Fiat-Währungen sehen in der ständigen Ausgabe neuer Währungseinheiten die wichtigste Ursache für die permanente Inflation, die mit solchen Währungen einhergeht. Bitcoin – als Anti-Fiat-Währung sozusagen – soll dies durch eine Maximalanzahl an Coins – nicht passieren. Zwar ist diese Argumentation theoretisch wahr, aber der Preis einer Kryptowährung wie Bitcoin und Ether hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die Angebot und Nachfrage determinieren.

Bitcoin vs. Ethereum – Technische Details

Die wichtigsten technischen Details eines Blockchain-Protokolls sind in der Regel der Zeitraum zur Erstellung eines neuen Blocks sowie die Anzahl an Token, die mit jedem neu erstellten Block ausgegeben werden. Während bei Bitcoin in etwa alle 10 Minuten ein neuer Block erstellt wird geschieht dies bei Ethereum um einiges schneller, nämlich alle 10 bis 20 Sekunden. Dafür werden bei Bitcoin mit jedem neu erstellten Block auch gleich 12,5 ganze Bitcoin ausgegeben, während bei Ethereum nur 5 ETH-Coins pro Block in Umlauf gebracht werden.

Bitcoin vs. Ethereum Anwendungsbereiche

Ein weiterer wichtiger Unterschied ist bzw. sind die Anwendungsbereiche, für welche die beiden größten Kryptowährungen vorgesehen sind. Bitcoin ist als Kryptowährung vor allem für den Kauf von Waren und Dienstleistungen, sowie als digitales Zahlungsmittel konzipiert. Es soll eine direkte Konkurrenz zu klassischen Fiat-Währungen sein.

Ethereum hingegen ist ein fortschrittliches Blockchain-Netzwerk, das Smart Contracts und dApps hosten und ausführen kann. Ether als Token des Netzwerks soll für Transaktionen und Anreize beim Mining des Netzwerks sorgen. Darum nützt man Ethereum vor allem für komplexe Anwendungsfälle in einer Vielzahl von Branchen. Etwa bei Krypto-Exchanges, als auch für die Ausgabe von weiteren Token bzw. Kryptowährungen mittels des ERC20-Standards.

Bitcoin vs. Ethereum im Schnellüberblick [Vergleichstabelle]

Was ist es? Währung Token
Erfinder Satoshi Nakomoto Vitalik Buterin
Live seit Januar 2009 Juli 2020
Art des Angebots Deflationär (maximale Anzahl an auszugebenden Coins) Inflationär (keine maximale Anzahl an auszugebenden Coins)
Maximales Angebot 21 Millionen insgesamt 18 Millionen pro Jahr
Kleinste Einheit 1 Satoshi = 0,0000000001 1 Wei = 0,000000000000000001 ETH
Zeitraum für Ausgabe neuer Token Ca. alle 10 Minuten Ca. alle 10 bis 20 Sekunden
Menge neuer Token bei Ausgabe Aktuell 12,5 BTC, Halbierung alle 210.000 Blöcke 5 ETH pro jedem neuen Block
Preis Aktueller Preisindex Aktueller Preisindex
Zweck Bitcoin ist eine neue Währung, die sich als Alternative zu Fiat-Währungen und dem aktuellen Gold-Standard positioniert hat. Ethereum wurde als Token konzipiert, der die Abwicklung von Smart Contracts erlauben soll (z.B. zur Transaktion von Vermögenswerten oder Durchführen von Abstimmungen).

Fazit – Soll man Bitcoin oder Ethereum kaufen?

Wer exklusive Dienstleistungen und Waren kaufen möchte, dem ist mit Bitcoin wahrscheinlich mehr geholfen. Wer vor hat, sich als Krypto-Trader and die Krypto-Exchanges zu wagen, der ist ebenfalls mit Bitcoin gut bedient. An praktisch jedem Exchange kann man Bitcoin einzahlen und das Guthaben gegen andere Kryptowährungen tauschen bzw. mit dem Traden beginnen. Auch Idealisten, die Zentralbanken und das klassische Bankensystem kritisch sehen, sollten Bitcoin wählen.

