Analysen richtig lesen lernen Eigener Handelsstil Trader Tipps

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Analysen richtig lesen lernen

Ein Trader steht immer erst vor der Frage, welchen Handelsstil er verfolgen soll. Nachdem er das für sich geklärt hat, geht es daran, eine Strategie festzulegen. Erst danach kommt die Definition der Handelsregeln, also das Festlegen des Handelssystems.

Zum Beispiel kann der Trading-Stil das mittelfristige Swing-Trading sein; die Strategie wird über die Markttechnik definiert, während das Handelssystem dann Dinge wie Entry-Set-ups und Risikoparameter beinhaltet.

Informationsbeschaffung und Analysen

Für den Trader stellt sich allerdings noch die weitere Frage nach der Informationsbeschaffung. Ganz gleich, welchen Trading-Stil man verfolgen möchte: Insbesondere Anfänger sind oft auf Analysen von anderen Tradern angewiesen, da sie sich im Lernprozess befinden.

An dieser Stelle muss der Trader also bereits selektieren, und zwar zwischen für ihn interessanten und weniger interessanten Handelsansätzen. In der Regel wollen die meisten Anfänger das Day-Trading erlernen. Das liegt daran, dass man den Intraday-Handel für sehr spannend hält. Im Verlauf wenden sich allerdings die Präferenzen, da man entweder zeitlich zu sehr gebunden ist oder sich nicht als kurzfristigen Trader sieht.

Dennoch kann es anfangs nützlich sein, sich für das Day-Trading zu interessieren, da man auf diese Weise vieles über die Markttechnik lernt. Die Markttechnik ist eine Quelle für die Informationsbeschaffung. Wenn sich der Trader also für einen Trading-Stil entschieden hat – sagen wir mal das mittelfristige Swing-Trading –, muss er sich auch im nächsten Schritt auf die Informationssuche begeben.

Konzentration auf die eigenen Präferenzen

Möchte er überwiegend über die Markttechnik handeln, so muss sich der Händler eine gute Kursversorgung sowie eine Quelle für aktuellen und zeitnahen Nachrichtenfluss beschaffen. News sind nämlich wichtig, um vor größeren Risiken gefeit zu sein. In diesem Schritt muss der Trader also weiter dazu lernen. Welche technischen Set-ups sind zuverlässiger als andere? Wann ist der richtig getimte Einstieg?

Dabei greift er womöglich ebenfalls auf fremde Analysen zu, nur diesmal eben nicht auf Intraday-Basis, sondern auf Swing-Trading Basis. Unser Tipp lautet im Rahmen der Informationsselektion an dieser Stelle:

„Konzentrieren Sie sich bei der Suche nach Informationen oder Analysen auf Handelsansätze, die Ihrem Stil ähnlich sind.“

Das klingt auf den ersten Blick selbstverständlich, ist es aber nicht. Man stelle sich vor, man hat es mit dem Day-Trading ausprobiert und dabei gemerkt, dass es weniger für einen persönlich geeignet ist – aus welchen Gründen auch immer.

Des Öfteren trifft man bei seiner Suche nach geeigneten Analysten dennoch auf erfolgreiche Day-Trader. Man fängt wieder Feuer und verfällt in das alte Muster, nur weil man sich von anderen dazu hat motivieren lassen. Sie werden bemerken, das ist nicht zielführend.

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In Ihrer Trading-Laufbahn werden Ihnen immer wieder Trader begegnen, die mit einem Trading-Stil erfolgreich sind, mit dem Sie persönlich jedoch keine Erfolge verzeichnen konnten. Man darf sich davon nicht irritieren lassen und den Blick für das Individuelle nicht verlieren. Nur so erreichen Sie wiederum eine annähernd passable Informationsselektion.

Ein weiterer Grund, warum Sie den Blick für Ihren eigenen Trading-Stil nicht verlieren sollten, liegt darin, dass sich beim Lesen anderer Analysen ein Mehrwert für Sie einstellen sollte. Selbst wenn Sie Trader oder Analysten finden, die denselben Trading-Stil verfolgen, wird es für Sie nicht einfach sein, die richtigen Schlussfolgerungen daraus zu ziehen, wenn die Strategie dahinter eine andere als Ihre ist.

