Binäre Optionen Steuern auf Gewinne – Tipps!

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Binäre Optionen: Steuern auf Gewinne – Tipps!

Wie werden meine Gewinne besteuert?

Eine spezielle Steuer auf binäre Optionen ist nicht bekannt. Dennoch fallen im Bereich des Handels mit Wertpapieren Steuern auf deren Gewinne an. Also ist es sehr naheliegend, dass Gewinne aus dem Handel mit binären Optionen als „Gewinne aus Wertpapiergeschäften“ behandelt werden könnten. Diese wären damit steuerpflichtig. Durch die Einführung der Abgeltungssteuer ist die Berechnung relativ einfach. Egal in welcher Höhe Gewinne angefallen sind. Diese werden mit einer Abgeltungssteuer in Höhe von 25% + 5,5% Solidaritätszuschlag belegt. Insgesamt müssen also 26,375% an den deutschen Fiskus abgeführt werden. Die abzuführende Abgeltungssteuer unterliegt dem sogenannten „Günstigerprinzip“. Liegt Ihr persönlicher Steuersatz unter 25%, so wird dieser für die Berechnung herangezogen.

Der Sparerfreibetrag in Höhe von 801 Euro bleibt in jedem Fall von den Steuern verschont. Bei verheirateten Paaren kann sogar ein Sparerfreibetrag von 1.602 Euro geltend gemacht werden. Also 801 Euro für jeden Partner. Verluste können mit Gewinnen verrechnet werden, so dass nur der reine Gewinn versteuert werden muss. Haben Sie Ihren Freistellungsauftrag für 2020 schon abgegeben?

Wer also keine bösen Überraschungen erleben will und mehrere hundert oder sogar tausende Euro nachzahlen will, sollte das Thema der Steuern ernst nehmen. Doch wie muss ich meine Steuern entrichten?

Broker binärer Optionen im Inland

Hat Ihr Broker seinen Sitz in Deutschland, können sie sich entspannt zurücklehnen. Ihr Broker oder Ihre Bank wird die Steuern auf angefallene Gewinne, sofort einbehalten und an das Finanzamt abführen. Eine Gefahr, dass keine Steuern abgeführt werden, ist hier also unbegründet. Haben Sie Ihren Freistellungsauftrag für das Jahr 2020 bereits abgegeben, werden erst Gewinne über 801 Euro (bei Ehepaaren über 1.602 Euro) versteuert und einbehalten. Da sie jedoch Verluste mit Gewinnen verrechnen können, werden Sie am Ende des Jahres in der Steuererklärung bei der Anlage KAP Ihre Gewinne nochmals angeben müssen, um eventuell aufgelaufene Verluste geltend machen zu können und bereits gezahlte Steuern zurück zu erhalten.

Wenn sich Ihr Broker im Ausland befindet

Etwas anders sieht die Situation aus, wenn sich Ihr Broker für binäre Optionen im Ausland befindet. Hier werden keine Steuern aus Gewinnen abgezogen oder abgeführt. Weder im laufenden Geschäftsjahr, noch am Ende des Jahres. Sie werden direkt und in kompletter Höhe an sie ausgezahlt. Auch Freistellungsaufträge werden von diesen Banken nicht angenommen. Die Pflicht diese Gewinne anzugeben, liegt allein in Ihrer Hand. Sie sind also verpflichtet die Gewinne am Ende des Kalenderjahres in der Steuererklärung anzugeben.

Auch wenn der Gewinn über dem Sparerfreibetrag liegen sollte, so können sie bei ausländischen Brokern Ihr gesamtes Kapital über das Jahr hinweg nutzen um zu handeln. Am Ende des Jahres die Verluste von den Gewinnen abziehen und den Überschuss als Gewinn in der Steuererklärung angeben. So lässt sich über das gesamte Jahr das gesamte Kapital aus Anlage und den Gewinnen für die Wiederanlage verwenden. Dies kann möglicherweise ein großer Vorteil für Ihr Anlagekonto sein und sollte bei der Anlagestrategie durchaus berücksichtigt werden.