Wer allerdings auf das hohe Potenzial von fortschrittlichen Blockchain-Technologien setzen will, der sollte sich intensiv mit dem Kauf von Ethereum beschäftigen. Auch wer vorhat, an einem ICO teilzunehmen, der profitiert wahrscheinlich mehr von einer Investition in Ethereum, weil die meisten ICOs nach wie vor einen ERC20-Token ausgeben und ETH als Einzahlungsmittel akzeptieren. Es ist allerdings auch festzuhalten, dass mit Ethereum in den letzten Monaten immer wieder auch Probleme aufgetreten sind und sich mittlerweile ernsthafte Alternativen zu Ethereum etabliert haben, wie z.B. Tron, NEO oder Cardano.

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Letztes Update: Donnerstag, 13. Februar 2020

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MMSc. Christian ist Anfang 2020 auf das Thema Kryptowährungen gestoßen und beschäftigt sich als Autor und Enthusiast seither intensiv mit den Themen Kryptowährungen, Blockchain und STOs.

BITCOINS VS. ETHEREUM – VOR- UND NACHTEILE DER BEIDEN KRYPTOWÄHRUNGEN

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 14.04.2020

  • Max. Hebel: 1:20
  • Mindesteinlage: 200 €
  • Anzahl Währungen: 6

Bitcoin – der Durchstarter am Finanzmarkt

Heute können Interessenten Bitcoins oder Ethereum kaufen. Die Bitcoins tauchten jedoch wesentlich früher, schon im Jahr 2008, als digitale Währung am Finanzmarkt auf. Satoshi Nakamoto entwickelte einst die Idee für Bitcoin. Seit ihrem Markteintritt gilt die Währung deshalb als Favorit unter den Kryptowährungen. Nakamoto verfolgte mit der Entwicklung der Bitcoins von Anfang an die Idee, eine Alternative zu den klassischen Währungen zu schaffen. Letztere spiegeln die Macht der Staaten und Banken wider, was die Bitcoin-Fangemeinschaft nicht gutheißt. In den Anfangszeiten konnten Anleger bereits für wenige Euro in die neuartige Währung investieren.

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Was vielen Anlegern und Investoren zum damaligen Zeitpunkt nicht bewusst war: die Bitcoins sollten sich in den nachfolgenden Jahren enorm entwickeln. Viele Investoren, die schon damals in die Kryptowährung investierten, sind heute unter Umständen sehr reich. Mittlerweile wird viel mehr Kapital benötigt, um bei Bitcoin einzusteigen. Aus diesem Grund suchen Anleger nicht selten nach einer Alternative. Hier kommt wiederum Ethereum ins Spiel.

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So funktionieren Bitcoins

Bitcoin ist vielen Menschen mittlerweile ein Begriff. Die Funktionsweise ist einigen Anlegern hingegen weniger geläufig. Bitcoin besteht aus einem Zahlungssystem und einer Geldeinheit. Letztere nimmt den größeren Stellenwert ein. Denn in Bezug auf Bitcoin ist stets die Rede von einer digitalen Währung beziehungsweise einer Kryptowährung. Aber auch das Zahlungssystem, das hinter Bitcoin steht, ist interessant. Aus diesem Grund ist es lohnenswert, sich auch mit dem System selbst zu befassen.

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Die Funktionsweise des Zahlungssystems im Detail

  • Das Zahlungssystem basiert auf dem sogenannten Blockchain, einer Datenbank.
  • Bei dem Blockchain handelt es sich um eine Art Übersicht über die bei Bitcoin stattfindenden Transaktionen.
  • Zu den wichtigsten Grundlagen zählt ein P-to-P-Netzwerk (peer to peer). Alle teilnehmenden Rechner sind hierbei über ein Programm mit dem Netzwerk verbunden.
  • Über das Netzwerk können sämtliche Transaktionen eingesehen werden, die über Bitcoin erfolgend.
  • Eine stetige System-Aktualisierung macht es möglich, dass die stattfindenden Transaktionen sofort vermerkt werden.
  • Zahlungen über das System erfolgen über eine Software, welche mit einem Wallet funktioniert. Hier gibt es bereits praktische und intuitiv bedienbare Anwendungen für den PC.
  • Die Weiterleitung der Zahlungen erfolgt an pseudonyme Adressen, die die Software eigens erzeugt. Damit will man verhindern, dass der Handelspartner identifiziert werden kann. Deshalb ist hier auch die Rede von einem weitgehend anonymen Zahlungssystem. Eine hundertprozentige Garantie, dass sich eine Transaktion überhaupt nicht bis zu einer bestimmten Person zurückverfolgen lässt, kann Bitcoin nicht geben.