Zum Beispiel kann es sein, dass sowohl Sie als auch der von Ihnen gern gelesene Analyst Swing-Trader sind. Die gewünschten Entry-Set-ups sind jedoch verschieden. Sie werden sich daher nach einiger Zeit fragen, wo denn der Analyst seine Einstiege findet und wie er sich absichert. Eine reine Analyse zu liefern ist die eine Sache, diese allerdings auch an den Handel anzupassen, ist eine andere.

Fazit – Immer den eigenen Handelsstil im Blick behalten

Es ist klar, dass man als blutiger Anfänger – und solange man keinen eigenen Handelsstil entwickelt hat – für viele Analysen anfällig ist. Versuchen Sie daher, so früh wie möglich zu erkennen, welcher Stil am besten zu Ihrer Person passt.

Es gibt Leute, die auf Biegen und Brechen Day-Trader werden wollen, aber dabei gar nicht merken, dass sie nicht der Typ dafür sind. Sie verlieren daher am laufenden Band Geld, weil sie nichts dazu lernen „wollen“. Das sollte Ihnen nicht passieren. Es gibt mehrere Wege, Geld an den Märkten zu verdienen.

Dabei hilft Ihnen das Fokussiertsein auch bei der Informationsselektion und Sie werden nicht so einfach wieder für andere Stile Feuer fangen können, sofern Sie gemerkt haben, dass Ihr eigener Stil Sie dem Erfolg näher bringt.

Screen 3: Webseite des Brokers Banc de Binary

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Forex Trading Tipps – 15 Forex Trading Tipps & Tricks für Einsteiger

Der Forex Handel gehört zu den verhältnismäßig jungen Handelsplätzen im Bereich der nationalen und internationalen Finanzmärkte. Damit der Einstieg bestmöglich erfolgen kann, helfen Forex Trading-Tipps von Experten weiter, denn Trading ist wie ein Boxkampf.bi

  • Als Einsteiger setzt man für Trades zwischen 2-4% seines Kapitals
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10 Forex Tipps und Tricks von Experten für Einsteiger

  • Kein Einsatz ohne zuvor gemachte Gedanken und Stopps:
    Wer sich an diesen Grundsatz hält und die ersten Forex Tradings mit Stopps absichert, wird erwartungsgemäße Verluste in Grenzen halten. Die Entwicklung einer oder mehrerer Forex-Trading­-Strategien hat Vorrang. Weder als Anfänger noch als erfahrener Forex Händler sollte man einfach so auf ein bestimmtes Währungspaar oder eine andere Trading-Produkt Kombination setzen.
  • Sicheren Märkten gegenüber unsicheren Märkten den Vorzug geben:
    Auf sicheren Märkten können die Einsätze gern höher sein, als auf unsicheren Märkten. Das Schöne am Forex Handel ist, dass jede gemachte Erfahrung positiv in die nächste Handelsentscheidung einfließt. Stopps helfen auch hier weiter und verringern ein unnötiges Verlustrisiko.
  • Ein Tag mit Verlust, ist auch ein guter Tag:
    Wenn es in den ersten Tagen oder innerhalb eines längeren Zeitraums eher zu Verlusten als zu Geldzuwächsen kommt, ist einfach Pause oder das setzen geringer Beträge angesagt. Verluste gehören zum Forex Handel, wie zu jedem Geldhandel, einfach dazu. Experten empfehlen an solchen Tagen: Nicht den Kopf in den Sand stecken, die typischen Fallstricke der Trader analyseren und aktiv aus Fehlern lernen und vor Erreichen von Frustration oder zu hohen Verlusten eine Pause einlegen und Strategien überdenken.
  • Auf Volatilitätsstrategie oder Trendstrategie setzen:
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  • Die 4% Grenze einhalten:
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  • Die richtige Kaufentscheidung treffen:
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  • Überblick schaffen:
    Als Einsteiger ist es besonders wichtig, sich regelmäßig, am besten ein Mal die Woche, einen Überblick über die eigenen Handelsaktivitäten zu verschaffen und aus Fehlern und richtigen Entscheidungen lernen. Ein Überblick über wichtige Wochenereignisse verschafft ein Wirtschaftskalender und hilft die Handelszeiten und Handelstag zu planen.

