Amazon Aktie – Binäre Optionen 2020

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Amazon-Aktie kaufen? – Die Analyse

US-Markt erwartet eine Sommer-Rallye

Die Masse der Börsianer ist leicht bullish gestimmt. Sowohl Profis als auch Private sind dabei im Gleichklang. Und das, obwohl sich jedes Jahr zu dieser Jahreszeit Crash-Propheten in die Öffentlichkeit drängen. Besonders auffällig sind immer Marc Faber (Dr. Doom) oder Bob Prechter mit ihren Interviews. Sie können gewiss sein, dass deren Schlussfolgerungen nie bullish ausfallen. Mein Tipp: Lassen Sie sich nicht verunsichern.

Unsere Jahreszeit wird bestimmt durch die Börsenweisheit „sell in may and go away. Für diesen Börsenspruch gibt es sogar einen statistischen Nachweis, denn oft treten Börsenkurse im Sommer den Rückzug an. Dabei wird außer Acht gelassen, dass Aktienkurse sich nicht immer zyklisch verhalten. Wer automatisch seine Aktien im Mai auf den Markt wirft, nur weil der Monat begonnen hat, der verpasst eben manchmal eine Sommerrallye.

Die Stimmung in den USA

Die AAII (American Association of Individual Investors) unternimmt eine monatliche Stimmungsumfrage, die folgendes Ergebnis brachte. (04.05.2020)

Bullish 38,1% (-0,1% zum Vormonat)
Neutral 32,0 (+1,7% zum Vormonat)
Bearish 29,9% (-1,8% zum Vormonat)

Die AAII führt diese Umfrage jeden Monat durch. Hierzu müssen die Marktteilnehmer eine Prognose für die nächsten sechs Monate abgeben.

Das Ergebnis lässt vermuten, dass die Börsianer nicht die Absicht haben, ihre Aktien zu verkaufen. Die US-Wirtschaft läuft zu gut, und ein Ende ist nicht absehbar.

Bild: Wochen-Chart des S&P500 mit RSI-Indikator

Im oberen Chart sind zwei Trendkanäle mit Hilfe von Trendgabeln eingezeichnet. Jede Pitchfork bildet einen Trendkanal ausgehend von drei markanten Kurspunkten.

Beide Pitchforks zeigen nach oben, und sind gleichzeitig ineinander verschachtelt. Aktuell sieht es so aus, als würde der Kurs noch einmal beschleunigt werden. Dieser Effekt sollte sich bis zur Mitte des Sommers fortsetzen.

Trendanalyse der größten Dow Jones-Unternehmen

Kurzfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Tage
Mittelfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Wochen
Langfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Monate

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Tabelle: Dow Jones Mighty

In der oberen Tabelle sind die sechs größten Unternehmen des Dow Jones Industrial nach der Marktkapitalisierung aufgeführt. Diese Unternehmen sind enorm wichtig, um das Steigungspotenzial des gesamten US-Aktienmarktes abzuschätzen. In der oberen Tabelle werden die Trends aus drei verschiedenen Zeitrahmen betrachtet.

Obwohl jeweils drei Unternehmen im Abwärts- bzw. im Aufwärtstrend sind, gibt es einen leichten Vorteil für die Bullen. Zählt man nämlich die Longs und Shorts zusammen, dann steht es 9 zu 6 für die Bullen. Dieser kleine Vorteil ist die Ursache für mehrheitlich steigende Aktien. Der Vorteil ist allerdings nicht so stark, dass sich die Bullen ein Polster aufgebaut hätten. Die nächste stärke Abwärtswelle könnte die Lage zu Gunsten der Bären verschieben.

Amazon– Aktie kaufen?

Was fällt Ihnen zum Buchhandel ein? Die meisten denken dabei an dem örtlichen Buchhandel mit seinem Angebot für Taschenbuch-Bestseller. Erst an zweiter Stelle kommt der elektronische Buchhandel. Erinnern Sie sich noch? Die Wurzel des Amazon-Konzerns war der elektronische Buchhandel. Oh mein Gott, was ist Amazon für ein Monster geworden? Den Buchhandel gibt es zwar immer noch, doch er macht nur noch einen kleinen Teil des Unternehmens aus.