Ein weiterer, kleiner, steuerlicher Vorteil, den ein Broker im Ausland bieten kann, ist die Tatsache, dass eine Reise zum Sitz des Brokers wohl ohne größere Probleme als Geschäftsreise geltend gemacht werden kann. Sicher sollten Sie auch nachweisen können das Büro Ihres Brokers einmal von innen gesehen zu haben. Also Belege sammeln!

Unklare Rechtslage. Binäre Optionen als Glücksspiel?

Wie bereits erwähnt ist das Erzielen von Gewinnen mit Hilfe von binären Optionen nicht im deutschen Steuerrecht verankert. Da diese Art von Produkten noch relativ neu auf dem Markt ist, ist nicht ganz klar, ob die Gewinne aus dem Handel mit binären Optionen wirklich als Wertpapiergeschäft zu behandeln sind. Es ist also eine Frage wie die vorhandenen Gesetze anzuwenden sind.

Oftmals werden binäre Optionen auch als Finanzwetten bezeichnet. Ähnlich wie Poker, Sportwetten, Lotto oder Roulette könnte man den Handel mit binären Optionen also auch als Glücksspiel verstehen. Sowohl beim Pokern als auch beim Roulettespiel lässt sich mit Erfahrung durchaus ein Lebensunterhalt verdienen. Viele Experten halten gerade die Einordnung von Poker als Glücksspiel für nicht gerechtfertigt. Grund dafür ist, dass die Gewinnchancen mit Erfahrung, geeigneten Kenntnissen und Training berechenbar sind. Ein Grund weshalb es Profis gelingt mit Poker Ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sind also binäre Optionen Finanzwetten und gelten als Glücksspiel?

Die Gemeinsamkeiten sind bemerkenswert. Auch die Gewinnchancen beim Handel mit binären Optionen sind mit Hilfe von Charttechnik, dem Aneignen von Wissen, mit Training und Erfahrung durchaus berechenbar. Und auch hier lässt sich ein Lebensunterhalt verdienen.

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Während die Gewinne aus Glückspielen lange Zeit steuerfrei waren, werden diese seit kurzer Zeit in Deutschland mit einer 5% Steuer belegt. Bei Sportwetten werden diese vom Anbieter gleich vom Gewinn abgezogen und abgeführt, ähnlich dem Vorgehen bei der Abgeltungssteuer auf Zinsen oder Gewinne aus Wertpapiergeschäften. Wenn Sie dieser Argumentation folgen konnten, so müssen Sie zugeben, dass auch solch eine Art der Besteuerung auf Gewinne aus dem Handel mit binären Optionen oder Finanzwetten denkbar ist.

Selbst da binäre Optionen oft als Finanzwetten bezeichnet werden, gehen wir nicht davon aus, dass diese in den Genuss des Steuerrechts zum Thema Glücksspiel fallen. Binäre Optionen sind im ersten Glücksspielstaatsvertrag vom 01.07.2020 weder definiert, enthalten oder gar verboten. Da sie jedoch auch nicht im Wertpapiergesetz verankert sind, bleibt die Beantwortung der Steuerfrage eindeutig spannend.

Fazit

Eine eindeutige Aussage zur Besteuerung der Gewinne auf binäre Optionen ist zurzeit nicht möglich. Wer sichergehen will, muss sich zu diesem Thema Rat von einem Steuer Experten holen. Da die Rechtslage nicht eindeutig geklärt ist, bleibt jedoch auch diesen meist nur der Rat entweder Steuern in Form der Abgeltungssteuer zu entrichten und dem Steuerbescheid anschließend zu widersprechen. So können Sie sichergehen, keine Nachteile zu haben, wenn der Gesetzgeber die Besteuerung von binären

Optionen endgültig geklärt hat. Oder Sie gehen das Risiko von sehr hohen Nachzahlungen ein. Welche Strategie hier die richtige ist, muss jeder Anleger für sich selbst entscheiden oder mit dem Finanzamt ausfechten. Dennoch sollte man als Anleger davon ausgehen, dass Gewinne aus dem Handel mit binären Optionen als Wertpapiergewinne zu versteuern sind. Es gibt über 1.000 verschiedene Steuergesetze, aber bereits über 15.000 Durchführungsverordnungen zu jedem einzelnen dieser Gesetze. Es scheint also keineswegs klar, wie die Anwendung dieser Gesetze in Ost und West, Nord und Süd zu handhaben ist. Der Handel mit binären Optionen stellt ganz sicher keinen Einzelfall dar.