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  • Kontaktierung des Kundenservices:
    Ehe auf mit einer falschen Entscheidung oder durch mangelnde Beratung das gesamte Guthaben verloren ist, sollte nicht gezögert werden und der Kontakt zum Kundenservice per Telefon oder Live-Chat hergestellt werden.
  • Formulierung eigener Tipps und Tricks:
    Die Beobachtung der eigenen Schritte, spiegelt die individuellen Lernerfolge und Lernprozesse wieder. Nicht immer sind einem alle gemachten Erfahrungen und an sich erkannten Eigenheiten bewusst, so dass die Formulierung eigener Forex Trading Tipps und Tricks ratsam ist.

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5 weitere, kurze Forex Trading Tipps für Anfänger

  1. Forex Trading Tipps & Tricks ernst nehmen:
    Die Tipps und Tricks spiegeln Erfahrungen wieder, die bereits Verluste oder Geldzuwachs nach sich gezogen haben.
  2. Niemals auf das Bauchgefühl achten:
    Gerade als Anfänger empfindet man oft Gefühle, die ein Profi ignorieren würde. Hören Sie auf Ihren Kopf und nicht auf Ihr Bauchgefühl!
  3. Trading-Tipps:
    Sie sollten als „Rat von einem wahren Freund“ verstanden und befolgt werden.
  4. Beobachtung von Forex Markt und Angebote des Brokers: Sind niedrige Spreads vorhanden und werden vom Broker Aktionen geboten, ist zugreifen angesagt.
  5. Innere und äußere Bereitschaft:
    Erst, wenn die Finanzlage stimmt und man sich mental stark genug fühlt, um sich dem F orex Handel zu stellen, sollte der Einstieg als Forex Händler erfolgen.

Vorteile der Tipps & Tricks von Experten

Forex Trading Tipps

Jahr für Jahr haben Trader und Börse hohe Erwartungen. Tipps & Tricks von Experten sind unentbehrlich. Sie helfen Einsteigern leicht vermeidbare Fehler zu umgehen, Geld vor unnötigen Verlusten zu bewahren und von Anfang an gute Erfahrungen im Forex Handel zu machen. Trading-Tipps sind entweder auf den Internetseiten der Forex Broker erhältlich, wie bspw. Tradestation, oder auf Internetseiten mit Broker Vergleichen und in Online oder Print Fachliteratur zu finden.

Folgen Sie einem Ansatz

Unter all den Forex Trading Tipps, die sie von vermeintlichen Experten erhalten, wird dieser wahrscheinlich der Hilfsreichste sein. Als Anfanger im Forex steht man vor einer enormen Wand aus Informationen. Es scheint so, als würde man davon erschlagen und hat das Gefühl, man müsste alles aufnehmen, um überhaupt zu verstehen, worum es sich handelt und wie der Forexhandel funktioniert.
Dem ist glücklicherweise nicht so, denn um erfolgreich zu sein braucht man nicht unbedingt eine Vielzahl von Strategien zu beherrschen und jeden einzelnen Indikator zu kennen. Ein gewisses Grundverständnis der Märkte, sowie technische Zusammenhänge sind natürlich von Vorteil. Außerdem sollte ein grundsätzliches Verständnis gesamtökonomischer Zusammenhänge vorhanden sein. Gerade im Devisenmarkt ist es wichtig zu verstehen, wie Volkswirtschaften international miteinander verknüpft sind.
Auch wenn diese Faktoren nicht zu unterschätzen sind, ist es jedoch wichtig zu verstehen, dass viele Trader zu Beginn Ihrer Karriere an einer Information Overload leiden. Sie haben alles verfügbare Fachwissen wie ein Schwamm aufgesaugt und verfügen nun über eine enorme Bandbreite Informationen zu unterschiedlichen Themen. Es ist jedoch genau dieser Überfluss an Informationen, der genau das Gegenteil zur Folge hat.

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Der Trader probiert unterschiedliche Ansätze aus, da eine bestimmte Strategie nicht zu funktionieren scheint. Die Wahrheit jedoch ist, dass bei vernünftigen Risikomanagement beinahe jede statistisch überprüfte Strategie funktioniert. Eine Verlustserie ist normal und gehört zu den Dingen, die ein gebildeter Trader auszusitzen weiß. Eine Strategie, die gebacktestet und als profitabel erachtet wurde, muss in jedem Fall durchgezogen werden. Sollte bereits nach einigen Wochen ein Strategiewechsel vorgenommen werden, so hat die Strategie nie richtig die Chance gehabt, ihre statistischen Beweise zu untermauern. Besonders häufig passiert das Tradern, die mehr als eine Strategie gelernt haben und sich nicht entscheiden können, welche die Richtige ist. Alle Strategien sind gleich! Folgen Sie daher nur einer Strategie!