Amazon ist ein typisches Beispiel eines Wachstumsunternehmens, das um jeden Preis Marktanteile gewinnen möchte. Umsatz, Umsatz und nochmals Umsatz heißt die Devise. Wenn ein Markt den Umsatz nicht mehr hergibt, dann macht das nichts. Es wird sofort ein neuer Geschäftsbereich gegründet. Das macht sich mit schwachen Geschäftszahlen bemerkbar.

Im Versandhandel erzielt Amazon eine operative Marge von 0,3%. Das ist so ein kleiner Wert, bei dem andere Handelsunternehmen in Panik ausbrechen würden. Ganz zu schweigen, was Börsianer bei anderen Aktien machen würden – sie verkaufen.

Hohe Gewinne gibt es lediglich in einem handelsfremden Bereich

Falls Sie sich jetzt fragen, wie die Gewinne bei Amazon entstehen, dann ist die Antwort „Amazon Web Service“. Darunter verbirgt sich ein Internet Cloud Service, der für andere Unternehmen eine Dienstleistung erbringt. Zu den großen Kunden zählen Netflix und Dropbox. Das Cloud-Geschäft ist zwar ein schöner Nebenverdienst, doch man muss ernsthaft die Frage stellen, was mit der Kernkompetenz (Internet-Versandhandel) passieren soll. Die Marktkapitalisierung von Amazon beträgt circa 488 Milliarden US-Dollar. Zieht man den Wert ins Verhältnis zu den Unternehmensgewinnen, dann muss man „kräftig Schlucken“. Die Schlussfolgerung ist zwingend: Amazon ist extrem überbewertet!

Der Chef von Amazon, Jeff Bezos, ist ein begnadeter Verkäufer seines Geschäftskonzeptes. Um die Aktionäre bei Laune zu halten, kommt er ständig mit neuen „bahnbrechenden“ Ideen. Diese halten den Aktienkurs dauerhaft oben.

Die neueste Idee ist der Lebensmittelhandel „Prime Now“ bzw. „Amazon Fresh“. In diesem Fall möchte sich Amazon als Dienstleister (Handel und Bring-Service) etablieren. Gleichzeitig wird Ihnen dann noch ein Handy-Vertrag angeboten, damit Sie telefonieren können. Amazon will also in den Handel mit SIM-Karten einsteigen. Parallel dazu hat Amazon in den USA seine eigene Kleidungskollektion produziert, um sie über den Versandhandel verkaufen zu können.

Verzettlung als Geschäftsidee?

Ich habe Ihnen hier nur eine kleine Auflistung einiger Geschäftsideen beschrieben. Es gibt noch viele andere Ansätze, die Amazon verfolgt.
Spätestens jetzt, sollte ein Betriebswirtschaftler ein mulmiges Gefühl bekommen. Langfristiger Unternehmenserfolg funktioniert nämlich anders. Jedes erfolgreiche Unternehmen hat es geschafft, in seinem speziellen Geschäftsbereich eine überdurchschnittliche Kompetenz aufzubauen. Daraus entstehen dann die Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz, und sie führen fast schon nebenbei zu einem Ertrag.

Amazon spielt dagegen auf so vielen Hochzeiten, dass man über eine unendliche Verzettlung nachdenken muss. Anders ausgedrückt, es gibt bei Amazon so viele unterschiedliche Geschäftsbereiche, dass keine Effizienz entstehen kann. Jeder einzelne Bereich erfordert spezielle Fähigkeiten und Knowhow. Dieses Knowhow aufzubauen, erfordert Arbeit und viel Zeit, die sich Amazon nicht nehmen will.