Um Streitigkeiten von Anfang an auszuschließen, ist es jedoch ratsam Eigeninitiative zu zeigen und mit Hilfe von Profis und mit dem für sie zuständigen Finanzamt festzulegen, was zu tun ist.

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Binäre Optionen Steuer – Alle Tipps, wie Sie die Gewinne aus Deutschland richtig versteuern!

Da es sich beim Handel mit Binären Optionen nicht um Glücksspiel handelt, unterliegen im Handel erzielte Gewinne der Besteuerung durch den Fiskus. Durch welches Gesetz genau die Binäre Optionen Besteuerung für dem deutschen Steuerrecht zuzuordnende Trader sich gestaltet, ist nicht abschließend geklärt. Vermutlich fällt Abgeltungssteuer an, die durch Trader sehr häufig selbst an das Finanzamt zu überweisen ist.
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  • Binäre Optionen sind vermutlich Termingeschäfte laut § 23 Einkommensteuergesetz
  • Gewinne fallen dann unter die Abgeltungssteuer
  • Verluste können mit anderen Kapitalerträgen verrechnet werden
  • Eine abschließende Bewertung durch Rechtsprechung/Gesetzgebung liegt noch nicht vor
  • Bei Brokern im Ausland sind Anleger selbst für Anzeige und Abführung der Steuer verantwortlich

Im Handel erzielte Gewinne unterliegen der Besteuerung durch den Fiskus © Marco2811 – Fotolia

Binäre Optionen weisen die größte Ähnlichkeit zu Differenzkontrakten, Optionsscheinen und Zertifikaten auf. In vielen Zertifikaten sind (Digital-)Optionen enthalten, insbesondere bei Bonuszertifikaten. Deshalb liegt vorbehaltlich einer abweichenden Einstufung durch Gesetzgeber, Rechtsprechung oder vollziehende Behörden eine Einstufung als Termingeschäft gemäß § 23 Einkommensteuergesetz nahe.

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Auslandsbroker: Trader müssen Gewinne von Binären Optionen selbst abführen

Einkünfte aus Termingeschäften fallen demnach unter die Abgeltungssteuer. Diese beträgt pauschal 25 Prozent zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Jedem Steuerpflichtigen steht ein jährlicher Freibetrag in Höhe von 801 Euro. Liegt der persönliche Steuersatz unterhalb von 25 Prozent ist eine Veranlagung erzielter Gewinne im Rahmen der Einkommensteuer möglich. Dann wird die Binäre Optionen Steuer nach dem persönlichen Einkommensteuersatz erhoben.
Die meisten Broker auf dem Markt betreiben ihre Geschäfte vom Ausland aus und unterhalten in Deutschland bestenfalls eine Zweigniederlassung. Die Unternehmen sind deshalb keine Zahlstelle des Finanzamts und führen die Binäre Optionen Steuer nicht – wie bei Banken in Deutschland üblich – direkt an den Fiskus ab. Trader müssen Einkünfte selbst melden und die Binäre Optionen Steuer an das zuständige Finanzamt entrichten.
Trader sind gut beraten erzielte Gewinne rechtzeitig zu melden und abzuführen. Die Finanzbehörden in der EU tauschen sich im Rahmen von Abkommen zur Bekämpfung von Steuerhinterziehungen elektronisch aus. Im Rahmen dieses Austauschs werden Konten gemeldet. Selbst ein Binäre Optionen Demokonto kann dabei gemeldet werden und theoretisch sogar zu konkreten Anfragen der Finanzbehörden führen, wenn das Konto auch Einzahlungen zulässt und ein entsprechender Verdacht vorliegt.
Fazit: Auch wenn Broker von Binären Optionen keine Abgeltungssteuer abführen bedeutet das nicht, dass diese Gewinne nicht beim Finanzamt gemeldet werden müssen. Auch beim Handel mit Binären Optionen müssen Gewinne daraus versteuert werden.