Trader werden fürs Warten und nicht fürs handeln bezahlt

„A Trader is paid to wait and not to trade“ ist ein altes Londoner Börsensprichtwort, indem eine Menge Aussagekraft steckt. Die meisten Trader laufen am Anfang Gefahr, sich durch eine Vielzahl an unnötigen Trades in die Insolvenz ihres Kontos zu steuern. Gerade wenn Sie eine Strategie verfolgen, welche auf High-Probability-Trades, also Hochwahrscheinlichkeitstrades abzielt, wird eine Gelegenheit nicht jede Stunde um die Ecke kommen, es sei denn Sie handelt auf dem Timeframe M1 und sind am Scalpen. Viele Trader handeln auf einem Timeframe H4 und unterstützen dabei die Beobachtungen die sie machen mit Analysen aus dem Timeframes D1 oder W1.
Sollten Sie wenig Zeit haben, so könnte ein solcher Ansatz der Richtige für Sie sein. Wenn Sie nun allerdings täglich Trades abschließen, können Sie sich sicher sein, dass es nichts wird. Die Gelegenheiten kommen zwar häufig, aber nicht andauernd. Halten Sie sich daher zurück und achten Sie auf Momente, an denen alle Indikatoren Ihrere Strategie grünes Licht geben. Auch wenn diese Momente nicht häufig vorkommen, werden Sie diese rechtzeitig erkennen.
Viele Trader möchten gerne traden. Wenn Sie nun mehrere Tage vor dem Rechner gesessen haben, nur um festzustellen, dass sich keine Gelegenheit für einen Trade ergeben hat, fangen sie oft an, die Strategie zu „verbiegen“. Obwohl bestimmte Eintrittssignale nicht gegeben sind, wird ein Trade abgesetzt. Es wird außerhalb des Rahmens der Strategie interpretiert und nach Argumenten gesucht, um einen Eintritt in den Markt zurecht fertigen. Hier gilt es geduldig zu bleiben und auf die vollkommenen Eintrittsgelegenheiten zu warten. Dies wird einer der wertvollsten Forex Trading Tipps sein, wenn Sie erst einmal mit einem Live-Konto dabei sind.

Setzen Sie immer einen Stop-Loss

Es wird bei jeder Kontoeröffnung gewarnt, dass man als Trader sich bewusst sein sollte, dass es zu einem Totalverlust und ggf. zu einer Verschuldung durch eine Nachschusspflicht kommen kann. Es kann an den Devisenmärkten zu katastrophalen Abstürzen kommen, wie die Vergangenheit bereits gezeigt hat.
Es sind beispielsweise die Entscheidungen der Zentralbanken, die plötzlich geschehen und die Märkte in Bewegung setzen. Ein Beispiel ist die Auflösung der Preisuntergrenze des Schweizer Franken im Januar 2020. Das Währungspaar USD/CHF hat über 30% an Wert verloren. Sollte ein Trader sich in dieser Situation eine Long-Order geöffnet haben und über ein Konto bei einem Broker verfügen, der eine Nachschusspflicht vorsieht und Positionen nicht automatisch schließt, kann dieser an jenem Tag nicht nur insolvent gegangen, sondern auch verschuldet sein.
Dieses Risiko lässt sich mit einer einfachen Funktion ausmerzen, die jede Handelssoftware und jeder Broker anbietet: Der Stop-Loss. Die Empfehlung zur Anwendung eines Stop-Losses gehört zu den wichtigsten Forex Trading Tipps. Er begrenzt der Verlust automatisch, sobald der Kurs sein Preisniveau erreicht. Die Position wird automatisch mit einem Verlust geschlossen. Der Stop-Loss sollte jedoch so platziert werden, dass er sich in einem Rahmen befindet, der normale Schwankungen berücksichtigt und den Trade nicht etwa vorzeitig schließt. In jedem Falle sollten Sie vor jedem Trade einen Stop-Loss setzen, damit Ihnen der Totalverlust durch einen einzigen Trade und das anschließende Fiasko erspart bleibt.