Das Geschäftsmodell heißt in Wirklichkeit: Shareholder Value

Was das Management von Amazon seit vielen Jahren vollzieht, ist ein anderes Geschäftsmodell als der Versandhandel. Immer dann, wenn es für Amazon schwierig wird, nimmt sich das Management einen neuen Geschäftsbereich vor. Eine neue Idee kombiniert mit einem neuen Markt und schon investieren die Aktionäre. Seit dem Börsengang von Amazon versteht es das Management, alte Aktionäre bei Laune zu halten und mit neuen Ideen neue Aktionäre anzulocken. Der Kursverlauf der Aktie ist der beste Beweis dafür, dass es funktioniert. Man könnte behaupten, dass der wirkliche Geschäftsbereich nur die Steigerung des Börsenkurses ist. Inzwischen ist Jeff Bezos der drittreichste Mann der USA. Sein geschätztes Vermögen beträgt 75 Milliarden US-Dollar.

Das gab es schon einmal – und es ging nicht gut aus

Altbörsianer werden sich an den „Neuen Markt“ erinnern. Die Mehrheit der damaligen Unternehmen gibt es nicht mehr. Der Neue Markt bestand hauptsächlich aus Unternehmen, die sich dem ausufernden Wachstum verschrieben haben. Das Umsatzwachstum war das wichtigste Kriterium für die Unternehmensbewertung, und passend dazu, erreichten die Aktienkurse fast den Himmel. Eine Eigenschaft der Wachstumsunternehmen ist, dass sie in Zeiten des weltweiten Prosperierens, sehr präsent sind. Aber in Zeiten der Rezession, ändert sich das Bild radikal. In der Rezession überleben nur Unternehmen mit echten Wettbewerbsvorteilen, Mitläufer sterben aus.

Geschäftszahlen von Amazon

Amazon 2020 2020 2020 2020 2020 2020
Umsatzerlöse 74452 88988 107006 135987 166164 202034
Ergebnis vor St. 506 -111 1568 3892 4802 8461
KGV 675 0 540 156 139 80

Angaben in Mio US-Dollar

Angaben für 2020 sind Schätzungen Quelle: finanzen.net

Es lässt sich nicht leugnen, Amazons Umsatzsteigerungen sind beeindruckend. Die Aufmerksamkeit sollte nun auf den Unternehmensergebnissen liegen. Für die nächsten Jahre gehen die Analysten von starken Gewinnzunahmen aus. In diesem Punkt bin ich eher vorsichtig, denn in den vergangenen Jahren war es ähnlich. Amazon interessiert sich weniger um Gewinne, und versucht lieber neue Märkte zu erobern.

Bild: Wochen-Chart der Amazon-Aktie mit dem RSI-Indikator

Der Aufwärtstrend hat Power

Die oberen Ausführungen zur fundamentalen Lage von Amazon sind nicht besonders ermutigend. Bei Betrachtung des Charts, muss ich Ihnen als Technischer Analyst sagen, dass Sie die oberen Argumente vorerst nicht beachten sollten. Der Aktie befindet sich in einem stabilen Aufwärtstrend. Im Chart sind sogar zwei in sich verschachtelt Trendkanäle zu entdecken. Das multipliziert noch einmal den Kaufdruck.

Bild: Wochen-Chart der Amazon-Aktie mit dem On-Balance-Volume (OBV)

Der Volumentrend ist stabil

Ein gesunder Kurstrend sollte mit dem Volumentrend harmonieren. Im oberen Chart sind die drei wichtigsten Aufwärtswellen mit Kanälen markiert. Kanal (1) betrifft 2020 und Kanal (2) liegt in 2020. Der dritte Trendkanal ist unvollständig und kann noch ungewöhnlich lange laufen. Sieht man sich den Verlauf des OBV an, dann sind alle drei Kanäle gesund und stabil. Gut, wenn man pingelig ist, und die Steigungen vergleicht, dann könnte man durchaus eine Abflachung der Neigung diagnostizieren. Insgesamt sollte man das nicht überbewerten. Es ergibt sich nur eine minimale Divergenz, und bei Betrachtung des langen Zeitraumes ist das nicht ungewöhnlich.

Fazit: Die Aktie läuft aufwärts, und sollte den Schwung mindestens in den Sommer hinein beibehalten.