In Bezug auf das anonyme System hatten diversen Berichten zufolge einige Bitcoin Nutzer bereits Zahlungen auf ihrem Wallet, mit denen sie nicht gerechnet hatten. In solchen Fällen lässt sich der rechtmäßige Inhaber nur schwer finden. Für den Empfänger kann dies ein glücklicher Umstand sein. Denn lässt sich der Absender trotz aller Bemühungen nicht ausfindig machen, so kann der Empfänger die Coins behalten.

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Bitcoins als virtuelle Geldeinheit

  • Die virtuelle Geldeinheit wird Bitcoins genannt.
  • Bei den Bitcoins erfolgt das Mining, um neue Coins zu erzeugen. Dabei handelt es sich um eine Art der Geldschöpfung.
  • Um eigene Coins aufzubewahren, wird eine virtuelle Brieftasche benötigt.
  • Für die bestmögliche Sicherheit ist diese mittels eines kryptographischen Schlüssels geschützt. Über diesen Schlüssel kann nachgewiesen werden, wer der Besitzer der Bitcoins ist. Zahlungen lassen sich so autorisieren. Die Schlüssel müssen nicht offenbart werden. Sie unterstützen den Nutzer jedoch dabei, die virtuelle Brieftasche zu schützen. Ein Zugriff von außen ist nicht möglich.
  • Besonders interessant für den Devisenmarkt: Bitcoins können auch gegen andere Zahlungsmittel getauscht werden.

Teilnehmer, die die erforderliche Rechnerleistung besitzen und diese ebenso zur Verfügung stellen können , sind an der Erschaffung neuer Bitcoins beteiligt. Beim Mining wird alle 10 Minuten eine bestimmte Summe an Bitcoins an die Teilnehmer ausgeschüttet, die den Code lösen konnten. Dadurch entsteht eine Konkurrenz-Situation. Gleichermaßen wird der Markt nicht mit der Währung überschüttet. Es gibt sogar eine Obergrenze, die dies verhindert. Aktuell können über das Netzwerk nicht mehr als 21 Millionen Bitcoins auf den Markt gebracht werden. Dementsprechend ist nicht mit einer Inflation zu rechnen.

Ethereum – ein starker Konkurrent für Bitcoin?

Ethereum ist ebenfalls eine sogenannt Kryptowährung. Die Währung wird hierbei als Ether bezeichnet. Sie kam erst viel später auf den Markt als Bitcoin, konnte jedoch ebenfalls in den ersten beiden Jahren nach der Einführung große Erfolge erzielen. Nicht zuletzt ist dieser Erfolg auch auf Bitcoin zurückzuführen. Denn mehr denn je wächst das Interesse an digitalen Währungen.

Von Beginn an war Bitcoin vs. Ethereum ein Thema. Häufig wurden die beiden Kryptowährungen miteinander verglichen. Ethereum konnte im direkten Vergleich durch eine sehr gut funktionierende dezentrale Plattform punkten, über die ein sicherer Geldtransfer möglich ist. Allerdings hängt dies auch mit dem Umstand zusammen, dass Ethereum zunächst gar nicht als Kryptowährung angedacht war, sondern in erster Linie als Plattform für Smart Contracts dienen sollte. Heute ist eine Zahlung mit Ethereum möglich. Ferner besteht die Möglichkeit, Smart Contracts über die Plattform zu fördern. Mit Hilfe sogenannter Dapps – Distributed Apps – lassen sich Vertragsverhandlungen noch einfacher machen. Auch die Verwaltung ist über die Dapps möglich.