Was ist die Abgeltungssteuer

Die Abgeltungssteuer wird pauschal berechnet © bluedesign – Fotolia

Nachdem im vorherigen Absatz die Frage geklärt wurde, ob Abgeltungssteuer auf den Handel mit Binären Optionen anfällt, soll im folgenden erklärt werden, was es mit der Abgeltungssteuer eigentlich auf sich hat. Bis zum Jahre 2009 gab es eine uneinheitliche Besteuerung von Kapitalerträgen. Diese wurde durch die Einführung der Abgeltungssteuer vereinheitlicht. Die Höhe der Abgeltungssteuer wurde mit 25 Prozent des Gewinns festgelegt. Hinzu kommen noch der Solidaritätszuschlag, der aktuell noch gezahlt werden muss und gegebenenfalls noch Kirchensteuer.
Es müssen jedoch nicht alle Gewinne in voller Höhe versteuert werden, da ein Freibetrag von 801 € gilt, der zuvor von den erwirtschafteten Gewinnen abgezogen werden darf. Deutsche Broker sind verpflichtet die Abgeltungssteuer direkt und unmittelbar abzuziehen und an das Finanzamt abzuführen. Ausländische Broker müssen das nicht, sodass ein gewisser Zinseszinseffekt eintritt, da die vollen Gewinne reinvestiert und zum Handeln genutzt werden können. Natürlich sind Trader in der Pflicht diese Gewinne am Ende des Jahres in der Steuererklärung anzugeben.
Trader tun übrigens gut daran, dieser Anzeigepflicht auch wirklich nachzukommen. Eine Nichtanzeige dieser Gewinne kann leicht als Steuerhinterziehung ausgelegt und entsprechend geahndet werden. Die Zentralbanken und Steuerbehörden sind mittlerweile so gut miteinander vernetzt, dass die Meldungen über erwirtschaftete Gewinne an die deutschen Finanzämter erfolgen. Es lohnt also nicht die Gewinne zu verheimlichen, da die möglichen Bußgelder die Summen der Gewinne deutlich übertreffen dürften.
Fazit: Im Jahre 2009 wurde zur Vereinheitlichung der Besteuerung von Gewinnen aus Kapitalerträgen die Abgeltungssteuer eingeführt. Diese beträgt 25% zzgl Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Das betrifft alle Kapitalerträge, die die Summe von 801 Euro übersteigen.

Binäre Optionen Steuer und Strategie

Binäre Optionen eignen sich nicht zur gesetzeskonformen Steuergestaltung. Zum Vergleich: Steuerzahler können ihre Steuerlast durch den Kauf von Anleihen und die dabei anfallenden Stückzinsen reduzieren bzw. in spätere Steuerjahre schieben. Derlei Möglichkeiten drängen sich für Digitaloptionen nicht auf.
Sofern Digitaloptionen steuerlich als Termingeschäfte eingestuft werden, sollte die Verrechnung von Verlusten gegen alle Arten von Kapitalerträgen möglich sein wie es jetzt bereits auf CFDs zutrifft. Die meisten Binäre Optionen Anbieter rechnen aus dem Geld auslaufende Kontrakte mit einem Restwert ab und erfüllen dadurch die Anforderungen der Finanzbehörden für die Anrechnung von Verlusten.
Fazit: Durch das Abrechnen einer aus dem Geld auslaufenden Option mit einem Restwert ist die Voraussetzung für die Abrechnung von Verlusten gegeben.
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Gültige Dokumentation von Gewinnen und Verlusten