Amazon-Aktie: WKN: 906866 an deutschen Börsen
oder US-Symbol AMZN in den USA

Kursziel: 970,- US-Dollar

Stop-Loss: 850,- US-Dollar

Handelsumsetzung:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, können Sie die Aktie direkt kaufen oder mit Derivaten arbeiten. Beachten Sie, dass Derivate einen Hebel enthalten und Sie somit das Gewinn- und Verlustpotenzial steigern. Im Extremfall ist sogar ein Totalverlust möglich.

Handelshinweise:

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.
Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.
Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

Risikohinweis:

Die von Christian Lukas empfohlenen Handelswerte sind in der Regel spekulativ. Als Anleger sollten Sie sich der Risiken immer bewusst sein. Trotz sorgfältiger Recherche kann es vorkommen, dass die prognostizierte mit der tatsächlichen Entwicklung nicht übereinstimmt. Es wird ausdrücklich davor gewarnt, die Anlagemittel nur auf wenige Wertpapiere zu verteilen. Aufgrund der spekulativen Risiken, die mit Wertpapieranlagen verbunden sind, sollten Wertpapierkäufe grundsätzlich nicht auf Kredit finanziert werden.

Wir machen Sie vorsorglich darauf aufmerksam, dass die von Christian Lukas enthaltenen Finanzanalysen und Empfehlungen zu einzelnen Finanzinstrumenten eine individuelle Anlageberatung durch Ihren Anlageberater oder Vermögensberater nicht ersetzen können. Die Analysen und Empfehlungen richten sich an Leser, die in ihrem Anlageverhalten und ihren Anlagezielen sehr unterschiedlich sind. Daher berücksichtigen die Analysen und Empfehlungen in keiner Weise Ihre persönliche Anlagesituation.

Christian Lukas macht Sie darauf aufmerksam, dass er in einem empfohlenen Wert selbst investiert sein kann.

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Intel-Aktie kaufen – ist das 2020 ratsam? Die Analyse für Investoren

US-Markt in abwartender Haltung

Das Jahr 2020 war für die Börsianer nicht leicht. Die Aktienbörsen zeigten sich ziemlich wankelmütig und im neuen Jahr scheint sich das zu wiederholen. Nach dem die Aktienindizes kurzzeitig neue Höchststände erzeugen konnten, gibt es nun eine abwartende Haltung. Bestätigt wird das durch die monatliche Stimmungsumfrage der AAII (American Association of Individual Investors).

Bullish 31,6% (-5,4% zum Vormonat)

Neutral 34,9 (+4,6% zum Vormonat)

Bearish 33,5% (+0,8% zum Vormonat)

Die AAII führt jeden Monat eine Umfrage durch. Hierzu müssen die Marktteilnehmer eine Prognose für die nächsten sechs Monate abgeben.

Das Ergebnis der Umfrage zeigt eine klare Verminderung des Bullenanteils. Die ehemaligen Bullen sind aber mehrheitlich nicht ins Bärenlager gewechselt. Sie bekennen sich zur Neutralität, und das ist eine abwartende Haltung. Das Verhalten ist sogar verständlich, denn die US-Aktienmärkte haben seit November 2020 eine beeindruckende Rallye hingelegt. In den meisten Fällen folgt daraufhin ein Kursrückgang.

Eine Konsolidierung läuft in meisten Fällen so ab, dass es eine zeitlich kurze Phase der Kursminderung gibt. Es gibt aber auch eine zweite Variante. Nämlich dann, wenn der Kurs sich kaum nach unten bewegt. In diesem Fall dauert die Konsolidierungsphase deutlich länger als bei der ersten Variante.

Wochen-Chart des S&P500

Im oberen Chart sind zwei Trendkanäle mit Hilfe von Pitchforks eingezeichnet. Jede Pitchfork bildet einen Trendkanal ausgehend von drei markanten Kurspunkten. Das hat den Vorteil, dass die typische „Trendkanal-Willkür“ reduziert wird.

Beide Pitchforks zeigen nach oben, und sind gleichzeitig ineinander verschachtelt. Das ist ein wichtiger Punkt, denn alle zwei sind Teil des Aufwärtstrends und beschleunigen den Kurs.