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Außerdem sollte ein Stop-Loss niemals in der Hoffnung versetzt werden, dass sich der Trade noch in die gewünschte Richtung bewegt. Schwankungen sind vor dem Trade zu berücksichtigen und ein Stop-Loss ist niemals in die Richtung zu korrigieren, in die eine Verlustposition laufen würde. Um Gewinne zu sichern können Stop-Losses allerdings hinter dem Kurs hinterhergezogen werden.

Verluste begrenzen und Gewinner Laufen lassen

Oftmals wird der Traderneuling von seinen Gefühlen übermannt und schafft es nicht, sich in einer Situation angemessen zu verhalten. Wer bisher noch keine Bekanntschaft mit seinen Instinkten bei der Börsenpsychologie gemacht hat, der wird dies spätestens dann tun, wenn der erste Trade ins Plus läuft. Innerlich gehen die Alarmglocken an und der Instinkt, der von vielen als Bauchgefühl bezeichnet wird, sagt dem Trader den positiven Trade so schnell wie möglich zu schließen.
Wer diesem Instinkt nachgibt, läuft Gefähr im Trading nicht erfolgreich zu werden. Es gilt an dieser Stelle auszuharren und den Gewinner-Trade laufen zu lassen. Dabei sollten die Stop-Losses mitgezogen werden. Nur wer seine Trades ins mögliche Maximum laufen lässt, wird es schaffen, seine Gewinne seine Verluste ausstechen zu lassen und somit profitabel zu sein. Das genaue Gegenteil ist notwendig, wenn eine Position ins Minus verläuft. Der Stop-Loss sollte die Position ausbremsen, sodass ein zu großer Verlust überhaupt erst nicht entstehen kann. Im dem Effekt noch entgegen zu kommen, könnte der Trader die Position bereits vorzeitig schließen, wenn absehbar ist, dass der Trade mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in die gewünschte Richtung verläuft, sondern auf den Stop-Loss treffen wird. In diesem Fall ist es möglich, den Trade bereits vorzeitig zu beenden.
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Textanalyse

Die Textanalyse ist einer der wichtigsten Aufsatztypen in der Schule oder Universität und für eine weiterführende Bearbeitung jeder Textsorte erforderlich. Immerhin besteht ein Großteil des Deutschunterrichts aus dem Verstehen, Analysieren und Interpretieren diverser Textarten. Bei der Textanalyse geht es darum, die Bestandteile eines Textes und ihre Beziehungen zueinander zu erfassen und detailliert herauszuarbeiten.

Grundsätzlich lässt sich jeder Text analysieren, wobei wir in Bezug auf den Fachbereich Deutsch zwischen der Analyse literarischer Texte und der Sachtextanalyse unterscheiden. Dabei liegt unser Augenmerk zwar jedes Mal auf einem anderen Schwerpunkt, doch im Eigentlichen ist das Vorgehen bei einer solchen Untersuchung gleichbleibend und lässt sich auf die verschiedenen Textsorten anwenden.

Hinweis: Das Wort „Analysieren“ leitet sich aus dem Altgriechischen ab (ἀνάλυσις, analysis) und lässt sich mit „Auflösung“ übersetzen. Diese Übersetzung verdeutlich recht gut, was wir beim Analysieren eigentlich tun: wir lösen etwas in seine Bestandteile auf, um es anschließend untersuchen zu können.

Textanalyse vorbereiten

Bevor wir uns ans Schreiben einer solchen Textanalyse wagen können, sollten wir einige Dinge vorbereiten, sodass uns das Formulieren und Niederschreiben leichter von der Hand geht.