Steuerliche Aspekte spielen für die meisten Trader beim Brokervergleich bislang nur eine untergeordnete Rolle. Dabei sind sowohl Gewinne (um nicht in den strafbaren Bereich abzurutschen) als auch Verluste (um diese steuerlich optimal einzusetzen) ausgesprochen relevant. Für steuerpflichtige Trader kann als bester Binäre Optionen Broker nur gelten, wer Gewinne und Verluste hinreichend dokumentiert, Bescheinigungen ausstellt und für Anfragen tatsächlich erreichbar ist.
Auch sollte sichergestellt sein, dass der Broker den gesetzlichen Dokumentationspflichten nachkommt und auch nach der Kündigung eines Handelskontos Gewinn- und Verlustrechnungen etc. abrufbar sind. Trader sollten in diesem Punkt gezielt nachfragen: Verlangt das Finanzamt eine Aufstellung über den Kontoverlauf und sind lediglich Einzahlungen auf Kreditkartenabrechnungen ersichtlich wird das FA erstens keine Verluste anerkennen. Im schlimmsten Fall schätzen die Behörden sogar mögliche Gewinne und erstellen einen Steuerbescheid.
Fazit: Solange Rechtsprechung oder Gesetz nicht zu anderen Einschätzungen gelangen fallen Binäre Optionen mutmaßlich unter die Abgeltungssteuer. Gewinne werden deshalb mit 25 % plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer belastet, Verluste können gegen entsprechenden Nachweis mit anderen Gewinnen verrechnet werden. Trader sollten ihre Steuerpflicht sowie die Rechtsprechung zu dem Thema im Auge behalten.

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Fazit: Binäre Optionen Steuer

Obgleich sich durchaus Gewinne erzielen lassen, ist der Handel auch stets mit einem Risiko verbunden. Erzielte Gewinne aus dem Handel mit Binären Optionen sind beim Finanzamt zu versteuern. Einkünfte aus Termingeschäften fallen unter die Abgeltungssteuer, so auch Einkünfte aus dem Handel mit Binären Optionen. Pauschal fallen 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf Kirchensteuer an. Dabei sollten Trader jedoch auch den jährlichen Freibetrag von 801 € beachten. Erfolgt der Handel über einen Broker mit Sitz im Ausland, führt dieser die Binäre Optionen Steuer nicht an das Finanzamt ab. Die Meldung der Einkünfte muss in diesem Fall vom Trader selbst erbracht werden. Eine vollständige Informationseinholung über Binäre Optionen Steuer ist ratsam, sodass eine Beratung, durch einen Steuerberater zu empfehlen ist.
* Vor Inanspruchnahme des Bonus sollten sich Trader über die aktuell geltenden Bonusbedingungen informieren.
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Binäre Optionen Gewinne versteuern 2020 – Lesen Sie unsere 5 Profi-Tipps, mit denen Sie beim Trading Steuern sparen können

Trader dürfen das Finanzamt nicht vergessen: Wer glaubt, dass der keine Binäre Optionen Renditen* versteuern müsse, liegt falsch. Wie alle Kapitalanlagen ziehen Binäre Optionen Steuern nach sich, wenn Rendite* erwirtschaftet werden. Aufgrund des zum Teil unklaren Regulierungs-Status der Broker in der innovativen Branche sind allerdings einige Besonderheiten zu beachten. Grundsätzlich unterliegen Renditen* aus dem Handel mit Digitaloptionen der Abgeltungssteuer. Die Steuer beträgt pauschal 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und evtl. Kirchensteuer. Sie kennt weder Halbeinkünfteverfahren noch eine Spekulationsfrist. Die Wirklichkeit sieht allerdings anders aus: In der Praxis behält allenfalls ein kleiner Bruchteil der Broker die Steuer ein und führt sie ans Finanzamt ab.

Fakten im Überblick zu Binäre Optionen Rendite* versteuern:

  • Broker im Ausland: keine Zahlstelle des Finanzamtes für die Steuer
  • Digitale Optionen gelten in steuerrechtlicher Hinsicht als Termingeschäft
  • Steuerliche Bewertung durch den Gesetzgeber steht noch aus
  • Alle Fälle mit einem Steuerberater zusammensetzen

Themenübersicht:

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1.) Binäre Optionen Rendite* versteuern bei Brokern im Ausland