Selbst, wenn der S&P500 Schwäche zeigt, und ein Trendkanal gebrochen wird. Dann gibt es immer noch den anderen. Unter dieser Bedingung bleibt der Kurs bis auf weiteres im Aufwärtstrend gefangen.

Trendanalyse der größten Dow Jones-Unternehmen (Mighty Six)

Kurzfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Tage
Mittelfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Wochen
Langfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Monate

Tabelle: Dow Jones Mighties

In der oberen Tabelle sind die größten Unternehmen des Dow Jones Industrial nach der Marktkapitalisierung aufgeführt. Diese Unternehmen sind enorm wichtig, um das Steigungspotenzial des gesamten US-Aktienmarktes abzuschätzen. Auffällig ist sofort, dass sich keines der Unternehmen in einem Abwärtstrend befindet.

In der oberen Tabelle werden die Trends aus drei verschiedenen Zeitrahmen betrachtet. Zwei der Unternehmen zeigen einen ausgeprägten Aufwärtstrend, der sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen sollte. Aber auch die anderen Unternehmen besitzen ausreichend Steigungspotenzial, um den US-Aktienmarkt bei einer Schwäche zu stützen.

Intel im Fokus – Aktie kaufen?

Bei den Mikroprozessoren ist Intel der weltweite Platzhirsch. Im Bereich der PC-Prozessoren hält Intel einen Marktanteil von circa 80%. Das ist jedoch bei weitem nicht alles. Intel produziert Chipsätze jeder Art, darunter auch Grafikchips.

Zukünftig möchte sich Intel auf Technologietrends konzentrieren. Das Ziel ist es, produktspezifische Prozessoren und Mikrochips herzustellen, die nicht von der Konkurrenz kopiert werden können. Für Intel liegen zum Beispiel das autonome Autofahren oder typische Cloud-Dienste im Fokus. Dazu gibt es noch den Geschäftsbereich „Künstliche Intelligenz“. Nachdem der Halbleiterhersteller vor Jahren den Smartphone- und Tablet-Boom komplett verschlafen hat, soll Intel ein derartiger Fehler nicht noch einmal unterlaufen. Im Bereich Künstliche Intelligenz will man von Anfang an voll dabei sein. Intel forscht auf diesem Sektor intensiv und gleichzeitig wird das Unternehmensportfolio mit Übernahmen aufgerüstet.

Geschäftszahlen von Intel

Intel 2020 2020 2020 2020 2020 2020
Umsatzerlöse 53341 52708 55870 55355 59387 59973
Ergebnis vor St. 14873 12611 15801 14212 16604 17143
KGV 9,5 13,55 16,26 15 14 13

Angaben in Mio US-Dollar / Angaben für 2020 und 2020 sind Schätzungen Quelle: finanzen.net

Aufgrund der ungebrochen guten Nachfrage nach Chips übertraf Intel die jüngsten Erwartungen bei den Quartalszahlen. Starker Wettbewerb herrscht im traditionellen PC-Geschäft, und trotzdem konnte Intel eine Umsatzzunahme von mehr als 4% verbuchen.

Intels Prognosen für 2020 sind zurückhaltend. Man spricht von einem ähnlichen Umsatzniveau wie 2020. Das lässt durchaus Platz für einige positive Überraschungen.

Wochen-Chart der Intel-Aktie

Der Aufwärtstrend der Intel-Aktie ist stabil

Ein wichtiges Kursniveau befindet sich bei 38 US-Dollar. Bereits drei Mal hat sich die Aktie aufgemacht, um die Hürde zu überwinden. Der dritte Versuch läuft aktuell noch. Statistisch ist es so, dass die meisten Break-Versuche beim zweiten Widerstandstest die größte Erfolgswahrscheinlichkeit haben. Das wäre aktuell der Fall. Nach Überwinden des Widerstands sollte der Kurs rasch höher in Richtung 40 US-Dollar laufen.