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Die Idee hinter Ethereum

Vitalik Buterin, der sich zuvor in der Bitcoin Community bereits einen Namen gemacht hatte, entwickelte Ethereum. Die Idee basierte auf der eigenen Faszination für das System der Bitcoins. Er stellte dabei fest, dass die Kryptowährung in Bezug auf technische Highlights durchaus noch mehr Potenzial hatte. Allerdings brachten ihm die Bitcoin-Entwicklung wenig Interesse entgegen, was seine innovativen Ideen anbelangte. Und so entschied sich Buterin, die Entwicklung der neuen digitalen Währung selbst zu übernehmen. Er setzte seine Idee für Ethereum in die Tat um. Die Umsetzung seiner Idee sollte schon bald erste Erfolge erzielen. Ethereum wird ähnlich wie Bitcoin immer beliebter. Dies hängt zum einen mit den günstigeren Preisen für Ether zusammen, weshalb sie auch für Einsteiger leichter zu bekommen sind. Zum anderen spielen natürlich auch die zu erzielenden Renditen eine Rolle. In 2020 erwartet man bei Ethereum ein neues Rekordhoch, das den Anlegern gute Gewinne einbringen soll. Der Analyst Brunner sieht dabei eine gute Chance, dass die Währung Ether die Marke von 1.000 Dollar erzielen kann.

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Bitcoin vs. Ethereum – die Unterschiede im Blick

Aufgrund der zuvor genannten Punkte sind also bereits deutliche Unterschiede zwischen Ethereum und Bitcoin zu erkennen. Dies macht einen direkten Vergleich nicht unbedingt leichter. Vielmehr sollten die Unterschiede im Detail betrachtet werden.

Nachfolgend ein Überblick – Bitcoin vs. Ethereum:

  1. Einsatzzweck: Die digitale Währung Bitcoins wurde entwickelt, um eine Alternative zu klassischen Währungen zu bieten. Ethereum sollte zu Beginn nur als Plattform mit Smart Contracts arbeiten. Obgleich sich die Währung (Ether) ähnlich wie Bitcoins sehr gut entwickelt hat, stellt diese lediglich einen weiteren Faktor dar.
  2. Transaktionen: Bei digitalen Währungen werden sämtliche Transaktionen über das Internet durchgeführt. Kunden sollen hiermit eine bestmögliche Schnelligkeit sowie eine hohe Sicherheit garantiert werden. Innerhalb weniger Minuten werden die Transaktionen bei Bitcoin verarbeitet. Bei Ethereum vollzieht sich die Verarbeitung sogar in wenigen Sekunden. Bei Letzterem liegt die Schnelligkeit also deutlich vorn.
  3. Blockchain: Auch die Schnelligkeit im Blockchain nimmt einen hohen Stellenwert ein. Hierüber erfolgt die Erstellung neuer Währungsblöcke. Bitcoin benötigt für diesen Prozess eine Zeit von 10 Minuten. Bei Ethereum sind es wiederum nur 10 Sekunden.

Hinweis zu Smart Contracts: Sogenannte Smart Contracts kommen für diverse Anwendungen zum Einsatz. Sie werden zum Beispiel für E-Voting-Systeme genutzt oder kommen dann zum Zuge, wenn Crowdfunding betrieben werden soll. Allerdings bewegt sich die Verwendung der Smart Contracts bislang in einem überschaubaren Rahmen. Vor allem private Anleger haben diese noch nicht für sich entdeckt. Oberstes Ziel der Smart Contracts ist es, Zeit und Gebühren zu sparen. Als Beispiel kann etwa der Verweis auf eine Rechnung genannt werden, die bezahlt werden soll, aber eigentlich über eine Lastschrift eingezogen wird. Dieser Einzug soll über Ether-Token erfolgen, nachdem die Dienstleistung geliefert wurde. Diese Abwicklung ist gänzlich ohne Bank durchführbar.

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Vergleich der Wertentwicklung von Bitcoin und Ethereum

Vor der Entscheidung, ob man Bitcoins oder Ethereum kaufen möchte, sollte der Blick zunächst auf die Wertentwicklung führen. Dass dies durchaus Sinn macht, zeigt sich insbesondere beim jeweiligen Börsenwert. Zwar ist immer wieder die Rede davon, dass Bitcoins vor allem im Jahr 2020 eine enorme Steigerung verzeichnen konnten. Aber wie steht es im Vergleich dazu eigentlich mit Ethereum? Ein guter Anhaltspunkt stellt in dem Zusammenhang der Börsenwert in Millionen Dollar dar. Dieser lag bei Bitcoin im Januar 2020 bei einer Summe von 15.491 Millionen Dollar. Ethereum verzeichnete zur selben Zeit einen Wert in Höhe von 698 Millionen Dollar. Interessant ist die weitere Entwicklung in den darauffolgenden Monaten. In einem Zeitraum zwischen Januar und August 2020 stieg Bitcoin auf eine Summe von 71.084 Millionen Dollar. Ethereum stieg innerhalb dieser acht Monate auf 32.192 Millionen Dollar. Auch wenn der Wert geringer ist, so zeigt sich im direkten Vergleich, dass Bitcoin um rund 359 Prozent gestiegen ist. Ethereum konnte sogar eine Steigerung von 4.512 Prozent erzielen.