  • Besorgen Sie sich vor der Bearbeitung das entsprechende Arbeitsmaterial. Empfehlenswert sind in jedem Fall verschiedenfarbige Stifte (Textmarker), ein Lineal und außerdem einen Bleistift, um wichtige Textpassagen unterstreichen und markieren zu können.
  • Lesen Sie sich nun den ausgewählten Text ganz in Ruhe durch. Idealerweise gleich mehrmals, um auch wirklich alle Passagen zu verstehen und deuten zu können.
  • Gibt es beim Durchlesen Unklarheiten, gehören diese unmittelbar an den Rand des Textes. Dort ist eh der ideale Platz für Notizen, falls wir wichtige Details beim Lesen bemerken oder Fragen an das Geschriebene haben.
  • Weiterhin können wir schon beim erstmaligen Lesen versuchen, die Entstehungszeit des Textes herauszufinden, uns Anmerkungen zum Autor zu machen und vielleicht herausfinden, um welche Textsorte es sich handelt (Kommentar, Reportage, Glosse etc.)
  • Bevor wir uns nun dem Schreiben widmen, sollten wir alle Unklarheiten aus dem Weg räumen. Gibt es Wörter, die wir nicht verstehen? Wissen wir überhaupt, worum es geht? Viele dieser Fragen können mit einem Duden oder Nachschlagewerk beantwortet werden.
  • Hinweis: Grundsätzlich gibt es bei der Textanalyse keine richtige oder falsche Meinung. Wichtig ist, dass wir all unsere späteren Aussagen am analysierten Text belegen können und nicht irgendwelche Dinge behaupten. Wer hierbei genau ist, macht also alles korrekt.

Aufbau der Textanalyse

Hinweis: Der nachfolgende Aufbau der Textanalyse ist als Leitfaden zu verstehen. Da dieser Beitrag die allgemeine Arbeitsweise betrachtet, sollten die nachfolgenden Punkte nicht einfach als Checkliste verstanden werden. Vielmehr möchten wir Ihnen hiermit einen Arbeitsvorschlag anbieten.

  • Einleitung der Textanalyse
    • Titel des Textes
    • Name des Autors (Von wem stammt der Text?)
    • Entstehungszeit (Wann wurde der Text verfasst? → Literaturepochen)
    • Textsorte (Kommentar, Aufsatz, Gedicht, Brief etc.)
    • Was will der Text? (→ Deutungshypothese)
  • Hauptteil der Textanalyse
    • Inhalt
      • Thema des Textes (Wovon handelt das Ganze? Welches Problem wird vorgestellt?)
      • Welche Handlung oder welches Geschehen wird gezeigt?
      • Knappe Beschreibung des Inhalts (→ Inhaltsangabe schreiben)
      • Ort der Handlung (Wo spielt sich das Ganze ab?)
      • Welche Figuren gibt es? (→ Protagonist, Antagonist?)
      • Wie werden diese Figuren beschrieben?(→ Charakterisierung)
      • Wie verhalten sich die Figuren zueinander? (→ Figurenkonstellation)
      • Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Überschrift und Inhalt?
    • Struktur
      • Wie ist der Text aufgebaut? (Gliederung)
      • Wie beginnt und endet der Text? (Gibt es einen klassischen Aufbau?)
      • Gibt es einen Spannungsbogen?
      • Finden wir Höhepunkte? Vielleicht mehrere?
      • Wenn ja, gibt es auch einen Wendepunkt? Welche Auswirkungen hat dieser?
      • Gibt es einen Erzähler? Äußert sich dieser?
      • Welche Erzählperspektive nimmt der Erzähler ein? (→ auktoriale, personale, neutrale, Ich-Erzähler)
      • Wie steht der Erzähler zum Geschehen? Kommentiert er das Geschehen sogar?
      • Werden innere Vorgänge der Figuren dargestellt? (→ innerer Monolog, erlebte Rede)
      • Spielen Erzählzeit und erzählte Zeit eine Rolle?
      • Gibt es zeitliche Raffungen oder Dehnungen?
      • Gibt es eine Argumentationsstrategie? (Sind die Argumente stichhaltig? → Argumenttypen)

    • Sprache
      • Wirkt die Sprache veraltet oder modern?
      • Auffälligkeiten in der Sprache (wenige Adjektive, viele Substantive etc.)
      • Welche Adjektive kommen zum Einsatz? (wertende, beschreibende, unnötige?)
      • Welche Wortarten dominieren? Gibt es einen Stil? (Nominal-, Verbal-, Adjektivstil)
      • Gibt es besondere Stilfiguren? (→ Stilmittel)
    • Intention des Textes (nicht bei literarischen Texten!)
      • Was will der Autor von uns? (Handlungsabsicht)
      • …will er uns belehren, mahnen, informieren, erinnern etc.?
      • Welche Funktion hat der Text also? Ist er ein Appell oder persönlicher Natur?
      • Wer ist der Adressat des Textes? (An wen richtet sich der Text?)
      • Welche Einstellung hat der Autor zum Geschriebenen? (Ist das erkennbar?)
      • Gibt es historische, politische, gesellschaftliche Zusammenhänge?
      • Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Intention und Entstehungszeit?
    • Einordnung
      • Ist der Text typisch für diese Zeit? (→ Literaturepochen)
      • Welche typischen Merkmale der Epoche weist der Text auf?
      • Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Epoche und Text?
      • Ist der Autor ein typischer Vertreter dieser Epoche?
    • Schlussteil der Textanalyse
      • Wurde unsere anfängliche Vermutung bestätigt?
      • Gibt es noch offene Fragen, die der Text nicht behandelt oder beantwortet?
      • Was ist unsere Meinung? (Nur, wenn das ein Lehrer ausdrücklich verlangt!)