Ein stabiler Trend ist gut für Trader

Die Kursmuster in 2020 haben sich im Vergleich zu den vorherigen Jahren angepasst. Die Volatilität hat abgenommen, und damit ist der Aufwärtstrend seit Februar 2020 beständiger geworden. Die Trendstärke kann man mit dem ADX-Indikator messen, und sie beträgt auf Wochenbasis 15. Der Wert 15 ist ein Grenzwert, denn erst über 15 starten Trends. Das bedeutet, der Markt steht an einer Schwelle für eine größere Bewegung. Als risikobewusster Trader sollte man allerdings die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass auch eine Abwärtswelle möglich wäre. Intel bewegt sich zwar in einem Aufwärtstrend – es ist trotzdem keine Garantie für die Fortsetzung des Aufwärtstrends.

Die aktuelle Chartsituation erlaubt es uns, den Stop-Loss eng bei 35,50 US-Dollar anzusetzen. Innerhalb des Aufwärtstrends ist noch ein kleiner Trendkanal eingezeichnet. Grob geschätzt, würde ein Trend bei ungefähr 36 US-Dollar brechen. Vermutlich würden dann neue Verkaufsaufträge ausgelöst werden. So könnte die Aktie leicht bis zur nächsten wichtigen Unterstützung bei 34 US-Dollar zurückfallen.

Intel-Aktie: WKN: 855681 / ISIN: US4581401001 oder US-Symbol INTC

Kursziel: 40,- US-Dollar

Stop-Loss: 35,50 US-Dollar

Handelsumsetzung:

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Stop-Loss:
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Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.

Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

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Apple-Aktie kaufen? – Die Analyse

Der Aufwärtstrend ist mächtig

Börsianer, die auf Trends setzen, werden in den nächsten Wochen auf die Probe gestellt. Wir sind in der Berichtssaison für das dritte Quartal! Wenn die Unternehmen ihre Quartalszahlen und Prognosen präsentieren, gibt es immer eine Erwartungshaltung bei den Börsianern. Und wenn die realen Zahlen nicht mit den Erwartungen in Einklang zu bringen sind, dann gibt es Kurskapriolen.

Deshalb werden Sie es erleben, dass Unternehmen hervorragende Zahlen anbieten, und anschließend der Kurs auf Talfahrt geht. Andersherum gibt es das auch: Schlechte Quartalszahlen und steigende Kurse. In diesem Fall waren die Erwartungen so niedrig, dass die relativ schlechten Zahlen wieder positiv wahrgenommen werden. Eine Börsenwelt mit scheinbaren Widersprüchen, die bei näherer Betrachtung nicht widersprüchlich sind.

Für Trendhändler sollten Quartalszahlen nur sekundär sein. Die Erfahrung zeigt, dass ein Trend mächtiger ist, als kurzfristiges Störfeuer. Solange der Trend nicht gebrochen wird, gibt es keinen Grund an einer Position etwas zu ändern.

In dieser Hinsicht ist die Amazon-Aktie ein gutes Beispiel. Nahezu in jedem Quartal enttäuscht das Unternehmen die Börsianer, weil die Erwartungen groß sind. Meistens kommt es zu kurzfristigen Kursverlusten, die aber anschließend sofort als Kaufanreiz wahrgenommen werden. In 2008 stand die Aktie bei 40 US-Dollar, und jetzt steht ein Kurs von circa 1100 US-Dollar zu Buche. Was für eine Rallye!

In diesem Sinne, behalten Sie Ihre Trendaktien im Depot. Sollte es aufgrund der Quartalszahlen zu Kursverlusten kommen, bleiben Sie ruhig und überlegen Sie, ob es sinnvoll ist, die Verluste auszusitzen.

Die amerikanischen Aktienmärkte klettern von einem Hoch zum anderen. Die Stimmung ist hervorragend. Ein Merkmal, das für Fortsetzung des allgemeinen Aufwärtstrends spricht.