Nicht grundlos also wecken die Ether zunehmen das Interesse der Anleger, auch wenn die Nachfolger-Währung noch immer im Schatten der Bitcoins steht. Es wird davon ausgegangen, dass es auch nach 2020 zu einer starken Wertsteigerung kommen wird. Aufgrund ihrer rasanten Entwicklung haben die Ether auf der Rangliste der wertvollen Kryptowährungen bereits den 2. Platz eingenommen.

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Trotz rasanter Entwicklung – der Aufstieg von Ethereum steht nicht im Mittelpunkt

Viele News beschreiben noch immer mit Erstaunen die beeindruckende Entwicklung der Bitcoins. In den Schlagzeilen bezieht sich der Trend 2020 vorrangig auf den Marktführer der digitalen Währungen. Die ebenfalls erfolgreiche Kryptowährung Ethereum gerät dabei etwas in den Hintergrund. Auch Ethereum konnte schon im Mai eine hohe Steigerung des Wertes vorweisen. Diese war im Vergleich zum Jahresanfang sogar rund 24 Mal höher. Dennoch profitiert Ethereum nicht wie Bitcoin von einer guten Presse. Dies ist vor allem deshalb schade, weil möglicherweise interessierte Anleger so die Chance versäumen, in die Währung zu investieren. Ein genauer Blick lohnt sich hier also in jedem Fall.

Bitcoins haben einen deutlichen Vorsprung, auch in der Presse

Bitcoins sind seit ungefähr 10 Jahren am Markt. Ethereum existiert seit mehr als zwei Jahren. Die bekanntere der beiden Währungen, Bitcoin, hatte also viel mehr Zeit, das Interesse potenzieller Anleger zu wecken. Der Aufstieg erfolgte zunächst konkurrenzlos und hatte das Hauptziel, Banken davon zu überzeugen, dass digitale Währungen ernstzunehmen seien. Ob es Ethereum ohne die Bitcoins geben würde, ist eine interessante Frage. Denn immerhin gilt Bitcoin als Vorreiter für alle Kryptowährungen. Trotzdem ist es schade, dass sich die heutige Berichterstattung nach wie vor eher auf die Bitcoins fokussiert.

Hinweis: Interessenten, die nicht abschätzen können, ob sie Bitcoins oder Ethereum kaufen sollen, haben die Möglichkeit, einen Chart-Vergleich durchzuführen. Bei einem direkten Vergleich der Wertentwicklung ist es auch ratsam, den Zeitraum in Relation zu stellen, in welchem die Kryptowährungen bereits am Markt sind. Auf diese Weise lässt sich ein guter Überblick ermitteln, der zu einer Entscheidung beitragen kann. Ein wichtiger Punkt ist etwa das steigende Interesse großer Unternehmen an der Währung Ethereum. Dies könnte ein deutliches Zeichen sein, dass sich die digitale Währung weiter stabilisieren kann. Generell ist eine rückwirkende und aktuelle Beobachtung des Finanzmarktes empfehlenswert und eine gute Basis, um eigene Entscheidungen zu treffen.

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Bitcoin oder Ethereum kaufen: Ist ein Vergleich wirklich sinnvoll?

Die Unterschiede zwischen den Kryptowährungen Ethereum und Bitcoin sind deutlich. Die Frage, welche der beiden Währungen zu den eigenen Interessen passt, ist deshalb nicht einfach zu beantworten. Grundsätzlich handelt es sich bei beiden Varianten um digitale Währungen. Dennoch werden werden, je nach Währung, verschiedene Zielgruppen angesprochen. Bitcoin konnte vor allem im Jahr 2020 einen enormen Anstieg verzeichnen und ist mittlerweile eine recht stabile Währung. Auch die Währung Ethereum, die wesentlich jünger ist, stabilisiert sich zunehmend am Markt. Beide Plattformen und Investitionen sind also durchaus für Investoren interessant.