Betreibt ein Broker seine Geschäfte vom Ausland aus, ist er keine Zahlstelle des Finanzamtes für die Steuer. Anleger müssen ihre steuerpflichtigen Renditen* in diesem Fall selbst berechnen und dem Finanzamt anzeigen. Dies ist auch der Fall bei unserem Testsieger: Die DeGiro Abgeltungssteuer beispielsweise wird nicht automatisch vom Broker abgeführt. Dennoch wird der pauschale statt des persönlichen Steuersatzes angewendet. An der Pflicht zur selbständigen Abführung der Steuer ändert sich nichts, wenn der Broker in Deutschland eine Zweigniederlassung unterhält. Digitale Optionen sind in steuerrechtlicher Hinsicht als Termingeschäft im Sinne des Paragraphen 23 des Einkommensteuergesetzes einzuordnen.

Der Paragraph umfasst auch CFDs, Optionsscheine und Zertifikate, die ihrem Wesen nach Digitaloptionen am nächsten sind. Für die Höhe des Steuersatzes ist dies seit der Einführung der Abgeltungssteuer im Jahr 2009 allerdings nicht mehr relevant. Es gibt verschiedene Vorteile, wenn der Broker einen Sitz im Ausland hat:

  • Man kann eine Reise in das Land des Brokers als Geschäftsreise geltend machen. Man muss natürlich nachweisen, dass man bei dem Unternehmen gewesen ist.
  • Durch den Sitz im Ausland gibt es keine Freistellungsaufträge und keine direkte Abführung der Steuern durch den Anbieter, wie das in Deutschland der Fall ist. Die Trading Ergebnisse werden in der Jahressteuererklärung geklärt.
  • Dadurch kommt es zu einer erhöhten Liquidität für den Handel. Aber Achtung! Wenn die Steuern anfallen, sollte die Summe verfügbar sein. Gehen Sie also verantwortungsbewusst mit der höheren Liquiditat um!

Fazit: Digitale Optionen sind in steuerrechtlicher Hinsicht als Termingeschäft im Sinne des Paragraphen 23 des Einkommensteuergesetzes einzuordnen. Betreibt ein Broker seine Geschäfte vom Ausland aus, ist er keine Zahlstelle des Finanzamtes für die Steuer.

2.) Warum sitzen viele Binäre Optionen Broker auf Zypern?

Viele Binäre Optionen Broker haben ihren Sitz auf Zypern. Gibt es dafür einen Grund? Tatsächlich gibt es einen Grund, der nachzuvollziehen ist: Binäre Optionen werden auch im außerbörslichen OTC-Handel angeboten. Seit 2020 wird der Handel mit binären Optionen auf Zypern durch die Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) reguliert. Eine Binäre Optionen Regulierung in Deutschland ist im Gegensatz dazu sehr teuer. Es bietet sich für die Unternehmen also an, ihren Sitz auf Zypern zu haben. Ein Firmensitz auf Zypern ist nicht zwangsläufig unseriös. Malta und Zypern waren die ersten Länder, die binäre Optionen als Finanzinstrumente im Sinne der EU-Richtlinie MiFiD gesetzlich regelten.

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Die Regulierungen beim Handel mit binären Optionen sollen Fairplay garantieren. Damit ist eine grundlegende Sicherheit gewährleistet. Ein Sitz auf Zypern ist also seriös und sagt nichts über die Qualität eines Anbieters aus. Auf unregulierten Plattformen werden die Transaktionen nicht oder kaum überwacht. Es gibt keine segregierten Kundenkonten, das bedeutet, dass das vom Kunden investierte Geld nicht auf einem Treuhandkonto hinterlegt wird. CySEC warnt daher in periodischen Abständen vor dem Handel mit binären Optionen auf unregulierten Plattformen.

Fazit: Ein Firmensitz auf Zypern findet sich bei einigen Anbietern für Binäre Optionen. Der Grund ist naheliegend: Seit 2020 wird der Handel mit binären Optionen auf Zypern durch die Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) reguliert. Eine Binäre Optionen Regulierung in Deutschland ist im Gegensatz dazu sehr teuer.

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3.) Binäre Optionen versteuern: Negative Ergebnisse anrechnen möglich?