Umfrage der AAII (vom 02.11.17)

Die bullishe Neigung bestätigen die Umfragedaten der AAII (American Association of Individual Investors)
Bullish 45,1% à +5,4%
Neutral 26,8% à -1,0%
Bearish 26,6% à -4,5%

Der bullishe Anteil ist sehr hoch, und seit der neuesten Umfrage noch viel höher. Der historische Durchschnitt beträgt bei den Bullen nur 38,5%. Der Abstand ist demnach ein Alarmsignal. Man muss schon die Frage stellen, ob es noch genügend neue Käufer gibt, um die Höchststände der Aktienmärkte zu überbieten. Eine kurzfristige Erschöpfung der Märkte liegt im Bereich des Möglichen.

Bild: Wochen-Chart des S&P500 mit der ADL

Bei der Advance-Decline-Line (ADL) wird die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien berechnet. Grundsätzlich gilt, dass jede Bewegung des Index vom Indikator bestätigt werden sollte. Fehlt die Bestätigung, bedeutet dies, dass die Mehrheit der Aktien ein anderes Verhalten zeigt.

Die Stimmung ist zwar ein wenig zu bullish, doch der Blick auf die Advance-Decline-Line (ADL) zeigt, einen mustergültigen Trend. Die ADL bewegt sich ähnlich wie der Kurs des S&P500. Das spricht für eine hohe Trendstabilität.

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Kurzfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Tage
Mittelfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Wochen
Langfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Monate

Trends
Name kurzfr. mittelfr. langfr.
Apple long long long
General Electric short short flat
IBM long flat short
Johnson&Johnson long long long
Microsoft long long long
Exxon long flat flat

Tabelle: Dow Jones Mighty

In der oberen Tabelle sind die größten Unternehmen des Dow Jones Industrial nach der Marktkapitalisierung aufgeführt. Diese Unternehmen sind enorm wichtig, um das Steigerungspotenzial des US-Aktienmarktes abzuschätzen. In der oberen Tabelle werden die Trends auf drei verschiedenen Zeitebenen betrachtet. Drei der Unternehmen zeigen einen ausgeprägten Aufwärtstrend, der sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen sollte. Hierbei ist es für gewöhnlich so, dass ein Trend von mindestens zwei Zeitebenen werden sollte. Konkret: Apple, J&J und Microsoft sind für eine Jahresendrallye attraktiv.

Apple im Fokus – Aktie kaufen?

Die Aktie von Apple muss man nicht vorstellen. Jeder verbindet mit dem Unternehmen Apple eine ganze Reihe von Produkten. In der Regel sind die Produkte aufeinander abgestimmt, und zwingen die Kunden in einen Apple-Modus. Hiermit ist eine Neigung gemeint, die den Endverbraucher indirekt dazu zwingt, nachdem er ein Produkt von Apple gekauft hat, ein zweites in Ergänzung zu erwerben.

Das wichtigste Apple-Produkt ist das iPhone. Bekanntermaßen verdient Apple sehr viel Geld. 60-70 % der Umsätze stammen aus den Verkäufen des iPhones. Damit wird deutlich, dass Apple eine große Abhängigkeit von dem Erfolgsprodukt hat. Mit jeder Nachricht über die Absatzzahlen oder Lieferschwierigkeiten des iPhones kommt die Aktie des Unternehmens in heftige Schwankungen.

In der kommenden Winterzeit steht das neue iPhone X im Fokus. Analysten sind höchst gespannt, wie das Produkt bei den Kunden ankommt. Die Indikationen sind bisher positiv. Das Marktforschungsinstitut Canalys prognostiziert eine 40-prozentigen Anstieg der Verkäufe. Hinsichtlich des iPhone X gibt es eine weitere, fast schon gierige Nachfrage. Die Lieferzeiten nach Start der Vorbestellphase bei 5-6 Wochen. Das neue iPhone enthält neue Technologien, wie zum Beispiel „Augmented“ und Virtual Reality. Diese Technologien bekommen zunehmend Bedeutung im Smartphone-Geschäft. Das führt zu einem zusätzlichen Kaufanreiz, um von der neuesten Technologie profitieren zu können.