Allerdings stellen sich Anleger zu Recht die Frage, welche Investition lohnenswerter ist. Aber spiegelt ein geradliniger Vergleich tatsächlich auch die persönlichen Interessen wider? Wer in Bitcoin investiert, findet in dieser Währung eine gute Geldanlage mit hohen Rendite-Chancen. Wer sich darüber hinaus für die Fortentwicklung der FinTech-Branche interessiert und welche Zahlungsalternativen es zu den klassischen Varianten gibt, der liegt vermutlich mit Ethereum richtig. Als weiterer Aspekt für eine Investition in die neuere Kryptowährung Ethereum sei genannt, dass durchaus große Unternehmen bereits einen Blick auf das Zahlungssystem geworfen haben.

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Pro‘s und Contra‘s der beiden Währungen

Pro Contra
Bitcoin
  • starke Position und etablierte Marke am Finanzmarkt
  • hoher Bekanntheitsgrad der „Bitcoins“ bei Anlegern und Unternehmen
  • sehr starke Wertentwicklung im Jahr 2020
  • weitere positive Entwicklung wird von Analysten vorhergesagt
  • Abwicklung der Transaktionen deutlich langsamer als bei Ethereum
  • höhere Preise für Anleger (im Vergleich zu Ethereum)
Ethereum
  • Investoren sehen viel Potenzial
  • Marketing für Smart Contracts steht im Vordergrund
  • sehr schnelle Abwicklung der Transaktionen
  • deutliche Entwicklungschancen der Währung „Ether“ und des Zahlungssystems vorhanden
  • deutlich kürzer am Markt als Bitcoin
  • weniger Support durch Presse

Kryptowährungen – das Risiko bleibt bestehen

Trotz der genannten positiven Aspekte sollten Anleger nicht das Risiko außer Acht lassen. Dies gilt sowohl für Bitcoin als auch für Ethereum. Letztlich handelt es sich um hoch spekulative Finanzanlagen, die neben hohen Renditen im schlechtesten Fall auch erhebliche Verluste mit sich bringen können. Im Zusammenhang mit Kryptowährungen wird immer wieder von einer Blase gesprochen, die eventuell platzen könnte. Doch das ist nicht der einzige Grund. Die moderne Technik ist ein Grund, warum digitale Währungen inzwischen zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für klassische Währungen geworden sind. Aber Kritiker äußern sich immer häufiger sorgenvoll dazu und sagen, dass die technischen Anforderungen beinahe nicht ausreichend seien, um die große Zahl der Transaktionen bewältigen zu können. Hinzu kommt das Thema Sicherheit. Hackerangriffe im Internet sind nach Meinung der Kritiker derartiger Systeme nicht zu unterschätzen. Beide Faktoren können dazu führen, dass die Werte der digitalen Währungen langfristig wieder sinken und sich Nutzer abwenden.

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Fazit: Beide Kryptowährungen haben ihre Existenzberechtigung

Setzt man die beiden Währungen Bitcoin und Ethereum in einem direkten Vergleich gegenüber, sind sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede festzustellen. Beide Währungen können auf eine beeindruckende Entwicklung im Jahr 2020 zurückblicken. Analysten sagen für beide Varianten einen weiteren Anstieg voraus. Inwieweit die kleineren Unterschiede in Bezug auf die eigenen Interessen eine Rolle spielen, muss jeder Anleger für sich selbst entscheiden. Ein Vergleich, unter Berücksichtigung der zurückliegenden und aktuellen Entwicklung ist empfehlenswert. Während Bitcoin von Beginn an ausschließlich als Kryptowährung agierte, steht bei Ethereum ein Programm im Vordergrund, das sich in Richtung Smart Contracts bewegt. Wer sich nicht für eine Währung entscheiden kann, hat im Übrigen die Möglichkeit, in beide zu investieren. Dies bringt den Vorteil der Risikostreuung mit sich.

Bitcoins oder Ethereum kaufen – für Investoren sind beide Kryptowährungen interessant. Sie können sehr gute Renditen bei entsprechend hohem Risiko einbringen.

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