Hinweis: Beachten Sie bitte, dass der Aufbau sehr allgemeingültig beschrieben wurde. Für eine detaillierte Analyse verschiedener Textsorten, werfen Sie einen Blick in unseren Bereich „Schreiben„.

Hinweise zum Aufbau der Textanalyse

Das Wichtigste ist, dass sie mit den vorgestellten Punkten experimentieren und diese sinnvoll miteinander verbinden. Denn alle Punkte, die wir Ihnen für den Aufbau vorgeschlagen haben, sind optional und nicht allesamt erforderlich.

Entscheiden Sie also selbst, welche Aspekte Sie unbedingt in Ihrer Textanalyse behandeln möchten und welche getrost vernachlässig werden können. Wichtig ist, dass Sie sich an den Aufbau von Einleitung, Hauptteil und Schluss halten. Den Schwerpunkt im Hauptteil können Sie aber individuell setzen.

Der vorgegebene Aufbau ist nämlich kein Dogma, sondern kann selbstverständlich variiert und an die eigenen Vorstellungen angepasst werden. Wir möchten Ihnen nur eine Anregung bieten.

  • Falsch: Die äußere Form (Stil) und der Inhalt eines Textes werden häufig nicht aufeinander bezogen. Es folgt nach der Beschreibung des Aufbaus nur die Wiedergabe des Inhalts.
  • Richtig: Form und Inhalt eines Textes müssen bei der Analyse immer aufeinander bezogen werden. In vielen Texten ist die Art des Sprechens sogar entscheidend.
  • Falsch: Inhaltliche Schlüsse werden oftmals sehr schnell gezogen. Wir haben eine Meinung und setzen alles daran, diese im Text belegen zu können.
  • Richtig: Idealerweise lesen wir einen Fließtext mehrmals und analysieren dann dessen Struktur, um uns eine fundierte Meinung in der Textanalyse zu erlauben.
  • Falsch: Häufig gibt es kaum eine Unterteilung in der jeweiligen Textanalyse. Das bedeutet, dass die einzelnen Abschnitte der Form nicht sichtlich voneinander getrennt sind.
  • Richtig: Es braucht bei der Textanalyse nicht unbedingt Zwischenüberschriften. Dennoch ist eine klare Gliederung wichtig und Sinnabschnitte, die wir mithilfe von Absätzen trennen können.
  • Falsch: Behauptungen werden oftmals einfach in der Arbeit aufgestellt, ohne sie genau am Text zu belegen oder überhaupt belegen zu können.
  • Richtig: Jede Behauptung, die wir aufstellen, müssen wir komplett begründen können und zwar nicht, weil wir es wollen, sondern eine Entsprechung im Text selbst finden (Zitate!).

Abschließende Worte zur Textanalyse

Grundsätzlich legen Sie selbst fest, was Sie in einer Textanalyse untersuchen wollen. Natürlich nur dann, wenn dies nicht durch die Aufgabenstellung vorgegeben wird.

Das bedeutet, dass wir es hierbei mit einer recht freien Aufsatzform zu tun haben, deren Erfolg und Misserfolg meist von unserer Vorbereitung abhängt. Lesen Sie also mehrmals den grundlegenden Text, markieren Sie Auffälligkeiten und arbeiten Sie sich stückweise ans Ziel.

Wenn Sie hier genau sind, haben Sie das Gröbste schon geschafft. Gerade in Klausuren und Arbeiten ist es also sinnvoll, rund ein Drittel der Zeit für die Vorabeit und Überlegungen einzuplanen.

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