Eine abschließende steuerliche Bewertung von Binären Optionen durch den Gesetzgeber oder vielmehr die Rechtsprechung steht allerdings noch aus. Unklar ist bislang auch, welchen Regulierungsstatus die Plattform-Betreiber in den kommenden Jahren zugewiesen bekommen. Diese Fragen können für die steuerliche Behandlung von negativen Ergebnissen im Handel mit Digitaloptionen relevant sein. Im CFD Handel können diese bislang mit allen Arten von Kapitaleinkünften verrechnet werden, so etwa mit Zins- und Dividendeneinkünften.

Damit bieten die Kontrakte einen steuerlichen Vorteil: Negative Ergebnisse in Aktien können ansonsten nicht mit Dividenden oder Zinsen verrechnet werden. Für die Verrechnung ist nach geltender Rechtsprechung ein Restwert erforderlich. Viele Broker rechnen aus dem Geld auslaufende Kontrakte deshalb zu einem Restwert ab. Nicht zuletzt vom Regulierungsstatus wird es abhängen, wie Anleger Binäre Optionen versteuern müssen und ob es möglich sein wird, Ergebnisse von einem Broker zum anderen zu transferieren (Steuerbescheinigung).

Fazit: Eine steuerliche Bewertung durch den Gesetzgeber steht zurzeit noch aus, deshalb lässt sich in diesem Punkt keine eindeutige Aussage treffen. Es hängt vom Regulierungsstatus ab, wie Anleger Binäre Optionen versteuern müssen.

4.) Wer berät? Den richtigen Steuerberater für Binäre Optionen finden!

Es ist wie in allen Steuerfragen mehr als empfehlenswert, einen guten Berater zu finden, der dabei hilft, an der richtigen Stelle Steuern zu sparen. Insbesondere bei den Binären Optionen ist die Wahl des Steuerberaters entscheidend, da es sich um ein Finanzprodukt handel, dessen Status, Regulierung und Versteuerung noch nicht abschließend geklärt sind. Eine kompetente Beratung und eine Unterstützung dabei, auf dem aktuellen Wissensstand zu sein, ist nicht zu unterschätzen!

Wie finden Sie den richtigen Berater?

Vermutlich haben Sie bereits einen Steuerberater, zu dem Sie gehen. Erkundigen Sie sich, ob Ihr Berater auch in diesem Bereich über die nötige Expertise verfügt, um Sie gut zu beraten. Da es sich um ein neues Thema handelt, muss ein Steuerberater gesucht werden, der sich den Umgang damit zutraut. Mit besonderem Expertenwissen wird bisher kein Steuerbüro werben können.

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Fazit: Man sollte sich auf alle Fälle mit einem Steuerberater zusammensetzen. Binäre Optionen für Privatanleger ist ein neuer Bereich. Vor allem Finanzbehörden sind vermutlich mit Fragen dazu überfordert. Denn es gibt noch keine klaren Regeln und Handlungsanweisungen. Suchen Sie sich also unbedingt professionelle Hilfe!

5.) Fazit: Professionelle Beratung ist alles!

Trader, die glauben, sie müssten keine Binäre Optionen Renditen* versteuern, liegen falsch. Hier gilt ebenso eine Steuerpflicht wie für jede Kapitalanlage, mit der Renditen* erzielt wird. Da Binäre Optionen für Privatanleger noch ein neuer Bereich ist und es einige Besonderheiten zu beachten gilt, gibt es noch etliche Unklarheiten, was die Besteuerung angeht. Daher ist Tradern anzuraten, die Beratung eines Profis hinzuzuziehen – nur ein Experte kann eine für den individuellen Fall korrekte Beurteilung gewährleisten! Bei der Entscheidung eines geeigneten Beraters sollten Trader jedoch sorgfältig abwägen. Schließlich sind der Status, die Regulierung sowie die Versteuerung von Binären Optionen noch nicht abschließend geklärt.

*Bei Rendite handelt es sich um den Betrag, den der Händler bei einer zutreffenden Prognose auf seinem Handelskonto gutgeschrieben bekommt.

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