Geschäftszahlen von Apple

Jahre 2020 2020 2020 2020 2020 2020
Umsatzerlöse 183244 231283 214226 228572 271073 277369
Ergebnis vor St. 53483 72515 61372 64089 75245 77511
KGV 16 12 14 16 15 15

Angaben in Mio US-Dollar Quelle: finanzen.net

Angaben für 2020, 2020 und 2020 sind Schätzungen

Besonders beeindruckend sind die hohen Gewinne innerhalb der Geschäftszahlen. Kaum ein anderes Unternehmen aus dem Elektronikbereich kann eine solche Rendite vorzeigen. Die Umsätze von Apple hängen immer vom Erfolg der Produkte ab. Dementsprechend gibt es hohe Erwartungen. Sieht man sich die Prognosen hinsichtlich der Umsätze und Gewinne an, dann merkt man, dass Apple an eine gewisse Schwelle angekommen ist, wo weitere Umsatz und Gewinnsteigerungen kaum noch umsetzbar sind. Apple ist sehr erfolgreich, aber die Konkurrenz schläft nicht. Es fällt schwer, sich vorzustellen, dass Apple noch weitere Umsatz und Gewinnsteigerungen im zweistelligen Prozentbereich in den nächsten Jahren erzielen kann.

Ein wenig Fantasie kommt durch die Absicht, dass Apple zukünftig boomenden Video-on-Demand-Geschäft einsteigen möchte. Die Pläne dazu, scheinen konkret zu sein. Der bekannte Regisseur Steven Spielberg ist für eine Film- und Serienproduktion engagiert worden.

Obwohl sich die Aktie in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt hat, darf nicht vergessen werden, dass jedes Unternehmen an eine Wachstumsgrenze kommt. Ob diese Grenze bei Apple schon erreicht ist, hängt von den Fähigkeiten des Managements ab. In der Vergangenheit strahlte das Unternehmen durch seine neuen Ideen. Der geniale Steve Jobs ist leider tot. Er besaß, die Fähigkeit das Unternehmen auf definierte Bereiche zu konzentrieren, und einen Apple-Mythos aufzubauen.

Bild: Wochen-Chart der Apple-Aktie

Die kurstechnische Situation der Apple-Aktie

Ohne Zweifel die Aktie befindet sich in einem starken Aufwärtstrend. Der RSI-Indikator zeigt mit einem internen Trendlinienbruch, dass das Kursmomentum in der Aufwärtsbewegung ist. Nach oben hin gibt es keine historischen Widerstände, die den Schwung bremsen könnten. Wichtige Fakten sprechen für steigende Kurse: Aufwärtstrend, saisonale Bedingungen und der Apple-Hype.

Die im Chart eingezeichneten Kursziele basieren auf Projektionen der Trendkanale. Sie werden mit überdurchschnittlicher Wahrscheinlichkeit erreicht.

Ob die Aktie weiter steigt, steht in einem engen Zusammenhang, mit den zukünftigen Umsätzen aus dem Weihnachtsgeschäft. Die Apple Aktie lief bisher außerordentlich gut. Das wird jedoch nicht immer so sei. Deshalb ist das Setzen eines Stop-Loss besonders wichtig.

Achten Sie auf neuralgische Kurspunkte. Damit sind Kursbereiche gemeint, die eine psychologische Wirkung auf die Marktteilnehmer haben. Sollte zum Beispiel der Kurs unter 138 US-Dollar fallen, verändert sich das bullishe Bild des Charts. Obwohl damit der Aufwärtstrendkanal noch nicht gebrochen ist, rechnen unterhalb von 138 US-Dollar die meisten Marktteilnehmer mit einem seitwärts-orientierten Kursverlauf.

Kaufempfehlung: Apple-Aktie: WKN: 865985 oder US-Symbol AAPL

Kursziel: 198,- US-Dollar

Zwischenziel: 184,- US-Dollar

Stop-Loss: 138,- US-Dollar

Handelsumsetzung:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, können Sie die Aktie direkt kaufen oder mit Derivaten arbeiten. Beachten Sie, dass Derivate einen Hebel enthalten und Sie somit das Gewinn- und Verlustpotenzial steigern. Im Extremfall ist sogar ein Totalverlust möglich.

Handelshinweise:

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.

Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.

Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

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